FINANCE Magazin, Autor bei FINANCE für kluge Finanzentscheidungen Thu, 22 Jan 2026 12:50:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 FINANCE-Midmarket-Buy-outs 2025 https://www.finance-magazin.de/finance-midmarket-buy-outs-2025-234725/ Thu, 22 Jan 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=234725 Der Private-Equity-Midmarket ist im Vorjahresvergleich stagniert.

Der deutsche Private-Equity-Midmarket ist 2025 stagniert. Welche Unternehmen gingen im vergangenen Jahr an Finanzinvestoren – trotz M&A-Flaute? Das zeigt die exklusive FINANCE-Buy-out-Liste.

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Der Private-Equity-Midmarket ist im Vorjahresvergleich stagniert.

Der deutsche Private-Equity-Midmarket ist 2025 stagniert. Welche Unternehmen gingen im vergangenen Jahr an Finanzinvestoren – trotz M&A-Flaute? Das zeigt die exklusive FINANCE-Buy-out-Liste.

Liebe Leserinnen und Leser,

von der Aufbruchstimmung, die Anfang 2025 noch im Private-Equity-Midmarket herrschte, ist rund zwölf Monate später wenig übrig. Stattdessen haben das schwierige Neugeschäft, langatmige M&A-Prozesse und die weiterhin schlechten konjunkturellen Aussichten in Deutschland die Gespräche bestimmt – und bestimmen sie aktuell weiterhin.

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FINANCE-Roundtable M&A https://www.finance-magazin.de/events/finance-roundtables/finance-roundtable-ma-9-234311/ Thu, 15 Jan 2026 11:37:21 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=234311

15. April 2026, 17.00 Uhr

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15. April 2026, 17.00 Uhr

Worum geht es beim FINANCE-Roundtable M&A?

Sie wollten schon immer wissen, wie Ihre M&A-Kollegen aus anderen Unternehmen ihre M&A-Projekte konkret angehen – sei es das Orchestrieren einer aktuellen Transaktion, nervenaufreibende Verhandlungen mit den anderen Vertragsparteien oder das Dealsourcing in einem harten Wettbewerbsumfeld? Beim FINANCE-Roundtable M&A liefern Ihnen Praktiker in drei kurzweiligen Impulsvorträgen spannende Innenansichten direkt aus ihrer eigenen M&A-Arbeit und bieten mit spannenden Erfahrungsberichten viel Raum zum Diskutieren und Netzwerken – sowohl direkt nach den Vorträgen als auch beim anschließenden gemeinsamen Ausklang der Veranstaltung.

Für wen?

Der FINANCE-Roundtable M&A ist eine geschlossene Veranstaltung und richtet sich ausschließlich an Private-Equity-Investoren und Unternehmensvertreter, die im Bereich M&A und/oder Business Development arbeiten oder für M&A-Themen in ihrem Unternehmen (mit)verantwortlich sind.

Moderation:

Frederic Haupt
Redakteur, FINANCE

Frederic Haupt ist Redakteur bei FINANCE und betreut schwerpunktmäßig die Themen Private-Equity und M&A. Er hat Journalismus und Unternehmenskommunikation an der Media University (ehemals HMKW) studiert. Nach dem Studium hat er sein Volontariat bei F.A.Z. Business Media absolviert und dabei neben FINANCE für weitere Publikationen des Verlags gearbeitet, unter anderem für die Personalwirtschaft und das Wir-Magazin.

Impressionen:

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Mitveranstalter:

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Welche Chancen das Kapitalmarktjahr 2025 geboten hat https://www.finance-magazin.de/sponsored/welche-chancen-das-kapitalmarktjahr-2025-geboten-hat-231245/ Mon, 01 Dec 2025 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=231245 Ein Mann in Hemd und Krawatte steht hinter einem großen Fenster und blickt nachdenklich nach draußen, während Sonnenlicht auf sein Gesicht fällt.

2025 war ein turbulentes Jahr: Konjunkturschwäche, geopolitische Unsicherheiten sowie die US-Zollpolitik waren stete Begleiter der Nachrichtenlage. Doch der Finanzbedarf von Unternehmen macht vor unwägbaren Zeiten keinen Halt. Finanzierungen über den Kapitalmarkt waren auch dieses Jahr für viele Unternehmen eine attraktive Finanzierungsquelle, denn trotz externer Herausforderungen zeigte sich der europäische Kapitalmarkt äußerst aufnahmefähig. Im Markt für […]

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Ein Mann in Hemd und Krawatte steht hinter einem großen Fenster und blickt nachdenklich nach draußen, während Sonnenlicht auf sein Gesicht fällt.

2025 war ein turbulentes Jahr: Konjunkturschwäche, geopolitische Unsicherheiten sowie die US-Zollpolitik waren stete Begleiter der Nachrichtenlage. Doch der Finanzbedarf von Unternehmen macht vor unwägbaren Zeiten keinen Halt. Finanzierungen über den Kapitalmarkt waren auch dieses Jahr für viele Unternehmen eine attraktive Finanzierungsquelle, denn trotz externer Herausforderungen zeigte sich der europäische Kapitalmarkt äußerst aufnahmefähig.

Im Markt für Schuldscheindarlehen herrschte zu Jahresbeginn zunächst Zurückhaltung, doch ab dem zweiten Quartal legte die Emissionstätigkeit kräftig zu. So sah man im Vergleich zum Vorjahr häufiger großvolumige Deals mit Nachfrageschwerpunkt auf mittleren Laufzeiten. „Diese Entwicklung ist erfreulich“, so Bettina Streiter, Head of Corporate Origination bei der DZ BANK, „schließlich ist der Markt sehr aufnahmefähig, um kapitalmarktfähige Unternehmen über den bestehenden Bankenkreis hinaus mit Fremdkapital zu versorgen. Wir begleiten unsere Kunden dabei professionell von den ersten Überlegungen bis zur Auszahlung.“ Mit 23 Mandaten und einem Marktanteil (Volumen) von 11 Prozent (Quelle: Bloomberg, Stand:11/2025) zählt die DZ BANK zu den leistungsfähigen Banken in diesem Segment.

Auch die Nachfrage nach Unternehmensanleihen zeigte sich freundlich. Entgegen der Entwicklung bei Schuldscheindarlehen waren Emittenten und Investoren auf dem europäischen Bondmarkt im gesamten Jahresverlauf durchweg sehr aktiv. Dabei setzt die DZ BANK bei Mandaten den Fokus auf die langfristige Kundenbeziehung und das umfassende Verständnis des Geschäftsmodells zur passgenauen Strukturierung und erfolgreichen Platzierung von Anleihen. 2025 hat die DZ BANK eine Vielzahl von Unternehmen unter anderem aus den Branchen Versorgung, Automotive, Chemie, Mobilität/Logistik und Konsum platzierungsstark am EUR Corporate Bond Markt als Joint Lead Manager begleitet.

Nachhaltig strukturierte Emissionen hatten insgesamt einen schweren Stand, haben aber dem Trend rückläufiger Nachhaltigkeitsbemühungen mit robusten Volumina getrotzt. Hierbei dominierten Greenbonds, aber auch Social und Sustainability Bonds festigten ihre Position am Markt für nachhaltige Anleihen. „Der Garant für erfolgreiche Platzierungen in diesem Jahr war und ist die sehr hohe Anlageliquidität und das grundsätzlich hohe Interesse der Investoren am Unternehmenssektor, was wirtschaftliche und politische Treiber in den Hintergrund rückte.“, weiß Streiter.

Ein gutes Timing bleibt essenziell

Die Erfahrungen aus 2025 zeigen, dass Unternehmen ihr Emissionstiming angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten vorausschauend gestalten müssen. Eine enge Marktbeobachtung bleibt essenziell, da Headline-Risiken die Emissionsbedingungen kurzfristig beeinflussen können. Jedoch dürften die Anlageliquidität institutioneller Anleger und kontinuierliche Mittelzuflüsse auch im neuen Jahr die Nachfrage nach Corporate Assets untermauern und insgesamt eine gute Aufnahmefähigkeit von Neuemissionen gewährleisten – vorausgesetzt, große, externe Schocks bleiben aus. Der Wettbewerb um Mandate bei den Investmentbanken bleibt hoch, wobei Beratungskompetenz und Produktvielfalt wichtige Erfolgsfaktoren sind. Für die Finanzabteilungen der Unternehmen ist dabei ein Mix aus regional verankerten und international vernetzten Banken als Partner wichtig, um einen breiten Blickwinkel auf Marktentwicklungen und damit optimale Finanzierungsentscheidungen zu gewährleisten.

Erfahren Sie mehr unter: firmenkunden.dzbank.de/kapitalmarktnahe-finanzierung

Disclaimer:
Die in diesem Artikel zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes dar. Die hier bereitgestellten Informationen können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen.

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EBICS: Der Katalysator für Europas digitale Handelszukunft https://www.finance-magazin.de/sponsored/ebics-der-katalysator-fuer-europas-digitale-handelszukunft-231508/ Fri, 28 Nov 2025 13:11:47 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=231508 Leuchtend blau-grün beleuchtete Serverreihen in einem Rechenzentrum mit digital wirkenden Lichtmustern und Datenströmen.

Marjon Wohlen, Co-Founder von Mitigram, teilt ihre Einblicke darüber, wie vernetzte Infrastruktur die Handelsfinanzierung in Europa umgestaltet. In der Finanzwelt wird Digitalisierung oft mit dem Neuen gleichgesetzt – neue Plattformen, neue Systeme, neue Technologien. Doch echter Fortschritt bedeutet nicht immer, alles neu zu bauen. Häufig liegt der Schlüssel darin, vorhandene Lösungen neu zu denken und besser zu nutzen.   Genau das zeigt EBICS.  Für […]

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Leuchtend blau-grün beleuchtete Serverreihen in einem Rechenzentrum mit digital wirkenden Lichtmustern und Datenströmen.

Marjon Wohlen, Co-Founder von Mitigram, teilt ihre Einblicke darüber, wie vernetzte Infrastruktur die Handelsfinanzierung in Europa umgestaltet.

In der Finanzwelt wird Digitalisierung oft mit dem Neuen gleichgesetzt – neue Plattformen, neue Systeme, neue Technologien. Doch echter Fortschritt bedeutet nicht immer, alles neu zu bauen. Häufig liegt der Schlüssel darin, vorhandene Lösungen neu zu denken und besser zu nutzen.  

Genau das zeigt EBICS. 

Für viele Banker und Treasury-Manager ist der Electronic Banking Internet Communication Standard (EBICS) ein vertrautes Protokoll. Ursprünglich in Deutschland entwickelt und inzwischen in Frankreich, Österreich und der Schweiz unterstützt, bietet EBICS seit Langem eine sichere, standardisierte Verbindung zwischen Banken und Unternehmen für den Zahlungsverkehr. 

Was jedoch kaum bekannt ist: EBICS ist auch ein leistungsstarker Enabler für die Handelsfinanzierung. 

Von PDFs zu digitalen Workflows 

Handelsinstrumente wie Garantien oder Akkreditive (L/C) wurden traditionell über Papier, PDFs, Tabellen und manuelle Unterschriften verwaltet. Aber Banken wollen keine unstrukturierten PDFs mehr verarbeiten oder Kundenvorgaben manuell übernehmen. EBICS bietet ihnen einen standardisierten Kanal, der manuelle Arbeit reduziert, die Compliance verbessert und die Bearbeitungszeiten verkürzt. 

Durch die Anwendung von EBICS auf die Handelsfinanzierung hat Mitigram bestehende Technologie neu genutzt und die Kommunikation deutlich vereinfacht. Für Banken mit bereits bestehendem EBICS-Server ist die Anbindung unkompliziert. Unternehmen wiederum können über einen einzigen Zugang in Mitigrams Plattform auf alle ihre Banknachrichten zugreifen – ohne mehrere Portale für verschiedene Banken verwalten zu müssen oder auf systemgenerierte PDFs angewiesen zu sein. 

EBICS ist nicht nur ein technischer Standard, sondern ein sicheres Protokoll, das die lange bestehende Lücke zwischen Banken und Unternehmen in der Handelsfinanzierung schließt. 

Deutsche Banken wie UniCredit und LBBW gehören zu den Instituten, die EBICS für die Handelsfinanzierung eingeführt haben, da das Protokoll als pragmatische Alternative zu komplexeren und kostspieligeren Infrastrukturen gilt. 

Die EBICS-Initiative von Mitigram 

Gemeinsam haben Mitigram, UniCredit und die Brückner Group ein skalierbares, auf dem EBICS-Standard basierendes Framework entwickelt und in ein Multi-Bank-Transaktionsmanagementsystem integriert – und damit gezeigt, wie bestehende Infrastruktur digitale End-to-End-Handelsfinanzierung ermöglicht 

Zuvor war Brückner auf manuelle, papiergestützte Prozesse angewiesen. Auch mit DocuSign blieben die Workflows fragmentiert und die Verfolgung der Kommunikation über veraltete Tabellen und Dokumente war mühsam. 

Dies signalisiert einen klaren Trend: bewährte Infrastruktur für digitale Handelsprozesse effektiv zu nutzen. 

Warum EBICS der pragmatische Weg für Europas digitale Handelszukunft ist 

Die Ergebnisse sprechen für sich: eine Verringerung der Bearbeitungszeit für Garantieanträge bei Brückner um 70 %, bis zu 40 % schnellere Bankrückmeldungen, die Eliminierung von über 100 DocuSign-Freigaben und 100 % der Garantie- und L/C-Kommunikation zwischen Brückner und UniCredit werden nun über EBICS abgewickelt. 

Mit EBICS erweitert Mitigram das Potenzial eines Standards, den viele ausschließlich mit Zahlungen verbanden. Wir beweisen, dass echter Mehrwert für Banken und Unternehmen geschaffen werden kann – ohne die Kosten und Komplexität eines Neustarts. In einer Branche, in der jährlich 18 Billionen US-Dollar Handelsvolumen auf Vertrauen und Timing angewiesen sind, macht EBICS deutlich: Der Weg zu Effizienz, Sicherheit und Skalierbarkeit ist bereits vorhanden. 

Um zu erfahren, wie diese Lösungen Ihrer Organisation zugute kommen können, kontaktieren Sie dasMitigram-Team.

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FINANCE-Gehaltsreport 2025 https://www.finance-magazin.de/research/report/gehaltsreport/finance-gehaltsreport-2025-231236/ Tue, 18 Nov 2025 07:28:10 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=231236 Der Gehaltsreport 2025 zeigt: Strategisch wichtige Positionen rücken in den Fokus. Unternehmen setzen dabei vor allem weiterhin auf klassische Jobs. Foto: Wolfilser - stock.adobe.com

Das verdienen CFOs, Controller, Treasurer, ESG-Manager und andere Spezialisten im Corporate Finance

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Der Gehaltsreport 2025 zeigt: Strategisch wichtige Positionen rücken in den Fokus. Unternehmen setzen dabei vor allem weiterhin auf klassische Jobs. Foto: Wolfilser - stock.adobe.com

Das verdienen CFOs, Controller, Treasurer, ESG-Manager und andere Spezialisten im Corporate Finance

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Aus Chaos wird Kontrolle: das Potenzial eines strategischen Ausgabenmanagements https://www.finance-magazin.de/events/webinare/aus-chaos-wird-kontrolle-das-potenzial-eines-strategischen-ausgabenmanagements-231067/ Fri, 14 Nov 2025 11:58:07 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=231067

FINANCE Webinar, 09. Dezember 2025,
11.00-11.45 Uhr

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FINANCE Webinar, 09. Dezember 2025,
11.00-11.45 Uhr

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Worum ging es in diesem Webinar?

Viele Finanzabteilungen kennen das Szenario: Ausgabenprozesse laufen chaotisch, Freigaben dauern zu lange, Belege fehlen – und trotzdem ist die Einführung neuer Tools oft ein sensibles Thema. Mitarbeitende fürchten Mehraufwand, Teams sehen ihre Routinen in Gefahr und Führungskräfte machen sich Sorgen um Akzeptanz und Umstellungskosten. Dabei steckt in einem modernen Ausgabenmanagement ein enormes Potenzial: mehr Transparenz, schnellere Abläufe, bessere Kontrolle – und vor allem weniger Frust im Arbeitsalltag.

Welche typischen Widerstände bei der Einführung neuer Systeme auftreten, wie Finanzführungskräfte diese Hürden früh erkennen und auflösen und wie ein strukturiertes Ausgabenmanagement sowohl Mitarbeitende als auch Finanzteams spürbar entlastet, erfahren Sie in diesem Webinar.

Für wen?

Dieses Webinar bietet spannende Einblicke sowohl für CEOs, CFOs, Controller als auch Accountants, die ihr Ausgabenmanagement effektiver gestalten wollen.

Ihre Referenten:

Henrik Fröhlich, Finance Director, O.S. Energy GmbH

Michael Rap, DACH Commercial Lead, Pleo

Moderatorin:

Lea Teckentrup, Redakteurin FINANCE

Lea Teckentrup ist Redakteurin bei DerTreasurer und FINANCE. Zuvor arbeitete sie als Wirtschaftsjuristin im Bereich Debt Capital Markets in einer internationalen Großkanzlei. Sie hat Wirtschaftsrecht im Bachelor und im Master an der Universität Osnabrück sowie an der Universität Siegen studiert.

Mitveranstalter:

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ESG-Regularien werden angepasst https://www.finance-magazin.de/sponsored/green-finance/esg-regularien-werden-angepasst-228813/ Thu, 16 Oct 2025 14:40:53 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=228813 Die EU hat reagiert, damit die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen gestärkt wird. Foto: finecki - stock.adobe.com

Ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren: Auf europäischer Ebene werden die Regeln in Sachen Nachhaltigkeit verändert.

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Die EU hat reagiert, damit die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen gestärkt wird. Foto: finecki - stock.adobe.com

Ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren: Auf europäischer Ebene werden die Regeln in Sachen Nachhaltigkeit verändert.

Im März 2025 stand der europäische Rechtsrahmen für nachhaltige Finanzen vor einer bedeutenden Wende. Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag zur Omnibus-Verordnung veröffentlicht. Diese Initiative zielt darauf ab, das komplexe Regelwerk der Nachhaltigkeitsvorschriften zu vereinfachen. Das Gesetzespaket soll insbesondere die Regeln der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CS3D) und der Taxonomie-Verordnung vereinfachen. Um die Bedeutung dieser Entwicklung aufzuzeigen, ist es wichtig, an die Faktoren zu erinnern, die zu dieser Transformation geführt haben.

Die regulatorische Wende begann im November 2019 mit dem Start des European Green Deal, einer ehrgeizigen Initiative, die Europa bis 2050 klimaneutral machen soll. Dieser strategische Plan wurde von einem beispiellosen rechtlichen Instrumentarium begleitet mit dem Ziel, Finanzströme in nachhaltige Aktivitäten zu lenken.

Im Zentrum des Projekts steht die grüne Taxonomie, die einen technischen Referenzrahmen schuf, um den Kern einer nachhaltigen Investition zu identifizieren. Die Marktteilnehmer kritisierten aber eine übermäßige Komplexität, knappe Umsetzungsfristen und eine mangelnde Transparenz für Investoren.

Darüber hinaus verpflichtete die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR), ein Schlüsselelement des Sustainable-Finance-Regelwerks, die Finanzakteure zu Transparenz hinsichtlich der Nachhaltigkeit ihrer Produkte, einschließlich einer innovativen Klassifikationsstruktur. Diese neue Verordnung wurde schnell für ihre mangelnde operationelle Klarheit, Schwächen im Gesamtregelwerk – insbesondere im Zusammenspiel mit der CSRD und der Taxonomie – sowie für die Risiken von Greenwashing aufgrund fehlender harmonisierter Definitionen kritisiert.

Um die Kritikpunkte anzugehen, wurde bereits eine Überarbeitung der Verordnung eingeleitet, die auf Vereinfachung, Stärkung der regulatorischen Kohärenz und Klarheit der verwendeten Ansätze und Kategorien abzielt. Eine erste Veröffentlichung der SFDR 2.0, die den Markterwartungen besser entspricht, ist für das vierte Quartal 2025 geplant, mit endgültiger Annahme Mitte 2027 und vollständigem Inkrafttreten 2029.

Für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Angesichts der Komplexität schlug die Europäische Kommission im Februar 2025 ein ehrgeiziges Gesetzespaket auf Basis des Draghi-Berichts vor. Dieser von der Kommission in Auftrag gegebene Report hat zum Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken, um Herausforderungen, insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit, zu meistern. Der Draghi-Bericht diente als Katalysator für einen pragmatischeren Umgang mit ESG-Vorschriften: Vereinfachung, Verhältnismäßigkeit und Wettbewerbsfähigkeit, ohne die Umweltambitionen zu opfern.

Die Omnibus-ESG-Verordnung als Teil dieses Ansatzes zielt darauf ab, die Berichtspflichten zu erleichtern und die Regeln zur Sorgfaltspflicht zu vereinfachen. Sie schließt etwa 80 Prozent der zuvor von der CSRD erfassten Unternehmen aus und reduziert somit die zu veröffentlichenden Daten um etwa 66 Prozent gegenüber der ursprünglichen CSRD-Version. Die Taxonomie dient weiterhin als Referenz, um zu bestimmen, was bei Investitionen „nachhaltig“ ist, in Verbindung mit der SFDR und der CSRD. Die Omnibus-Verordnung reduziert jedoch den Umfang der Taxonomie-Berichterstattung, ohne die Taxonomie-Verordnung selbst zu berühren.

Während das Europäische Parlament bereits eine zweijährige Verschiebung für die CSRD und eine einjährige Verzögerung für die CS3D beschlossen hat, laufen die Verhandlungen über die Änderungen der Richtlinien weiter. Die Kommission hofft auf eine endgültige Veröffentlichung der Omnibus-ESG-Verordnung Anfang 2026.

Der Vorschlag hat in Politik und Wirtschaft leidenschaftliche Debatten ausgelöst. Kritiker betonen, dass die Vereinfachung nicht auf Kosten der Nachhaltigkeitsziele gehen darf. Die Kommission stellte klar, dass die SFDR von dieser Richtlinie nicht betroffen sein wird. Dadurch wird sichergestellt, dass Finanzprodukte weiterhin strengen Nachhaltigkeitsstandards unterliegen.

Vermögensverwaltungsgesellschaften haben in den vergangenen Jahren wichtige Maßnahmen ergriffen, um sich an die Regulierung anzupassen. Sie haben massiv in Personal- und Technologieressourcen investiert, um die ESG-Anforderungen zu erfüllen. Viele haben Abonnements bei ESG-Datenanbietern abgeschlossen, die zwar kostspielig sind, aber notwendig, um verlässliche Informationen über die nachhaltige Performance von Vermögenswerten zu erhalten.

Dieser Kostendruck hat diese Gesellschaften jedoch auch dazu veranlasst, ihre Geschäftsmodelle zu straffen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig die neuen Standards einzuhalten. Sie lagern zeitaufwendige Funktionen aus. Indem sie nicht wesentliche Aufgaben an externe Dienstleister vergeben, können sie sich auf wertschöpfende Tätigkeiten wie die Analyse von ESG-Daten und die Entwicklung nachhaltiger Anlagestrategien konzentrieren. Dieser Ansatz reduziert nicht nur Kosten, sondern verbessert auch die Effizienz und stellt sicher, dass die regulatorischen Anforderungen eingehalten werden.

Vielversprechende Zukunft

Die Reise durch die europäische regulatorische Landschaft zeigt: Obwohl noch viel zu tun ist, ist der Wille, die Voraussetzungen für eine nachhaltigere Finanzwelt zu schaffen, stärker denn je. Unternehmen, Investoren und Regulierungsbehörden müssen zusammenarbeiten, um sich in dem neuen Umfeld zurechtzufinden und sicherzustellen, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Ziel, sondern eine greifbare Realität ist.

Die Omnibus-ESG-Verordnung stellt einen Wendepunkt dar, wie Europa Nachhaltigkeit angeht. Durch die Vereinfachung der Regeln bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung hoher Standards ebnet sie den Weg für eine nachhaltige Finanzwirtschaft, die der Umwelt und der Gesellschaft wirklich zugutekommen kann. Der Weg ist noch lang. Doch jeder Schritt bringt Europa seinem Ziel näher, Investmentpraxis und -ansätze zu transformieren.

Info

Fouad Massabni, Foto: Société Générale Securities Services
Foto: Société Générale Securities Services

Der Autor

Fouad Massabni ist Head of ESG Commercial Officer bei Société Générale Securities Services.

fouad.massabni@sgcib.com

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Wissensverlust stoppen, Zukunft sichern: Wie KI Unternehmen im Fachkräftemangel stärkt https://www.finance-magazin.de/events/webinare/wissensverlust-stoppen-zukunft-sichern-wie-ki-unternehmen-im-fachkraeftemangel-staerkt-226207/ Tue, 14 Oct 2025 07:05:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=226207 Bildquelle: Jürgen Fälchle

FINANCE Webinar, 4. Dezember 2025,
14.00-14.45 Uhr

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Bildquelle: Jürgen Fälchle

FINANCE Webinar, 4. Dezember 2025,
14.00-14.45 Uhr

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Worum ging es in diesem Webinar?

Immer mehr erfahrene Mitarbeiter gehen in Rente, während zu wenige junge Fachkräfte nachrücken – ein doppeltes Risiko für Unternehmen: wertvolles Wissen geht verloren und die Wettbewerbsfähigkeit sinkt. Doch es gibt Auswege. In diesem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz Prozesse automatisieren, Wissen sichern und zugleich attraktiver für neue Generationen von Mitarbeitenden werden. Erfahren Sie, welche praxisnahen Lösungen jetzt entscheidend sind, um den Fachkräftemangel abzufedern und die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens zu sichern.

Ihre Referenten:

Vanessa Albrecht, Project Professional, Treuenfels GmbH

Nach ihrem Abschluss als staatl. gepr. Betriebswirtin startete Vanessa Albrecht als Referentin für betriebswirtschaftlich Analysen im Studierendenwerk Hamburg mit den Schwerpunkten Investitionscontrolling und Stakholder Korrespondenz. 2022 startet sie als Finance-Controllerin bei der Giffits GmbH, ihre Hauptaufgaben waren hier der Aufbau eines Finanzcontrollings, sowie die Unterstützung im Jahresabschluss und stellv. Abteilungsleitung. Seit 2024 ist sie als Project Professional bei Treuenfels GmbH Projects tätig. Ihre Einsätze sind zurzeit als Procurement- und Projektcontrollerin.

Dr. Stephan Hausberg, Freiberufliche Datenstrategieberatung, onemoreoption

Dr. Stephan Hausberg unterstützt mittelständische Unternehmen beim Aufbau datengetriebener Geschäftsmodelle und moderner Datenkultur. Als ehemaliger Abteilungsleiter Data Science & Business Analytics bei 1&1 Versatel bringt er umfassende Branchenerfahrung mit. Seine Kombination aus mathematisch-betriebswirtschaftlicher Ausbildung (Promotion in angewandter Mathematik) und Führungserfahrung ermöglicht praxisnahe Lösungen zwischen Theorie und Umsetzung.

Moderatorin:

Jasmin Rehne, Redakteurin FINANCE

Jasmin Rehne ist Redakteurin bei FINANCE und verfolgt schwerpunktmäßig die Themen Controlling und Personal. Sie hat in Marburg Sprache und Kommunikation studiert. Neben ihrem Studium arbeitete Jasmin Rehne bereits als studentische Hilfskraft bei FINANCE.

Mitveranstalter:

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KI trifft Finanzstrategie: Smarte SAP-Lösungen für Liquiditäts- und Risikomanagement in der Cloud https://www.finance-magazin.de/events/webinare/ki-trifft-finanzstrategie-smarte-sap-loesungen-fuer-liquiditaets-und-risikomanagement-in-der-cloud-228382/ Fri, 10 Oct 2025 06:47:04 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=228382

FINANCE Webinar, 30. Oktober 2025,
11.00-11.30 Uhr

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FINANCE Webinar, 30. Oktober 2025,
11.00-11.30 Uhr

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Worum ging es in diesem Webinar?

Das Finanzwesen entwickelt sich zunehmend zur strategischen Steuerungsinstanz im Unternehmen. Künstliche Intelligenz wird dabei zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Erfahren Sie, wie KI-gestützte SAP-Lösungen Ihre Finanzprozesse – von der Liquiditätsplanung bis zur Risikoanalyse – effizienter, transparenter und zukunftssicher gestalten und so das nachhaltige Wachstum Ihres Unternehmens unterstützen.

Ihr Referent:

Ralph Kertels, Customer Advisor Expert, SAP

Herr Kertels ist seit über 25 Jahren als Customer Advisory Expert für das SAP Treasury Solution Portfolio tätig. In dieser Funktion unterstützt er Unternehmen dabei, ihr Liquiditätsmanagement zu optimieren und finanzielle Risiken zu reduzieren. Im Verlauf seiner beruflichen Laufbahn hat Herr Kertels umfassende Erfahrung in den Bereichen Treasury Operations, Treasury Risk, Zahlungsverkehr sowie Inhouse-Banking erworben.

Moderatorin:

Esra Laubach, Redakteurin FINANCE

Esra Laubach ist Redakteurin bei FINANCE und widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Restrukturierung. Sie ist Sprach- und Kommunikationswissenschaftlerin. Vor FINANCE war sie rund fünf Jahre als Legal-Journalistin für den JUVE Verlag in Köln tätig, wo sie auch ihr journalistisches Volontariat absolvierte. Esra Laubach arbeitete während ihres Studiums multimedial u.a. für das ARD-Morgenmagazin, mehrere Zeitungen und moderierte beim Hochschulradio Kölncampus.

Mitveranstalter:

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FINANCE-Roundtable M&A https://www.finance-magazin.de/events/finance-roundtables/finance-roundtable-ma-8-205399/ Tue, 30 Sep 2025 11:49:56 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=205399

30. September 2025, 17.00 Uhr
Sie wollten schon immer wissen, wie Ihre M&A-Kollegen aus anderen Unternehmen ihre M&A-Projekte konkret angehen – sei es das Orchestrieren einer aktuellen Transaktion, nervenaufreibende Verhandlungen mit den anderen Vertragsparteien oder das Dealsourcing in einem harten Wettbewerbsumfeld?

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30. September 2025, 17.00 Uhr
Sie wollten schon immer wissen, wie Ihre M&A-Kollegen aus anderen Unternehmen ihre M&A-Projekte konkret angehen – sei es das Orchestrieren einer aktuellen Transaktion, nervenaufreibende Verhandlungen mit den anderen Vertragsparteien oder das Dealsourcing in einem harten Wettbewerbsumfeld?

Worum ging es beim FINANCE-Roundtable M&A?

Sie wollten schon immer wissen, wie Ihre M&A-Kollegen aus anderen Unternehmen ihre M&A-Projekte konkret angehen – sei es das Orchestrieren einer aktuellen Transaktion, nervenaufreibende Verhandlungen mit den anderen Vertragsparteien oder das Dealsourcing in einem harten Wettbewerbsumfeld? Beim FINANCE-Roundtable M&A liefern Ihnen Praktiker in drei kurzweiligen Impulsvorträgen spannende Innenansichten direkt aus ihrer eigenen M&A-Arbeit und bieten mit spannenden Erfahrungsberichten viel Raum zum Diskutieren und Netzwerken – sowohl direkt nach den Vorträgen als auch beim anschließenden gemeinsamen Ausklang der Veranstaltung.

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Vorträge und Referenten:

Sateba und der Towerbrook-Deal – Wie Vossloh neue Märkte erschließt

Der Bahntechnikkonzern Vossloh ist gerade dabei, den größten Zukauf seiner Firmengeschichte abzuschließen. Mit der Übernahme des Betonschwellen-Herstellers Sateba erschließt sich Vossloh einen ganz neuen Markt. Der Clou dabei: Vossloh hat sich lange vor der Übernahme auf den Radar des Private-Equity-Investor Towerbrook gebracht. Hinter der Übernahme stecken gleich mehrere strategische Ziele. Wieso Sateba für Vossloh so wertvoll ist, wie die Zusammenarbeit mit dem Finanzinvestor lief, welche Fallstricke es gab und welche Lehren Vossloh für die weitere M&A-Strategie zieht, wird Konzern-CFO Thomas Triska in seinem Vortrag berichten.

Referent

Dr. Thomas Triska
CFO, Vossloh AG

Dr. Thomas Triska ist seit 2020 Mitglied des Vorstands und CFO des Bahninfrastrukturkonzerns Vossloh. Er verantwortet die Bereiche Rechnungswesen, Steuern, Controlling, Treasury und Investor Relations. Nach seinem Einstieg bei Vossloh im Jahr 2009 übernahm er verschiedene leitende Funktionen, unter anderem in den Bereichen Finanzen, Corporate Development und Kommunikation. Zuvor war Triska im Controlling von ThyssenKrupp tätig. Der Finanzchef studierte Betriebswirtschaftslehre und promovierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Die Rolle von SCHOTT & Spezialglas in der Halbleiterindustrie: Über strategische Übernahmen und M&A-Trends

Lange Zeit war SCHOTT in der Öffentlichkeit als klassischer Glashersteller für Branchen wie Pharma, Home & Living und Consumer Electronics bekannt. Heute sieht sich der global operierende Mainzer Konzern selbst als breitaufgestellten Technologiekonzern mit Materialexpertise, die weit über Spezialglas hinaus geht. So strebt SCHOTT, in der Halbleiter-Zuliefererindustrie – in der Glas bisher eine eher untergeordnete Rolle spielte – eine relevante Marktposition. Dafür akquirierte SCHOTT zuletzt das Unternehmen QSIL GmbH Quarzschmelze Ilmenau. Wie der Zukauf das SCHOTT-Portfolio strategisch bereichert, welche Rolle M&A im angespannten Deal-Umfeld in der nahen Zukunft spielen soll und welchen strategischen Vorteil das Unternehmen als Stiftungskonzern bei Deal-Verhandlungen sieht, berichtet die Head of M&A von Schott, Tereza Scheffel.

Referent

Tereza S. Scheffel
Head of M&A, SCHOTT AG

Tereza Scheffel is Head of M&A and Member of the Global Executive Committee at SCHOTT AG. Tereza has been with SCHOTT since 2023. In her role she oversees the global M&A activities of the parent company SCHOTT AG and, after the IPO in September 2023, also the listed SCHOTT Pharma. Prior to joining SCHOTT, Tereza was Investment Director at SINO-CEEF Capital, a Chinese cross-border private equity fund focusing on investment opportunities in the Pan-European region. Tereza started her career at Morgan Stanley, where she spent 8 years in Investment Banking in Frankfurt and London. Tereza holds a Master’s Degree in Business Administration from the University of Mannheim.

Mit modernen Verhandlungsmethoden M&A-Prozesse optimieren

M&A-Verhandlungen werden häufig zu wenig ganzheitlich betrachtet, die Strategie und Taktik der Wettbewerber und die Bedürfnisse der Gegenseite zu wenig beachtet. Doch worauf kommt es an: Was alles vor Beginn der Verhandlungen zu klären ist, welche Rolle Emotionen spielen, warum man nicht zu früh in die Due-Diligence-Prüfungen gehen sollte, wie man den Wettbewerb mit Hilfe der Spieltheorie nutzen und Künstliche Intelligenz einsetzen kann, erklärt Verhandlungsexpertin Katharina Weber.

Referent

Katharina Weber
CEO, Negotiation Advisory Group

Katharina Weber ist Gründungsmitglied und CEO der Negotiation Advisory Group (NAG). Sie hat Volkswirtschaft mit Schwerpunkt auf Wettbewerbsökonomie und Spieltheorie studiert und verfügt über langjährige Beratungserfahrung in großvolumigen und hochkomplexen Verhandlungen. Die NAG ist Europas führende Verhandlungsberatung, sie hat mehr als 2.900 Verhandlungsprojekte durchgeführt und verhandelt jährlich ein Volumen von derzeit etwa 27 Milliarden Euro. Zu ihren Kunden zählen internationale Konzerne sowie große mittelständische Unternehmen.

Moderation:

Melanie Ehmann
Redakteurin, FINANCE

Melanie Ehmann ist Redakteurin bei FINANCE und verfolgt schwerpunktmäßig die aktuellen Entwicklungen am M&A- und Private-Equity-Markt. Sie hat Politikwissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt studiert. Vor FINANCE arbeitete Melanie Ehmann sechs Jahre in der Redaktion des Platow Verlags, zunächst als Volontärin, später als Wirtschaftsjournalistin im Platow Brief und den Sonderpublikationen.

Mitveranstalter:

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