Chefredakteur FINANCE-Print https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/dentz/ für kluge Finanzentscheidungen Mon, 08 Jun 2026 11:31:11 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Commerzbank: Wie sich Berlin in die Sackgasse manövriert hat  https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/commerzbank-wie-sich-berlin-in-die-sackgasse-manoevriert-hat-244615/ Fri, 05 Jun 2026 08:25:51 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244615 Der Teilverkauf des Bundes im September 2024 öffnete der Unicredit die Türen bei der Commerzbank. Foto: frank peters - stock.adobe.com

Die Offerte der Unicredit für die Commerzbank ist weit vorangeschritten. Der Bund hat sich in eine unhaltbare Position gebracht – zwischen Staatsräson, leeren Kassen und europäischen Lippenbekenntnissen. 

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Der Teilverkauf des Bundes im September 2024 öffnete der Unicredit die Türen bei der Commerzbank. Foto: frank peters - stock.adobe.com

Die Offerte der Unicredit für die Commerzbank ist weit vorangeschritten. Der Bund hat sich in eine unhaltbare Position gebracht – zwischen Staatsräson, leeren Kassen und europäischen Lippenbekenntnissen. 

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Galeria ringt um Millionenkredit – mit einem Haken https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/galeria-ringt-um-millionen-kredit-mit-einem-haken-244223/ Fri, 29 May 2026 12:27:12 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244223 Galeria verhandelt über einen Millionenkredit in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro. Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Der Warenhauskonzern Galeria befindet sich in einer existenziellen Krise. Nun winkt ein Großkredit. Doch der hat nach FINANCE-Informationen einen Haken.

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Galeria verhandelt über einen Millionenkredit in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro. Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Der Warenhauskonzern Galeria befindet sich in einer existenziellen Krise. Nun winkt ein Großkredit. Doch der hat nach FINANCE-Informationen einen Haken.

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Deutsche Bank: Personalbeben überschattet Neustart https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/deutsche-bank-personalbeben-ueberschattet-neustart-243776/ Fri, 22 May 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=243776 Michael Diederich führt die Unternehmensbank seit Oktober 2025 als globaler Co-Leiter, Ole Matthiessen verließ das Haus im März überraschend und Gerald Podobnik rückte an seine Stelle als Co-Lead nach (v.l.n.r.). Fotos: Deutsche Bank/Collage: FINANCE

Bei der Deutschen Bank überschatten personelle Querelen den Neustart. Nach dem Weggang von Ole Matthiessen verpufft die Botschaft der Kontinuität – mit Folgen weit über die Führungsetage hinaus.

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Michael Diederich führt die Unternehmensbank seit Oktober 2025 als globaler Co-Leiter, Ole Matthiessen verließ das Haus im März überraschend und Gerald Podobnik rückte an seine Stelle als Co-Lead nach (v.l.n.r.). Fotos: Deutsche Bank/Collage: FINANCE

Bei der Deutschen Bank überschatten personelle Querelen den Neustart. Nach dem Weggang von Ole Matthiessen verpufft die Botschaft der Kontinuität – mit Folgen weit über die Führungsetage hinaus.

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Cum-ex-Deals: Angriff auf den Rechtsstaat im Nadelstreifen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/deutschland/cum-ex-deals-angriff-auf-den-rechtsstaat-im-nadelstreifen-243071/ Tue, 19 May 2026 10:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=243071 Anne Brorhilker sprach über Cum-Ex, Cum-Cum und die Macht der Finanzlobby. Foto: picture alliance / teutopress

100 Milliarden Euro Geldwäsche pro Jahr, immense Steuerverluste durch Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte – und ein Staat, der laut Anne Brorhilker überfordert wirkt und nicht entschlossen genug handelt.

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Anne Brorhilker sprach über Cum-Ex, Cum-Cum und die Macht der Finanzlobby. Foto: picture alliance / teutopress

100 Milliarden Euro Geldwäsche pro Jahr, immense Steuerverluste durch Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte – und ein Staat, der laut Anne Brorhilker überfordert wirkt und nicht entschlossen genug handelt.

Wenn Anne Brorhilker über Wirtschaftskriminalität spricht, hört der Finanzplatz aufmerksam zu. Kaum eine andere Juristin steht in Deutschland so sehr für die juristische Aufarbeitung der Cum-Ex- und Cum-Cum-Skandale wie die frühere Oberstaatsanwältin aus Köln. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihre Ermittlungen gegen Banken, Investoren und Finanzakteure, die den Staat mit hochkomplexen Aktiendeals um Milliarden brachten. 

In ihrem Vortrag vor Finanz- und Wirtschaftsjournalisten im Frankfurter Presse-Club machte Brorhilker deutlich: Die Dimension organisierter Finanzkriminalität werde bis heute massiv unterschätzt. Die Dunkelziffer liege nach ihrer Einschätzung bei mindestens 1:10. Gleichzeitig kursierten Schätzungen von rund 100 Milliarden Euro Geldwäsche pro Jahr allein in Deutschland. Zwar seien solche Zahlen naturgemäß schwer exakt zu belegen – doch gerade das sei typisch für Wirtschaftskriminalität: Ihre wahre Größenordnung bleibe oft im Verborgenen. 

„Es war kein Versehen – es war ein Geschäftsmodell“ 

Besonders deutlich widersprach Brorhilker der langen Zeit verbreiteten Erzählung, Cum-Ex-Geschäfte seien lediglich das Ergebnis einer „Gesetzeslücke“ gewesen. Tatsächlich, so ihre Argumentation, habe sich weltweit ein professionelles System sogenannter „Tax Trades“ etabliert – also Finanzgeschäfte mit dem Ziel, Steuern zu vermeiden oder sich mehrfach erstatten zu lassen. 

Cum-Ex und Cum-Cum seien dabei keine Randphänomene gewesen, sondern fest etablierte Geschäftsmodelle internationaler Finanzakteure. Während Cum-Ex vor allem über Finanzplätze wie London organisiert worden sei, habe Cum-Cum in Deutschland besonders tiefe Wurzeln geschlagen. 

Brorhilker betonte dabei einen entscheidenden Punkt: Cum-Cum-Geschäfte seien ihrer Auffassung nach nie legal gewesen. Dennoch habe sich die Branche über Jahre darauf verlassen können, dass politische und regulatorische Reaktionen entweder zu spät oder zu schwach ausfielen. 

Bereits in den 1990er-Jahren hätten erste Warnzeichen existiert, doch weder Börsenaufsicht noch Finanzverwaltung hätten das Ausmaß erkannt. Hinzu gekommen sei ein massiver Einfluss der Bankenlobby. Allein in Berlin seien hunderte Lobbyisten im Finanzsektor aktiv. Die Nähe zwischen Politik und Finanzbranche sei ein strukturelles Problem. 

Wenn der Staat gegen sich selbst arbeitet 

Besonders kritisch äußerte sich Brorhilker über den Umgang staatlicher Stellen mit Transparenz und Aufklärung. Teilweise seien Informationen unter Verweis auf mögliche „Imageschäden“ für Banken oder Institutionen zurückgehalten worden. Ein bemerkenswertes Staatsverständnis, so der implizite Vorwurf: Der Schutz des Bankensektors erscheine wichtiger als die Interessen der Steuerzahler. 

Auch innerhalb der Behörden sieht Brorhilker erhebliche strukturelle Defizite. Ermittlungen gegen internationale Finanznetzwerke seien im „Normalbetrieb“ deutscher Behörden kaum zu bewältigen. Sie seien nicht dafür aufgestellt, Wirtschafts- und Finanzkriminalität wirksam zu bekämpfen. Unklare Zuständigkeiten und eine mangelnde Kommunikation zwischen den Behörden, führten dazu, dass Wissen nicht geteilt werde.

Erschwert würde dies noch durch den Föderalismus und Parallelstrukturen in den einzelnen Bundesländern sowie eine Verwaltungskultur, der mehr an der Einhaltung fester Hierarchien und Gepflogenheiten gelegen sei statt einer Bekämpfung der Kriminalität. Es fehle zudem an Spezialisierung, Personal und Ausstattung sowie technischer Expertise.  

Die Folge: ein verschwindend geringes Entdeckungsrisiko bei gleichzeitig enormen Gewinnmöglichkeiten. Gerade deshalb seien Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte so attraktiv gewesen. Die Profite seien über Banken, Börsen und internationale Strukturen verteilt worden und hätten sich oft unauffällig in regulären Betriebsprüfungen verborgen. 

„Follow the Money“ – aber mit welchen Strukturen? 

Brorhilker plädierte deshalb für einen grundlegenden Umbau der Finanzkriminalitätsbekämpfung. Ihr Vorschlag: zentralisierte und hochspezialisierte Ermittlungsstrukturen ohne regionale Abhängigkeiten. Als Vorbilder nannte sie unter anderem die italienische Guardia di Finanza, in der Zoll-, Steuer- und Polizeikompetenzen gebündelt sind. 

Positiv bewertet sie die geplante europäische Geldwäschebehörde AMLA sowie Ansätze einer stärkeren Zentralisierung beim Zoll. Gleichzeitig warnte sie davor, Wirtschaftskriminalität weiterhin als Nebenschauplatz zu behandeln. 

Denn organisierte Finanzkriminalität funktioniere hochprofessionell, international vernetzt und mit enormer fachlicher Expertise. Staatliche Behörden hingegen seien häufig durch Hierarchien, Personalrotation und mangelnde Spezialisierung gelähmt. 

Besonders kritisch sieht Brorhilker Führungsebenen ohne ausreichende Fachkompetenz. In komplexen Verfahren entscheide oft nicht die operative Ebene aus Steuerfahndern oder Ermittlern über den Erfolg, sondern Managementstrukturen darüber, die Verfahren ausbremsten oder Risiken scheuten. 

Die Rolle der Öffentlichkeit 

Auffällig war Brorhilkers wiederholter Hinweis auf die Bedeutung öffentlicher Aufmerksamkeit. Medien und gesellschaftlicher Druck seien entscheidend gewesen, um die Ermittlungen gegen Cum-Ex-Netzwerke überhaupt dauerhaft voranzutreiben. „Kontrolle durch Öffentlichkeit nervt mehr, als man denkt“, ließ sie durchblicken. 

Gleichzeitig warnte sie davor, Wirtschaftskriminalität als abstraktes Delikt ohne unmittelbare Opfer zu betrachten. Die Schäden seien real – für Steuerzahler, für staatliche Handlungsfähigkeit und letztlich für das Vertrauen in demokratische Institutionen. Denn wenn milliardenschwere Steuertricks trotz klarer Warnsignale jahrelang möglich bleiben, entstehe ein gefährlicher Eindruck: dass Regeln nicht für alle gleichermaßen gelten. 

Cum-Cum: Der nächste große Konflikt 

Während viele Cum-Ex-Verfahren inzwischen juristisch aufgearbeitet werden, sieht Brorhilker bei Cum-Cum noch erheblich größeren Widerstand. Der Kreis der beteiligten Akteure sei breiter: Neben Banken seien teilweise auch Stiftungen, kommunale Institute oder andere institutionelle Anleger involviert gewesen. Genau deshalb sei die politische und wirtschaftliche Brisanz besonders hoch. 

Der Vortrag machte deutlich: Die Aufarbeitung von Cum-Ex war möglicherweise erst der Anfang. Die eigentliche Belastungsprobe für Politik, Finanzaufsicht und Justiz könnte erst noch bevorstehen. Und genau darin lag die eigentliche Sprengkraft dieses Abends. 

]]> Commerzbank: CFOs und Treasurer bleiben bei Unicredit skeptisch https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/commerzbank-cfos-und-treasurer-bleiben-bei-unicredit-skeptisch-242945/ Tue, 19 May 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=242945 Trotz des Übernahmeangebots von Unicredit für die Commerzbank überwiegt bei Finanzentscheidern weiterhin die Skepsis. Foto: Markus Mainka - stock.adobe.com

Entscheidende Tage für die Commerzbank: Trotz des Übernahmeangebots von Unicredit überwiegt unter CFOs und Treasurern weiterhin die Skepsis – das zeigt eine exklusive FINANCE-Befragung.

]]> Trotz des Übernahmeangebots von Unicredit für die Commerzbank überwiegt bei Finanzentscheidern weiterhin die Skepsis. Foto: Markus Mainka - stock.adobe.com

Entscheidende Tage für die Commerzbank: Trotz des Übernahmeangebots von Unicredit überwiegt unter CFOs und Treasurern weiterhin die Skepsis – das zeigt eine exklusive FINANCE-Befragung.

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Warum Finanzer eine Commerzbank-Übernahme kritisch sehen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/commerzbank-warum-finanzentscheider-skeptisch-bleiben-243023/ Tue, 19 May 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=243023 Die Commerzbank im Fokus: Viele CFOs und Treasurer wünschen sich weiterhin keine Fusion mit Unicredit, wie eine Umfrage von FINANCE erbrachte. Foto: Anselm Schwietzke/Wirestock – stock.adobe.com

FINANCE hat Finanzentscheider bereits zum dritten Mal zur Übernahme befragt. Das Ergebnis: Die Skepsis bleibt bestehen. Der Grund liegt auf der Hand – und er wiegt schwer.

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Die Commerzbank im Fokus: Viele CFOs und Treasurer wünschen sich weiterhin keine Fusion mit Unicredit, wie eine Umfrage von FINANCE erbrachte. Foto: Anselm Schwietzke/Wirestock – stock.adobe.com

FINANCE hat Finanzentscheider bereits zum dritten Mal zur Übernahme befragt. Das Ergebnis: Die Skepsis bleibt bestehen. Der Grund liegt auf der Hand – und er wiegt schwer.

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Exklusiv: Bei Galeria brennt es lichterloh https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/bei-galeria-brennt-es-lichterloh-242786/ Wed, 13 May 2026 10:54:52 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=242786 Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Kein Geld, keine Strategie: Galeria steckt zwischen Bestellstopp, gerissenen Covenants und einer knappen Finanzierungsoption fest – und die wenigen Sicherheiten sollen längst unter Gläubigern aufgeteilt sein.

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Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Kein Geld, keine Strategie: Galeria steckt zwischen Bestellstopp, gerissenen Covenants und einer knappen Finanzierungsoption fest – und die wenigen Sicherheiten sollen längst unter Gläubigern aufgeteilt sein.

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KI-Schock bei SAP, Future FINANCE und Dax-CFO-Gehälter https://www.finance-magazin.de/transformation/kuenstliche-intelligenz/ki-schock-bei-sap-future-finance-und-dax-cfo-gehaelter-242384/ Thu, 07 May 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=242384 Ki-Schock bei SAP, Future FINANCE und Dax-CFO-Gehälter: Das neue FINANCE Magazin Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten | Ulrich Baumgarten

Künstliche Intelligenz stellt Geschäftsmodelle infrage. Selbst die Aktienkurse von Branchenriesen wie SAP geraten ins Straucheln. Davon handelt die Titelgeschichte des neuesten FINANCE-Magazins.

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Ki-Schock bei SAP, Future FINANCE und Dax-CFO-Gehälter: Das neue FINANCE Magazin Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten | Ulrich Baumgarten

Künstliche Intelligenz stellt Geschäftsmodelle infrage. Selbst die Aktienkurse von Branchenriesen wie SAP geraten ins Straucheln. Davon handelt die Titelgeschichte des neuesten FINANCE-Magazins.

Die Verunsicherung ist greifbar – und sie trifft selbst die Stärksten. Der jüngste Aktien-Kursrutsch bei SAP zeigt exemplarisch, wie radikal Künstliche Intelligenz etablierte Geschäftsmodelle infrage stellt.  

Noch gelten die ERP-Systeme des Konzerns als unangreifbar, zu tief sind sie in die Prozesse der Kunden eingebettet. Viele Kunden stellen derzeit aufwendig auf S/4 Hana um.  

Doch an den Rändern nimmt der Druck rasant zu. Neue Anbieter, technologische Sprünge und ein verschärfter Wettbewerb lassen bisherige Burggräben bröckeln. Was heute stabil scheint, kann morgen schon ins Wanken geraten. Wie SAP getroffen ist, finden Sie in der Titelgeschichte des neuen FINANCE-Magazin, das heute schon als E-Paper erhältlich ist. 

Schwerpunkt KI und Digitalisierung 

Wie tiefgreifend die KI-Revolution tatsächlich ist, beleuchtet unser Schwerpunkt zur Digitalisierung. Finanzentscheider kämpfen weniger mit Visionen als mit der Realität: fragmentierte Daten, inkompatible Systeme und offene Governance-Fragen bremsen den Fortschritt.  

KI scheitert selten an der Idee, sondern an der Umsetzung. Gleichzeitig gerät auch die Welt des Private Equity in Bewegung. Wenn Skalierbarkeit neu definiert wird, stehen Bewertungen auf dem Prüfstand. Droht eine Neubewertung ganzer Portfolios? 

Während sich Technologie und Kapitalmärkte neu sortieren, rückt die nächste Generation nach. Beim Future FINANCE Festival diskutieren Vordenker und Praktiker, welche Fähigkeiten künftig entscheidend sind. Klar ist schon jetzt: Themen wie Cybersecurity, Datenstrategie und KI-Kompetenz sind keine Kür mehr, sondern Pflicht. 

Dax-CFOs kassieren mehr 

Und dann ist da noch ein Dauerbrenner: die Vergütung. Unsere Analyse der Dax-CFO-Gehälter zeigt eine überraschende Entwicklung. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten steigen die Bezüge weiter – ein Signal, das Fragen aufwirft. Wird Verantwortung künftig anders bewertet als technologische Kompetenz? 

Diese Ausgabe zeigt: Die Finanzwelt steht vor einem Umbruch, dessen Ausmaß wir erst erahnen. Die eigentliche Disruption hat gerade erst begonnen. Das gilt auch für viele Unternehmen. In der Sonderbeilage Transformation beleuchten wir in Fachbeiträgen und eigenen Analysen, wie der Wandel der deutschen Wirtschaft fortschreitet und was wichtige Stellschrauben sind. 

Info

Warum die Glasfaser-Anbieter in die Krise rutschten, wie Tui-CFO Matthias Kiep den Reisekonzern steuert und wie die neue Bayer-CFO den Konzern retten könnte – diese und viele weitere spannende Themen finden Sie ebenfalls im neuen FINANCE-Magazin, das heute schon als E-Paper erhältlich ist. 

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Galeria: Wieder am Rand des Kollapses https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/galeria-wieder-am-rand-des-kollapses-241527/ Wed, 22 Apr 2026 14:48:28 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=241527 Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Ein neuer Anfang, ein alter Befund: Galeria ringt erneut um Luft. Der frische Kredit verschafft Zeit, aber dürfte kaum reichen, um das Grundproblem zu lösen.

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Galeria braucht dringend frisches Geld. Foto: Claudia Nass - stock.adobe.com

Ein neuer Anfang, ein alter Befund: Galeria ringt erneut um Luft. Der frische Kredit verschafft Zeit, aber dürfte kaum reichen, um das Grundproblem zu lösen.

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Kautionsversicherungen trotzen Krise – Preise bleiben stabil https://www.finance-magazin.de/banking-berater/restrukturierung/kautionsversicherungen-trotzen-krise-preise-bleiben-stabil-241348/ Tue, 21 Apr 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=241348 Kautionsversicherungen spielen wichtige Rolle für viele mittelständische Unternehmen. Foto: Andrey Popov – stock.adobe.com

Trotz Insolvenzwelle und schwacher Konjunktur bleibt der Markt stabil. Warum Versicherer optimistisch sind – und wo sie Risiken sehen, verrät Kredit- und Kautionsmakler Alfons-Maria Gracher.

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Kautionsversicherungen spielen wichtige Rolle für viele mittelständische Unternehmen. Foto: Andrey Popov – stock.adobe.com

Trotz Insolvenzwelle und schwacher Konjunktur bleibt der Markt stabil. Warum Versicherer optimistisch sind – und wo sie Risiken sehen, verrät Kredit- und Kautionsmakler Alfons-Maria Gracher.

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