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Die Zukunft des Finanzwesens ist technologiegetrieben – bei der Umsetzung hapert es

Finanzvorstände beobachten weltweit sehr genau die aktuellen Technologien wie Cloud, Machine Learning und ihre Implikationen für Business Intelligence. Dennoch setzen die meisten noch auf ihre Altsysteme.

Nur 40 Prozent gehen davon aus, dass Finanzabschlüsse bis 2030 durch Echtzeit-Reporting ersetzt werden. Eine Studie der britischen Financial Systems News (FSN) in Kooperation mit dem Enterprise-Cloud-Anbieter Workday untersucht die Akzeptanz und den Einsatz von Technologieplattformen im Finanzwesen.

Die Studie „Die Zukunft des Finanzwesens 2017“ zeigt, dass die Mehrheit der Finanzführungskräfte den Wert von internen und externen Daten für die strategische Finanzplanung und Beratung der Fachabteilungen erkennt. Dennoch arbeiten sie mehrheitlich mit ihren veralteten Systemen und beschränken sich auf ihr eigenes Datenuniversum. Viele wissen im eigenen Unternehmen sogar nicht, wo welche Daten gespeichert sind und wie sie darauf zugreifen können. Dadurch fehlen ihnen wichtige Informationsgrundlagen, um ihre Expertise rechtzeitig in die Debatten über strategische Geschäftsentscheidungen einzubringen. Und selbst wenn die Mehrheit der Umfrageteilnehmer angibt, dass sie datenorientiert agieren, zeigt die Studie, dass es bei Vollständigkeit und Verlässlichkeit der Daten durchaus Zweifel gibt. Dabei erkennen die Finanzführungskräfte die Wirkungskraft neuer Technologien für ihre Aufgaben im Unternehmen. So besteht eine breite Akzeptanz für Technologien wie Cloud, Machine Learning und Mobile Apps zur Steigerung der Produktivität in der Finanzabteilung. Aber offensichtlich fällt es vielen schwer, die Technologien für die Prozessoptimierung in ihrem Zuständigkeitsbereich zu nutzen. Über die Hälfte schreckt noch davor zurück, innovative Technologieplattformen operativ einzusetzen.

Rolle der Finanzabteilung für strategische Unternehmensentwicklung erkannt

Gleichwohl erkennen die Finanzführungskräfte ihre erweiterten Aufgaben für die strategische Geschäftsentwicklung auf volatilen Märkten. Sie sollten eigentlich als Architekten disruptiver Geschäftsmodelle agieren. Gegenwärtig sind sie von dieser Funktion aber noch weit entfernt. Im Alltagsgeschäft sind sie darauf beschränkt, Finanzrisiken zu minimieren und vergangenheitsorientierte Analysen zu verfassen. Sie finden keine Zeit, den Wandel im Unternehmen mit fortschrittlichen Business Intelligence-Analysen voranzutreiben. Dabei verfügen sie über ein gutes Verständnis der operativen Vorgänge in den Fachabteilungen. Und die Potenziale der Finanzführungskräfte für die strategische Entwicklung, das Performance Management und als Berater für Markt- und Markenpolitik werden ebenfalls anerkannt. Zumindest haben sie das Image als Erbsenzähler abgelegt. Um ihre erweiterte Rolle auszufüllen, brauchen sie jedoch Technologieplattformen, die aus internen und externen Daten Erkenntnisse für das gesamte Unternehmen generieren, die Innovationen und Wachstum in immer kürzeren Zyklen ermöglichen.

Studie: „Die Zukunft des Finanzwesens 2017“

Die Umfrage bietet Expertenwissen von über 750 hochkarätigen internationalen Finanzverantwortlichen aus verschiedenen Branchen und untersucht die anspruchsvollen Marktbedingungen, mit denen sich die Funktion des Finanzvorstands konfrontiert sieht sowie die Frage, wie sie auch weiterhin den sich ändernden Bedürfnissen der Unternehmen gerecht werden kann.

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67 Prozent werden zu spät bei Managemententscheidungen einbezogen

Bisher hapert es aber schon an der internen Zusammenarbeit auf Vorstandsebene und mit den Fachabteilungen, um die neue Rolle des CFO als strategischen Berater auszufüllen. Die Studie zeigt, dass es an Vertrauen mangelt. Lediglich 17 Prozent der Finanzführungskräfte glauben, dass sie bereits eine aktive Rolle bei der strategischen Planung und Entscheidungsfindung auf Vorstandsebene spielen. 45 Prozent gaben an, dass sie diesem Ziel näher kommen. Aber 37 Prozent berichten über Schwierigkeiten, auf den Vorstand Einfluss auszuüben. Noch schlechter scheint das Standing der Finanzabteilung auf Fachbereichsebene zu sein. 67 Prozent der Teilnehmer berichten, dass sie als innerbetriebliche Partner von den Fachabteilungen zu spät in wichtige Entscheidungen eingebunden werden. Allerdings erklären auch 42 Prozent der Befragten, dass die Finanzabteilung ein zu geringes Know-how über die operativen Tätigkeiten in den Fachabteilungen hätte. Unklar bleibt, ob die Finanzleute absichtlich außen vor gelassen werden, oder ob sie selbst ein Teil des Problems sind, da sie Unterstützung und Beratung der Fachabteilungen ganz unten auf ihrer Prioritätenliste ansiedeln.

Abteilungsdenken und verteilte Datensilos erschweren Zusammenarbeit

Bereits in einer anderen FSN Studie aus dem Jahr 2016 zeigte sich, dass eine neue Generation von Führungskräften in den Finanzabteilungen ihre erweiterte Rolle übernehmen will. Sie sind bereit, sich Technologien zur Produktivitätssteigerung und Kollaboration anzueignen, um das exponentiell anwachsende Datenvolumen für ihr Unternehmen nutzbar zu machen. Schon vor zwei Jahren waren 81 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Finanzvorstände in Zukunft für die Unternehmensdaten verantwortlich sein sollten. In der aktuellen Erhebung zeigt sich jedoch auch eine gewisse „Datenmüdigkeit“. 78 Prozent der Befragten berichteten, dass ihre Entscheidungsprozesse in den letzten drei Jahren stärker datengetrieben seien. Gleichzeitig wird aber festgestellt, dass die Daten weiterhin isoliert, schlecht organisiert und schwer abzurufen sind. Zwei Drittel sind bei der Aneignung und Kontrolle der von ihnen benötigten Daten nicht vorankommen. 58 Prozent berichten, dass wertvolle Daten weiterhin über das gesamte Unternehmen verstreut seien. Und 48 Prozent beklagen, dass die Fachabteilungen ihre Daten nur unzureichend mit der Finanzabteilung teilten. Wenn sich der Zugang zu diesen Daten aber schwierig gestaltet und teilweise absichtlich erschwert wird, sind ihre Bemühungen von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Selbst wenn neue Datenquellen zur Verfügung stehen, haben 47 Prozent der Führungskräfte in den Finanzabteilungen Schwierigkeiten, diese in ihre Berichte zu integrieren. Wohl auch aus diesem Grund öffnen sich viele der Befragten gegenüber neuen Technologien.

Finanzabteilung muss Kontrolle über Technologien für Datenanalyse übernehmen

Das Wissen über und das Verständnis für die verfügbaren Technologien ist noch wenig ausgeprägt. Sechs Prozent der Befragten sind sich sicher, dass sie die Technologien wirklich zu verstehen, was auf dem Markt angeboten wird, ist rund 31 Prozent in Auszügen bekannt. Auch die Frage der Zuständigkeit für Technologieplattformen ist noch nicht gelöst. Immerhin zeichnet sich eine Tendenz ab, dass das Finanzwesen am besten in der Lage sei, die Technologieanforderungen strategisch zu bestimmen, da dort alle Teile des Unternehmens zusammenlaufen. Allerdings ist nur die Hälfte der Finanzführungskräfte der Auffassung, dass sie über ausreichende Kenntnisse für die Bewertung neuer Technologien verfügen. Erschwerend kommt hinzu, dass nur ein Viertel überhaupt die Zeit und die Möglichkeiten hat, die Innovationen zu verfolgen. Und von diesen beschreiben ein Drittel ihre Schwierigkeiten, eine für ihre Bedürfnisse passende Lösung zu finden. Wohl auch deshalb liegt das Finanzwesen im Vergleich zu anderen Abteilungen bei der Aneignung neuer technologischer Kompetenzen weit zurück.

Hersteller stellen sich auf Beratungsbedarf ein und informieren immer besser

Viele Technologieanbieter haben die Situation in den Finanzabteilungen erkannt und bieten heute umfangreichere Informationen an. Mit Anwender- und Anbieterkonferenzen, Webseiten, Videos mit Produktvorführungen und Fallstudien sowie Kundenkommentaren erleichtern sie die Entscheidungsfindung. Während 65 Prozent der Finanzführungskräfte noch eine externe Beratungsfirma bei Technologieentscheidungen einschalten würden, können sich mittlerweile 55 Prozent eine direkte Zusammenarbeit mit den Lösungsanbietern vorstellen. Auch wenn diese nicht immer über die Kapazitäten verfügen, bei jedem Kunden Installierung und Wartung vorzunehmen. Jedoch haben viele ein ausgeprägtes Netzwerk von Implementierungspartnern aufgebaut, die Unternehmen während des Prozesses begleiten und entsprechenden Support anbieten.

Produktivitätssteigerungen durch Cloud und Mobile Apps

Die FSN-Studie „Die Zukunft des Finanzwesens 2017“ zeigt, dass die Finanzführungskräfte den Stellenwert neuer Technologien wie Cloud, Maschine Learning und mobile Applikationen erkennen. Besonders Cloud-Technologien leisten einen Beitrag zur Transformation des Finanzwesens und verhelfen Unternehmen zu deutlich mehr Agilität. Sie können Produktivitätsprobleme zu geringen Kosten schnell beheben. Daher nimmt die Hälfte der Befragten an, dass innerhalb von drei Jahren 80 Prozent aller Transaktionen in der Cloud verarbeitet werden. Für die nähere Zukunft erkennen die Befragten auch große Vorteile durch mobile Anwendungen aus der Cloud. Über 80 Prozent sind von der Produktivitätssteigerung durch mobile Anwendungen überzeugt. Angesichts dieser mit Spannung beobachteten Entwicklungen verwundert aber, dass nur 42 Prozent annehmen, dass sich die Produktivität bis 2020 um das Doppelte oder Dreifache erhöhen lasse. Und nur 40 Prozent gehen davon aus, dass Rechnungsabschlüsse bis 2030 durch Echtzeit Reporting abgelöst würden.

Technologieinnovationen im Finanzwesen weiter unterbewertet

Insgesamt ergibt sich ein diffuses Bild. Einerseits besteht eine gewisse Technologiebegeisterung; aber in der eigenen Finanzabteilung fremdeln die Führungskräfte beim Einsatz. 51 Prozent der Befragten schrecken vor der Vorstellung zurück, dass sie sich von ihren veralteten Systemen verabschieden sollen. Es scheint fast so, als wären die Finanzleute durch die Komplexität ihrer Altsysteme überfordert und bleiben deshalb lieber bei ihren Tabellen und starren ERP- und CRM-Systemen. So sind immer noch 71 Prozent auf Tabellenkalkulationen angewiesen, wenn sie Daten über die Fachabteilungen hinweg zusammenführen und konsolidieren wollen. Statt so eine Aufgabe zum Anlass zu nehmen, auf eine innovative Technologieplattform zu setzen, kaschieren 69 Prozent ihre Bruchstellen in Reporting-Prozessen lieber mit Tabellen. Dabei können Innovationen aus der Cloud einen erheblichen Fortschritt beim Datenzugriff ermöglichen, zu einer besseren Zusammenarbeit führen und die Agilität des Unternehmens erhöhen sowie die Skalierbarkeit der Anwendungen verbessern. Dennoch fällt es 53 Prozent der Befragten Finanzführungskräfte schwer, den Vorstand davon zu überzeugen, Investitionen in Finanzprozesse zu priorisieren.

Fazit

Die Studie von Workday und FSN zeigt also ein gemischtes Bild über die aktuelle Lage in den Finanzabteilungen. Einerseits haben die Finanzführungskräfte erkannt, dass Technologien wie die Cloud oder mobile Anwendungen zur Kollaboration einen enormen Produktivitätssprung bewirken können. Andererseits haben sie Probleme, diese in ihren Unternehmen und in ihren Abteilungen zu implementieren. Angesichts des täglich auf dem Finanzwesen lastenden Drucks mag es verständlich sein, dass Innovationen häufig in der Prioritätenliste nach unten rutschen. Der unaufhörliche Wandel bewirkt allerdings, dass der Finanzvorstand nur durch die Implementierung der aktuellsten Technologien dem Wettbewerb vorauseilen und zu einem Innovationspartner in seinem Unternehmen avancieren kann. Die Finanzvorstände müssten noch deutlicher dafür bei ihren Vorstandskollegen eintreten, dass diese Technologien zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und zur Produktivitätssteigerung unverzichtbar sind, wenn sie ihre Wettbewerber hinter sich zurücklassen wollen. Finanzvorstände sollten die Technologien als Chance und nicht als Bedrohung für das Unternehmen sehen und entschiedener für deren Einsatz werben.

Laden Sie sich die komplette FSN-Studie „Die Zukunft des Finanzwesens 2017“ für umfassende Einsichten und Erkenntnisse herunter.

Studie: „Die Zukunft des Finanzwesens 2017“

Die Umfrage bietet Expertenwissen von über 750 hochkarätigen internationalen Finanzverantwortlichen aus verschiedenen Branchen und untersucht die anspruchsvollen Marktbedingungen, mit denen sich die Funktion des Finanzvorstands konfrontiert sieht sowie die Frage, wie sie auch weiterhin den sich ändernden Bedürfnissen der Unternehmen gerecht werden kann.

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