Multiples-Archiv

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Die Coronakrise hat die Nahrungs- und Genussmittelbranche gespalten: Online-Lieferdienste erfahren einen Boom, während Brauereien hohe Umsatzeinbußen verkraften müssen. Das spiegelt sich auch in den FINANCE-Multiples wieder.

Viele Unternehmen aus der Textil- und Bekleidungsbranche durchlaufen eine Restrukturierung, das Distressed-M&A-Potential ist da. Mutige Käufer müssen sich aber beeilen: Die Bewertungen sind im Aufwind, zeigen die aktuellen FINANCE-Multiples.

Die FINANCE-Multiples haben den Corona-Schock auf breiter Front endlich überwunden, die Bewertungen steigen wieder über das Vorkrisenniveau. Im Aufwind sind vor allem die Pharma-Multiples.

Corona hat den FINANCE-Multiples in der Chemie- und Kosmetikbranche einen ordentlichen Dämpfer verpasst. Von diesem Einbruch haben sich die Bewertungen bis heute noch nicht erholt.

Die FINANCE-Multiples für Maschinen- und Anlagenbauer rangieren noch immer deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau – und das, obwohl auf breiter Front die Unternehmensbewertungen wieder steigen.

Automotive muss den Wandel zur E-Mobilität meistern und die Coronakrise überwinden – das drückt die M&A-Bewertungen. Dafür haben sich die FINANCE-Multiples auf breiter Front wieder von ihrem Corona-Schock erholt.

Drastische Umsatzrückgänge sorgen dafür, dass sich die Multiples für Elektronikunternehmen nur langsam erholen. Bei einigen Spezialisten hat die Trendwende aber schon begonnen.

Die FINANCE-Multiples für den Sektor Transport, Logistik und Touristik sinken wegen Corona immer weiter. Die Tourismusbranche ist am Boden, nur Logistiker mit Fokus auf Nahrungsmittel, Pharma oder Healthcare verhindern Schlimmeres.

Coronabedingt sind die FINANCE-Multiples auf großer Breite gefallen – auch in der Handelsbranche. Dort steht eine regelrechte Insolvenzwelle bevor, warnen Experten.

Medienunternehmen, die jetzt am M&A-Markt gefragt sind, haben vor allem eine Eigenschaft: Sie sind bestens auf die Digitalisierung eingestellt. Wer nur auf werbefinanzierte Titel setzt, hat nicht nur schlechte Chancen, sondern ist auch deutlich weniger wert.

Aggressiver Preisdruck, ein extremer Wettbewerb und anstehende 5G-Investitionen drücken die Multiples in der Telekombranche. Doch es gibt eine Ausnahme.

Softwareunternehmen mit innovativen Produkten sind am M&A-Markt noch immer heiß gefragt – aber nicht mehr zu jedem Preis: Experten schätzen, dass der Bewertungszenit nun erreicht ist.