Chefredakteur FINANCE-Print https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/dentz/ für kluge Finanzentscheidungen Thu, 10 Sep 2026 11:13:00 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 Der Fall Berenberg und das stille Sterben der Privatbanken https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/der-fall-berenberg-und-das-stille-sterben-der-privatbanken-250501/ Tue, 08 Sep 2026 06:30:42 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250501 Die Zahl der Privatbanken wie Berenberg hat in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Foto: nmann77 – stock.adobe.com

Berenberg steht unter Druck – doch dahinter steckt ein viel größeres Problem. Stirbt gerade eine deutsche Banktradition aus?

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Die Zahl der Privatbanken wie Berenberg hat in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Foto: nmann77 – stock.adobe.com

Berenberg steht unter Druck – doch dahinter steckt ein viel größeres Problem. Stirbt gerade eine deutsche Banktradition aus?

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Die AfD, Christian Sewing und Deutschland https://www.finance-magazin.de/banking-berater/deutschland/die-afd-christian-sewing-und-deutschland-250318/ Fri, 04 Sep 2026 08:33:01 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250318 Christian Sewing warnt vor den Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. Foto: picture alliance/dpa | Florian Wiegand

Noch nie war die AfD einem Wahlsieg so nah. Warum Deutsche-Bank-Chef Sewing vor Folgen für den Standort Deutschland warnt und warum die Bundesregierung mitverantwortlich ist, kommentiert Markus Dentz.

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Christian Sewing warnt vor den Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. Foto: picture alliance/dpa | Florian Wiegand

Noch nie war die AfD einem Wahlsieg so nah. Warum Deutsche-Bank-Chef Sewing vor Folgen für den Standort Deutschland warnt und warum die Bundesregierung mitverantwortlich ist, kommentiert Markus Dentz.

Am kommenden Wochenende richtet sich der Blick nach Sachsen-Anhalt. Dort könnte die AfD einen historischen Erfolg feiern. In den Umfragen liegt sie seit Wochen stabil bei mehr als 40 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) sein Amt verliert, ist deshalb hoch. Ob und wie die AfD anschließend tatsächlich eine Regierung bilden könnte, ist allerdings offen. Eine absolute Mehrheit ist nicht zwingend nötig. Auch ein von anderen Parteien geduldetes Minderheitskonstrukt wäre denkbar.

Noch nie war die AfD einem Wahlsieg so nah. Und noch nie trat sie dabei so bürgerlich auf. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund gibt sich volksnah, fährt mit der Simson durch das Land und pflegt das Image des freundlichen Politikers von nebenan. Doch hinter dieser Fassade stehen Kräfte, die deutlich weiter rechts stehen. Hans-Thomas Tillschneider etwa sorgte zuletzt für Irritationen, als bei einem Interview mit „Bild“-Journalist Paul Ronzheimer eine Tasse mit dem Symbol der russischen Armee in seinem Büro zu sehen war. In Zeiten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist das mindestens ein bemerkenswertes Signal.

Wie problematisch wäre also ein AfD-Sieg für Deutschland – und insbesondere für die Wirtschaft?

Deutsche-Bank-Chef Sewing sieht AfD-Sieg kritisch

Christian Sewing hat darauf zuletzt eine bemerkenswert klare Antwort gegeben. Beim Bankengipfel des „Handelsblatts“ sagte der Deutsche-Bank-Chef sinngemäß, dass internationale Investoren bei einem weiteren Erstarken der AfD ihre Investitionsentscheidungen in Deutschland hinterfragen könnten. Ein möglicher Austritt aus dem Euro, den Teile der AfD seit jeher fordern, wäre wirtschaftlich ein Schock. Die zunehmende Nähe zu Russland wäre angesichts des Angriffskriegs auf die Ukraine und der hybriden Aktivitäten Moskaus in Deutschlands ebenfalls hochproblematisch. Und eine Politik, die sich demonstrativ gegen Zuwanderung richtet, könnte ausländische Fachkräfte abschrecken – ausgerechnet jene Menschen, auf die viele deutsche Unternehmen angesichts des demografischen Wandels dringend angewiesen sind.

Sewing wollte sich nicht in den sachsen-anhaltischen Wahlkampf einmischen. Doch seine Botschaft war eindeutig: Die Stärke des Wirtschaftsstandorts Deutschland könne verspielt werden.

Regierung Merz gibt derzeit kein gutes Bild ab

Damit ist allerdings nur die halbe Wahrheit erzählt. Auch der CDU-nahe Sewing weiß, dass sich die Bundesregierung fragen sollte, warum die AfD so stark geworden ist. Die Regierung Merz liefert bislang ein durchwachsenes Bild. Reformen kommen mühsam voran, politische Kompromisse werden schon innerhalb der Koalition zerredet. Das Rentenpaket ist dafür nur das jüngste Beispiel. Wo die Bundesregierung eigentlich Tatkraft demonstrieren müsste, entsteht allzu häufig der Eindruck von Zögern und Streit. Das ist Wasser auf die Mühlen der AfD.

Die CDU kann deshalb nicht einfach darauf hoffen, dass sich die AfD an der Macht selbst entzaubert. Wahrscheinlicher ist: Eine Partei, die in der Opposition mit einfachen Antworten punkten kann, bekommt in der Regierung nicht automatisch weniger Zulauf. Sie bekommt vielmehr die Chance, ihre Politik tatsächlich umzusetzen – und damit Institutionen, Unternehmen und Investoren vor neue Unsicherheiten zu stellen.

Natürlich muss man differenzieren. Ein AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt würde Deutschland nicht über Nacht wirtschaftlich ins Chaos stürzen. Die Bundesrepublik ist institutionell robust, Sachsen-Anhalt ist nicht Deutschland – und eine Landesregierung verfügt über deutlich weniger Gestaltungsmacht als der Bund. Aber darum geht es auch nicht.

Deutschland befindet sich in schwieriger Lage

Es geht um das Signal. Deutschland befindet sich wirtschaftlich und geopolitisch ohnehin in einer schwierigen Lage. In dieser Situation ist jeder weitere Zweifel an der politischen Stabilität, an der europäischen Einbindung und an der Verlässlichkeit des Standorts ein Problem.

Deshalb sollte man einen möglichen AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt weder dramatisieren noch verharmlosen. Er wäre kein Beweis dafür, dass Deutschland vor dem Abgrund steht. Aber er wäre ein ziemlich deutlicher Hinweis darauf, dass viele Menschen der etablierten Politik nicht mehr zutrauen, ihre Probleme zu lösen.

Und genau hier liegt die eigentliche Verantwortung der Bundesregierung. Wer die AfD politisch zurückdrängen will, muss nicht nur vor ihr warnen. Er muss besser regieren.

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Berenbergs Absturz, der Kampf der Prüfer und das Ende alter PE-Rezepte  https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/berenbergs-absturz-der-kampf-der-pruefer-und-das-ende-alter-pe-rezepte-250151/ Thu, 03 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250151 Berenberg ist in die Krise gerutscht. Wie konnte es so weit kommen und wie geht es jetzt weiter? Foto:picture alliance / Sipa USA | SOPA Images

Das neue FINANCE-Magazin ist da! Unsere Titelgeschichte blickt hinter die Kulissen der Krise bei Berenberg: Wie konnte es so weit kommen? Was sind die Ursachen und wie sieht die Zukunft von Berenberg aus?

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Berenberg ist in die Krise gerutscht. Wie konnte es so weit kommen und wie geht es jetzt weiter? Foto:picture alliance / Sipa USA | SOPA Images

Das neue FINANCE-Magazin ist da! Unsere Titelgeschichte blickt hinter die Kulissen der Krise bei Berenberg: Wie konnte es so weit kommen? Was sind die Ursachen und wie sieht die Zukunft von Berenberg aus?

Lange schien das Geschäft von Berenberg nur einen Weg zu kennen: nach oben. Während links und rechts Traditionshäuser ihre Eigenständigkeit verloren, ging die Hamburger Traditionsbank einen eigenen Weg. Sal. Oppenheim landete nach Milliardenverlusten im Handelsgeschäft bereits 2010 bei der Deutschen Bank. Trinkaus & Burkhardt gehörte seit Jahrzehnten zum HSBC-Konzern und ist inzwischen Teil von BNP Paribas. Hauck & Aufhäuser wurde zunächst von Fosun übernommen, schluckte das Bankhaus Lampe – und landete 2025 selbst bei der niederländischen ABN Amro. 

Berenberg hingegen blieb unabhängig und setzte in Hamburg konsequent auf Investmentbanking, Eigenkapital und Börsengänge – und führte zahlreiche Mid Caps aufs Parkett. Ob deren Kurse sich danach immer so vorteilhaft entwickelten, ist eine andere Frage. Aber vieles lief an der Alster sicherlich gut. Ein zentraler Architekt des Erfolgs war der ehemalige Bankchef Hendrik Riehmer

Daher kam es Mitte Juni sehr überraschend, dass die Bafin wegen bilanzieller Ungereimtheiten eingriff. Riehmer, einst auch als „Wolf of Jungfernstieg“ tituliert, ist seither Geschichte und hat sogar seine Anteile an der Bank abgegeben. Was geschehen ist, wie tief die Krise reicht und was sie für das (Firmen-)Kundengeschäft bedeutet, zeigt die Titelgeschichte unserer druckfrischen Ausgabe. Diese ist heute schon als E-Paper verfügbar. 

Was wird aus den Big Four? 

Unser zweiter Schwerpunkt widmet sich den Wirtschaftsprüfern. Wir haben uns in diesem Jahr die Großen ebenso vorgenommen wie ihre Herausforderer. Bei den Dax-Mandaten liegen die Big-Four-Häuser PwC, KPMG, EY und Deloitte klar vorn, doch zunehmend kristallisieren sich sogar die Big Two heraus. Die Prüferrotation sorgt für bizarre Verhältnisse.  

Gleichzeitig bringen sich die Verfolger in Stellung: RSM Ebner Stolz, BDO, Rödl, Forvis Mazars, Baker Tilly und Grant Thornton. Alle gehören jeweils einem eigenen globalen Netzwerk an, alle versprechen internationale Betreuung nach denselben Qualitäts- und Prüfungsstandards wie die Großen. Kurz: Sie haben denselben Anspruch wie die Big Four, nur mit deutlich geringeren Umsätzen zwischen 260 Millionen und mehr als 500 Millionen Euro. In der Regel beraten sie jedoch eher mittelständische Unternehmen. Wir haben analysiert, wie die Next Six wachsen wollen. Spoiler: Private Equity spielt dabei keineswegs immer eine Rolle. 

Private Equity muss sich neu erfinden 

Die Private-Equity-Branche selbst steckt derweil mitten in einer Transformation. Die alten Rezepte des Financial Engineering mit günstigen Krediten und Buy and Build funktionieren nicht mehr. Selbst etablierte Anbieter legen deshalb teilweise keine neuen Fonds mehr auf. Warum sich nun die Spreu vom Weizen trennt – und was PE-Fonds ändern müssen, um unter den neuen Bedingungen erfolgreich zu sein –, lesen Sie in der neuen Ausgabe. 

Und zum Schluss noch ein Termin: Die Corporate-Finance-Branche trifft sich im September in Oberursel bei der diesjährigen Dealsourcing. Auch zahlreiche FINANCE-Redakteure sind als Moderatoren vor Ort. Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit uns und anderen Marktteilnehmern über die Entwicklungen rund um Value Creation, Deals und Restrukturierungen. 

Info

Wie die Zinswende Vonovia unter Druck setzt, wie Miele seine Transformation gemeistert hat und welche SDax-CFOs am meisten verdienen – diese und viele weitere spannende Themen finden Sie in der neuen Ausgabe des FINANCE-Magazins, die ab sofort als E-Paper erhältlich ist. 

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Die Jagd auf Commerzbank-Kunden hat begonnen  https://www.finance-magazin.de/kommentar/firmenkundengeschaeft/die-jagd-auf-commerzbank-kunden-hat-begonnen-249477/ Fri, 21 Aug 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249477 Im Firmenkundengeschäft wächst der Druck auf die Commerzbank. Foto: Comofoto - stock.adobe.com

Die Übernahme der Commerzbank ist noch nicht vollzogen, doch im Firmenkundengeschäft hat die Jagd längst begonnen. Gelingt der Deutschen Bank die Neuauflage eines legendären Projekts?

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Im Firmenkundengeschäft wächst der Druck auf die Commerzbank. Foto: Comofoto - stock.adobe.com

Die Übernahme der Commerzbank ist noch nicht vollzogen, doch im Firmenkundengeschäft hat die Jagd längst begonnen. Gelingt der Deutschen Bank die Neuauflage eines legendären Projekts?

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Commerzbank: Berlin beugt sich der Macht des Faktischen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/commerzbank-berlin-beugt-sich-der-macht-des-faktischen-248489/ Tue, 04 Aug 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248489 Die Bundesregierung um Friedrich Merz und Lars Klingbeil sehen bei der Caus Commerzbank hilflos aus. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Der Kampf um die Commerzbank ist entschieden: Berlin kapituliert vor Unicredit. Das hat gravierende Folgen für den Bankenmarkt, den Mittelstand und die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung.

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Die Bundesregierung um Friedrich Merz und Lars Klingbeil sehen bei der Caus Commerzbank hilflos aus. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Der Kampf um die Commerzbank ist entschieden: Berlin kapituliert vor Unicredit. Das hat gravierende Folgen für den Bankenmarkt, den Mittelstand und die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung.

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Schaeffler-CFO Hannequin: „Wir sind kein einfacher Konzern“ https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-interviews/schaeffler-cfo-wir-sind-kein-einfacher-konzern-248237/ Fri, 31 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248237 Christophe Hannequin leitet die Finanzgeschicke von Schaeffler in Zeiten der Transformation. Foto: Schaeffler

Schaeffler-CFO Christophe Hannequin spricht mit FINANCE über die Vitesco-Integration, geopolitische Risiken und darüber, warum der Automobilzulieferer vom Verteidigungsgeschäft profitieren will.

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Christophe Hannequin leitet die Finanzgeschicke von Schaeffler in Zeiten der Transformation. Foto: Schaeffler

Schaeffler-CFO Christophe Hannequin spricht mit FINANCE über die Vitesco-Integration, geopolitische Risiken und darüber, warum der Automobilzulieferer vom Verteidigungsgeschäft profitieren will.

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Commerzbank – je stärker, desto attraktiver  https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/commerzbank-je-staerker-desto-attraktiver-247311/ Wed, 15 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247311 Die Commerzbank ist eine Macht im Firmenkundengeschäft – doch wie geht es mit ihr weiter? Foto: Markus Mainka – stock.adobe.com

Die Commerzbank ist bei Firmenkunden so stark wie seit Jahren nicht mehr – und genau das könnte ihr zum Verhängnis werden. Warum der aktuelle Erfolg die Bank für eine Übernahme noch attraktiver macht.

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Die Commerzbank ist eine Macht im Firmenkundengeschäft – doch wie geht es mit ihr weiter? Foto: Markus Mainka – stock.adobe.com

Die Commerzbank ist bei Firmenkunden so stark wie seit Jahren nicht mehr – und genau das könnte ihr zum Verhängnis werden. Warum der aktuelle Erfolg die Bank für eine Übernahme noch attraktiver macht.

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Allerletzte Chance für Galeria https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/allerletzte-chance-247032/ Fri, 10 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247032 Galeria erhält den dringend benötigten Kredit. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Wochenlang wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt, bis ein neuer Kredit den Absturz stoppte. Gerettet ist Galeria damit noch lange nicht. Hat die Kaufhauskette überhaupt noch eine Zukunft?

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Galeria erhält den dringend benötigten Kredit. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Wochenlang wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt, bis ein neuer Kredit den Absturz stoppte. Gerettet ist Galeria damit noch lange nicht. Hat die Kaufhauskette überhaupt noch eine Zukunft?

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Machtkampf um die Commerzbank: Was Firmenkunden jetzt bewegt https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/machtkampf-um-die-commerzbank-was-firmenkunden-jetzt-bewegt-246896/ Thu, 09 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246896 Commerzbank vs. Unicredit: Der Übernahmepoker geht weiter. Foto: picture alliance/CHROMORANGE | Christian Ohde, Collage: FINANCE

Das neue FINANCE-Magazin ist da! Unsere Titelgeschichte analysiert den Übernahmekampf um die Commerzbank – und zeigt, welche Folgen das Pokern für Unternehmen und ihre Finanzierung haben könnte.

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Commerzbank vs. Unicredit: Der Übernahmepoker geht weiter. Foto: picture alliance/CHROMORANGE | Christian Ohde, Collage: FINANCE

Das neue FINANCE-Magazin ist da! Unsere Titelgeschichte analysiert den Übernahmekampf um die Commerzbank – und zeigt, welche Folgen das Pokern für Unternehmen und ihre Finanzierung haben könnte.

Der Übernahmekampf um die Commerzbank sucht in der deutschen Nachkriegsgeschichte seinesgleichen. Dass wir uns innerhalb von zwei Jahren bereits zum dritten Mal in unserer Titelgeschichte diesem Thema widmen, unterstreicht seine außergewöhnliche Dimension. Als sich der Schlagabtausch Anfang Mai dieses Jahres zuspitzte und nahezu täglich neue Entwicklungen von beiden Seiten bekannt wurden, richteten wir erstmals einen Online-Newsticker ein, um unsere Leser kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten.  

Der Stand zum Redaktionsschluss: Unicredit hat sich mithilfe einer ausgeklügelten Derivate-Strategie schrittweise an die Commerzbank herangepirscht. Für das Frankfurter Institut wird es zunehmend schwieriger, sich diesem Zugriff zu entziehen. 

So urteilen CFOs und Treasurer 

Wie beurteilen Finanzentscheider diese Entwicklung? Die Antworten unseres diesjährigen Banken-Surveys fallen differenziert aus. Viele CFOs und Treasurer blicken mit gemischten Gefühlen auf die mögliche Übernahme. Einerseits wächst die Sorge, einen wichtigen Finanzierungspartner zu verlieren und Entscheidungen künftig in Mailand statt Frankfurt getroffen zu sehen. Andererseits erkennen viele die strategische Notwendigkeit weiterer Konsolidierungsschritte, wenn Europa im internationalen Bankenwettbewerb bestehen will. Die unterschiedlichen Perspektiven und Einschätzungen lesen Sie in unserer Titelgeschichte, die heute bereits als E-Paper erscheint. 

Ein weiteres Thema, das wir in den vergangenen Wochen intensiv begleitet haben, ist die erneute Krise der Kaufhauskette Galeria. Wieder einmal stand die Finanzierung des Traditionsunternehmens auf der Kippe. Kurz vor Redaktionsschluss gelang zwar die Sicherung eines Rettungskredits, doch dieser ist an weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen geknüpft. Die Hintergründe dieses Finanzierungspokers – zwischen Managementwechseln, Investoren und tiefgreifendem Umbau – beleuchten wir im neuen Magazin

Geopolitische Spannungen und CFOs 

Der Druck auf die Wirtschaft reicht jedoch weit über den Einzelhandel hinaus. Geopolitische Spannungen, Strukturwandel und neue Handelsbarrieren setzen insbesondere der Industrie zu. Wie Unternehmen darauf reagieren, haben wir in Gesprächen mit drei führenden Finanzvorständen erfahren: Christophe Hannequin von Schaeffler, Katja Garcia Vila von MTU Aero Engines und Inka Koljonen von MAN Truck & Bus berichten über ihre Strategien im Umgang mit Unsicherheit, Transformation und steigender Volatilität. Drei Unternehmen, drei Perspektiven und zahlreiche Anregungen für die Praxis. 

Genau diese Themen werden auch die Structured FINANCE am 25. und 26. November in Stuttgart prägen. Unsicherheit, Transformation und Volatilität bleiben die bestimmenden Herausforderungen für Finanzentscheider. Das Programm steht inzwischen fest – wir freuen uns darauf, Sie dort begrüßen zu dürfen. 

Info

Wer die wichtigsten Debt Advisor sind, wie Knauss Tabbert aus der Krise kam und welche MDax-CFOs am meisten verdienen – diese und viele weitere spannende Themen finden Sie ebenfalls im neuen FINANCE-Magazin, das heute schon als E-Paper erhältlich ist. 

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Endlich da: Galeria erhält dringend erwarteten Kredit  https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/restrukturierung/endlich-da-galeria-erhaelt-dringend-erwarteten-kredit-245838/ Fri, 26 Jun 2026 09:30:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=245838 Galeria erhält den dringend benötigten Kredit. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Der Kredit ist da: Galeria erhält rund 160 Millionen Euro von einem US-Finanzierer und legt ein neues Sanierungskonzept vor. Damit ist das weitere Überleben des Konzerns vorerst gesichert.

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Galeria erhält den dringend benötigten Kredit. Foto: Comofoto – stock.adobe.com

Der Kredit ist da: Galeria erhält rund 160 Millionen Euro von einem US-Finanzierer und legt ein neues Sanierungskonzept vor. Damit ist das weitere Überleben des Konzerns vorerst gesichert.

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