Raphael Arnold https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/arnold/ für kluge Finanzentscheidungen Thu, 05 Nov 2026 10:42:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Commerzbank geht mit Rekordergebnis in Gespräche mit Unicredit https://www.finance-magazin.de/banking-berater/ma/commerzbank-geht-mit-rekordergebnis-in-gespraeche-mit-unicredit-257343/ Thu, 05 Nov 2026 10:42:52 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=257343 Für die ersten neun Monate 2026 meldete die Commerzbank einen Rekord beim operativen Ergebnis. Foto: Michael Derrer Fuchs - stock.adobe.com

Die Commerzbank spricht mit Unicredit, um die anstehende Konsolidierung vorzubereiten. Für die ersten neun Monate meldete die Bank einen Rekord beim operativen Ergebnis.

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Für die ersten neun Monate 2026 meldete die Commerzbank einen Rekord beim operativen Ergebnis. Foto: Michael Derrer Fuchs - stock.adobe.com

Die Commerzbank spricht mit Unicredit, um die anstehende Konsolidierung vorzubereiten. Für die ersten neun Monate meldete die Bank einen Rekord beim operativen Ergebnis.

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Berater-News: Grant Thornton Austria, FTI Consulting, EY https://www.finance-magazin.de/banking-berater/consulting/berater-news-grant-thornton-austria-fti-consulting-ey-257042/ Thu, 05 Nov 2026 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=257042 Christian Reischl leitet seit Oktober das Advisory-Geschäft von Grant Thornton in Österreich. Foto: Grant Thornton

Grant Thornton hat einen neuen Österreich-Chef für das Advisory, FTI Consulting holt den früheren Europa-Chef von BNY an Bord, und EY erweitert sein Forensik-Team – die aktuellen Berater-News im Überblick.

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Christian Reischl leitet seit Oktober das Advisory-Geschäft von Grant Thornton in Österreich. Foto: Grant Thornton

Grant Thornton hat einen neuen Österreich-Chef für das Advisory, FTI Consulting holt den früheren Europa-Chef von BNY an Bord, und EY erweitert sein Forensik-Team – die aktuellen Berater-News im Überblick.

Grant Thornton Austria ernennt neuen Head of Advisory

Christian Reischl hat zum Oktober 2026 die Leitung des Advisory-Bereichs von Grant Thornton Austria übernommen. In dieser Rolle verantwortet er die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs und fasst unterschiedliche Beratungskompetenzen neu zusammen. Darunter fallen Mergers & Acquisitions, Deal Advisory, Valuation- bzw. Bewertungsleistungen, ESG-Beratung, Restrukturierung, Sachverständigenleistungen sowie erweiterte Beratungsleistungen an der Schnittstelle von Compliance und Technologie.

Reischl startete seine Karriere 2015 bei Grant Thornton. Nach Stationen bei internationalen Beratungsunternehmen, zuletzt als Project Leader bei BCG Platinion, kehrte er Anfang 2025 als Leiter IT Audit & Data Analytics zu Grant Thornton Austria zurück. Er gehörte auch zu den Gründern des Start-ups Robo4you.

Grant Thornton Austria richtet außerdem ein neues Team für Finance Technology Consulting ein. Darin vereint das Beratungsunternehmen Know-how aus Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Finance und Technologie. Schwerpunkte sollen digitale Prozesse für Accounting, Reporting und Controlling, ERP-Begleitung sowie Governance, Risk und Compliance in den Bereichen Finance, Technologie und Regulatorik sein.

FTI Consulting holt früheren BNY-Europachef Björn Storim

Björn Storim ist seit Oktober Senior Advisor bei FTI Consulting. Zuvor arbeitete er in leitenden Funktionen bei der Bank of New York Mellon (BNY) in Frankfurt und Brüssel, seit 2021 als CEO der europäischen Einheit der US-Großbank. Bei FTI Consulting soll Storim Kunden zu Fragen an der Schnittstelle von Bank- und Kapitalmarkt, Regulierung, Reputation und strategischer Positionierung beraten.

Storim bringt 35 Jahre Erfahrung in internationalen Finanzinstituten mit. Vor seinem Wechsel zu BNY arbeitete er 16 Jahre für Credit Suisse in London und Frankfurt, zuletzt als Co-Sprecher des Vorstands der europäischen Einheit und als Co-Chairman des Management Committee für Deutschland und Österreich. Dort verantwortete er unter anderem Global Markets, International Wealth Management, Asset Management und Regulatory Affairs. Seine Laufbahn begann er im Fixed-Income-Geschäft von JP Morgan in London und New York.

EY erweitert Forensik-Team mit Christoph Hoerauf

Christoph Hoerauf, EY. Foto: EY
Christoph Hoerauf, EY. Foto: EY

Christoph Hoerauf ist zum Oktober als Partner in den Bereich Forensic & Integrity Services bei EY eingetreten. Der 47-Jährige ist am Münchner Standort tätig und kommt von Alvarez & Marsal, wo er 16 Jahre im Bereich Dispute und Forensik arbeitete. Seine Schwerpunkte liegen auf forensischen Untersuchungen und Datenanalysen sowie der Streitbeilegung in wirtschaftlichen Auseinandersetzungen.

Bei Alvarez & Marsal übernahm Hoerauf ab 2018 als Managing Director die Mitverantwortung für das Dispute- und Investigations-Geschäft in Deutschland. Er beriet Unternehmen bei der Aufklärung von Betrug, Korruption und Finanzkriminalität in grenzüberschreitenden Fällen. Seinen Berufseinstieg hatte er als Business Analyst bei der Boston Consulting Group.

Mit dem Eintritt von Hoerauf baut die Big Four EY die Partnerebene im Bereich Forensic & Integrity Services in Deutschland aus. Der neue Partner soll eng mit dem bestehenden Führungsteam unter der Leitung von Tobias Schumacher zusammenarbeiten.

ZEB nimmt Partnerin für IT-Strategie und Transformation auf

Carmen Semler verstärkt seit Oktober als Partnerin das Consulting-Unternehmen ZEB Rolfes Schierenbeck Associates. In dieser Funktion berät sie Vorstände und Führungsteams von Banken bei der Entwicklung und Umsetzung von IT-Strategien, IT-Transformationen und komplexen Veränderungsprogrammen. Sie bringt fast zwei Jahrzehnte Erfahrung aus zahlreichen Projekten zu IT-Strategien und Target Operating Models, Post-Merger-Integrationen sowie mehrjährigen Großprogrammen mit.

Semler arbeitete von Anfang 2021 bis September 2026 bei Accenture, zunächst als Principal Director und ab Dezember 2022 als Managing Director und Partnerin. Zuvor war sie bei PwC Deutschland tätig. Zwischenzeitlich schloss sie sich der Großbank Unicredit als Vice President an, wo sie ebenfalls für Banking-Transformationen zuständig war. Ihre Beraterlaufbahn startete sie 2008 als Consultant bei Deloitte mit dem Fokus auf Financial Services, Kredit- und Regulierungsthemen sowie Testmanagement.

Horváth kooperiert mit KI-Anbieter Sannos AI

Das Beratungshaus Horváth & Partners hat eine Kooperation mit dem dänischen KI-Anbieter Sannos AI ins Leben gerufen. Die Partnerschaft verbinde das Know-how von Horváth in Business Transformation, Governance, Risk & Compliance (GRC) und Digitalisierung mit der Compliance-Plattform von Sannos AI, so die Unternehmen in einer Mitteilung. Die Lösungen der Software-Schmiede aus Græsted würden unter anderem Richtlinien, Verträge, Prüfungsberichte und Kontrollbelege anhand regulatorischer Anforderungen prüfen, Lücken identifizieren und die Ergebnisse dokumentieren.

Ein erster Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll die Finance Transformation sein, etwa die Prüfung von Nachweisen für Kontrollen nach dem Sarbanes-Oxley-Act der USA. Bei geeigneten belegbasierten Prüfungen soll der manuelle Aufwand nach Unternehmensangaben um bis zu 80 Prozent sinken. Weitere Bereiche sollen demnächst GRC, Third-Party Risk Management, sowie Cybersecurity und Operational Resilience sein.

Forensik-Team von Grant Thornton Austria geht eigene Wege

Das Wiener Sachverständigenbüro GFOR hat Anfang Oktober gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft GCPL den Betrieb aufgenommen. Die neue Gesellschaft ging in einem Management-Buy-Out aus dem Forensik-Bereich von Grant Thornton Austria hervor. In ausgewählten Bereichen soll die Zusammenarbeit weiterlaufen. Hinter GFOR stehen die Sachverständigen Georg H. Jeitler, Karsten Theiner und Klemens Sattler, das gesamte bisherige Team von elf Personen wechselt mit.

GFOR ist auf Wirtschafts- und Digitalforensik sowie interne Untersuchungen ausgerichtet. Das Unternehmen prüft etwa digitale Beweismittel wie Screenshots, Chatverläufe und Videos auf Fälschungen und KI-generierte Inhalte. Die Experten arbeiten für Anwaltskanzleien, Gerichte, Staatsanwaltschaften, Behörden und Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen zentral- und osteuropäischen Ländern. In der Tochter GCPL bündelt die Gruppe außerdem Beratungsleistungen zu Compliance-Themen sowie Cyber-Sicherheit.

Georg H. Jeitler (von links), Karsten Theiner und Klemens Sattler, GFOR Gesellschaft für interdisziplinäre Forensik. Foto: Markus Schimetits

Ethifinance beruft neuen Deutschland-Geschäftsführer

Ethifinance hat Walther von Schultzendorff zum Geschäftsführer der deutschen Gesellschaften Ethifinance GmbH und ESG Book GmbH ernannt. In der neuen Funktion verantwortet er die Wachstumsstrategie des Anbieters von Nachhaltigkeits- und Kreditratings in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Ernennung folgt auf den Zusammenschluss von Ethifinance und ESG Book.

Von Schultzendorff bringt rund 15 Jahre Erfahrung aus den Tätigkeitsbereichen Finanzen, Nachhaltigkeit und Datenanalyse mit. Zuletzt war er Vice President Sales & Marketing und Mitglied des Executive Committee bei ESG Book. Dort hatte er zuvor das Beratungs- und Solutions-Geschäft aufgebaut. Seine Laufbahn begann von Schultzendorff im Global-Markets-Team der Deutschen Bank, wo er an der Finanzierung von Infrastruktur- und Energietransaktionen mitwirkte.

CMTA erhält erweiterte FMA-Konzession

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat die Konzession des Grazer Kapitalmarkt-Spezialisten CMTA erweitert. Das auf Fixed Income spezialisierte Unternehmen darf damit Finanzinstrumente mit fester Übernahmeverpflichtung platzieren. Bei diesem Hard Underwriting übernimmt CMTA ein festgelegtes Anleihenvolumen zu vereinbarten Konditionen und trägt das Platzierungsrisiko.

CMTA ist auf Privatplatzierungen im Volumen von 10 bis 100 Millionen Euro spezialisiert und stützt sich auf ein Netzwerk von mehr als 1.100 institutionellen Marktteilnehmern. Daneben tritt das Unternehmen als Co-Lead-Partner bei Benchmark-Emissionen auf, um die Käuferbasis entsprechender Transaktionen zu verbreitern.

Im Sekundärmarkt führt CMTA auf der KI-unterstützten Plattform James Kauf- und Verkaufsinteressen institutioneller Marktteilnehmer zusammen. Die Konzessionserweiterung folgt auf die strategische Beteiligung der Raiffeisen-Landesbank Steiermark an dem Grazer Unternehmen.

Consulting-Markt verharrt auf Sommer-Niveau

Der Geschäftsklimaindex (GKI) des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) bleibt im dritten Quartal 2026 fast unverändert. Er fällt um 0,2 Punkte auf 87,7 und verharrt damit im Seitwärtstrend der vergangenen Monate. Gerade große Beratungsunternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz verzeichnen aber ein deutliches Wachstum von 11,2 Punkten, deren GKI erreicht 99 Punkte.

Ein klares Plus zeigt sich auch bei den Sanierungsberatungen. Der GKI steigt in diesem Consulting-Segment um 7,1 Punkte auf 110 – den höchsten Wert unter allen Beratungsfeldern. Die HR-Beratungen legen ebenfalls zu und kommen mit einem Zuwachs von 6,0 Punkten auf insgesamt 85 Punkte. Die Strategieberatungen erreichten 95 Punkte, 1,8 Punkte mehr als im zweiten Quartal. Dagegen fällt der GKI für die Segmente IT- sowie Organisations- und Prozessberatung jeweils leicht.

Die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich aufgehellt. „Positiv ist, dass die Beratungen wieder etwas zuversichtlicher auf die kommenden sechs Monate schauen“, ordnet BDU-Präsidentin Iris Grewe den aktuellen GKI ein.

BDU Geschäftsklimaindex 3Q2026

]]> Grant Thornton sucht nach Cinven-Deal eine neue Spitze https://www.finance-magazin.de/banking-berater/next-seven/grant-thornton-sucht-nach-cinven-deal-eine-neue-spitze-257246/ Tue, 03 Nov 2026 15:20:45 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=257246 Heike Wieland-Blöse tritt Ende 2026 als CEO von Grant Thornton ab. Foto: Grant Thornton

Wenige Monate nach dem Einstieg von Cinven sucht Grant Thornton einen neuen Chef. Die aktuelle CEO Heike Wieland-Blöse gibt den Vorstandsvorsitz Ende 2026 ab.

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Wenige Monate nach dem Einstieg von Cinven sucht Grant Thornton einen neuen Chef. Die aktuelle CEO Heike Wieland-Blöse gibt den Vorstandsvorsitz Ende 2026 ab.

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Nach Bain-Einstieg: Everllence ernennt neuen Finanzvorstand https://www.finance-magazin.de/nachrichten-ressort/private-equity/nach-bain-einstieg-everllence-ernennt-neuen-finanzvorstand-257069/ Fri, 30 Oct 2026 12:21:33 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=257069 Fabian Kley übernimmt Anfang November das Finanzressort beim Augsburger Maschinenbauer Everllence. Foto: Everllence

Nach dem Mehrheitserwerb durch den Private-Equity-Investor Bain Capital ernennt Everllence einen neuen CFO. Der führte die Finanzabteilung des Maschinenbauers bereits durch den Deal.

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Fabian Kley übernimmt Anfang November das Finanzressort beim Augsburger Maschinenbauer Everllence. Foto: Everllence

Nach dem Mehrheitserwerb durch den Private-Equity-Investor Bain Capital ernennt Everllence einen neuen CFO. Der führte die Finanzabteilung des Maschinenbauers bereits durch den Deal.

Der Aufsichtsrat von Everllence hat Fabian Kley (46) zum November in den Vorstand berufen. Als CFO übernimmt er das Finanzressort, das er bereits seit März 2026 als Finance Director operativ leitet. In dieser Funktion führte er die Finanzabteilung durch den Einstieg des Private Equity-Investors Bain Capital. „Als Finance Director hat er (…) die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bain Capital geschaffen“, hob der Aufsichtsratsvorsitzende Hauke Stars in einer Mitteilung hervor.

Außerdem treibe Kley die Modernisierung des Finanzbereichs sowie die Weiterentwicklung von Reporting und Steuerungsinstrumenten konsequent voran. Das sei mit dem Einstieg von Bain besonders wichtig, weil „sich die Anforderungen im Zuge der neuen Eigentümerstruktur deutlich verändern werden“, so Stars in der Mitteilung weiter.

Fabian Kley leitete M&A bei Everllence

Kley arbeitet seit 2019 für Everllence. Nach verschiedenen Führungspositionen im Strategiebereich verantwortete er zuletzt als Senior Vice President die Unternehmensstrategie und die M&A-Aktivitäten des Unternehmens. Den Erwerb der Anteilsmehrheit durch Bain Capital begleitete er auf Seiten von Everllence operativ federführend. Vor seiner Zeit bei der früheren MAN Energy Solutions war Kley für die Strategieberatung Booz & Company und den Energietechnologiekonzern Schlumberger tätig.

Im Sommer hatten sich der Mutterkonzern Volkswagen und Bain darauf geeinigt, dass die Beteiligungsgesellschaft 51 Prozent an dem traditionsreichen Maschinenbauer erwirbt. Den verbleibenden Anteil hält weiterhin der Wolfsburger Autobauer, der durch die Transaktion rund 7,4 Milliarden Euro einnimmt. Für den Deal stehen behördliche Freigaben aus, darunter die gesetzlich vorgeschriebenen Informations- und Konsultationsverfahren der Arbeitnehmervertretungen in Frankreich.

Deutsche Arbeitsplätze bei Everllence gesichert

Für die deutschen Standorte vereinbarte das Unternehmen im Zuge der Transaktion, dass die Arbeitsplätze in Augsburg, Oberhausen, Berlin, Hamburg und Ravensburg auch unter der neuen Eigentümerstruktur bis mindestens Ende 2030 erhalten bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen sind in diesem Zeitraum ausgeschlossen. 

Everllence hat seinen Hauptsitz in Augsburg und kam 2025 auf einen Umsatz von rund 4,9 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben rund 16.000 Mitarbeitende an mehr als 140 Standorten weltweit.

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Deutsche Bank nimmt im Firmenkundengeschäft Fahrt auf https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/deutsche-bank-nimmt-im-firmenkundengeschaeft-fahrt-auf-256826/ Wed, 28 Oct 2026 09:19:22 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=256826 Die Deutsche Bank meldete für das dritte Quartal Rekorderträge im Firmenkundengeschäft. Foto: Raphael Arnold

Dynamik im Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank: Die Erträge sind um 9 Prozent gestiegen, das Vorsteuerergebnis um 11 Prozent. Noch das zweite Quartal war deutlich schwächer ausgefallen.

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Die Deutsche Bank meldete für das dritte Quartal Rekorderträge im Firmenkundengeschäft. Foto: Raphael Arnold

Dynamik im Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank: Die Erträge sind um 9 Prozent gestiegen, das Vorsteuerergebnis um 11 Prozent. Noch das zweite Quartal war deutlich schwächer ausgefallen.

Die Deutsche Bank hat unter der neuen Doppelspitze im Firmenkundengeschäft Fahrt aufgenommen: Für das Segment der Unternehmensbank meldete der Branchenprimus im dritten Quartal 2026 Rekorderträge von knapp 1,98 Milliarden Euro, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Bank begründete den Zuwachs mit „zweistelligem Wachstum in den Bereichen Corporate Treasury Services und Geschäftskunden“ sowie „hoher Dynamik in Deutschland“. Das Ergebnis vor Steuern legte sogar um 11 Prozent zu auf 743 Millionen Euro.

CFORaja Akram erwartete bei der Präsentation am Mittwochmorgen zudem weiteres Wachstum in diesem Segment: „Diese Stärke eilt den Konjunkturmaßnahmen in Deutschland und eventuellen Effekten aus einem Zusammengehen von Commerzbank und Unicredit voraus“, sagte der Finanzchef: „Das Beste kommt erst noch.“ Damit unterstrich Akram zugleich den Willen der Deutschen Bank, von der aktuellen Unsicherheit der Unternehmen in Bezug auf die anstehende Übernahme zu profitieren.

Sowohl der Provisions- als auch der Zinsüberschuss der Unternehmensbank legten im dritten Quartal zweistellig zu, gab das Geldhaus bekannt. Das Kreditvolumen habe um 8 Prozent zugelegt auf 127 Milliarden Euro, vor allem durch einen Anstieg in der Handelsfinanzierung. Die Einlagen wuchsen um 13 Prozent, insbesondere durch verstärkte Sichteinlagen im Cash Management.

Deutsche Bank erhöht Risikovorsorge

Einziger Wermutstropfen: Die Risikovorsorge belief sich aufgrund eines Einzelengagements auf 68 Millionen Euro, sodass sie auch für die ersten neun Monate um 63 Prozent auf 155 Millionen Euro zulegte.

In den Zahlen für die ersten neun Monate schlugen die Zuwächse bei der Unternehmensbank noch nicht durch: Die Erträge im Firmenkundengeschäft legten in dem Zeitraum um 2 Prozent zu auf 5,7 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Steuern um 1 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Noch im zweiten Quartal lag der Anstieg bei den Erträgen bei 1 Prozent, das Ergebnis vor Steuern fiel um 6 Prozent.

Für das Gesamtinstitut meldete die Deutsche Bank in den ersten neun Monaten 2026 ein Rekordergebnis nach Steuern von 5,9 Milliarden Euro, ein Plus von 7 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Erträge der Bank legten in den ersten drei Quartalen um 5 Prozent zu und erreichten rund 25,5 Milliarden Euro.

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Endlich Exit: Nordic Capital reicht Alloheim an US-Investor weiter https://www.finance-magazin.de/deals/private-equity/endlich-exit-nordic-capital-reicht-alloheim-an-us-investor-weiter-256744/ Tue, 27 Oct 2026 10:54:02 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=256744 Deutschlands größter Betreiber von Pflegeheimen, Alloheim, hat einen neuen Ankerinvestor. Foto: picture alliance | dpa / Swen Pförtner

Ausstieg statt Altenteil: Nordic Capital ist der Verkauf seiner Beteiligung an der Alloheim Gruppe nach fast neun Jahren endlich gelungen. Neuer Ankerinvestor ist ein Private-Equity-Investor aus den USA.

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Deutschlands größter Betreiber von Pflegeheimen, Alloheim, hat einen neuen Ankerinvestor. Foto: picture alliance | dpa / Swen Pförtner

Ausstieg statt Altenteil: Nordic Capital ist der Verkauf seiner Beteiligung an der Alloheim Gruppe nach fast neun Jahren endlich gelungen. Neuer Ankerinvestor ist ein Private-Equity-Investor aus den USA.

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15x Ebitda und mehr: Was würde Private Equity für Kanzleien zahlen? https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kanzleien/15x-ebitda-und-mehr-was-wuerde-private-equity-fuer-kanzleien-zahlen-252842/ Thu, 22 Oct 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=252842 Die Kanzlei Wood Smith Henning Berman startete 1997 mit einem ersten Büro in Los Angeles. Foto: chones - stock.adobe.com

Der Finanzinvestor Charlesbank plant, für ein Multiple von mehr als 15x Ebitda indirekt bei einer US-Kanzlei einzusteigen – ein Fingerzeig für potenzielle Deals in Deutschland?

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Die Kanzlei Wood Smith Henning Berman startete 1997 mit einem ersten Büro in Los Angeles. Foto: chones - stock.adobe.com

Der Finanzinvestor Charlesbank plant, für ein Multiple von mehr als 15x Ebitda indirekt bei einer US-Kanzlei einzusteigen – ein Fingerzeig für potenzielle Deals in Deutschland?

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Oddo BHF gibt Teile des deutschen Firmenkundengeschäfts ab https://www.finance-magazin.de/banking-berater/ma/oddo-bhf-gibt-teile-des-deutschen-firmenkundengeschaefts-ab-256389/ Tue, 20 Oct 2026 14:53:27 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=256389 BRED Banque Populaire kauft Oddo BHF zwei Geschäftsfelder in Deutschland ab. Foto: BRED Banque Populaire

Nächster Einstieg einer französischen Großbank in Deutschland: BRED Banque Populaire kauft zwei Geschäftsbereiche von der Investmentbank Oddo BHF.

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BRED Banque Populaire kauft Oddo BHF zwei Geschäftsfelder in Deutschland ab. Foto: BRED Banque Populaire

Nächster Einstieg einer französischen Großbank in Deutschland: BRED Banque Populaire kauft zwei Geschäftsbereiche von der Investmentbank Oddo BHF.

Die französische Genossenschaftsbank BRED Banque Populaire macht sich auf den Weg, eine Präsenz im deutschen Firmenkundengeschäft aufzubauen. Dazu erwirbt sie die Geschäftsfelder International Banking und Corporate Banking von der Investmentbank Oddo BHF. Das gaben die beiden Geldhäuser am heutigen Dienstagnachmittag bekannt. Erst in der vergangenen Woche hatte die Crédit Agricole angekündigt, die IKB kaufen zu wollen. 

Einen Abschluss des Deals erwarten die beiden Geldhäuser im ersten Halbjahr 2027. Er steht unter dem Vorbehalt, dass die Europäische Zentralbank, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und die Autorité de contrôle prudentiel et de résolution (ACPR) zustimmen.  

BRED übernimmt Handelsfinanzierungen von Oddo BHF 

BRED sieht im deutschen Markt „großes Potenzial für den weiteren Ausbau des Handels- und Exportfinanzierungsgeschäfts sowie des Korrespondenzbankgeschäfts“, so die gemeinsame Pressemitteilung der Geldhäuser. „Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt in der internationalen Wachstumsstrategie der BRED Group und ermöglicht uns, unsere Bankpräsenz in Deutschland aufzubauen“, zitiert die Mitteilung Jean-Paul Julia, CEO von BRED. Ziel sei es dabei auch, deutsche, französische und internationale Unternehmen bei ihren grenzüberschreitenden Aktivitäten noch umfassender zu unterstützen. 

Bislang ist BRED in Deutschland unter anderem auf dem Markt für Commercial Papers aktiv. In diesem Segment ist sie weltweit nach eigenen Angaben einer der fünf großen Player.  

BRED hat rund 240.000 Genossenschaftsmitglieder und 7.300 Mitarbeitende. Die Bank gehört zur Groupe BPCE, nach eigenen Angaben die zweitgrößte Bankengruppe Frankreichs. Sie zählt rund 110.000 Mitarbeitende, Eigentümer der Bank sind je zur Hälfte 14 Volksbanken und 15 Sparkassen. 

Oddo BHF trennt sich damit von einem Geschäft, das unter anderem auf ein Netzwerk von 460 Korrespondenzbanken weltweit zurückgeht, und konzentriert sich stärker auf die Bereiche Private Wealth Management, Asset Management und Investment Banking. Sie verwaltet derzeit Kundenvermögen von rund 159 Milliarden Euro und beschäftigt in Frankreich, Deutschland und der Schweiz zirka 3.100 Mitarbeitende. Das Nettobankergebnis lag 2025 bei 905 Millionen Euro.  

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Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky stirbt bei Motorradunfall https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/ex-bayernlb-vorstand-gribkowski-stirbt-bei-motorradunfall-255922/ Fri, 16 Oct 2026 11:28:58 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=255922 Der frühere BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky starb bei einem Motorradunfall. Foto: picture alliance / dpa | Andreas Gebert

Der ehemalige Risikovorstand der BayernLB, Gerhard Gribkowsky, ist Anfang Oktober bei einem Motorradunfall in Niederösterreich ums Leben gekommen. Er wurde 68 Jahre alt.

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Der frühere BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky starb bei einem Motorradunfall. Foto: picture alliance / dpa | Andreas Gebert

Der ehemalige Risikovorstand der BayernLB, Gerhard Gribkowsky, ist Anfang Oktober bei einem Motorradunfall in Niederösterreich ums Leben gekommen. Er wurde 68 Jahre alt.

Der ehemalige Risikovorstand der BayernLB, Gerhard Gribkowsky, ist Anfang Oktober im Alter von 68 Jahren bei einem Motorradunfall bei Schwarzau im Gebirge verstorben. Der Bankmanager gehörte dem Leitungsgremium der Münchener Landesbank von 2003 bis April 2008 an. Also auch zu der Zeit, als das Geldhaus sein Investment in die österreichische Pleitebank Hypo Alpe Adria tätigte.

Für die BayernLB resultierte aus dem fehlgeschlagenen Engagement ein Verlust von rund 3,7 Milliarden Euro. Später benötigte die Landesbank eine Finanzspritze des Freistaats in Höhe von 10 Milliarden Euro.

Im Jahr 2012 verurteilte das Landgericht München I den früheren Bankvorstand unter anderem wegen Bestechlichkeit und Untreue zu einer Freiheitsstrafe von 8,5 Jahren. In der Sache ging es um den Korruptionsskandal rund um den Verkauf der BayernLB-Anteile an der „Formel 1“, bei der es zwischen 2003 und 2008 zu Unregelmäßigkeiten gekommen war.

Mit Bernie Ecclestone auf der Anklagebank

Zu den damals Beschuldigten gehörte auch der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. Die Staatsanwaltschaft warf dem inzwischen 95-Jährigen unter anderem vor, an Gribkowsky Bestechungsgeld in Höhe von 44 Millionen US-Dollar (umgerechnet 39 Millionen Euro) gezahlt zu haben. Die Haftstrafe büßte Gribkowsky bis März 2016 ab.

Im Zuge seiner Laufbahn war Gribkowsky zunächst bei der Deutschen Bank tätig. Dort war er bis 2001 unter anderem Mitglied der Geschäftsleitung für die Region Bayern. Zuvor hatte der Jurist in Freiburg mit einer Arbeit über strafbare Werbung promoviert.

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Freshfields-Partner wollen Tech-Einheit zum M&A-Target machen https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kanzleien/freshfields-partner-wollen-tech-einheit-zum-ma-target-machen-255853/ Fri, 16 Oct 2026 08:46:17 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=255853 Freshfields-Partner in den USA nehmen einen Einstieg von Investoren beim Tech-Arm der Kanzlei in den Blick. Foto: Raphael Arnold

Freshfields-Partner in den USA wollen die Tech-Einheit der Kanzlei zu Geld machen, indem Investoren einsteigen. Sie wittern auch ein Geschäft mit großen Rechtsabteilungen und anderen Kanzleien.

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Freshfields-Partner in den USA nehmen einen Einstieg von Investoren beim Tech-Arm der Kanzlei in den Blick. Foto: Raphael Arnold

Freshfields-Partner in den USA wollen die Tech-Einheit der Kanzlei zu Geld machen, indem Investoren einsteigen. Sie wittern auch ein Geschäft mit großen Rechtsabteilungen und anderen Kanzleien.

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