Raphael Arnold https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/arnold/ für kluge Finanzentscheidungen Mon, 27 Jul 2026 06:39:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Bei Knaus Tabbert zeigen sich „erste grüne Sprossen“ https://www.finance-magazin.de/transformation/kapitalmarkt/bei-knaus-tabbert-zeigen-sich-erste-gruene-sprossen-246704/ Mon, 27 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246704 Radim Ševčík leitet seit Dezember 2024 das Finanzressort beim Wohnmobilbauer Knaus Tabbert. Foto: Knaus Tabbert

Ende 2024 stand Knaus Tabbert wirtschaftlich am Rande des Abgrunds, seither folgten harte Verhandlungen mit den Banken. CFO Radim Ševčík erklärt, wie der Reisemobilhersteller zurück auf Kurs kommen soll.

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Radim Ševčík leitet seit Dezember 2024 das Finanzressort beim Wohnmobilbauer Knaus Tabbert. Foto: Knaus Tabbert

Ende 2024 stand Knaus Tabbert wirtschaftlich am Rande des Abgrunds, seither folgten harte Verhandlungen mit den Banken. CFO Radim Ševčík erklärt, wie der Reisemobilhersteller zurück auf Kurs kommen soll.

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Unicredit geht mit Kraft in die Übernahme der Commerzbank https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/unicredit-geht-mit-kraft-in-die-uebernahme-der-commerzbank-247902/ Thu, 23 Jul 2026 11:45:15 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247902 Unicredit kündigte Investitionen in Milliardenhöhe bei der Commerzbank an. Foto: Claudio Divizia - stock.adobe.com

Unicredit hat ein Rekordergebnis vorgelegt und plant die nächsten Schritte zur Übernahme der Commerzbank. Für Investitionen bei den Frankfurtern sieht sie einen Milliardenbetrag vor.

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Unicredit kündigte Investitionen in Milliardenhöhe bei der Commerzbank an. Foto: Claudio Divizia - stock.adobe.com

Unicredit hat ein Rekordergebnis vorgelegt und plant die nächsten Schritte zur Übernahme der Commerzbank. Für Investitionen bei den Frankfurtern sieht sie einen Milliardenbetrag vor.

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Exklusiv: BNP verliert auch Firmenkundenchefin Santenero https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/exklusiv-bnp-verliert-auch-firmenkundenchefin-santenero-247707/ Tue, 21 Jul 2026 08:57:57 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247707 BNP Paribas baut die Spitze für das Firmenkundengeschäft in Deutschland um. Foto: HJBC - stock.adobe.com

BNP Paribas steht vor einem Umbau ihres deutschen Corporate- und Investmentbankings. Neben Deutschland-Chef Vogel geht auch die Chefin des Firmenkundengeschäfts. Das ist bislang bekannt.

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BNP Paribas baut die Spitze für das Firmenkundengeschäft in Deutschland um. Foto: HJBC - stock.adobe.com

BNP Paribas steht vor einem Umbau ihres deutschen Corporate- und Investmentbankings. Neben Deutschland-Chef Vogel geht auch die Chefin des Firmenkundengeschäfts. Das ist bislang bekannt.

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Berater-News: Helaba, Boston Consulting, Bearingpoint https://www.finance-magazin.de/banking-berater/consulting/berater-news-helaba-boston-consulting-bearingpoint-247517/ Tue, 21 Jul 2026 06:17:19 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247517 Kristina Krebs und 14 weitere Berater ernannte BCG neu zu Partnerinnen und Partnern in Zentraleuropa. Foto: Boston Consulting

Helaba ernennt Vize-Vorstandschef, Boston Consulting erweitert die Partnerriege – ebenso wie Bearingpoint und PKF Fasselt. Die Berater und Banking-News im Überblick.

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Kristina Krebs und 14 weitere Berater ernannte BCG neu zu Partnerinnen und Partnern in Zentraleuropa. Foto: Boston Consulting

Helaba ernennt Vize-Vorstandschef, Boston Consulting erweitert die Partnerriege – ebenso wie Bearingpoint und PKF Fasselt. Die Berater und Banking-News im Überblick.

BCG ernennt 15 Partnerinnen und Partner in Zentraleuropa

Die Boston Consulting Group (BCG) erweitert die Partnerschaft in der Region Zentraleuropa um 15 neue Managing Directors und Partner. Zwölf von ihnen sind an deutschen Standorten angesiedelt, zwei in Zürich und einer in Wien. Zur Region Zentraleuropa zählen bei BCG die Länder Deutschland, Österreich, Polen, Schweiz, Tschechien und Ungarn. Weltweit beschäftigt das Consulting-Haus rund 33.500 Mitarbeitende in über 100 Städten und mehr als 50 Ländern. Der Umsatz belief sich 2025 auf rund 14,4 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 12,6 Milliarden Euro).

Helaba ernennt Ingo Wiedemeier zum Vize-Vorstandschef

Der Verwaltungsrat der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat Ingo Wiedemeier mit Wirkung zum 1. August 2026 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt. Wiedemeier (55) ist seit dem April 2026 Chief Financial Officer (CFO) der Helaba und verantwortet im Vorstand die Bereiche Finance, Organisation und WI Bank.

Zudem verlängerte der Verwaltungsrat den Vorstandsvertrag von Hans-Dieter Kemler. Nach FINANCE-Informationen läuft der Vertrag des 57-Jährigen nun bis zum 31. August 2030. Kemler ist seit dem 1. Mai 2017 Mitglied des Helaba-Vorstands und für die Bereiche Corporate Banking, Capital Markets, Treasury sowie die Helaba Invest zuständig.

Bearingpoint erweitert Partnerriege in Deutschland

Bearingpoint hat fünf langjährige Mitarbeitende zu Partnern ernannt und damit das Partnerteam der Management- und Technologieberatung in Deutschland ausgebaut. Drei der neuen Partnerinnen und Partner sitzen in Frankfurt: Rebecca Hammer, Oliver Handl und Michael Kohl. In Düsseldorf ernannte Bearingpoint Christian Lochert zum Partner, in Hamburg Stefan Reumann. „Mit der Erweiterung unseres Partnerteams in Deutschland reflektieren wir unsere positive Geschäftsentwicklung“, sagt Iris Grewe, Vorsitzende der deutschen Geschäftsführung.

Deutschland war 2025 mit 446 Millionen Euro Umsatz und 1.895 Beschäftigten der größte Markt des Unternehmens. Gegenüber 2024 sank der Umsatz in Deutschland allerdings um rund 7,7 Prozent, er hatte im Vorjahr 483 Millionen Euro betragen. Weltweit kam Bearingpoint 2025 auf einen Umsatz von knapp über 1 Milliarde Euro und verzeichnete damit ein leichtes Minus von 4,0 Prozent.

PKF Fasselt beruft neue Partnerinnen und Partner

Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PKF Fasselt hat zum Juli drei neue Associate Partnerinnen und zwei neue Associate Partner ernannt: Ariane Büchtmann, Sarah Stapper, Jessica Süß sowie Claudio Di Gaudio und Dirk Joostberends.

Mit den fünf Ernennungen setzt PKF Fasselt in seinem Beratungsangebot Schwerpunkte in den Bereichen ESG und Nachhaltigkeitsberichterstattung, Energie- und Versorgungswirtschaft, Produktion und Handel im Mittelstand sowie öffentlicher Sektor und Sozialwirtschaft.

PKF Fasselt beschäftigt an 18 Standorten rund 820 Personen und kam in Deutschland zuletzt auf einen Umsatz von knapp 95 Millionen Euro. Die Beratung gehört zum internationalen Netzwerk PKF Global. Dieses kommt weltweit auf rund 24.000 Mitarbeitende an über 540 Standorten in 150 Ländern. Der Jahresumsatz belief sich zuletzt auf rund 2,3 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 2,0 Milliarden Euro).

Markus Pertlwieser wird Chef der VR Smart Finanz

Markus Pertlwieser (51) übernimmt zum Januar 2027 den Vorstandsvorsitz der VR Smart Finanz, der DZ Bank-Tochter für Gewerbe und Kleinunternehmen. Amtsinhaber Markus Klintworth (53) verlängert seinen Vertrag nicht und verlässt das Unternehmen zum Jahresende. Zudem tritt der frühere Interhyp-Vorstand André Lichner zum August in die Führungsspitze der DZ-Tochter ein und wird für Vertrieb und Banksteuerung zuständig sein. Kerstin Scholz bleibt als Vorständin bei der VR Smart Finanz und verantwortet unter anderem den Bereich Finanzen.

Pertlwieser hatte erst im Mai den Posten als Deutschland-Chef von Nordnet angetreten. Sein dortiges Amt übernimmt ab August Arno Walter, der frühere Chef der Comdirect Bank, für bis zu zwei Jahre interimistisch.

Von 2008 bis 2020 war Pertlwieser bei der Deutschen Bank, zuletzt als COO und Chief Digital Officer im Privat- und Firmenkundensegment. Von 2021 bis 2022 führte er als CEO die digitale KMU-Bank Penta, die Qonto, eine französische Bank, 2022 übernahm. Seine Karriere begann er 2001 bei McKinsey mit Fokus auf Banken und Versicherer.

Deutsche Bank besetzt Spitze der Region Nordwest neu

Tim Onkelbach übernimmt mit sofortiger Wirkung die Leitung der Corporate Coverage im Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank in der Region Nordwest. Diese umfasst das Ruhrgebiet, das Rheinland, Münsterland und Ostwestfalen. Der 41-Jährige ist seit über 20 Jahren für das Institut tätig und verantwortete seit Dezember 2019 gemeinsam mit Torben Kahlbaum als Co-Leiter das Großkundengeschäft in der Region. Zudem ist er Mitglied der Regionalleitung.

Onkelbach tritt die Nachfolge von Tino Franzen an, der die Position erst Mitte Januar 2026 übernommen hatte und die Bank schon nach rund sechs Monaten wieder verlässt. Franzen nehme neue berufliche Herausforderungen außerhalb der Deutschen Bank an, teilt das Geldhaus mit. Vor seinem Wechsel zur Deutschen Bank war Franzen als externer Berater für Bain & Company sowie als Berater für Tidely und Deutsche Firmenkredit Partner tätig. Davor arbeitete er knapp 20 Jahre für die UniCredit-Tochter Hypovereinsbank, zuletzt als Head of Corporate Banking Region West.

Marcel Brünnen übernimmt Leitung bei Crédit Mutuel-Tochter

Zum 1. September rückt Marcel Brünnen an die Spitze des Bankhaus Neelmeyer, der Private-Banking-Marke der OLB. Er tritt die Nachfolge von Marc Jochims an, der das Haus seit Herbst 2019 führte. Brünnen bringt rund 30 Jahre Erfahrung im Finanzwesen mit, davon rund zwei Jahrzehnte in Vertriebs- und Führungsverantwortung im Private Banking der Deutschen Bank. Danach war er von Dezember 2022 bis Januar 2026 bei der OLB als Head of Central and Digital Sales tätig, seit Februar 2026 arbeitet er bei der Targobank als Strategischer Programm Manager Integration Retail & Private Banking. In dieser Funktion ist er in die Strategieentwicklung für das Bankhaus Neelmeyer eingebunden, das wie die OLB seit Januar 2026 zur Targo Deutschland gehört und damit Teil der französischen Bankengruppe Crédit Mutuel Alliance Fédérale ist.

Alvarez & Marsal baut Transformations- und Digitalberatung aus

Michael Pesch, Alvarez & Marsal. Foto: Alvarez & Marsal
Michael Pesch, Alvarez & Marsal. Foto: Alvarez & Marsal

Michael Pesch ist als Managing Director im Bereich Corporate Transformation Services bei Alvarez & Marsal eingestiegen. In dieser Funktion soll Pesch Unternehmen und Private-Equity-Investoren dazu beraten, wie sie komplexe Transformations- und Restrukturierungsprogramme umsetzen und die Unternehmensperformance nachhaltig verbessern können.

Pesch bringt mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in Transformation, Restrukturierung und Performance Improvement mit. Zuletzt war er Partner bei Bain & Company und gehörte dort dem Führungsteam der Performance Improvement Practice in den deutschsprachigen Ländern an. Davor war er Partner bei McKinsey & Company im Bereich Recovery & Transformation Services.

Außerdem hat Alvarez & Marsal Benjamin Pflaum als Managing Director im Bereich Digital and Technology Services an Bord geholt. In dieser Funktion soll Pflaum Unternehmen bei technologiegestützten Transformations- und Restrukturierungsprogrammen sowie Private-Equity-Investoren bei der Wertsteigerung in Portfoliounternehmen beraten.

Pflaum hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Beratungs- und Managementpositionen. Zuletzt war er Partner bei EY und verantwortete den Ausbau der Digital-Consulting-Praxis im deutschsprachigen Raum. Davor war er Mitgründer einer Managementberatung für den deutschen Mittelstand sowie rund sechs Jahre Geschäftsführer von Abus Security-Center in Augsburg.

FTI Consulting holt Team von EY-Parthenon

Benedikt Koob, FTI Consulting. Foto: FTI Consulting
Benedikt Koob, FTI Consulting. Foto: FTI Consulting

Benedikt Koob ist neuer Managing Director bei FTI Consulting. Der Experte für Unternehmensbewertung im Finanzdienstleistungssektor kommt von EY-Parthenon, der Strategieberatung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Dort war er zuletzt als Director im Bereich Valuation, Modeling & Economics tätig. Bei FTI soll Koob vom Standort München aus im Team von Anke Nestler arbeiten, das auf komplexe Unternehmensbewertungen sowie auf Bewertungen von immateriellen Vermögenswerten wie Marken, Know-how, Patenten und Software spezialisiert ist.

Mit Koob wechseln die Direktorin Anna Forsthuber und der Consultant Florian Gotzler von EY-Parthenon zu FTI Consulting. Vor seiner Tätigkeit für EY-Parthenon war Koob für die Big-Four-Gesellschaft KPMG tätig.

Strategy& holt Partner für Transport und Logistik

Strategy&, der Strategieberatungsarm der Big-Four-Gesellschaft PwC, hat Gerald Ott zum Juli als Partner für Transport und Logistik am Standort München gewonnen. Der 46-Jährige berät private und öffentliche Unternehmen mit Schwerpunkt auf Schienen- und öffentlichem Personenverkehr sowie Logistik und kritischer Infrastruktur bei strategischen Transformationen und der Neuausrichtung von Geschäfts- und Betriebsmodellen.

Ott kommt von Porsche Consulting, wo er von Juli 2021 bis Juni 2026 als Partner den Bereich Rail und Public Transportation verantwortete. Davor war er Associate Partner bei Wavestone im Bereich Transport und Logistik sowie Head of Corporate Strategy beim Technologieunternehmen Kontron. Seine Karriere begann er 2007 als Management Consultant bei Q_Perior. Insgesamt bringt Ott knapp 20 Jahre Erfahrung in der internationalen Strategieberatung und im Technologiesektor mit.

Horn & Company ernennt Bethke-Jaenicke zum CEO

Alexander Bethke-Jaenicke übernimmt zur Jahresmitte den Posten des CEO bei der Düsseldorfer Managementberatung Horn & Company. Bisher leiteten Mitgründer Christian Horn und Bethke-Jaenicke die Gruppe gemeinsam. Horn bleibt dem Unternehmen als Managing Partner und Mitglied des Group-Management-Boards erhalten. Die 2009 gegründete Beratung beschäftigt rund 270 Beraterinnen und Berater an zehn Standorten weltweit und erzielt nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von über 90 Millionen Euro. Im Herbst 2025 hatte sie das Consulting-Haus Investors Marketing in die Gruppe aufgenommen.

BDU-Geschäftsklimaindex dreht ins Minus

Der Geschäftsklimaindex des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) für den Consulting-Markt ist im zweiten Quartal leicht gefallen auf 87,9 Punkte. Der Ausblick auf die nächsten sechs Monate trübte sich gegenüber dem Vorquartal spürbar ein, da der erhoffte Aufschwung bis jetzt ausgeblieb. „Die aktuelle Geschäftslage wird von den Beratungen zwar als stabil beurteilt, in den kommenden Monaten rechnen die Marktteilnehmer allerdings derzeit nicht mit einem spürbaren Aufwärtsimpuls“, sagte BDU-Präsidentin und Bearingpoint-Partnerin Iris Grewe.

Nur die Strategieberatung verzeichneten von April bis Juni ein leichtes Plus von 0,3 Punkten auf einen Indexwert von 93 Punkten. Das ist vor allem auf einen Zuwachs in der aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Deutliche Rückgänge des Index verzeichnete der BDU bei HR-Beratungen (-3,1 Punkte) und Sanierungsberatungen (-3,0 Punkte).

Aufgeschlüsselt nach Unternehmensgrößen ist der Geschäftsklimaindex nur bei den mittelgroßen Beratungen gestiegen. Dagegen haben vor allem die großen Beratungen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz und die kleinen Beratungen zwischen 250.000 und 1 Million Euro Umsatz am Markt zu kämpfen.

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Delivery Hero steht vor der Zerschlagung https://www.finance-magazin.de/deals/ma/delivery-hero-steht-vor-der-zerschlagung-247429/ Thu, 16 Jul 2026 10:22:22 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247429 Ein Großteil des Geschäfts von Delivery Hero geht an den US-Wettbewerber Uber. Foto: Delivery Hero SE

Der US-Fahrdienst Uber übernimmt den Großteil des Berliner Essenslieferanten Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das Angebot selbst ist weitgehend durch, denn ein Großaktionär muss Anteile abgeben.

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Ein Großteil des Geschäfts von Delivery Hero geht an den US-Wettbewerber Uber. Foto: Delivery Hero SE

Der US-Fahrdienst Uber übernimmt den Großteil des Berliner Essenslieferanten Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das Angebot selbst ist weitgehend durch, denn ein Großaktionär muss Anteile abgeben.

Der börsennotierte Lieferdienst Delivery Hero steht vor der Zerschlagung. Der US-Wettbewerber Uber hat für das Berliner Unternehmen ein Übernahmeangebot vorgelegt, das Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen. Als Teil der Übernahme soll ein ansehnlicher Teil des Geschäfts von Delivery Hero an das New Yorker Investmenthaus SSW Partners gehen. Freigaben von Kartell- und sonstigen Behörden stehen aus.

Das Barangebot von Delivery Hero sieht 41,50 Euro pro Aktie von Delivery Hero vor. Damit liegt es mehr als 3,30 Euro über dem Schlusskurs vom 15. Juli. Nach Angaben von Delivery Hero entspricht das einem Eigenkapitalwert von rund 13 Milliarden Euro. Seit den ersten Gerüchten um eine mögliche Übernahme ist der Kurs deutlich gestiegen; er lag noch Anfang April bei weit unter 20 Euro. Vom Hoch über 125 Euro zu Zeiten der Corona-Pandemie ist er jedoch weit entfernt.

Großaktionär muss Teile an Delivery Hero abgeben

Das Ziel seines freiwilligen Übernahmeangebots hat Uber mit Veröffentlichung des Angebots bereits erreicht. Der US-Liefer- und Fahrdienstanbieter hält bereits 24,99 Prozent der Aktien an Delivery Hero, weitere 11,84 Prozent hat er sich nach eigenen Angaben über Derivate gesichert. Zudem hat er mit der Prosus-Tochter MIH Food Delivery Holdings, einer weiteren Delivery-Hero-Aktionärin, vereinbart, deren Anteil von 16,8 Prozent des Grundkapitals zu übernehmen. In Summe kontrolliert Uber also bereits mehr als 53 Prozent – deutlich mehr als die offiziell geplanten 50 Prozent plus 1 Aktie.

Als Teil des Deals hat Uber zugesichert, den Standort von Delivery Hero in Berlin bis 2029 zu erhalten und die Belegschaft beizubehalten. Ein Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag sei für die kommenden drei Jahre nicht vorgesehen.

Uber kündigte außerdem an, bis 2031 rund 2 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Geplant seien unter anderem ein Ausbau der Belegschaft, Angebote im Bereich autonomes Fahren und Partnerschaften mit der deutschen Automobilindustrie.

Foodora, Glovo & Co. kommen auf den Markt

An das Beteiligungshaus SSW Partners sollen die Aktivitäten von Delivery Hero in 14 Märkten gehen, in denen Uber als Konkurrent auftritt. Dieser Deal steht unter dem Vorbehalt, dass das Übernahmeangebot erfolgreich ist. Als Kaufpreis sind 1,4 Milliarden Euro vorgesehen.

Zu diesen Märkten gehören unter anderem die Foodora-Aktivitäten in Österreich, Glovo in Polen und Spanien, Efood in Griechenland, Yemeksepeti in der Türkei und Pedidosya in Chile und Ecuador. Ziel ist es, die Geschäftsaktivitäten in diesen Ländern weiterzuverkaufen.

Neben Uber und Prosus nennt Delivery Hero auf seiner Webseite selbst drei weitere Aktionäre mit größeren Anteilen: Naspers, Aspex und Conifer. Prosus ist eine Mehrheitsbeteiligung von Naspers und muss bis August seinen Anteil an Delivery Hero auf unter 10 Prozent senken. Das war eine Auflage der EU aus der Übernahme des niederländischen Wettbewerbers Just Eat Takeaway.

Der Fahr- und Lieferdienstleister Uber setzte bei den Transaktionen auf die Kanzlei Freshfields. Für Delivery Hero ist JP Morgan als Finanzberater tätig, die Kanzlei Sullivan & Cromwell ist als Rechtsberater mandatiert; daneben berät Clifford Chance die Zielgesellschaft kartell- und aufsichtsrechtlich. Als Rechtsberater bei der Finanzierung des Übernahmeangebots mandatierte JP Morgan die Kanzleien Davis Polk & Wardwell und Gleiss Lutz. Der Aufsichtsrat von Delivery Hero beauftragte die Kanzlei Morrison Foerster.

Das Investmenthaus SSW Partners mandatierte die US-Kanzlei Paul Weiss Rifkind Wharton & Garrison, in Deutschland ist Hengeler Mueller eingebunden. Mit einem zweiten Team berät Hengeler Mueller auch die Naspers-Tochtergesellschaft Prosus.

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Commerzbank-Übernahme: „Der Weg war und ist unlauter“ https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kapitalmarkt/commerzbank-uebernahme-der-weg-war-und-ist-unlauter-247122/ Fri, 10 Jul 2026 11:28:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247122 Kevin Voß von Verdi hält das Vorgehen von Unicredit bei der Commerzbank-Übernahme für unlauter. Foto: Verdi

Verdi-Vertreter Kevin Voß hält das Vorgehen von Unicredit bei der Commerzbank für unlauter und appelliert an die Bundesregierung, die Regeln anzupassen. Bei der Frankfurter Bank sieht er einen großen Zusammenhalt.

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Kevin Voß von Verdi hält das Vorgehen von Unicredit bei der Commerzbank-Übernahme für unlauter. Foto: Verdi

Verdi-Vertreter Kevin Voß hält das Vorgehen von Unicredit bei der Commerzbank für unlauter und appelliert an die Bundesregierung, die Regeln anzupassen. Bei der Frankfurter Bank sieht er einen großen Zusammenhalt.

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Berenberg: Hendrik Riehmer kündigt und wehrt sich gegen Bafin https://www.finance-magazin.de/banking-berater/bilanzierung/berenberg-hendrik-riehmer-kuendigt-und-wehrt-sich-gegen-bafin-247129/ Fri, 10 Jul 2026 09:35:33 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247129 Der frühere Berenberg-Vorstand Hendrik Riehmer wehrt sich gegen Maßnahmen der Finanzaufsicht Bafin. Foto: Raphael Arnold

Ex-Vorstand Hendrik Riehmer tritt als Geschäftsführer bei Berenberg ab, legt aber Widerspruch gegen das Vorgehen der Bafin ein. Der Bank bleibt er dennoch sehr verbunden.

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Der frühere Berenberg-Vorstand Hendrik Riehmer wehrt sich gegen Maßnahmen der Finanzaufsicht Bafin. Foto: Raphael Arnold

Ex-Vorstand Hendrik Riehmer tritt als Geschäftsführer bei Berenberg ab, legt aber Widerspruch gegen das Vorgehen der Bafin ein. Der Bank bleibt er dennoch sehr verbunden.

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Die Derivate kommen Unicredit teuer zu stehen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/ma/die-derivate-kommen-unicredit-teuer-zu-stehen-246650/ Wed, 08 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246650 Unicredit nimmt erhebliche Kosten für Derivate in Kauf, die ihre Commerzbank-Position absichern. Foto: Foto andersphoto - stock.adobe.com

Unicredit sichert den Löwenanteil ihrer Commerzbank-Aktienposition mit Derivaten ab – ein teures Unterfangen, für das es mehrere Gründe gibt. Ein neuer Maßstab für öffentliche Übernahmen ist das eher nicht.

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Unicredit nimmt erhebliche Kosten für Derivate in Kauf, die ihre Commerzbank-Position absichern. Foto: Foto andersphoto - stock.adobe.com

Unicredit sichert den Löwenanteil ihrer Commerzbank-Aktienposition mit Derivaten ab – ein teures Unterfangen, für das es mehrere Gründe gibt. Ein neuer Maßstab für öffentliche Übernahmen ist das eher nicht.

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Der Bund und die Crux mit der Commerzbank https://www.finance-magazin.de/banking-berater/der-bund-und-die-crux-mit-der-commerzbank-246453/ Mon, 06 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246453 Der Bund will die Commerzbank schützen, doch seine Mittel sind begrenzt. Foto: Raphael Arnold

Der Bund bringt seinen Commerzbank-Anteil nicht in das Tauschangebot von Unicredit ein. Er will die Bank und die Arbeitsplätze schützen, doch sein Einfluss ist beschränkt. Eine Kehrtwende ist nötig.

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Der Bund will die Commerzbank schützen, doch seine Mittel sind begrenzt. Foto: Raphael Arnold

Der Bund bringt seinen Commerzbank-Anteil nicht in das Tauschangebot von Unicredit ein. Er will die Bank und die Arbeitsplätze schützen, doch sein Einfluss ist beschränkt. Eine Kehrtwende ist nötig.

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Bafin ist bei Berenberg der Geduldsfaden gerissen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/bafin-ist-bei-berenberg-der-geduldsfaden-gerissen-246054/ Fri, 03 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246054 Die Bafin ersetzte bei der Berenberg Bank den kompletten Vorstand durch zwei Sonderbeauftragte. Foto: 1take1shot - stock.adobe.com

Das Vorgehen der Bafin gegen den Berenberg-Vorstand ist beispiellos. Die Härte erklärt sich nicht mit einzelnen Transaktionen, es brauchte dafür mehr. Zudem wirft die Lösung Governance-Fragen auf.

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Die Bafin ersetzte bei der Berenberg Bank den kompletten Vorstand durch zwei Sonderbeauftragte. Foto: 1take1shot - stock.adobe.com

Das Vorgehen der Bafin gegen den Berenberg-Vorstand ist beispiellos. Die Härte erklärt sich nicht mit einzelnen Transaktionen, es brauchte dafür mehr. Zudem wirft die Lösung Governance-Fragen auf.

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