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Risikokapital und Währungsrisiken

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Foto: eyetronic/adobe.stock.com

Der Startup-Boom ist eingebrochen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Investoren sind angesichts der weltweiten Krisen inzwischen wesentlich vorsichtiger. Zudem sind Staatsanleihen, zumal US-amerikanische, aufgrund der Zinsen als Anlageklasse wieder deutlich attraktiver geworden. Der Markt hat sich neu sortiert.

Dennoch wird immer noch kräftig Venture Capital investiert, nur eben nicht mehr auf dem Rekordniveau von 2021. Und wenn Geld von internationalen Kapitalgebern an Startups fließt, kommt besonders das Thema Währungsabsicherung zum Tragen. Zu drei typischen Zeitpunkten während der Beziehung „Investor/Startup“ spielen Währungen – und deren Hedging – eine große Rolle, erst recht in Zeiten großer Schwankungen:

1. In der Investitionsphase vergeht oft einige Zeit zwischen dem Signing und dem Closing der Transaktion. Daher ist eine Währungsabsicherung hier sinnvoll.

2. Je nachdem, wie lange die Kapitalgeber investiert sind, ergeben sich besonders in der Wachstumsphase des Unternehmens Währungsschwankungen – die man absichern kann und sollte.

3. Bei einem Exit muss der Investor wiederum das erhaltene Kapital in seine Zielwährung umtauschen.

All diese Situationen unterstützen Spezialdienstleister wie iBanFirst. Denn Kursschwankungen können schwer vorhergesagt und nicht einkalkuliert werden (außer als Preis für die entsprechende Dienstleistung). Selbst wenn es einmal gut läuft, wie etwa im vergangenen Jahr für den Dollar, kann es zwischendurch zu einer Delle kommen. Schlecht, wenn man genau in solchen Schwächephasen sein Geld in Euro benötigt. Gerade also im Umfeld der Rückzahlungen von Investorengeldern oder bei gestaffelten Investitionspaketen müssen sich alle Partner gegen Volatilität schützen.

Startups sind schon Wagnis genug

Risikokapitalfirmen gehen bereits genug Wagnis mit den Startups selbst ein. Währungsschwankungen sollten nicht auch noch dazugehören. Idealerweise nutzen sie dafür einen Experten. Denn für die Banken ist das Volumen immer noch zu klein oder ihnen ist der hochregulierte Aufwand gerade in puncto Geldwäsche zu hoch. Zudem sind ihnen oft die Fondsstrukturen zu komplex, die obendrein oft im Ausland liegen. Der Onboarding-Prozess, also den VCs ein Abwicklungskonto zu geben, ist ihnen zu beschwerlich.

Spezialdienstleister für Währungsabsicherungen hingegen bieten Lösungen nach Maß. Und nur so landet das Geld sicher, pünktlich und in der gewünschten Größenordnung auf dem Konto. Ohne Absicherung könnten da je nach Kursentwicklung weniger Euros ankommen. Bei einer Finanzierungsrunde von 100 Millionen US-Dollar würden zehn Prozent Kursunterschied 10 Millionen Dollar ausmachen. Solche Summen sehen die meisten Startups in ihrem gesamten Leben nicht.

Währungsabsicherung auch beim Geschäft selbst

Ganz klassisch kommen Währungsabsicherungen auch ins Spiel, wenn die Startups Handel im Ausland betreiben – etwa also Waren in China kaufen, um sie hier zu verarbeiten oder zu vertreiben. Natürlich nimmt der chinesische Lieferant gern Euro. Doch intern rechnet er in Renminbi/ Yuan. Er lässt sich dieses Kursrisiko also bezahlen, und zwar in Form eines Aufpreises. Besser und vor allem transparenter ist es daher, ihn gleich in seiner lokalen Währung zu bezahlen, diese Transaktion entsprechend abzusichern und einen günstigeren Kaufpreis für die Produkte auszuhandeln.