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LPKF-CFO Kai Bentz liebäugelt mit dem Tec-Dax

LPKF

Alle Geschäftsbereiche machen dem TecDax-Kandidaten Freude. Neben der LDS-Technologie profitiert der Laser-Konzern auch von der Welle von Ersatzinvestitionen in der krisengeschüttelten Solarindustrie. Es sei sinnvoll, an diesem Geschäftsbereich festzuhalten, da die Kernkompetenz der Oberflächenbearbeitung mit Laser zum Tragen komme.

Dies überwiege den Nachteil der relativen Verwässerung der deutlich höheren Margen im LDS-Bereich, wie CFO Kai Bentz im FINANCE-TV-Interview sagt (Das ausführliche Gespräch finden Sie hier). Für das Solargeschäft gab Bentz eine Ziel-EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent an, für den Gesamtkonzern liegt die Bandbreite zwischen 15 und 17 Prozent. Der Konzern will dabei jährlich mindestens um 10 Prozent wachsen. Damit verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Zunahme. Zwischen 2009 und 2011 hatte sich der Umsatz des Konzerns von 50 auf über 90 Millionen Euro erhöht.

Größere Zukäufe entsprechen bislang nicht der Strategie des Hightechmaschinenbauers. Noch habe man mehr eigene Ideen als man umsetzen könne, erklärte Kai Bentz.  Das schließe kleinere Zukäufe von Zulieferern nicht aus. Allerdings dürften diese ein Volumen von deutlich unter 50 Millionen Euro haben.

Nach erheblichen Investitionen in erweiterte Kapazitäten und dem Aufbau von Working Capital im Jahr 2011, die unterm Strich zu einem negativen Free Cashflow geführt haben, sinkt der Capex in diesem Jahr auf 9 Millionen Euro. Auch das Net Working Capital werde gesenkt, so dass das Unternehmen freie Mittel schaffen werde.

marc-christian.ollrog[at]finance-magazin.de