09.09.20

Test SF Content Hub Artikel

Der Kreditech-Nachfolger Monedo muss Insolvenzantrag stellen. Erst vor Kurzem hatte CFO Mariusz Dabrowski das umstrittene Fintech verlassen.

Aus der Sonderbeilage zur 16. Structured FINANCE 2020

Aufsehenerregende Insolvenz in der Fintech-Welt: Das Hamburger Fintech Monedo – besser bekannt unter dem früheren Namen Kreditech – hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das teilte die begleitende Kanzlei Brinkmann & Partner mit. Das Gericht hat Christoph Morgen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Von der Insolvenz betroffen sind etwa 300 Mitarbeiter weltweit. Am Stammsitz in Hamburg beschäftigt Monedo 100 Mitarbeiter.

Wie Insolvenzverwalter Morgen mitteilte, soll das Geschäft des Fintechs, das Raten- und Mikrokredite für Konsumenten in Polen, Spanien, Russland und Indien anbietet, fortgeführt werden: „Ich habe bereits Gespräche mit möglichen Finanzierern gestartet. Es ist mein Ziel, den Investorenprozess zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“ Gegenüber dem „Manager Magazin“ versicherte Morgen sogar, dass es „mehrere ernsthafte Interessenten“ gibt. Wie das Nachrichtenportal „Finanz-Szene“ berichtet, soll die Geschäftsführung bis zuletzt versucht haben, die drohende Insolvenz mit der Gewinnung von neuen Investoren abzuwenden.