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BASF-CFO Engel: „Beschleunigen, wo es nur geht“

BASF-CFO Hans-Ulrich Engel sieht trotz zweier Gewinnwarnungen innerhalb kürzester Zeit keine Versäumnisse im Reporting.
BASF

Herr Engel, Anfang Juli hat BASF den Markt mit einer Gewinnwarnung geschockt. Sie gehen nun davon aus, dass das Ebit vor Sondereinflüssen um bis zu 30 Prozent geringer ausfallen wird als 2018. Wie kam es zu dieser heftigen Korrektur?
Das makroökonomische Umfeld hat sich im Jahresverlauf deutlich verschlechtert. Als wir die Prognose im Februar 2019 aufgestellt hatten, waren wir zum Beispiel davon ausgegangen, dass die weltweite Automobilproduktion in diesem Jahr um rund 1 Prozent zulegen wird. Tatsächlich brach sie im ersten Halbjahr um 6 Prozent ein, im für uns wichtigen chinesischen Markt sogar um 13 Prozent. Das Wachstum der Industrieproduktion verlangsamte sich weltweit deutlich. Das sind Faktoren, die wir – und im Übrigen auch die meisten Beobachter – so nicht auf der Rechnung hatten.

Das Ausmaß der Korrektur überrascht dennoch. Waren Sie zu lange zu optimistisch?
Nein, das glaube ich nicht. Uns war klar, dass das erste Halbjahr schwierig werden würde. Wir sind aber von einer Einigung bis Jahresmitte im Handelskonflikt zwischen China und den USA ausgegangen – und davon, dass es im zweiten Halbjahr deshalb konjunkturell bergauf gehen würde. Als US-Präsident Trump dann Ende Juni beim G20-Gipfel die nächste Eskalationsstufe einläutete, war eindeutig, dass diese Annahme nicht zu halten sein wird. Deshalb haben wir unsere Prognose angepasst.

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