Eva Brendel https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/eva-brendel/ für kluge Finanzentscheidungen Thu, 30 Jan 2025 15:06:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Sunfire: CFO Frank Posnanski mitten im Wasserstoff-Wettrennen https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-interviews/sunfire-cfo-frank-posnanski-mitten-im-wasserstoff-wettrennen-186085/ Fri, 26 Jul 2024 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=186085 Frank Posnanski setzt auf innovative Finanzierungen, um die rasche Expansion von Sunfire zu ermöglichen. Foto: Sunfire

Die deutsche Wasserstoffbranche steht unter Zeitdruck. Mittendrin ist CFO Frank Posnanski vom Elektrolysespezialisten Sunfire, der ein breites Spektrum an teils neuen Finanzierungen für das Wachstum nutzt.

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Frank Posnanski setzt auf innovative Finanzierungen, um die rasche Expansion von Sunfire zu ermöglichen. Foto: Sunfire

Die deutsche Wasserstoffbranche steht unter Zeitdruck. Mittendrin ist CFO Frank Posnanski vom Elektrolysespezialisten Sunfire, der ein breites Spektrum an teils neuen Finanzierungen für das Wachstum nutzt.

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Amazon-Deutschland-CFO: „Unser Motto lautet Day One“ https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-interviews/amazon-deutschland-cfo-unser-motto-lautet-day-one-185603/ Wed, 10 Jul 2024 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=185603 Katrin Kleiser ist seit rund zwei Jahren CFO bei Amazon Deutschland. Foto: Amazon

Katrin Kleiser ist kaum bekannt, obwohl sie CFO des Mega-Konzerns Amazon für Deutschland ist. Sie gibt Einblicke in ihre Karriere und erklärt, wie die Start-up-Philosophie von Amazon ihren Arbeitsalltag prägt.

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Katrin Kleiser ist seit rund zwei Jahren CFO bei Amazon Deutschland. Foto: Amazon

Katrin Kleiser ist kaum bekannt, obwohl sie CFO des Mega-Konzerns Amazon für Deutschland ist. Sie gibt Einblicke in ihre Karriere und erklärt, wie die Start-up-Philosophie von Amazon ihren Arbeitsalltag prägt.

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Ex-Wirecard-CFO Burkhard Ley bestreitet Einfluss nach Ruhestand https://www.finance-magazin.de/cfo/bilanzskandale/ex-wirecard-cfo-burkhard-ley-bestreitet-einfluss-nach-ruhestand-185308/ Wed, 03 Jul 2024 10:11:58 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=185308 Der Ex-Wirecard-CFO Burkhard Ley wurde als Zeuge vor dem Londoner High Court befragt. Foto: BRH - stock.adobe.com

Ex-Wirecard-CFO Burkhard Ley äußert sich erstmals seit dem Wirecard-Kollaps öffentlich. Er bestreitet vor dem Londoner High Court, nach seinem Ruhestand weiterhin Einfluss auf das Unternehmen ausgeübt zu haben.

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Der Ex-Wirecard-CFO Burkhard Ley wurde als Zeuge vor dem Londoner High Court befragt. Foto: BRH - stock.adobe.com

Ex-Wirecard-CFO Burkhard Ley äußert sich erstmals seit dem Wirecard-Kollaps öffentlich. Er bestreitet vor dem Londoner High Court, nach seinem Ruhestand weiterhin Einfluss auf das Unternehmen ausgeübt zu haben.

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Johannes Huth zieht Schlussstrich bei KKR https://www.finance-magazin.de/banking-berater/private-equity/johannes-huth-zieht-schlussstrich-bei-kkr-184663/ Tue, 25 Jun 2024 10:39:43 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=184663 Johannes Huth gibt seinen Posten als Chairman bei KKR ab. Foto: KKR

Der ehemalige KKR-Europachef Johannes Huth zieht sich nun endgültig zurück. Er gibt seinen Posten als Chairman ab – nach rund 25 Jahren bei KKR.

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Johannes Huth gibt seinen Posten als Chairman bei KKR ab. Foto: KKR

Der ehemalige KKR-Europachef Johannes Huth zieht sich nun endgültig zurück. Er gibt seinen Posten als Chairman ab – nach rund 25 Jahren bei KKR.

Der ehemalige KKR-Europachef Johannes Huth verabschiedet sich nun endgültig. Er kehrt dem Private-Equity-Haus den Rücken und tritt als Chairman von KKR in Europa zurück. Diese Position hatte er seit Februar 2023 inne.

Insgesamt war Huth rund 25 Jahre lang für KKR tätig und begleitete Investments in Deutschland wie MTU Aero Engines, Kion Group, ProSiebenSat.1, Softwareone, Hensoldt oder Axel Springer. Er gilt als prägender Private-Equity-Manager, der die Branche in Deutschland sichtbarer gemacht hat.

KKR: Kein Nachfolger für Johannes Huth

Huths bisherige Position als European Chairman werde nicht neu besetzt, teilte eine Unternehmenssprecherin auf FINANCE-Anfrage mit. Die Führung des europäischen Geschäfts haben Tara Davies und Mattia Caprioli als Co-Heads des EMEA-Geschäfts von KKR übernommen. Philipp Freise und Caprioli sind seit Oktober 2019 als Co-Leiter für das europäische PE-Geschäft verantwortlich.

Dennoch handelt es sich bei Huths Abschied nicht um eine komplette Trennung. Huth bleibe Senior Advisory Partner bei KKR, teilte er auf „Linkedin“ mit. „In dieser Funktion werde ich weiterhin in den Aufsichtsräten tätig sein und das Wachstum von Marshall Wace, Axel Springer und Roompot unterstützen.“

Neues Kapital für Johannes Huth

Für Huth beginnt nun „ein neues Kapital“, teilt er auf „Linkedin“ mit. „Dieser Schritt wird es mir ermöglichen, mich auf die nächste Phase meines Lebens zu konzentrieren, wozu auch gehört, dass ich mein eigenes Kapital investiere und mehr Zeit mit meinen wohltätigen und vielen anderen persönlichen Interessen zu verbringen.“

Philipp Freise blickt in einem „Linkedin“-Post auf die gemeinsame Zeit mit seinem Mentor und ehemaligen Chef zurück: „Johannes brachte sein Gespür für Geschäfte ein, was es uns ermöglichte, schon früh mit Siemens, Daimler und anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten, als Partnerschaften mit Private Equity noch unbekannt waren.“ Weiter schreibt er, dass Huths Einfluss auf das Team und die gesamte Branche tiefgreifend gewesen sei.

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Finanzierungen: K+S, Adler, Novartis https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-ks-adler-novartis-184522/ Mon, 24 Jun 2024 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=184522 K+S hat eine neue Anleihe platziert. Foto: K+S

K+S platziert eine neue Anleihe, die Adler-Gläubiger stimmen Änderungen einer Anleihe zu und Novartis plant Delisting von Morphosys – der wöchentliche Finanzierungsticker.

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K+S hat eine neue Anleihe platziert. Foto: K+S

K+S platziert eine neue Anleihe, die Adler-Gläubiger stimmen Änderungen einer Anleihe zu und Novartis plant Delisting von Morphosys – der wöchentliche Finanzierungsticker.

K+S platziert 500-Millionen-Euro-Anleihe

Das in Kassel ansässige Unternehmen K+S hat eine Anleihe über 500 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis Juni 2029 platziert. Die fünfjährige Anleihe weist einen Zinssatz von 4,25 Prozent pro Jahr auf.

Die Erlöse dienen der allgemeinen Unternehmensfinanzierung und der Refinanzierung bestehender Schulden. BNP Paribas, Commerzbank, Helaba und Unicredit fungierten als Joint Bookrunner.

Adler-Gläubiger stimmen für Änderungen bei Anleihen

Die Anleihegläubiger von Adler haben den Änderungen der Anleihe-Bedingungen mit mehr als 90 Prozent zugestimmt, teilte Adler mit. Der Konzern hatte für die Umsetzung der Maßnahmen eine 75-prozentige Mehrheit benötigt.

Konkret will das Unternehmen die Anleihen in nachrangige, ewige Anleihen umwandeln, womit sich das Eigenkapital um etwa 2,3 Milliarden Euro erhöht und die Bilanz stabilisiert wird.

Novartis strebt Vollkontrolle bei Morphosys an

Der Schweizer Pharmariese Novartis plant, die vollständige Kontrolle über das bayrische Biotechunternehmen Morphosys zu übernehmen – und will das Unternehmen von der Börse nehmen. Durch einen Squeeze-Out der Minderheitsaktionäre will Novartis alleiniger Eigentümer werden.

Den Minderheitsaktionären bietet das Unternehmen 68 Euro je Aktie an. Aktuell besitzt Novartis rund 91,04 Prozent des Aktienkapitals von Morphosys.

Mercedes-Benz erneuert Kredit

Die Mercedes-Benz Group hat ihre syndizierte Kreditlinie in Höhe von 11 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren und zwei Verlängerungsoptionen erneuert.

Das internationale Bankenkonsortium wurde im Vergleich zur vorherigen Kreditlinie verkleinert. Es umfasst nun 32 Banken aus Europa, Asien und Amerika. Die Koordination haben die Bank of America, die BNP Paribas, die Deutsche Bank und die MUFG übernommen.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat seinen Konsortialkreditvertrag um 600 Millionen Euro auf nun 2,6 Milliarden Euro aufgestockt. Alle acht Konsortialbanken haben sich anteilig an der Erhöhung des Kreditvolumens beteiligt. Das Bankenkonsortium besteht aus BayernLB, Commerzbank, DZ Bank, ING, LBBW, Helaba, SEB sowie Unicredit.

Bayernets hat eine Finanzierung über 210 Millionen Euro für die Investition in ihre Gasinfrastruktur abgeschlossen. Die Finanzierung wird zu gleichen Teilen von einem Bankenkonsortium, bestehend aus Commerzbank AG, KfW IPEX-Bank und DZ Bank bereitgestellt. Clifford Chance hat das Unternehmen beraten.

Rosenbauer International hat eine Kapitalerhöhung in Höhe von 119 Millionen Euro abgeschlossen. Robau zeichnet unter Ausschluss des Bezugsrechts Aktien zum Ausgabepreis von 35 Euro je Aktie. MP Corporate Finance fungierte als Finanzberater für Rosenbauer.

SAP plant die Übernahme des amerikanischen Unternehmens Walkme für etwa 1,5 Milliarden US-Dollar. Zur Absicherung von Währungsrisiken hat SAP nun Deal Contingent Forwards abgeschlossen. Beraten wurde SAP von A&O Shearman.

The Platform Group erwägt die Ausgabe einer neuen Unternehmensanleihe nach norwegischem Recht. Mit einem angestrebten Volumen von 25 Millionen Euro soll die Emission sowohl privat als auch öffentlich in Deutschland und Luxemburg platziert werden, wobei der Zeitraum Juni bis Juli 2024 ins Auge gefasst wird.

Rating-Meldungen

Moody’s bestätigt das „Baa1“-Rating der Deutschen Telekom.

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Eisbrecher dringend gesucht: Ist das deutsche IPO-Jahr 2024 schon zu Ende? https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/boersengaenge/eisbrecher-dringend-gesucht-ist-das-deutsche-ipo-jahr-2024-schon-zu-ende-184440/ Fri, 21 Jun 2024 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=184440 Zum Einschlafen: In diesem Jahr gab es nur zwei deutsche Börsengänge. Foto: KI-generiert

Der deutsche IPO-Markt kommt auch 2024 nicht in Schwung. Nun sind zwei aussichtsreiche Kandidaten abgesprungen. Droht im zweiten Halbjahr gar komplette Ebbe?

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Zum Einschlafen: In diesem Jahr gab es nur zwei deutsche Börsengänge. Foto: KI-generiert

Der deutsche IPO-Markt kommt auch 2024 nicht in Schwung. Nun sind zwei aussichtsreiche Kandidaten abgesprungen. Droht im zweiten Halbjahr gar komplette Ebbe?

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Rein virtuell? Die Zukunft der Hauptversammlung https://www.finance-magazin.de/finanzabteilung/investor-relations/rein-virtuell-die-zukunft-der-hauptversammlung-184239/ Tue, 18 Jun 2024 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=184239 Im vergangenen Jahr lud die Porsche AG ihre Aktionäre in die Porsche-Arena zur Hauptversammlung ein. In diesem Jahr entschied sich der Sportwagenhersteller für eine virtuelle HV. Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat

Der Großteil der Hauptversammlungen im Dax findet virtuell statt, trotz gravierender technischer Probleme. Nun steht eine Reform des Aktiengesetzes an, die die Lage noch verschlimmern könnte.

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Im vergangenen Jahr lud die Porsche AG ihre Aktionäre in die Porsche-Arena zur Hauptversammlung ein. In diesem Jahr entschied sich der Sportwagenhersteller für eine virtuelle HV. Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat

Der Großteil der Hauptversammlungen im Dax findet virtuell statt, trotz gravierender technischer Probleme. Nun steht eine Reform des Aktiengesetzes an, die die Lage noch verschlimmern könnte.

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Voestalpine deckt Bilanzbetrug bei deutscher Tochter auf https://www.finance-magazin.de/finanzabteilung/bilanzskandale/voestalpine-deckt-bilanzbetrug-bei-deutscher-tochter-auf-183463/ Thu, 06 Jun 2024 10:03:08 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=183463 Bei Voestalpines deutscher Tochtergesellschaft haben zwei Personen Fehlbuchungen im Wert von 100 Millionen Euro vorgenommen. Foto: Voestalpine

Bei der deutschen Tochter von Voestalpine haben zwei Personen Fehlbuchungen über 100 Millionen Euro vorgenommen. Der Betrug dauerte zehn Jahre lang. Der Konzern muss seine Bilanz berichtigen.

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Bei Voestalpines deutscher Tochtergesellschaft haben zwei Personen Fehlbuchungen im Wert von 100 Millionen Euro vorgenommen. Foto: Voestalpine

Bei der deutschen Tochter von Voestalpine haben zwei Personen Fehlbuchungen über 100 Millionen Euro vorgenommen. Der Betrug dauerte zehn Jahre lang. Der Konzern muss seine Bilanz berichtigen.

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat bei einer deutschen Tochtergesellschaft des Unternehmensbereichs Metal Forming Division Bilanzbetrug im großen Stil aufgedeckt. Es wurden demnach „bewusst ergebnisverbessernde Fehlbuchungen hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden identifiziert“, heißt es im aktuellen Geschäftsbericht.

Voestalpine stellte jahrelangen Betrug fest

Die Fehlbuchungen fanden in den vergangenen zehn Jahren statt und summieren sich auf über 100 Millionen Euro, teilte Voestalpine auf FINANCE-Anfrage mit. Die Fehlbuchungen seien allerdings nicht cashwirksam gewesen und es habe keinen Mittelabfluss gegeben.

Das Eigenkapital verringerte sich dadurch trotzdem zum 31. März 2024 von 7,6 Milliarden Euro auf 7,5 Milliarden Euro. Die Bilanz 2022/23 musste berichtigt werden.

Voestalpine: Wer sind die Täter?

Laut den „Oberösterreichischen Nachrichten“ (OÖN) waren ein ehemaliger Geschäftsführer der Gesellschaft, später Vorstand der Metal Forming Division, und ein Buchhalter in den Betrug verwickelt. Das Unternehmen kommentiert, dass „aus heutiger Sicht zumindest zwei Personen involviert waren“.

Diese Personen hätten die internen Kontrollsysteme bestens gekannt und diese bewusst umgangen. Informationen der „OÖN” zufolge könnte der Manager die Bilanz geschönt haben, um seinen beruflichen Aufstieg zu forcieren.

Zudem sagt ein Voestalpine-Sprecher: „Der ehemalige Geschäftsführer der betroffenen Gesellschaft und späteres Vorstandsmitglied der Metal Forming Division der Voestalpine AG ist seit Herbst 2023 nicht mehr für den Konzern tätig.“ In der Pressemitteilung der Österreicher heißt es: „Wir können ausschließen, dass zu irgendeinem Zeitpunkt ein Mitglied des Vorstandes der Voestalpine Bescheid wusste oder in den Sachverhalt involviert war.“

Voestalpine strebt Aufarbeitung an

Der Betrug war im Februar dieses Jahres bei konzerninternen Controlling-Aktivitäten aufgefallen. Die Vorfälle sollen nun aufgeklärt werden. Dafür hat das Unternehmen einen spezialisierten Berater und eine deutsche Rechtsanwaltskanzlei engagiert.

„Es ist davon auszugehen, dass die Aufarbeitung der Ursachen noch bis August oder September 2024 andauern wird“, teilte das Unternehmen mit. „Ob es dann zu zivilrechtlichen Klagen oder strafrechtlichen Anzeigen kommen wird, können wir erst nach Klärung des Sachverhalts entscheiden“, hieß es von Voestalpine gegenüber der österreichischen Presseagentur Apa.

Voestalpine musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von 8,5 Prozent auf rund 16,7 Milliarden Euro hinnehmen. Der Nettogewinn fiel um 82,4 Prozent auf 207,1 Millionen Euro. Als Grund für den Gewinnrückgang nennt das Unternehmen Firmenwertabschreibungen in Höhe von 428 Millionen Euro, unter anderem auf die in Deutschland zum Verkauf stehende Tochter Buderus und die Automobil-Sparte in der Division Metal Forming.

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Finanzierungen: Birkenstock, Swisscom, Sunrise Medical https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-birkenstock-swisscom-sunrise-medical-183125/ Mon, 03 Jun 2024 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=183125 Birkenstock hat mehrere Darlehen refinanziert. Foto: OceanProd - stock.adobe.com

Birkenstock schließt neue Darlehen ab, Swisscom platziert Anleihen in Höhe von 4 Milliarden Euro und Sunrise Medical plant eine Börsennotierung – der wöchentliche Finanzierungsticker.

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Birkenstock hat mehrere Darlehen refinanziert. Foto: OceanProd - stock.adobe.com

Birkenstock schließt neue Darlehen ab, Swisscom platziert Anleihen in Höhe von 4 Milliarden Euro und Sunrise Medical plant eine Börsennotierung – der wöchentliche Finanzierungsticker.

Birkenstock setzt neue Refinanzierung auf

Birkenstock hat neue Term Loans und einen revolvierenden Kredit im Gesamtvolumen von 850 Millionen Euro mit neun Banken abgeschlossen. Ein in Euro dotierter Term Loan in Höhe von 375 Millionen Euro wird durch einen neuen Loan in gleicher Höhe ersetzt. Zudem ersetzt Birkenstock im Zuge der Refinanzierung einen weiteren Term Loan in US-Dollar in Höhe von 330 Millionen  durch einen neuen in Höhe von 280 Millionen US-Dollar. 

Der neue Revolver in Höhe von 225 Millionen Euro löst die nicht gezogene Asset-Based-Lending-Fazilität ab. Der Schuhhersteller erwartet durch die Refinanzierung jährliche Einsparungen im mittleren einstelligen Millionenbereich. Durch die Reduktion der Darlehensgeber im Vergleich zum vorherigen Vertrag sinken die Komplexität und die Kosten für die Verwaltung sowie für zukünftige Berichtspflichten. Birkenstock wurde bei der Transaktion von der Anwaltskanzlei Paul, Weiss, Rifkind, Wharton & Garrison unterstützt. Der Berater der Banken war Milbank. 

Swisscom sichert Refinanzierung für Vodafone-Italia-Deal

Der Telekommunikationsriese Swisscom refinanziert die Übernahme von Vodafone Italia, die 8 Milliarden Euro (ohne Schulden und Barmittel) kostete. Swisscom platziert dafür Anleihen in fünf Tranchen und erlöst damit 4 Milliarden Euro. Die Anleihen mit Laufzeiten von zwei bis 20 Jahren waren knapp dreifach überzeichnet, wobei die Zinskupons zwischen 3,5 und 3,875 Prozent liegen.  

Ergänzt wird die Finanzierung durch einen Franken-Bond in Höhe von 1,145 Milliarden Schweizer Franken (ungefähr 1,155 Milliarden Euro). Mit den Erlösen aus den Euro- und Franken-Bonds wird eine Brückenfinanzierung in Höhe von 5,1 Milliarden Euro abgelöst. Zusätzlich hat Swisscom einen syndizierten Kredit in Höhe von 3 Milliarden Euro zur Finanzierung des Deals abgeschlossen. Der Abschluss der M&ATransaktion wird für das erste Quartal 2025 erwartet. 

Sunrise Medical strebt Börsengang an

Der Rollstuhlhersteller Sunrise Medical, aktuell im Besitz von Private-Equity-Investor Nordic Capital, plant den Gang an die Frankfurter Börse. Das Unternehmen wählt wie auch der Rüstungszulieferer Renk den Weg der Privatplatzierung. Diese besteht aus neuen Aktien, mit denen ein Bruttoerlös von 240 Millionen Euro angepeilt wird, und dem Verkauf bestehender Aktien durch Nordic Capital. Die Erlöse daraus fließen an das Private-Equity-Unternehmen. 

Sunrise Medical gab nicht bekannt, wie viel Prozent des gesamten Aktienkapitals die beiden Platzierungen ausmachen. In einer Pressekonferenz teilte das Unternehmen ledigllich mit, dass der Free Float nach dem Börsengang voraussichtlich zwischen 30 und 40 Prozent betragen soll.  

Nach dem Börsengang soll die Nettoverschuldung vom 4,1-fachen des bereinigten Ebitda auf das 2,5-fache des bereinigten Ebitda abgebaut werden. Dies soll mittels der Emissionserlöse und einem fünfjährigen Term Loan erreicht werden, der derzeit mit mehreren Banken abgeschlossen wird.  

Weitere Finanzierungsmeldungen

Hochtief hat eine Anleihe in Höhe von 650 Millionen Euro platziert. Diese ist mit einem Kupon in Höhe von 4,25 Prozent versehen und hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Orderbuch war mit 2,4 Milliarden Euro rund 3,7-fach überzeichnet. 

Der Mobilitätsanbieter Flixhat laut Bloomberg seinen geplanten Börsengang aufgrund von Bewertungsdifferenzen verschoben. Ursprünglich war der Börsengang für die erste Juniwoche angesetzt. 

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt einen Förderbescheid über 1,3 Milliarden Euro für die Dekarbonisierung der Stahlproduktion überreicht.Dies beinhaltet eine Kofinanzierung des Landes Bremen von rund 251 Millionen Euro für die Direktreduktionsanlage in Bremen. Die Investition soll sowohl in Brandenburg als auch in Bremen die Transformation der Stahlindustrie beschleunigen. 

Die Howoge Wohnungsbaugesellschaft hat eine soziale Anleihe über 300 Millionen Euro begeben. Der Bond hat eine Laufzeit bis zum 5. Juni 2030 und einen Zinssatz von 3,875 Prozent. Die Erlöse fließen in sozial verantwortliche Investitionen gemäß des firmeneigenen Social Finance Framework.Die Anleihe war um das 3,7-fache überzeichnet und wurde 95 Basispunkte über Midswap gepreist. Das ist 30 Basispunkte unter der ursprünglichen Preisprognose. 

DieHornbach Gruppe hat ihren bestehenden Konsortialkredit über 500 Millionen Euro um eine Nachhaltigkeitskomponente erweitert. Die Kreditmarge ist nun an drei ESG-Kennzahlen gekoppelt, die unter anderem CO2-Reduktion und Frauen in Führungspositionen umfassen.Die Strukturierung der Nachhaltigkeitskomponente wurde von der Helaba als ESG-Koordinator begleitet. 

Die in Schwierigkeiten geratene Adler-Gruppe hat eine Vereinbarung zur Rekapitalisierung mit ihren Anleihegläubigern geschlossen. Durch die Umstrukturierung der Schulden erhält das Immobilienunternehmen mehr Zeit für die Tilgung: Die Fälligkeiten der Anleihen verschieben sich auf Dezember 2028, Dezember 2029 und Januar 2030. Ein Teil der Anleihen wird zudem in Ewige Anleihen umgewandelt.Die Gläubiger, die der Umwandlung zustimmen, bekommen im Gegenzug 75 Prozent der Stimmrechte. White & Case hat Adler beraten.Hengeler Mueller berät Steering Committee von Anleihegläubigern. 

Synlab bereitet Börsenrückzug vor: Das Unternehmen hat eine Delisting-Vereinbarung mit der Ephios Bidco, einer Holding von Cinven, geschlossen. Cinven strebt den vollständigen Erwerb von Synlab an und besitzt bereits etwa 86 Prozent der Stimmrechte. Synlab hat ein öffentliches Delisting-Erwerbsangebot für alle ausstehenden Aktien angekündigt.  

Das Berliner Startup Clooverhat in einer Seed-Finanzierungsrunde 114 Millionen US-Dollar eingeworben. Die Runde wurde von Lowercarbon Capital und Chris Sacca angeführt. Auch 9900 Capital und QED haben erneut investiert. 

Der HR-Software-Anbieter Veda-Gruppe hat eine Finanzierung über 17 Millionen Euro von der Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC) erhalten. Die Finanzmittel sollen für die Expansion in der DACH-Region sowie in internationale Märkte wie Benelux, Großbritannien und Skandinavien genutzt werden.Die rechtliche Beratung erfolgte durch YPOG.  

Das Hamburger Life-Sciences-Start-upApoqlarhat eine Series-A-Finanzierung über 10 Millionen Euro abgeschlossen. Die Kanzlei Taylor Wessingberiet den Investor YZR Capital aus München bei diesem Schritt. Weitere Geldgeber sind die IFB Innovationsstarter GmbH sowie Teile des Gründerteams und Business Angels. 

Rating-Meldungen

Moody’s hat das Rating vonTAG Immobilien auf Baa3 angehoben. Der Ausblick ist stabil. 

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Ingenieur auf Abwegen: Techem-CFO Carsten Sürig https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-des-monats/ingenieur-auf-abwegen-techem-cfo-carsten-suerig-183136/ Mon, 03 Jun 2024 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=183136 Carsten Sürig von Techem ist CFO des Monats Mai. Foto: Techem

Techem-CFO Carsten Sürig hat eine umfassende Refinanzierung durchgeführt. Damit stellt er die Weichen für einen möglichen Eigentümerwechsel. Er ist unser CFO des Monats Mai.

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Carsten Sürig von Techem ist CFO des Monats Mai. Foto: Techem

Techem-CFO Carsten Sürig hat eine umfassende Refinanzierung durchgeführt. Damit stellt er die Weichen für einen möglichen Eigentümerwechsel. Er ist unser CFO des Monats Mai.

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