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24.05.2012 – Petra Leue Bahns: „Man muss die Kosten der Energiewende sozialisieren“

Die Weltbevölkerung wächst bis 2050 Schätzungen zufolge um 2,5 Milliarden Menschen. Bis 2030 könnte sich der Energiebedarf der Schwellen- und Entwicklungsländer verdreifachen. Dies alles führt zu einem drastisch steigenden Finanzierungsbedarf in die Energieversorgung. Der jährliche Finanzierungsbedarf könnte von 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr auf 550 Milliarden Dollar steigen, rechnen renommierte Institutionen wie UNFCCC, IEA oder WEF aus. „Das gegenwärtige Investitionsniveau reicht bei Weitem nicht aus“, sagt Petra Leue-Bahns, Geschäftsführerin des Investors und Co-Entwicklers von erneuerbaren Energie-Projekten Ecolutions.
Die Energiewende könne nur durch gemeinsame Aktionen der internationalen Staatengemeinschaft bewältigt werden, argumentiert sie. Und man müsse das private Kapital aus der Hand von Versicherungen und Pensionsfonds aktivieren Damit diese investieren, müssten die Staaten aber Garantien aussprechen. Damit gehe auch eine Missbrauchsmöglichkeit einher, die aus der Zeit des großen Eisenbahnbaus bekannt ist. Mit was für Renditen Investoren für einzelne Projektphasen der Energiewende kalkulieren, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.

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