Lena Scherer, Autor bei FINANCE https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/lscherer/ für kluge Finanzentscheidungen Fri, 16 Oct 2026 08:35:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.7 Warum Lufthansa für TAP tief in die Tasche greift https://www.finance-magazin.de/deals/ma/wieso-lufthansa-fuer-tap-16-prozent-mehr-zahlt-als-die-konkurrenz-252855/ Fri, 16 Oct 2026 06:14:02 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=252855 Die Lufthansa will für rund 1 Milliarde Euro bei TAP Air Portugal einsteigen und sie perspektivisch komplett übernehmen. Foto: TAP Air Portugal

Die Lufthansa hat den Zuschlag für die Staats-Airline TAP Air Portugal bekommen. Bei einer Komplettübernahme könnte Portugal per Aktiendeal sogar zum zweitgrößten Aktionär der Lufthansa werden.

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Die Lufthansa will für rund 1 Milliarde Euro bei TAP Air Portugal einsteigen und sie perspektivisch komplett übernehmen. Foto: TAP Air Portugal

Die Lufthansa hat den Zuschlag für die Staats-Airline TAP Air Portugal bekommen. Bei einer Komplettübernahme könnte Portugal per Aktiendeal sogar zum zweitgrößten Aktionär der Lufthansa werden.

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CFO Christian Illek: Die Allzweckwaffe der Deutschen Telekom https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-des-monats/cfo-christian-illek-die-allzweckwaffe-der-deutschen-telekom-251817/ Thu, 01 Oct 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251817 Christian Illek von der Deutschen Telekom ist unser CFO des Monats September 2026. Foto: Deutsche Telekom AG

Christian Illek gestaltet seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Positionen die Geschicke der Deutschen Telekom mit. Nun bereitet der Finanzvorstand seine Wachablösung vor. Unser CFO des Monats September.

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Christian Illek von der Deutschen Telekom ist unser CFO des Monats September 2026. Foto: Deutsche Telekom AG

Christian Illek gestaltet seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Positionen die Geschicke der Deutschen Telekom mit. Nun bereitet der Finanzvorstand seine Wachablösung vor. Unser CFO des Monats September.

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Hugo Boss: Nach dem Aufsichtsratschef geht nun auch CFO Yves Müller https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/hugo-boss-nach-dem-aufsichtsratschef-geht-nun-auch-cfo-yves-mueller-251613/ Mon, 28 Sep 2026 09:20:01 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251613 Der langjährige CFO Yves Müller verlässt Hugo Boss. Foto: Hugo Boss

Hugo Boss steht nun auch noch ein Führungswechsel im Finanzressort bevor: Der langjährige CFO Yves Müller legt sein Mandat auf eigenen Wunsch nieder. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen.

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Der langjährige CFO Yves Müller verlässt Hugo Boss. Foto: Hugo Boss

Hugo Boss steht nun auch noch ein Führungswechsel im Finanzressort bevor: Der langjährige CFO Yves Müller legt sein Mandat auf eigenen Wunsch nieder. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen.

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Frasers‘ neue Macht bei Hugo Boss: Aufsichtsratschef Stephan Sturm geht https://www.finance-magazin.de/transformation/cfo-karriere/frasers-neue-macht-bei-hugo-boss-aufsichtsratschef-stephan-sturm-geht-250905/ Mon, 14 Sep 2026 10:06:31 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250905 Der Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Sturm räumt nach Druck des größten Anteilseigners Frasers Group seinen Posten bei Hugo Boss. Foto: Hugo Boss AG

Stephan Sturm, bislang Aufsichtsratsvorsitzender von Hugo Boss, räumt seinen Posten. Schon davor hatte es Knatsch mit dem größten Aktionär des Modekonzerns, der Frasers Group, gegeben.

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Der Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Sturm räumt nach Druck des größten Anteilseigners Frasers Group seinen Posten bei Hugo Boss. Foto: Hugo Boss AG

Stephan Sturm, bislang Aufsichtsratsvorsitzender von Hugo Boss, räumt seinen Posten. Schon davor hatte es Knatsch mit dem größten Aktionär des Modekonzerns, der Frasers Group, gegeben.

Stephan Sturm tritt ab: Der Aufsichtsratsvorsitzende von Hugo Boss werde sein Amt mit Wirkung zum 15. Oktober 2026 niederlegen. Das teilten am heutigen Montag sowohl Hugo Boss als auch die britische Frasers Group als größter Anteilseigner des Modekonzerns mit.

Sturm soll demnach bis zur Wahl eines Nachfolgers weiterhin den Vorsitz im Gremium innehaben, längstens jedoch bis zu seinem formalen Ausscheiden.

Aufsichtsratschef Stephan Sturm geht nach Druck von Frasers

Der Rückzug Sturms ist das Ergebnis von Gesprächen mit der Frasers Group, die zuletzt ihr freiwilliges Übernahmeangebot für Hugo Boss abgeschlossen hat und inzwischen rund 48 Prozent der Anteile an dem Modekonzern hält. Dass ihr das jedoch nicht reicht, ist seit zwei Wochen klar: Am 1. September kündigten die Briten an, ihren Anteil an Hugo Boss auf über 50 Prozent erhöhen zu wollen. Zudem wollten sie die Unterstützung für Aufsichtsratschef Stephan Sturm überprüfen.

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Das hat Frasers mit Hugo Boss vor

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Daraufhin stoppte das MDax-Unternehmen sein gerade erst seit einer Woche laufendes Aktienrückkaufprogramm, mit dem das Modehaus bis Ende 2027 Papiere im Gesamtwert von bis zu 200 Millionen Euro zurückkaufen wollte. Beobachter sahen dahinter taktische Gründe, um den Frasers-Anteil darüber nicht weiter zu erhöhen. Bis zum Stopp der Maßnahme hatte Hugo Boss 195.115 eigene Aktien zu einem Gesamtbetrag von rund 7,5 Millionen Euro zurückgekauft. 

Frasers fordert zweiten Aufsichtsratsposten bei Hugo Boss

Nach diesen Vorgängen am Monatsanfang hat Frasers nach eigener Darstellung Gespräche mit Stephan Sturm aufgenommen. Beide Seiten haben sich demnach „einvernehmlich“ auf den Abgang Sturms als Aufsichtsrat von Hugo Boss verständigt. Frasers und Sturm seien gemeinsam der Auffassung, dass dies „ein geeigneter Zeitpunkt für einen geordneten Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats“ sei, da Hugo Boss „ein neues Kapitel seiner Unternehmensgeschichte“ aufschlage.

Neben dem bereits im Gremium vertretenen Frasers-CEO Michael Murray strebt der britische Konzern nun auch die Bestellung von Robert Palmer als Aufsichtsratsmitglied an. Der Aufsichtsrat von Hugo Boss will den Nachfolgeprozess unmittelbar einleiten.

Stephan Sturm war erst seit 2025 im Aufsichtsrat von Hugo Boss

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Sturm ist ein bekanntes Gesicht in der Finanzwelt. Von 2005 an war er CFO der Fresenius-Gruppe, bevor er 2016 deren CEO wurde – ein Amt, das er bis 2022 innehatte. Neben seinem Hugo-Boss-Mandat ist Sturm auch im Aufsichtsrat von Knorr-Bremse und CRX Markets tätig.

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Stephan Sturm

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Seinen Posten bei Hugo Boss hatte er erst im Frühjahr 2025 angetreten: Auf der Hauptversammlung war er mit 87 Prozent in den Aufsichtsrat gewählt und anschließend einstimmig zum Vorsitzenden bestimmt worden. Sein Mandat, ursprünglich angelegt bis 2030, dauerte damit nicht einmal anderthalb Jahre.

Angespanntes Verhältnis zwischen Sturm und Frasers

Das Verhältnis zwischen Sturm und der Frasers Group hat von Beginn an unter Spannung gestanden. Bereits im Dezember 2025 hatte Frasers erstmals erklärt, Sturm nicht länger zu unterstützen. Unter anderem hatte es Streit um die Dividendenpolitik gegeben.

Hugo Boss hatte sich damals noch demonstrativ hinter seinen Aufsichtsratschef gestellt und betont, Sturm habe „die feste Absicht, dieses Amt weiter auszuüben“. Mit dem deutlich erhöhten Anteil der Frasers Group hat sich das Machtgefüge nun jedoch grundlegend verschoben. Die Gruppe war 2020 bei Hugo Boss eingestiegen und hielt vor dem Übernahmegebot in diesem Juni rund 26 Prozent der Anteile an dem Modekonzern. 

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Schneller und präziser: Wie BASF bei der Vertriebsplanung aufgeräumt hat https://www.finance-magazin.de/finanzabteilung/controlling/schneller-und-praeziser-wie-basf-bei-der-vertriebsplanung-aufgeraeumt-hat-250715/ Fri, 11 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250715 BASF Agricultural Solutions hat mit einer neuen Absatz- und Umsatzplanung sowie einem Preismanagement-Tool Preise harmonisiert und die Profitabilität gesteigert. Foto: BASF SE

Die BASF-Sparte Agricultural Solutions hat ihre weltweiten Kunden- und Preisdaten gebündelt, um Planung und Steuerung im B2B-Geschäft zu erleichtern. Davon profitieren auch Cashflow und Liquidität.

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BASF Agricultural Solutions hat mit einer neuen Absatz- und Umsatzplanung sowie einem Preismanagement-Tool Preise harmonisiert und die Profitabilität gesteigert. Foto: BASF SE

Die BASF-Sparte Agricultural Solutions hat ihre weltweiten Kunden- und Preisdaten gebündelt, um Planung und Steuerung im B2B-Geschäft zu erleichtern. Davon profitieren auch Cashflow und Liquidität.

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Rüstungsinvestor Aurelius Capital will VW-Werk in Osnabrück kaufen https://www.finance-magazin.de/transformation/ma/ruestungsinvestor-aurelius-capital-will-vw-werk-in-osnabrueck-kaufen-250453/ Mon, 07 Sep 2026 12:08:24 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250453 Volkswagen-Vorstandschef Oliver Blume, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Managing Director Tomer Jacob von Aurelius Capital (Foto von links) haben sich im Grundsatz auf einen Deal für das VW-Werk in Osnabrück geeinigt. Foto: Volkswagen AG

Aurelius Capital will zusammen mit dem Land Niedersachsen das VW-Werk in Osnabrück übernehmen. Das sind die ersten Details des Deals und die Pläne des israelischen Investors.

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Volkswagen-Vorstandschef Oliver Blume, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Managing Director Tomer Jacob von Aurelius Capital (Foto von links) haben sich im Grundsatz auf einen Deal für das VW-Werk in Osnabrück geeinigt. Foto: Volkswagen AG

Aurelius Capital will zusammen mit dem Land Niedersachsen das VW-Werk in Osnabrück übernehmen. Das sind die ersten Details des Deals und die Pläne des israelischen Investors.

Der Volkswagen-Konzern präsentiert ein weiteres Puzzlestück seiner tiefgreifenden Restrukturierung: Für das Werk in Osnabrück, über dessen Zukunft seit 2024 verhandelt wird, ist eine Lösung gefunden.

Der Deal sieht vor, dass der israelische Finanzinvestor Aurelius Capital als Mehrheitseigentümer die Volkswagen Osnabrück GmbH übernimmt. Das Land Niedersachsen, das rund 12 Prozent am Volkswagen-Konzern hält, soll als Minderheitsgesellschafter einsteigen.

Teile für „Iron Dome“ aus Deutschland?

Am Montag habe man sich auf entsprechende Eckpunkte verständigt, teilte Volkswagen mit. Das Werk in Osnabrück soll demnach schrittweise zu einem „Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen“ weiterentwickelt werden.

Als erstes Ankerprojekt ist eine Kooperation mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems, dem Produzenten des Raketenabwehrsystems „Iron Dome“, angedacht. Dabei geht es um eine mögliche Fertigung von Systemen und Komponenten für Luftverteidigungssysteme für Deutschland und Europa. 

Künftige Gesellschaftsstruktur ist noch offen

Endgültig geschlossen ist der M&A-Deal noch nicht. Auch wann er über die Bühne gehen kann, ist unklar. So sind bei der künftigen Gesellschaftsstruktur noch Fragen offen. Unter anderem müssen Verantwortlichkeiten sowie die wirtschaftliche und organisatorische Ausgestaltung noch geklärt werden. Auch die üblichen Gremienbeschlüsse und behördlichen Prüfungen stehen noch aus.

Daniela Cavallo, Vorsitzende des Konzern- und Gesamtbetriebsrats von Volkswagen, sprach dennoch von einem „wichtigen Meilenstein“. Mehr als 1.200 Menschen erhielten eine Perspektive an ihrem Standort. Gleichzeitig betonte sie aber auch: „Über die jetzt vereinbarten Punkte hinaus arbeiten wir weiter an einer Lösung, um am Ende für die gesamte Stammbelegschaft eine Perspektive am Standort sicherzustellen.“ Wie viele Arbeitsplätze genau erhalten bleiben, dürfte auch von konkreten Fertigungsprojekten und Partnerschaften abhängen.

Volkswagen sucht Lösungen für deutsche Werke

Volkswagen hatte 2024 entschieden, die Fahrzeugfertigung in Osnabrück im Sommer 2027 auslaufen zu lassen, sich aber gegenüber den Arbeitnehmern vertraglich verpflichtet, eine Anschlusslösung für den Standort zu finden. Derzeit zählt VW in Osnabrück laut Betriebsrat rund 1.800 Beschäftigte.

Konzernchef Oliver Blume dürfte die Einigung auch strategisch gelegen kommen: In den harten Verhandlungen um den Sanierungsplan betonte er zuletzt immer wieder, dass es für Werke intelligentere Lösungen gebe, als sie zu schließen. Wie eine solche Lösung aussehen kann, konnte er heute mit der Eckpunkte-Vereinbarung für das Werk in Osnabrück zeigen.

Aurelius Capital investiert in Technologie und Verteidigung

Dort liefen zuletzt Kleinserien und Spezialfahrzeuge vom Band. Auf dieser Expertise will der Käufer Aurelius Capital aufbauen. In einem Statement betonte Managing Director Tomer Jacob eine „langjährige Erfahrung bei anspruchsvollen Produkten, präzise Fertigungsabläufe und hohe Qualität sowie eingespielte Teams und eine starke Tradition“.

Aurelius Capital ist eine internationale Investmentgesellschaft mit Hauptsitz im israelischen Tel Aviv. Sie investiert in Technologieunternehmen mit Fokus auf Verteidigung, Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz und kritische Infrastruktur. Das Unternehmen ist nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Private-Equity-Investor Aurelius, der 2005 von Dirk Markus und Gert Purkert in Deutschland gegründet wurde und mittlerweile auch international aktiv ist.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) begründet den Einstieg des Landes als Minderheitsgesellschafter neben dem Standorterhalt auch mit der Sicherheitslage: Deutschland und Europa müssten unabhängiger werden, betonte er. „Niedersachsen will dazu beitragen, dass daraus Wertschöpfung und sichere Beschäftigung entstehen.“

Volkswagen-Aufsichtsrat segnet Sanierungsplan einstimmig ab

Weiterhin offen ist hingegen die Zukunft anderer deutscher Standorte im Volkswagen-Verbund. So existieren für die Werke in Emden, Zwickau und Hannover sowie für das Audi-Werk in Neckarsulm bislang keine Pläne für eine weitere Nutzung, wenn dort sukzessive zwischen 2031 und 2034 die aktuellen Produktionen auslaufen.

Am vergangenen Donnerstag hatte der Volkswagen-Aufsichtsrat einstimmig einen Sanierungsplan des Vorstands abgesegnet, in dessen Zuge weltweit weitere 50.000 Stellen abgebaut werden sollen. Die Entscheidung kam überraschend, da in den Tagen und Wochen davor die Fronten verhärtet schienen.

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Vonovia und die Angst vor dem Zinsgespenst https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/kapitalmarkt/vonovia-und-die-angst-vor-dem-zinsgespenst-250220/ Thu, 03 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250220 Die Vonovia-Finanzer müssen regelmäßig refinanzieren. Portfolioverkäufe sollen nun helfen, Schulden abzubauen. Foto: Simon Bierwald

Der Irankrieg und die Zinswende haben Vonovia aufgeschreckt. Können CFO Philip Grosse und Neu-CEO Luka Mucic den Schuldenberg abtragen, bevor die steigenden Finanzierungskosten zum Problem werden?

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Die Vonovia-Finanzer müssen regelmäßig refinanzieren. Portfolioverkäufe sollen nun helfen, Schulden abzubauen. Foto: Simon Bierwald

Der Irankrieg und die Zinswende haben Vonovia aufgeschreckt. Können CFO Philip Grosse und Neu-CEO Luka Mucic den Schuldenberg abtragen, bevor die steigenden Finanzierungskosten zum Problem werden?

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IKB: Betrugsfall drückt Ergebnis des Firmenkundengeschäfts ins Minus https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/ikb-betrugsfall-drueckt-ergebnis-des-firmenkundengeschaefts-ins-minus-250068/ Mon, 31 Aug 2026 14:14:18 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250068 Die Risikovorsorge belastet die Halbjahreszahlen der IKB Deutsche Industriebank. Foto: picture alliance / ZB | Sascha Steinach

Ein Betrugsfall belastet die Halbjahresbilanz der IKB Deutsche Industriebank. Das ist nicht die einzige schlechte Nachricht, wie der Blick in die Bilanz verrät.

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Die Risikovorsorge belastet die Halbjahreszahlen der IKB Deutsche Industriebank. Foto: picture alliance / ZB | Sascha Steinach

Ein Betrugsfall belastet die Halbjahresbilanz der IKB Deutsche Industriebank. Das ist nicht die einzige schlechte Nachricht, wie der Blick in die Bilanz verrät.

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Großer Führungswechsel bei Techem: Auch CFO Carsten Sürig geht https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/grosser-fuehrungswechsel-bei-techem-auch-cfo-carsten-suerig-geht-249960/ Thu, 27 Aug 2026 15:24:56 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249960 Carsten Sürig ist nicht länger CFO von Techem. Foto: Techem

Plötzlicher Abgang des Führungsduos: CFO Carsten Sürig und CEO Matthias Hartmann sind aus der Geschäftsführung von Techem ausgeschieden. Die Nachfolge ist vorerst nur interimistisch geregelt.

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Carsten Sürig ist nicht länger CFO von Techem. Foto: Techem

Plötzlicher Abgang des Führungsduos: CFO Carsten Sürig und CEO Matthias Hartmann sind aus der Geschäftsführung von Techem ausgeschieden. Die Nachfolge ist vorerst nur interimistisch geregelt.

Techem tauscht seine Führungsspitze aus: CFO Carsten Sürig und CEO Matthias Hartmann scheiden beide mit sofortiger Wirkung vorzeitig aus der Geschäftsführung des Energiedienstleisters aus. Dies teilte das Unternehmen am heutigen Donnerstagnachmittag mit.

CEO Hartmann hatte bereits angekündigt, seinen Vertrag über das Frühjahr 2027 hinaus nicht verlängern zu wollen. Das Ausscheiden von Finanzchef Sürig kommt dagegen überraschender. Der 60-Jährige war seit April 2019 CFO des Energiedienstleisters und als solcher verantwortlich für die Bereiche Finance & Controlling. Sein Fokus lag dabei auf wertbasierter Unternehmenssteuerung, Strategieumsetzung, BI sowie Risiko- und Performance-Management.

Die Gründe für den doppelten Abgang sind unklar. Techem teilte lediglich mit, dass sich der Aufsichtsrat mit Hartmann und Sürig einvernehmlich auf einen Wechsel an der Führungsspitze verständigt habe und damit die personelle Neuaufstellung des Unternehmens beschleunige.

FINANCE Köpfe

Dr. Carsten Sürig

Techem GmbHMehr lesen

Ulrich Schiller und Michael Nilles übernehmen interimistisch

Die Nachfolge ist bisher jedoch nur interimistisch geregelt: Bis zur Neubesetzung der Positionen führen Ulrich Schiller und Michael Nilles das Unternehmen als Co-CEOs. Schiller ist derzeit CEO von Techem Deutschland, Nilles ist Mitglied des Advisory Boards und außerdem Senior Advisor beim Finanzinvestor Permira.

FINANCE-TV

Techem-CFO Sürig: „Eine gute Idee ist nie am Geld gescheitert“

Techem hat die turbulente Übernahme durch ein Investorenkonsortium hinter sich. CFO Carsten Sürig spricht bei FINANCE TV über Millioneninvestitionen, die M&A-Pipeline und den Traum vom Börsengang.Mehr lesen

„Matthias Hartmann und Carsten Sürig haben die strategische Transformation von Techem maßgeblich vorangetrieben, um das Unternehmen vom klassischen Mess- und Abrechnungsdienstleister zu einem digitalen Anbieter für Energie- und Gebäudemanagement weiterzuentwickeln“, lässt sich der Aufsichtsratsvorsitzende Tom Blades in einer Mitteilung zitieren. Techem sei „heute wirtschaftlich sehr gut aufgestellt“.

Wie es für Ex-CFO Sürig weitergeht, ist noch nicht bekannt. Zuletzt begleitete er Techem noch durch eine turbulente Übernahmephase: Der ursprünglich geplante Verkauf an TPG und GIC scheiterte zunächst an der EU-Kommission, erst im zweiten Anlauf fand sich eine neue Lösung: Der Eigentümer Partners Group transferierte Techem in seinen Infrastrukturfonds, die beiden ursprünglich als Mehrheitsgesellschafter angedachten Investoren GIC und TPG übernahmen eine Minderheit.  

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Gläubiger wollen Spielzeughersteller Schleich übernehmen https://www.finance-magazin.de/deals/private-equity/glaeubiger-wollen-spielzeughersteller-schleich-uebernehmen-249952/ Thu, 27 Aug 2026 14:14:38 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249952 Beim Spielzeughersteller Schleich steht offenbar ein Debt-to-Equity-Swap bevor. Foto: Schleich GmbH

Bei Schleich werden wohl bald die Finanzgläubiger das Ruder übernehmen. Der Private-Equity-Investor Partners Group verliert damit die Kontrolle über den angeschlagenen Spielzeughersteller.

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Beim Spielzeughersteller Schleich steht offenbar ein Debt-to-Equity-Swap bevor. Foto: Schleich GmbH

Bei Schleich werden wohl bald die Finanzgläubiger das Ruder übernehmen. Der Private-Equity-Investor Partners Group verliert damit die Kontrolle über den angeschlagenen Spielzeughersteller.

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