Liebe Leserinnen und Leser,
wer sich derzeit für die Übernahme eines Maschinen- oder Anlagenbauers interessiert, hat bessere Karten als noch vor einem Jahr. Denn die Unternehmensbewertungen sind innerhalb eines Jahres deutlich gesunken. Kleine Maschinenbauer mit Umsätzen von bis zu 50 Millionen Euro wurden vor einem Jahr noch mit 6,5x Ebit im Schnitt bewertet, aktuell rangieren die Multiples bei 6,3x Ebit.
Gleiches gilt für das Mid- sowie das Large-Cap-Segment. Mittelgroße Maschinenbauer mit Umsätzen zwischen 50 und 250 Millionen Euro waren im September 2022 noch durchschnittlich 7,7x Ebit wert, heute sind es im Schnitt 7,4x Ebit. Bei Maschinenbaukonzernen mit Umsätzen ab 250 Millionen Euro sind die Bewertungen am stärksten zurückgegangen: Sie werden heute im Schnitt mit 8,2x Ebit bewertet, noch vor einem Jahr lag die Durchschnittsbewertung bei 9,3x.
Um den Unternehmenswert zu steigern, müssen Maschinen- und Anlagenbauer dekarbonisieren und sich digitalisieren. Verfügen sie zudem noch über eine überdurchschnittliche Profitabilität, eine gute Auftragslage sowie qualifiziertes Personal, sind am M&A-Markt ebenfalls mehr wert. Schwer verkäuflich sind hingegen Maschinenbauer mit einer schwachen Wertschöpfungskompetenz und einer austauschbaren Kundenbasis.
Zu allen weiteren Branchen haben wir wieder die neuen FINANCE Multiples für sie in tabellarischer Form zur Verfügung gestellt.
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