Redakteurin https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/dentz/?mab_v3=251651 für kluge Finanzentscheidungen Tue, 29 Sep 2026 06:27:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Galerias Zukunft hängt weiter am seidenen Faden https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/galerias-zukunft-haengt-weiter-am-seidenen-faden-251651/ Tue, 29 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251651 Galeria hat weiterhin Finanzierungsprobleme. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Der Rettungskredit von Gordon Brothers sollte Galeria Luft verschaffen. Doch nur wenige Wochen später ist die Liquidität offenbar schon wieder äußerst knapp. Nach Informationen von FINANCE reicht das Geld kaum für den laufenden Betrieb.

]]>
Galeria hat weiterhin Finanzierungsprobleme. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Der Rettungskredit von Gordon Brothers sollte Galeria Luft verschaffen. Doch nur wenige Wochen später ist die Liquidität offenbar schon wieder äußerst knapp. Nach Informationen von FINANCE reicht das Geld kaum für den laufenden Betrieb.

]]>
Großinsolvenzen verharren auf hohem Niveau https://www.finance-magazin.de/transformation/insolvenz/grossinsolvenzen-verharren-auf-hohem-niveau-249748/ Wed, 26 Aug 2026 08:46:09 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249748 Hellweg war der am Umsatz gemessen größte Insolvenzfall im zweiten Quartal. Foto: Edda Dupree - stock.adobe.com

Zum zweiten Mal in Folge pendeln sich die Großinsolvenzen auf hohem Niveau ein. Ein Silberstreif: Die Positivquote bei abgeschlossenen Verfahren steigt deutlich. Doch Experten warnen vor Fehldeutungen.

]]>
Hellweg war der am Umsatz gemessen größte Insolvenzfall im zweiten Quartal. Foto: Edda Dupree - stock.adobe.com

Zum zweiten Mal in Folge pendeln sich die Großinsolvenzen auf hohem Niveau ein. Ein Silberstreif: Die Positivquote bei abgeschlossenen Verfahren steigt deutlich. Doch Experten warnen vor Fehldeutungen.

Keine Entwarnung bei den Insolvenzzahlen, aber auch kein weiterer Absturz: Im zweiten Quartal 2026 stellten 105 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro einen Insolvenzantrag. Damit bleibt die Zahl der Unternehmenspleiten nahezu identisch mit dem Vorquartal (104) und rund 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (94).

Der nach dem deutlichen Einbruch im ersten Quartal statistisch zu erwartende saisonale Rebound blieb damit aus. Stattdessen hat sich das Insolvenzgeschehen auf einem beunruhigend hohen Niveau eingependelt: Das laufende Quartal liegt 40 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt von 75 Verfahren.

Das geht aus dem aktuellen Insolvenz-Report hervor, für den die Restrukturierungsberatung Falkensteg exklusiv für FINANCE die Großinsolvenzen von Unternehmen auswertet.

Info

Weitere Details zu den Insolvenzzahlen sowie ein Gastkommentar von Harro Heilmann (Hochschule Aalen) finden Sie im aktuellen Insolvenzreport.

Insolvenzanmeldungen: Plateau, kein Rebound

Im Gesamtbild des ersten Halbjahres 2026 summieren sich die Insolvenzanträge auf 209 Fälle – knapp 4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 217. Eine echte Entspannung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. „Von Entspannung kann keine Rede sein, auch wenn die Stimmungsindikatoren für die Konjunktur nach oben drehen“, sagt Jonas Eckhardt, Partner bei Falkensteg und Autor der Studie.

Auffällig ist dabei eine strukturelle Verschiebung: Während die kleinste Umsatzklasse (10 bis 19 Millionen Euro) mit 50 Fällen weiterhin knapp die Hälfte aller Anträge stellt, ist die Zahl der Verfahren oberhalb von 100 Millionen Euro Jahresumsatz von sieben auf zwölf gestiegen. Zusammen mit zwölf weiteren Fällen in der Klasse zwischen 50 und 99 Millionen Euro gerieten im zweiten Quartal 24 Unternehmen dieser Größenordnungen in die Krise. Das ist laut den Studienautoren ein deutliches Signal, dass die Insolvenzwelle zunehmend auch die obere Mittelklasse und größere Konzernstrukturen erfasst.

Insolvenzverfahren: Lichtblick auf der Ausgangsseite

Auf der Ausgangsseite zeigt sich ein vorsichtiger Trend zum Besseren. Von 70 abgeschlossenen Verfahren mündeten 45 in eine Fortführung. Die Positivquote stieg damit auf 64 Prozent, nach 55 Prozent im Vorquartal und 48 Prozent im Vorjahreszeitraum. Den größten Anteil daran haben der Asset Deals: Mit 37 Fällen und einem Anteil von 53 Prozent stellen sie erneut mehr als die Hälfte aller Verfahrensausgänge, nach 45 Prozent im Vorquartal. Die Zahl der Sanierungen über einen Insolvenzplan verharrt dagegen seit drei Quartalen bei acht Fällen.

Gleichzeitig gingen die negativen Ausgänge zurück: Masseunzulänglichkeiten sanken von 17 auf zehn Fälle und haben sich binnen Jahresfrist mehr als halbiert. Der Anteil negativer Ausgänge fiel von 45 auf knapp 36 Prozent.

]]>
Wie CFO Inka Koljonen MAN neu aufstellt https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-interviews/wie-cfo-inka-koljonen-man-neu-aufstellt-247918/ Mon, 10 Aug 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247918 Inka Koljonen ist eine erfahrene CFO im Industriesektor. , Inka Koljonen ist eine erfahrene CFO im Industriesektor. Foto: MAN Truck & Bus

Inka Koljonen, CFO von MAN Truck & Bus, spricht über die Transformation eines traditionsreichen Unternehmens, Künstliche Intelligenz und darüber, warum sie regelmäßig ins Silicon Valley und nach China reist.

]]>
Inka Koljonen ist eine erfahrene CFO im Industriesektor. , Inka Koljonen ist eine erfahrene CFO im Industriesektor. Foto: MAN Truck & Bus

Inka Koljonen, CFO von MAN Truck & Bus, spricht über die Transformation eines traditionsreichen Unternehmens, Künstliche Intelligenz und darüber, warum sie regelmäßig ins Silicon Valley und nach China reist.

]]>
Exklusiv: Restrukturierer Keppel heuert bei bekanntem Autozulieferer an  https://www.finance-magazin.de/banking-berater/restrukturierung/exklusiv-restrukturierer-keppel-heuert-bei-bekanntem-autozulieferer-an-247833/ Wed, 22 Jul 2026 14:58:10 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247833 Die Eisengießerei Fritz Winter hat Michael Keppel zum neuen CRO ernannt. Foto: THM Partners / Varos - stock.adobe.com. / Collage: FINANCE

Michael Keppel von Alix Partners hat die Rolle des CRO bei Fritz Winter übernommen. Er soll die Eisengießerei mit dem neuen CFO Klaus J. Rudolph durch eine der schwierigsten Phasen der Geschichte führen.

]]>
Die Eisengießerei Fritz Winter hat Michael Keppel zum neuen CRO ernannt. Foto: THM Partners / Varos - stock.adobe.com. / Collage: FINANCE

Michael Keppel von Alix Partners hat die Rolle des CRO bei Fritz Winter übernommen. Er soll die Eisengießerei mit dem neuen CFO Klaus J. Rudolph durch eine der schwierigsten Phasen der Geschichte führen.

]]>
Allerletzte Chance für Galeria https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/allerletzte-chance-247032/ Fri, 10 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247032 Galeria hat weiterhin Finanzierungsprobleme. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Wochenlang wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt, bis ein neuer Kredit den Absturz stoppte. Gerettet ist Galeria damit noch lange nicht. Hat die Kaufhauskette überhaupt noch eine Zukunft?

]]>
Galeria hat weiterhin Finanzierungsprobleme. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Wochenlang wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt, bis ein neuer Kredit den Absturz stoppte. Gerettet ist Galeria damit noch lange nicht. Hat die Kaufhauskette überhaupt noch eine Zukunft?

]]>
Wirrwarr um Nord-Leasing-Geschäftsführer Thomas Vinnen https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/restrukturierung/wirrwarr-um-den-geschaeftsfuehrer-der-nord-leasing-244874/ Thu, 11 Jun 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244874 Ein Mitgründer und langjähriges Geschäftsführungsmitglied soll beim Hamburger Unternehmen Nord Leasing ausgeschieden sein. Foto: lassedesignen-stock.adobe.com

Ist er weg oder nicht? Thomas Vinnen, Geschäftsführer bei Nord Leasing, soll ausgeschieden sein, das legt zumindest eine Mail an die Geschäftspartner nahe. Doch das Leasinghaus dementiert. Was ist da los?

]]>
Ein Mitgründer und langjähriges Geschäftsführungsmitglied soll beim Hamburger Unternehmen Nord Leasing ausgeschieden sein. Foto: lassedesignen-stock.adobe.com

Ist er weg oder nicht? Thomas Vinnen, Geschäftsführer bei Nord Leasing, soll ausgeschieden sein, das legt zumindest eine Mail an die Geschäftspartner nahe. Doch das Leasinghaus dementiert. Was ist da los?

]]>
Galeria: Neuer Kredit wohl auf der Zielgeraden https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/restrukturierung/galeria-neuer-kredit-wohl-auf-der-zielgeraden-244856/ Wed, 10 Jun 2026 11:51:50 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244856 Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Der Millionenkredit für Galeria rückt nach FINANCE-Informationen näher. Die Zeit für den angeschlagenen Warenhauskonzern drängt. Hier das Update.

]]>
Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Der Millionenkredit für Galeria rückt nach FINANCE-Informationen näher. Die Zeit für den angeschlagenen Warenhauskonzern drängt. Hier das Update.

]]>
Galeria ringt um Millionenkredit – mit einem Haken https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/galeria-ringt-um-millionen-kredit-mit-einem-haken-244223/ Fri, 29 May 2026 12:27:12 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244223 Galeria verhandelt über einen Millionenkredit in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro. Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Der Warenhauskonzern Galeria befindet sich in einer existenziellen Krise. Nun winkt ein Großkredit. Doch der hat nach FINANCE-Informationen einen Haken.

]]>
Galeria verhandelt über einen Millionenkredit in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro. Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Der Warenhauskonzern Galeria befindet sich in einer existenziellen Krise. Nun winkt ein Großkredit. Doch der hat nach FINANCE-Informationen einen Haken.

]]>
Trügerische Hoffnung: Insolvenzzahlen sinken, doch die nächste Welle rollt bereits https://www.finance-magazin.de/transformation/insolvenz/truegerische-hoffnung-insolvenzzahlen-sinken-doch-die-naechste-welle-rollt-bereits-244028/ Thu, 28 May 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244028 Die Insolvenzzahlen in Q1/2026 liegen noch immer 40 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Foto: Design_5D - stock.adobe.com

Das erste Quartal 2026 bringt eine deutliche Erholung bei Großinsolvenzen. Doch Experten warnen: Der Rückgang ist ein statistisches Muster, kein Wendepunkt.

]]>
Die Insolvenzzahlen in Q1/2026 liegen noch immer 40 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Foto: Design_5D - stock.adobe.com

Das erste Quartal 2026 bringt eine deutliche Erholung bei Großinsolvenzen. Doch Experten warnen: Der Rückgang ist ein statistisches Muster, kein Wendepunkt.

Trügerische Entspannung im Insolvenzgeschehen: Im ersten Quartal dieses Jahres wurden 94 Insolvenzanträge von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro gestellt. Die Fallzahl liegt damit 35 Prozent unter dem Rekordquartal Q4/2025 und 24 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Statistisch klingt das nach einer Erholung, doch die Zahlen täuschen. Der langfristige Fünf-Jahres-Durchschnitt liegt bei 67 Fällen, und selbst das scheinbar ruhige Auftaktquartal übertrifft diesen Wert noch um 40 Prozent.

Das geht aus dem aktuellen Insolvenz-Report hervor, für den die Restrukturierungsberatung Falkensteg exklusiv für FINANCE die Großinsolvenzen von Unternehmen auswertet.

Info

Weitere Details zu den Insolvenzzahlen sowie ein Interview mit Prof. Dr. Michael Grömling vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln finden Sie im aktuellen Insolvenz-Report.

Delle, keine Trendwende

„Das vierte Quartal 2025 war ein Ausnahmerekord und auch der Q1-Stand liegt historisch noch auf einem besorgniserregenden Niveau. Ein Freifahrtschein ist das also nicht“, ordnet Jonas Eckhardt, Studienautor und Partner bei der Unternehmensberatung Falkensteg, die Zahlen ein.

Dass es sich um keine echte Erholung handelt, verdeutlicht ein Blick auf den Gesamtmarkt: Über alle Umsatzklassen hinweg stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal 2026 auf 5.594 Fälle – ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (5.191 Fälle). Getrieben von der Masse kleiner und mittlerer Unternehmen nähern sich die Gesamtinsolvenzen damit neuen Höchstständen, während sich die Großinsolvenzen in diesem Quartal scheinbar entkoppeln konnten.

Branchenvergleich: Verschnaufpause im Maschinenraum

Der Branchenvergleich zeichnet ein differenziertes, aber keineswegs beruhigendes Bild. Metallwarenhersteller führen die Rangliste mit zehn Fällen an – deutlich weniger als im Vorquartal (20 Fälle) und im Vorjahreszeitraum (15 Fälle), aber die Branche bleibt strukturell nach wie vor unter Dauerdruck.

Besonders auffällig ist der Rückgang im Automotive-Bereich: Nur noch acht Insolvenzen stehen 16 Fällen im Vorjahreszeitraum gegenüber. Ähnliches gilt für die Elektrotechnik (sechs gegenüber 16 Fällen) und die Kunststoffbranche (drei gegenüber elf Fällen). Gegen den Trend halten sich die Logistik mit sieben Fällen sowie der Maschinenbau mit neun Fällen stabil.

Eckhardt sieht darin keine Aufhellung: „Besonders im industriellen Mittelstand – in den Branchen Metallwaren, Automotive-Zulieferer und Elektrotechnik – erleben wir keine Normalisierung, sondern eine Verschnaufpause inmitten eines strukturellen Umbaus, dessen Ende noch nicht absehbar ist.“

Stagnation seit 2019 – Ökonom zeichnet düsteres Bild

Ein besonders düsteres Bild der deutschen Wirtschaft zeichnet Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Makroökonomie am Institut der deutschen Wirtschaft Köln. „Erschreckend“ sei die Lage der Industrie: Nur gut 14 Prozent der Unternehmen berichteten von einer besseren Geschäftslage als vor einem Jahr, knapp 43 Prozent hingegen von einer Verschlechterung. Deutschland befinde sich in der längsten Phase negativer Unternehmenserwartungen seit zwanzig Jahren und 2026 werde ein weiteres Glied in einer seit 2019 anhaltenden Stagnationskette.

]]>
Exklusiv: Bei Galeria brennt es lichterloh https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/bei-galeria-brennt-es-lichterloh-242786/ Wed, 13 May 2026 10:54:52 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=242786 Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Kein Geld, keine Strategie: Galeria steckt zwischen Bestellstopp, gerissenen Covenants und einer knappen Finanzierungsoption fest – und die wenigen Sicherheiten sollen längst unter Gläubigern aufgeteilt sein.

]]>
Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Kein Geld, keine Strategie: Galeria steckt zwischen Bestellstopp, gerissenen Covenants und einer knappen Finanzierungsoption fest – und die wenigen Sicherheiten sollen längst unter Gläubigern aufgeteilt sein.

]]>