Raphael Arnold https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/arnold/ für kluge Finanzentscheidungen Fri, 25 Sep 2026 08:05:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.6 Rohde & Schwarz kauft Kommunikationstechnologie zu https://www.finance-magazin.de/deals/ma/rohde-schwarz-kauft-kommunikationstechnologie-zu-251375/ Wed, 23 Sep 2026 09:26:51 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251375 Rohde & Schwarz hat zwei Unternehmen erworben, die auf die Kommunikation mittels Satelliten spezialisiert sind. Foto: Andrei Armiagov - stock.adobe.com

Rohde & Schwarz stärkt seine Sparte Raumfahrt. Dazu kauft der Münchner Technologiekonzern zwei Unternehmen, die auf Satellitenkommunikation ausgerichtet sind.

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Rohde & Schwarz hat zwei Unternehmen erworben, die auf die Kommunikation mittels Satelliten spezialisiert sind. Foto: Andrei Armiagov - stock.adobe.com

Rohde & Schwarz stärkt seine Sparte Raumfahrt. Dazu kauft der Münchner Technologiekonzern zwei Unternehmen, die auf Satellitenkommunikation ausgerichtet sind.

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Stephan Goetz will im Sympatex-Verfahren aussagen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/restrukturierung/stephan-goetz-will-im-sympatex-verfahren-aussagen-251316/ Tue, 22 Sep 2026 14:06:40 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251316 Vor dem Landgericht in München startete der zweite Strafprozess zum Anleiheschnitt bei Sympatex. Foto: Raphael Arnold

Zweiter Aufschlag im Sympatex-Strafverfahren: In München hat der Prozess gegen den früheren Miteigentümer Stephan Goetz und einen Mitangeklagten begonnen.

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Vor dem Landgericht in München startete der zweite Strafprozess zum Anleiheschnitt bei Sympatex. Foto: Raphael Arnold

Zweiter Aufschlag im Sympatex-Strafverfahren: In München hat der Prozess gegen den früheren Miteigentümer Stephan Goetz und einen Mitangeklagten begonnen.

Fast zehn Jahre nach dem Anleiheschnitt bei Sympatex ist der zweite Strafprozess gegen den Unternehmensberater und früheren Miteigentümer Stephan Goetz (70) angelaufen. Mitangeklagt ist vor dem Landgericht München I auch ein Investmentmanager, der in den umstrittenen Anleiheschnitt von 2017 eingebunden war.

Die Staatsanwaltschaft wirft Goetz unter anderem Betrug und versuchten Betrug in insgesamt mehr als 270 Fällen vor. Den Schaden bezifferte die Anklagebehörde am Montagmorgen auf rund 1,0 Millionen Euro. Im Laufe der Ermittlungen befand sich Goetz 2023 und 2024 auch zweimal in Untersuchungshaft.

Die Verteidiger der beiden Angeklagten wiesen die Vorwürfe am ersten Prozesstag zurück und lehnten auch eine Verständigung ab. Goetz‘ Anwälte kündigten außerdem an, dass sich ihr Mandant zu den Anschuldigungen äußern werde. Vorgesehen ist dafür aktuell der kommende Verhandlungstag: Dienstag, 29. September.

Erstes Sympatex-Verfahren: Bewährungs- und Geldstrafen

In einem ersten Strafverfahren zu dem Sympatex-Anleiheschnitt war es im Oktober 2025 zu Bewährungs- und Geldstrafen gekommen. Goetz‘ Verteidiger Norbert Scharf von der Kanzlei Ufer Scharf wies darauf hin, dass das frühere Verfahren vor der 5. Kammer des Landgerichts in München „hier keinerlei Relevanz“ habe. Das unterstrich auch der Vorsitzende Richter.

Bereits zu Beginn der gerichtlichen Verfahren hatte das Landgericht den Komplex in zwei Prozesse aufgeteilt. Ziel des Schritts war es, die Verfahren mit damaligen Beschuldigten in Untersuchungshaft zu beschleunigen. Ein Urteil fiel nach einer Verständigung im Herbst 2025. Seit Frühjahr 2026 ist das Urteil rechtskräftig, nachdem der Bundesgerichtshof das Rechtsmittel eines Angeklagten zurückwies.

Die frühere Restrukturierungsberatung Goetzpartners durchlief infolge der Sympatex-Ermittlungen einen Management Buy-out und Personalwechsel. Das Unternehmen ist heute unter dem Namen Fortlane Partners tätig. Der frühere Geschäftsführer und Gesellschafter Stephan Goetz ist aus dem Beratungshaus ausgeschieden.

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Exklusiv: Roland Berger baut Financial Services um – Senior Partner gehen https://www.finance-magazin.de/nachrichten-ressort/consulting/exklusiv-roland-berger-baut-financial-services-um-senior-partner-gehen-251252/ Tue, 22 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251252 Roland Berger baut seine Beratung im Bereich Financial Services um. Foto: Roland Berger/Jann Averwerser

Roland Berger setzt im Bereich Financial Services auf eine neue Struktur, nach FINANCE-Informationen stehen mindestens zwei Senior Partner vor dem Absprung. Die Hintergründe.

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Roland Berger baut seine Beratung im Bereich Financial Services um. Foto: Roland Berger/Jann Averwerser

Roland Berger setzt im Bereich Financial Services auf eine neue Struktur, nach FINANCE-Informationen stehen mindestens zwei Senior Partner vor dem Absprung. Die Hintergründe.

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Big Four: Jan Brorhilker wird Deutschlandchef von EY https://www.finance-magazin.de/banking-berater/big-four/big-four-jan-brorhilker-wird-deutschlandchef-von-ey-251149/ Fri, 18 Sep 2026 12:52:33 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251149 Jan Brorhilker wird zum 1. Januar 2027 Vorsitzender der Geschäftsführung bei EY Deutschland. Foto: EY

EY hat einen neuen Deutschland-Chef gekürt: Der Wirtschaftsprüfer Jan Brorhilker übernimmt die Rolle zum 1. Januar 2027 und löst Henrik Ahlers an der Spitze der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft ab.

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Jan Brorhilker wird zum 1. Januar 2027 Vorsitzender der Geschäftsführung bei EY Deutschland. Foto: EY

EY hat einen neuen Deutschland-Chef gekürt: Der Wirtschaftsprüfer Jan Brorhilker übernimmt die Rolle zum 1. Januar 2027 und löst Henrik Ahlers an der Spitze der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft ab.

EY Deutschland bekommt einen neuen Chef: Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Jan Brorhilker wird zum 1. Januar 2027 Vorsitzenden der Geschäftsführung. Er folgt auf Henrik Ahlers, der die Position seit April 2021 innehatte. Brorhilker übernimmt damit die Führung der gesamten EY-Gruppe in Deutschland mit allen ihren Geschäftsbereichen.

Der 45-jährige Brorhilker gehört der deutschen EY-Geschäftsführung bereits seit 2020 an und leitet seit Anfang 2023 als Managing Partner den Bereich Assurance Germany der Big-Four-Gesellschaft. In dieser Zeit galt es, die Sparte durch die Nachwehen des Wirecard-Skandals zu führen und neu aufzustellen.

Gemeinsam mit Ahlers habe er das „Qualitätsmanagement der EY-Wirtschaftsprüfung konsequent vorangetrieben“, schreibt EY in der Mitteilung: Deshalb stehe „die EY-Assurance heute wieder auf einer vielversprechenden Position im Wettbewerb um große Prüfungsmandate in der Dax-Liga“. Aktuell stellt EY bei drei Dax-Gesellschaften den Abschlussprüfer, der Großteil der Mandate liegt bei PwC. Ein Nachfolger für Brorhilker als Leiter des Geschäftsbereichs Assurance steht noch nicht fest, teilte EY auf FINANCE-Nachfrage mit.

„Ich freue mich sehr, dass wir nach einem sorgfältigen Nominierungs- und Sounding-Prozess mit Jan Brorhilker einen klugen Strategen und erfahrenen Manager für das verantwortungsvolle Amt gewonnen haben“, zitiert eine Mitteilung den bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Henrik Ahlers: „Wir sind überzeugt, dass er EY in eine erfolgreiche Zukunft führen wird.“

Ahlers wird aus EY-Partnerschaft ausscheiden

Nach fünf Jahren an der Spitze von EY in Deutschland gibt Henrik Ahlers diese Aufgabe zum Jahresende ab. Mit Ablauf des Geschäftsjahres 2026/2027 Ende Juni 2027 wird er aus der Partnerschaft ausscheiden. EY beschäftigt in Deutschland rund 10.800 Mitarbeitende an 18 Standorten.

Den Umsatz bezifferte EY Deutschland für das Geschäftsjahr 2024/25 auf 2,7 Milliarden Euro, ein Plus von 2,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Weltweit legte der Umsatz von EY um 4 Prozent auf 53,2 Milliarden US-Dollar zu (umgerechnet 46,4 Milliarden Euro).

Brorhilker ist der Bruder der früheren Cum/Ex-Ermittlerin Anne Brorhilker. Sie gab im Frühjahr 2024 ihre Tätigkeit als Oberstaatsanwältin in Köln auf und ist inzwischen Vorständin der Non-Profit-Organisation Bürgerbewegung Finanzwende.

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Berenberg macht Rückkehr von Ex-Finanzchef Schumacher fix https://www.finance-magazin.de/banking-berater/banker-wechsel/berenberg-macht-rueckkehr-von-ex-finanzchef-schumacher-fix-251065/ Thu, 17 Sep 2026 13:12:04 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251065 Christian Schumacher kehrt zu Berenberg zurück und zieht in die Geschäftsleitung ein. Foto: Hansainvest

Erst ausgeliehen, jetzt angeworben: Christian Schumacher kehrt zur Berenberg Bank zurück und rückt in die Geschäftsleitung auf. Bis Herbst 2025 war er bei der Privatbank Head of Risk & Finance.

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Christian Schumacher kehrt zu Berenberg zurück und zieht in die Geschäftsleitung ein. Foto: Hansainvest

Erst ausgeliehen, jetzt angeworben: Christian Schumacher kehrt zur Berenberg Bank zurück und rückt in die Geschäftsleitung auf. Bis Herbst 2025 war er bei der Privatbank Head of Risk & Finance.

Die Hamburger Privatbank Berenberg hat Christian Schumacher mit sofortiger Wirkung in ihre erweiterte Geschäftsleitung berufen – wenn auch vorerst in Teilzeit. Er übernimmt den Bereich Marktfolge und berichtet an Michael Horf, der als Sonderbeauftragter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) unter anderem für das Bankmanagement zuständig ist. Bis Mai 2027 bleibt Schumacher auch Geschäftsführer bei der Hamburger Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Hansainvest, die zur Versicherungsgruppe Signal Iduna gehört.

Die Bafin und die zuständigen Gremien bei Berenberg müssen der Berufung von Schumacher noch zustimmen. Die Position als Geschäftsleiter soll er im Mai 2027 dann voll antreten. Bereits im Juli hatte die Bank Schumacher bei Hansainvest ausgeliehen, damit dieser am Jahresabschluss für 2025 mitarbeiten konnte. Ungereimtheiten in dem Zahlenwerk hatten zu den einschneidenden Maßnahmen der Bafin einen Monat vorher geführt.

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Schumacher arbeitete bereits von Herbst 2014 bis Oktober 2025 für Berenberg, zuletzt als Head of Risk & Finance. Nach elf Jahren bei der Privatbank wechselte er zunächst als Generalbevollmächtigter zu Hansainvest, im April 2026 übernahm er die Funktion des Geschäftsführers. Der 46-Jährige studierte Physik und Rechtswissenschaften und sammelte vor seinem Eintritt bei Berenberg unter anderem Erfahrung als Management Consultant bei der Unternehmensberatung D-Fine.

Hansainvest regelt Nachfolge konzernintern

Philip Marx, Donner & Reuschel. Foto: Donner & Reuschel

Die Nachfolge von Schumacher bei Hansainvest regelt die Signal Iduna-Gruppe intern. Als Geschäftsführer steigt bei der KVG im Mai 2027 Philip Marx ein, bislang Vorstandsmitglied der konzerneigenen Bank Donner & Reuschel. Er ist bei dem Geldhaus unter anderem für Finanzen und Recht zuständig. Sein Wechsel steht ebenfalls unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden. Der Vorstandssprecher der Bank, Horst Schmidt, hob in einer Mitteilung hervor, dass Marx „bei der erfolgreichen Neuausrichtung unseres Hauses hervorragende Arbeit geleistet“ habe.

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Signa-Investment könnte die R+V teuer zu stehen kommen https://www.finance-magazin.de/nachrichten-ressort/insolvenz/signa-investment-koennte-die-rv-teuer-zu-stehen-kommen-251053/ Thu, 17 Sep 2026 10:00:13 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251053 R+V investierte in die Signa-Projektgesellschaft, der die ehemalige Postsparkasse in Wien gehörte. Das denkmalgeschützte Gebäude steht zum Verkauf. Foto: jordi2r - stock.adobe.com

Ein Signa-Insolvenzverwalter fordert fast 100 Millionen Euro von dem Versicherer R+V, die Signa intern verschob. Das könnte gegen österreichische Regeln zum Kapitalerhalt verstoßen haben.

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R+V investierte in die Signa-Projektgesellschaft, der die ehemalige Postsparkasse in Wien gehörte. Das denkmalgeschützte Gebäude steht zum Verkauf. Foto: jordi2r - stock.adobe.com

Ein Signa-Insolvenzverwalter fordert fast 100 Millionen Euro von dem Versicherer R+V, die Signa intern verschob. Das könnte gegen österreichische Regeln zum Kapitalerhalt verstoßen haben.

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Commerzbank-Deal: Die Interessen der Investoren zählen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kapitalmarkt/commerzbank-deal-die-interessen-der-investoren-zaehlen-250948/ Tue, 15 Sep 2026 08:50:46 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250948 Im Zuge des Übernahmeangebots für die Commerzbank setzte Unicredit bislang stark auf Derivate. Foto: Raphael Arnold

Der Commerzbank-Anteil des Bundes erlaubt nurmehr begrenzten Einfluss. Für Investoren ist nicht entscheidend, wer bei der Bank das Sagen hat. Sie blicken auf die zukünftige Rendite.

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Im Zuge des Übernahmeangebots für die Commerzbank setzte Unicredit bislang stark auf Derivate. Foto: Raphael Arnold

Der Commerzbank-Anteil des Bundes erlaubt nurmehr begrenzten Einfluss. Für Investoren ist nicht entscheidend, wer bei der Bank das Sagen hat. Sie blicken auf die zukünftige Rendite.

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One Square Advisors kehrt zurück ins Sympatex-Geflecht https://www.finance-magazin.de/banking-berater/restrukturierung/one-square-advisors-kehrt-zurueck-ins-sympatex-geflecht-250719/ Mon, 14 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250719 Bei dem Textilspezialisten Sympatex kam es 2018 zu einem Schuldenschnitt. Dessen Folgen hallen bis heute nach. Foto: picture alliance / SZ Photo | Florian Peljak

Frank Günther zahlte wegen seiner Rolle beim Sympatex-Anleiheschnitt eine Geldstrafe. Dennoch mischt der Geschäftsführer von One Square Advisors im Verfahren um den Textilhersteller weiter mit.

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Bei dem Textilspezialisten Sympatex kam es 2018 zu einem Schuldenschnitt. Dessen Folgen hallen bis heute nach. Foto: picture alliance / SZ Photo | Florian Peljak

Frank Günther zahlte wegen seiner Rolle beim Sympatex-Anleiheschnitt eine Geldstrafe. Dennoch mischt der Geschäftsführer von One Square Advisors im Verfahren um den Textilhersteller weiter mit.

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Warburg Pincus holt Ex-CFO der Deutschen Bank an Bord https://www.finance-magazin.de/banking-berater/banker-wechsel/warburg-pincus-holt-ex-cfo-der-deutschen-bank-an-bord-250545/ Tue, 08 Sep 2026 11:00:10 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250545 James von Moltke bei der Bilanzpressekonferenz der Deutschen Bank im Januar 2026. Foto: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON

Private Equity sichert sich die Dienste des früheren CFO der Deutschen Bank, James von Moltke. Er steigt als Senior Advisor bei Warburg Pincus ein.

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James von Moltke bei der Bilanzpressekonferenz der Deutschen Bank im Januar 2026. Foto: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON

Private Equity sichert sich die Dienste des früheren CFO der Deutschen Bank, James von Moltke. Er steigt als Senior Advisor bei Warburg Pincus ein.

Der frühere CFO der Deutschen Bank, James von Moltke, schließt sich dem Private-Equity-Investor Warburg Pincus als Senior Advisor an. Sein Fokus wird auf dem Finanz- und Technologiesektor liegen, wo er dazu beitragen soll, neue Investitionen zu identifizieren und zu bewerten. Zudem soll sich der 57-Jährige in die Wertsteigerung des bestehenden europäischen Portfolios von Warburg Pincus einbringen.

„Ich schätze Warburg Pincus schon seit langem für seinen partnerschaftlichen Ansatz, den ich bei dem Börsengang von Primerica aus erster Hand miterlebt habe“, zitiert eine Mitteilung der Beteiligungsgesellschaft den früheren Bankmanager. Warburg Pincus habe damals eng mit dem Management und dem verkaufenden Anteilseigner zusammengearbeitet.

Von Moltke gehörte bis März 2026 mehr als neun Jahre lang als CFO dem Vorstand der Deutschen Bank an. In diese Zeit fielen unter anderem der Umbau der Bank und die Umsetzung der neuen Strategie zur ‚Globalen Hausbank‘. 2018 hatte er eine tragende Rolle beim Börsengang der Fondstochter DWS und war ab 2023 im Vorstand auch für das Asset Management zuständig.

Von Moltke bringt lange Karriere im Banksektor mit

Andrew Sibbald, Managing Director und Head of Europe bei Warburg Pincus, hob in der Mitteilung von Moltkes Karriere an der Schnittstelle von „globalem Bankwesen, Kapitalmärkten und der Transformation des Finanzsektors“ hervor. „Seine Kombination aus operativem Urteilsvermögen, regulatorischer Glaubwürdigkeit und engen Beziehungen im Markt wird für uns von unschätzbarem Wert sein, sowohl bei der Identifizierung neuer Chancen als auch bei der weiteren Wertsteigerung in unserem Portfolio“, so die Mitteilung weiter.

FINANCE Köpfe

James von Moltke

Deutsche Bank AG (bis März 2026)Mehr lesen

Vor seiner Zeit bei der Deutschen Bank war James von Moltke Treasurer der Citigroup und verantwortete dort Kapitalmanagement, Refinanzierung, Liquidität sowie Zinsrisiken; außerdem war er Head of Corporate M&A sowie Global Head of Financial Planning and Analysis bei der US-Großbank. Zuvor leitete er das weltweite Financial Technology Advisory Team von Morgan Stanley und war nach drei Jahren bei der früheren Credit Suisse First Boston in London zehn Jahre lang für JP Morgan in New York und Hongkong tätig.

Zudem hatte James von Moltke im Laufe seiner Karriere zahlreiche beratende Funktionen inne, darunter als Vorsitzender des Einlagensicherungsausschusses des Bundesverbands deutscher Banken und als stellvertretender Vorsitzender des Beirats des Prüfungsverbands deutscher Banken. Er vertrat die Deutsche Bank auch in den Gremien des Deutschen Aktieninstituts.

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So ringt die traditionsreiche Berenberg um ihre Zukunft https://www.finance-magazin.de/banking-berater/compliance/berenberg-bank-keine-frage-der-ehre-250436/ Tue, 08 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250436 Seit dem Sommer hat sich die Lage für für Kunden, Mitarbeitende und Gesellschafter der Berenberg Bank grundlegend geändert. Foto: picture alliance | Sipa USA / OPA Images

Seit die Bafin den alten Vorstand entmachtete, ringt die Berenberg Bank um Kunden, Personal und eine neue Führung – selbst die Eigenständigkeit des Traditionshauses könnte auf dem Spiel stehen.

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Seit dem Sommer hat sich die Lage für für Kunden, Mitarbeitende und Gesellschafter der Berenberg Bank grundlegend geändert. Foto: picture alliance | Sipa USA / OPA Images

Seit die Bafin den alten Vorstand entmachtete, ringt die Berenberg Bank um Kunden, Personal und eine neue Führung – selbst die Eigenständigkeit des Traditionshauses könnte auf dem Spiel stehen.

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