Lea Teckentrup https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/teckentrup/ für kluge Finanzentscheidungen Wed, 11 Feb 2026 07:19:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Sustainable Finance: Zwischen Transformation und Resilienz https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/green-finance/sustainable-finance-zwischen-transformation-und-resilienz-236133/ Wed, 11 Feb 2026 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=236133 Die Green FINANCE Konferenz findet 2026 erstmals live im Frankfurter F.A.Z. Tower statt. Foto: olrat - stock.adobe.com

Melden Sie sich jetzt zur Green FINANCE Konferenz 2026 an und diskutieren Sie mit uns über die Zukunft von Sustainable Finance.

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Die Green FINANCE Konferenz findet 2026 erstmals live im Frankfurter F.A.Z. Tower statt. Foto: olrat - stock.adobe.com

Melden Sie sich jetzt zur Green FINANCE Konferenz 2026 an und diskutieren Sie mit uns über die Zukunft von Sustainable Finance.

Gerade in dem aktuell volatilen Umfeld und mit spürbarem Gegenwind rund um Nachhaltigkeit stellen sich für CFOs und Treasurer zentrale Fragen: Welche Geschäftsmodelle bleiben künftig „bankable“? Wie wird Finanzierung resilient – und welche Rolle kann Sustainable Finance dabei realistisch spielen?

Diese und weitere spannende Themen diskutieren CFOs, Treasurer und Banker auf der Green FINANCE Konferenz am 24. März 2026 im Frankfurter F.A.Z. Tower. Die Green FINANCE Konferenz fand viele Jahre nur digital statt und geht in diesem Jahr erstmals live in Frankfurt am Main über die Bühne. Kompakt an einem Nachmittag wird diskutiert, wie die Transformation finanziert werden kann. Denn nach dem Boom grüner Finanzierungen rücken Risikoaspekte stärker in den Fokus. Gleichzeitig wachsen die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Banken.

Das bedeutet, CFOs und Treasurer müssen verstehen, welche Rolle ESG künftig im Kreditprozess spielt – und ob höhere Finanzierungskosten oder sogar ein „Managed Phase-out“ drohen.

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Alle Referenten und Gastgeber sowie das gesamte Programm der Green FINANCE finden Sie hier.

Tui-CFO Mathias Kiep berichtet über Transformation

Tui-CFO Mathias Kiep wird zudem über die Net-Zero-Reise des Reisekonzerns berichten, der die Emissionen deutlich senken will. Dafür verankert Tui seine Klimaziele auch in der Finanzierung und macht so die Transformation sichtbar. Auf der Konferenz soll es darüber hinaus um Themen wie Fördermittel und neue regulatorische Herausforderungen, wie die CSRD-Pflichten nach dem Omnibus-Verfahren, und den neuen EU Green Bond Standard gehen. Mit dabei sind unter anderem 50Hertz-CFO Christine Janssen und Treasury-Chefin Eileen Hügle, die über den ersten EU Green Bond des Übertragungsnetzbetreibers berichten.

Zum Schluss der Konferenz soll dann das Thema Resilienz im Fokus stehen. Denn in herausfordernden Zeiten kann das Thema Nachhaltigkeit leicht in den Hintergrund rücken. CFOs und Treasurer müssen dennoch daran arbeiten, ihre Unternehmen zukunfts- und wetterfest zu machen. Worauf es dabei ankommt und welche Faktoren oft unterschätzt werden, diskutiert unter anderem Philipp Lotz, Head of Corporate Funding bei Traton. 

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Melden Sie sich jetzt für die Green FINANCE Konferenz am 24. März 2026 an und diskutieren sie mit. Hier geht es zur Anmeldung

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Finanzierungen: EnBW, Cheplapharm, Aroundtown https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-enbw-cheplapharm-aroundtown-236179/ Mon, 09 Feb 2026 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=236179 EnBW finanziert mit zwei neuen Hybridanleihen einen großen Teil des Finanzierungsbedarfs für das neue Jahr. Foto: Tobias Arhelger – stock.adobe.com

EnBW platziert zwei grüne Hybridbonds, Cheplapharm refinanziert vorzeitig, und Aroundtown wagt sich nach sieben Jahren wieder nach Australien – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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EnBW finanziert mit zwei neuen Hybridanleihen einen großen Teil des Finanzierungsbedarfs für das neue Jahr. Foto: Tobias Arhelger – stock.adobe.com

EnBW platziert zwei grüne Hybridbonds, Cheplapharm refinanziert vorzeitig, und Aroundtown wagt sich nach sieben Jahren wieder nach Australien – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

EnBW platziert zwei grüne Hybridbonds

EnBW hat zwei grüne Hybridanleihen mit einem Gesamtvolumen von 1 Milliarde Euro emittiert. Die Anleihen waren nach Angaben des Konzerns stark nachgefragt und in der Spitze bis zu zehnfach überzeichnet. Die Emissionserlöse sollen in klimafreundliche Projekte entlang der Energiewertschöpfungskette fließen, darunter Solar- und Windparks sowie Schnellladestationen.

Mit der Transkation erhöhten die Karlsruher ihr Hybridvolumen von 2,5 auf 3,5 Milliarden Euro. Dieser strategische Schritt stärke die Bilanz nachhaltig und erweitere die finanzielle Flexibilität bei der Umsetzung des größten Investitionsprogramms in der Geschichte von EnBW, heißt es in einer Pressemitteilung zur Transaktion. Von 2024 bis 2030 plant EnBW, bis zu 50 Milliarden Euro in die klimafreundliche Transformation des Energiesystems zu investieren.

Die neuen grünen Anleihen haben jeweils ein Volumen von 500 Millionen Euro. Die erste Tranche wird zunächst mit 3,625 Prozent verzinst und hat eine Laufzeit von 30 Jahren. Erstmalig zurückzahlen kann EnBW die Tranche im Jahr 2031. Der zweite Hybridbond bietet zunächst eine Verzinsung von 4,5 Prozent und kann 2035 erstmalig zurückgezahlt werden. Die Laufzeit beträgt ebenfalls 30 Jahre.

Mit der Emission der Hybridanleihen kann EnBW nach eigenen Angaben bereits zu Beginn des Jahres einen großen Teil des Finanzierungsbedarfs für 2026 abdecken. Der Konzern rechnet in diesem Jahr mit einem Bedarf von 2,5 bis 3 Milliarden Euro.

Cheplapharm kann Anleihen vorzeitig ablösen

Cheplapharm hat eine neue Anleihe im Volumen von 950 Millionen Euro platziert. Das Papier wird mit 6,75 Prozent verzinst und hat eine Laufzeit bis 2032. Nach Angaben des Arzneimittelherstellers war die Anleihe mehrfach überzeichnet. Daher konnte Cheplapharm das ursprünglich geplante Emissionsvolumen von 750 Millionen Euro um weitere 200 Millionen Euro erhöhen.

Mit den Emissionserlösen will Cheplapharm ausstehende Verbindlichkeiten tilgen. Konkret geht es dabei um die Ablösung zweier ausstehender Anleihetranchen in Höhe von insgesamt etwa 750 Millionen Euro, die 2028 fällig werden sowie die Tilgung eines ursprünglich bis 2029 laufenden Darlehens.

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Cheplapharm gelingt vorzeitige Refinanzierung

FINANCE+Nach dynamischen Geschäftsjahren platziert Cheplapharm eine Anleihe in Höhe von 950 Millionen Euro zu einem 6,75 Prozent-Kupon. Die Erlöse will der Pharmakonzern zur Refinanzierung einsetzen.

Aroundtown ist zurück am australischen Kapitalmarkt

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat zwei neue Anleihen im Gesamtwert von 600 Millionen australischen Dollar (rund 355 Millionen Euro) platziert. Für Aroundtown ist es erste die Emission am australischen Kapitalmarkt seit 2018. Die Emission umfasst eine fünfjährige Anleihe über 300 Millionen australischen Dollar und eine zehnjährige Anleihe über 300 Millionen australische Dollar. Beide Anleihen stießen nach Angaben des Unternehmens auf großes Interesse. So habe die Nachfrage insgesamt bei über 1,9 Milliarden australischen Dollar gelegen.

Um das Währungsrisiko zu minimieren, hat das Unternehmen einen Cross-Currency-Swap in Euro über die gesamte Laufzeit der Anleihen abgeschlossen. Die fünfjährige Anleihe bietet einen effektiven Euro-Coupon von 1,268 Prozent plus 6-Monats-Euribor, gedeckelt bei 3,5 Prozent. Die zehnjährige Anleihe hat einen festen Coupon von 3,9 Prozent für die ersten fünf Jahre, und wird danach mit 1,658 Prozent plus 6-Monats-Euribor verzinst.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Vonovia war erneut an den internationalen Kapitalmärkten aktiv. Fabian Lander, Bereichsleiter Corporate Finance und Treasury bei Vonovia, teilte über „Linkedin“ mitt, dass das Unternehmen unter anderem drei Anleihetranchen im Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden schwedischen Kronen (rund 141 Millionen Euro) platzierte. Die Anleihen haben Laufzeiten von drei und fünf Jahren und wurden als Social und Green Bonds begeben. Zudem schloss Vonovia eine Privatplatzierung über 10 Milliarden Yen (rund 54 Millionen Euro) mit dem japanischen Investor Aflac ab. Die Laufzeit der Papiere beträgt zehn Jahre. Alle Emissionen erfolgten unter dem EMTN-Programm von Vonovia.

Der Schweizer Stromkonzern Axpo hat seine syndizierte Kreditlinie zum zweiten Mal um ein Jahr bis Februar 2029 verlängert. Die ursprünglich vor zwei Jahren mit einem Konsortium von mehr als 30 Banken vereinbarte Kreditlinie wurde auf Wunsch von Axpo im November 2025 von 7 Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro reduziert.

Die wesentlichen Elemente der Linie bleiben durch die erneute Verlängerung weitgehend unverändert. Laut Axpo kann sie flexibel sowohl für Bankgarantien und Kredite als auch für die Finanzierung des laufenden Geschäfts und von Wachstumsinitiativen genutzt werden. Die Kreditlinie enthält zudem eine Nachhaltigkeitskomponente. Die Verzinsung ist abhängig davon, inwieweit das Unternehmen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien, beim Anteil von Frauen in Management-Positionen und bei der Anzahl Auszubildender erreicht.

Die ING und Helaba finanzieren mit 600 Millionen Euro den Bau des nachhaltigen Rechenzentrums Green Rocks in Mainz. Das Projekt wird vom norwegischen Rechenzentrumsbetreiber Green Mountain und dem Energieversorger KMW (Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG) im Rahmen eines Joint Ventures realisiert. Der geplante Campus umfasst drei Gebäude mit einer Gesamtleistung von 54 Megawatt. Die Finanzierung erfolgt als Green Loan, die bereitgestellten Mittel werden also zweckgebunden für nachhaltige Projekte, wie den Bau und Betrieb des energieeffizienten Rechenzentrums, verwendet. Das erste Gebäude soll Ende 2026 in Betrieb gehen.

Der Kölner Cannabis-Händler Enua erhält nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) eine Kreditlinie in Höhe von 25 Millionen Euro von der Deutschen Bank. Enua beliefert Apotheken mit Cannabis aus überwachtem Anbau und hat seinen Umsatz laut FAS im vergangenen Jahr auf rund 50 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Albert Schwarzmeier, Mitgesellschafter von Enua, bezeichnet die Finanzierung gegenüber der FAS als die bislang größte Fremdkapitaltransaktion in der europäischen Cannabis-Branche. Das Unternehmen will künftig nicht nur in Deutschland wachsen, sondern mit seinem Geschäft auch nach Polen und Großbritannien expandieren.

Rating-Meldungen

Moody’s hat das Rating von Pfleiderer von „Caa1“ auf „Caa3“ herabgestuft. Der Ausblick ist stabil.

Moody’s hat das „Ba1“-Rating von Voith bestätigt. Der Ausblick wurde von negativ auf stabil geändert.

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Finanzierungen: Asta Energy, MTU, Robco https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-asta-energy-mtu-robco-235693/ Mon, 02 Feb 2026 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=235693 Asta Energy ist das erste Unternehmen, das 2026 einen Börsengang in Frankfurt wagte. Foto: Lea Teckentrup

Asta Energy vollzieht den ersten Börsengang des Jahres, MTU platziert neue Wandelschuldverschreibungen und Robco sammelt frisches Kapital ein – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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Asta Energy ist das erste Unternehmen, das 2026 einen Börsengang in Frankfurt wagte. Foto: Lea Teckentrup

Asta Energy vollzieht den ersten Börsengang des Jahres, MTU platziert neue Wandelschuldverschreibungen und Robco sammelt frisches Kapital ein – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

Asta Energy startet erfolgreich an der Börse

Der österreichische Kupferspezialist Asta Energy ist am vergangenen Freitag als erstes Unternehmen 2026 an der Frankfurter Börse gestartet. Die Aktie eröffnete zum Handelsstart bei 43 Euro und notierte damit 45 Prozent über dem Angebotspreis von 29,50 Euro.

Asta Energy platzierte insgesamt 6,45 Millionen Aktien. Davon stammen 4,24 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie rund 1,37 Millionen Aktien aus dem Bestand von Altaktionären. Hinzu kam eine Mehrzuteilungsoption über etwa 840.000 Aktien. Das Gesamtvolumen der Platzierung lag Asta Energy zufolge bei rund 190 Millionen Euro.

Die Österreicher hatten sich bereits vor dem Börsengang Zusagen namhafter Ankerinvestoren gesichert. Mehrere Fonds sowie Siemens Energy verpflichteten sich, Asta-Aktien im Wert von insgesamt 55 Millionen Euro zu zeichnen. Allein auf Siemens Energy entfielen dabei laut Asta Energy 25 Millionen Euro.

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Asta Energy mit erstem erfolgreichen IPO 2026

Erstes Börsendebüt an der Frankfurter Börse 2026: Asta Energy ist bei seinem IPO deutlich über dem Ausgabepreis gestartet. Fiel damit der Startschuss für ein erfolgreiches IPO-Jahr 2026?

MTU platziert neue Wandelschuldverschreibungen

Der Münchener Triebwerksbauer MTU Aero Engines hat neue Wandelschuldverschreibungen im Volumen von 600 Millionen Euro platziert. Die Anleihen haben eine Laufzeit von siebeneinhalb Jahren und werden mit 0 Prozent verzinst. Die Schuldverschreibungen sind wandelbar in Stammaktien von MTU Aero Engines. Der dafür festgesetzte Wandlungspreis liegt bei 47,5 Prozent über dem Referenzaktienkurs von rund 392 Euro.

Die Erlöse aus den neuen Wandelschuldverschreibungen werden von MTU zur Finanzierung des Rückkaufs ausstehender Wandelschuldverschreibungen genutzt, die 2027 fällig werden. Im Rahmen des mit der Neuemission angekündigten Rückkaufangebots wurden Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 464,1 Millionen Euro zurückgekauft. Das entspricht rund 93 Prozent des ursprünglichen Volumens der Anleihen von 500 Millionen Euro. Die noch ausstehenden Anleihen in Höhe von rund 36 Millionen Euro hat MTU zum Rückzahlungstag, den 6. März 2026, vollständig gekündigt.

Das Bankenkonsortium für die Neuemission bestand aus BNP Paribas, der Deutschen Bank sowie HSBC. Clifford Chance hat MTU bei der Neuemission und dem Rückkaufangebot rechtlich beraten.

Frisches Kapital für Robotikunternehmen Robco

Robco, ein Robotikunternehmen mit Fokus auf physische KI (künstliche Intelligenz), hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar (rund 84 Millionen Euro) abgeschlossen. Die Finanzierungsrunde wurde von Lightspeed Venture Partners und Lingotto Innovation angeführt. Außerdem beteiligten sich Sequoia Capital, Greenfield Partners, Kindred Capital und Leitmotif.

Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Roadmap für physische KI beschleunigen und seine Präsenz in den USA ausbauen. „Mit der zusätzlichen Finanzierung über 100 Millionen US-Dollar wollen wir Robco zum führenden Anbieter von KI-gestützter Robotik für die industrielle Fertigung in den USA und Europa entwickeln“, sagt Roman Hölzl, CEO und Gründer von Robco. Die Roboter des Unternehmens sind bereits in unterschiedlichen industriellen Umgebungen im Einsatz, unter anderem bei Unternehmen wie BMW, T-Systems und Rosenberger.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Aroundtown hat eine neue Hybridanleihe in Höhe von 750 Millionen Euro und mit unendlicher Laufzeit platziert. Der anfängliche Kupon für die Anleihe liegt bei 5,125 Prozent. Das Orderbuch für die Emission war nach Angaben des Unternehmens fast vierfach überzeichnet. Den Emissionserlös will Aroundtown für die Refinanzierung ausstehender Schuldverschreibungen nutzen. Dafür gab das Unternehmen zeitgleich zur Neuemission ein Rückkaufangebot bekannt. Dabei ziele man in erster Linie auf Anleihen mit einem ersten Rückzahlungstermin im Jahr 2026 sowie auf unbefristete Schuldverschreibungen mit höherem Kupon ab. Das Rückkaufangebot startete am 27. Januar und läuft voraussichtlich am 3. Februar aus.

Der Parkraumbewirtschafter Apcoa hat eine neue Unternehmensanleihe im Volumen von 460 Millionen Euro platziert. Die Anleihe wird variabel verzinst und läuft bis 2031.

Die Schmid Group, ein Anbieter von Maschinen und Services für die High-Tech-Elektronik-, Photovoltaik-, Glas- und Energiesystembranche aus Freudenstadt, hat Wandelanleihen nach New Yorker Recht in Höhe von 30 Millionen US-Dollar (rund 25 Millionen Euro) in Verbindung mit Warrants ausgegeben. Die Schuldverschreibungen werden mit 7 Prozent, mit Payment-in-Kind-Option, verzinst. Fällig werden die Anleihen in zwei Jahren. Zudem führte das an der Nasdaq gelistete Unternehmen einen Debt-to-Equity-Swap von rund 27 Millionen US-Dollar mit dem Minderheitsaktionär XJ Harbour HK durch. Clifford Chance hat die Schmid Group bei der Anleiheemission und dem Debt-to-Equity-Swap beraten.

Terralayr hat eine Series-A-Finanzierungsrunde im Volumen von bis zu 192 Millionen Euro abgeschlossen. Zunächst werden im Rahmen der Series-A-Runde 112 Millionen Euro investiert. Wenn die Projekte die geplanten Fortschritte erzielen, können später noch einmal 80 Millionen Euro folgen. Die Finanzierungsrunde wurde von der europäischen Investmentgesellschaft Eurazeo angeführt. Zudem beteiligten sich bestehende Anteilseigner, wie Rive Private Investment. Skadden hat Terralayr beraten. Mit der Finanzierung plant das Battteriespeicherunternehmen, sein Portfolio an netzgebundenen Batteriespeichern in Deutschland weiter auszubauen und gleichzeitig seine Flexibility-as-a-Service-Plattform Layr zu skalieren.

Rating-Meldungen

Moody’s hat das „B3“-Rating von Apcoa bestätigt. Der Ausblick ist stabil.

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Finanzierungen: Vossloh, BMW, Bertelsmann https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-vossloh-bmw-bertelsmann-235152/ Mon, 26 Jan 2026 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=235152 Das Bahntechnikunternehmen Vossloh hat einen neuen Hybridbond platziert. Foto: ON-Photography – stock.adobe.com

Vossloh gleist einen neuen Hybridbond auf, BMW platziert 2,3 Milliarden Euro und Bertelsmann wagt sich erneut an eine Benchmark-Anleihe – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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Das Bahntechnikunternehmen Vossloh hat einen neuen Hybridbond platziert. Foto: ON-Photography – stock.adobe.com

Vossloh gleist einen neuen Hybridbond auf, BMW platziert 2,3 Milliarden Euro und Bertelsmann wagt sich erneut an eine Benchmark-Anleihe – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

Vossloh platziert einen neuen Hybrid

Das Bahntechnikunternehmen Vossloh hat einen neuen Hybridbond im Volumen von 250 Millionen Euro mit unendlicher Laufzeit platziert. Der Zinssatz des Papiers liegt anfänglich bei 5,375 Prozent. Erstmalig kündigen können die Sauerländer die Anleihe in fünf Jahren. Das Orderbuch des Hybridbonds lag bei 650 Millionen Euro. Mit der Platzierung der Anleihe verschaffe sich Vossloh die finanzielle Grundlage, um insbesondere seine digitalen Kompetenzen rund um den Fahrweg Schiene, auch durch Zukäufe von Unternehmen beziehungsweise Anteilen an Unternehmen, weiter auszubauen, heißt es in  einer Mitteilung des Unternehmens zur Transaktion. 

Vossloh hatte zuletzt im Februar 2021 eine Hybridanleihe am Markt platziert. Diese war als Green Bond ausgestaltet und hatte ein Volumen von 150 Millionen Euro. Im Zuge der neuen Emission habe man von der ersten Kündigungsmöglichkeit der im Jahr 2021 begebenen Hybridanleihe Gebrauch gemacht, teilt Vossloh mit. Die Rückzahlung der Anleihe erfolge im Februar 2026.  

BMW emittiert 2,3 Milliarden Euro

Der Automobilkonzern BMW hat drei neue Anleihetranchen im Gesamtvolumen von 2,3 Milliarden Euro am Kapitalmarkt platziert. Die größte der drei Tranchen hat ein Volumen von 1 Milliarde Euro und wird mit 2,625 Prozent verzinst. Fällig wird die Tranche in drei Jahren. Die zweite Tranche in Höhe von 650 Millionen Euro läuft bis 2032 und wird mit 3,25 Prozent verzinst. Eine dritte Tranche, ebenfalls im Volumen von 650 Millionen Euro, wird mit 3,75 Prozent verzinst und läuft bis 2036.

Bertelsmann mit zweiter Anleihe in drei Monaten

Erst Ende Oktober hatte der Medienkonzern Bertelsmann nach drei Jahren ohne Emission eine Anleihe im Volumen von 750 Millionen Euro platziert. Für die Rückkehr an den Bondmarkt hatten die Gütersloher damals einen besonders günstigen Zeitpunkt abgepasst, wie sie im Gespräch mit unserer Schwesterpublikation DerTreasurer mitteilten.

Rund drei Monate später trauen sich die Gütersloher nun erneut mit einer Benchmark-Anleihe an den Kapitalmarkt. Die neue Anleihe hat ebenfalls ein Volumen von 750 Millionen Euro und wird mit 3,75 Prozent verzinst. Fällig wird der neue Bond im Juli 2034.

Orbem sammelt Kapital für besondere MRT-Technologie ein

Das Start-up Orbem hat sich in einer Series-B-Finanzierungsrunde 55,5 Millionen Euro gesichert. Es klingt kurios, aber die von Orbem entwickelte MRT-Technologie, die auf Künstlicher Intelligenz basiert, wird derzeit vor allem eingesetzt, um Eier zu durchleuchten, um das Geschlecht des Hühnerembryos zu erkennen. Mit dem schnellen Bildgebungsverfahren tragen die Münchener so dazu bei, dass weniger männliche Küken getötet werden.

Orbem will in neuen Branchen wachsen

Mit dem frischen Kapital will Orbem nun in andere Branchen vorstoßen und zum Beispiel Avocados und andere Früchte auf innere Schäden scannen. Zudem wollen die Münchener in einen der größten Agrarmärkte, die USA, expandieren. Mittelfristig wolle man zudem Lösungen für den Gesundheitssektor entwickeln, um die MRT-Analyse schneller zu machen, kündigt Pedro Gómez, Mitgründer des Münchener Start-ups Orbem, im „Handelsblatt“ an.

Innovation Industries hat die Series-B-Runde angeführt. Zudem beteiligten sich Supernova Invest sowie die Bestandsinvestoren General Catalyst, 83 North, The Venture Collective, Possible Ventures und mehrere Angel-Investoren. Ypog hat die Deep-Tech-Investoren Innovation Industries und Supernova Invest bei der Finanzierung rechtlich beraten.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Der Nutzfahrzeug- und Bushersteller Traton hat drei neue Anleihen im Gesamtvolumen von 3,5 Milliarden schwedischen Kronen (rund 331 Millionen Euro) platziert. Eine Anleihe in Höhe von 1,25 Milliarden schwedischen Kronen und mit Laufzeit bis 2028, sowie eine weitere Anleihe im Volumen von 1 Milliarde schwedischen Kronen, die 2021 fällig wird, werden variabel verzinst. Die dritte Anleihe in Höhe von 1,25 Milliarden schwedischen Kronen wird mit 2,915 Prozent verzinst und 2028 zur Rückzahlung fällig.

Der Device‑as‑a‑Service‑Anbieter Everphone hat seine bestehende Finanzierung in Höhe von 270 Millionen Euro neuverhandelt und dabei die Kreditfazilität um 30 Millionen Euro im Vergleich zur vergangenen Finanzierung erhöht. Das Unternehmen setzt dabei auf zwei neue Finanzierungspartner – und kann zugleich die Finanzierungskosten massiv senken. Wie der Coup konkret gelungen ist, hat die Finanzchefin Veronika von Heise-Rotenburg FINANCE vorab berichtet.

Mehr zum Thema

Wie Everphone die Finanzierungskosten um 20 Prozent senkt

FINANCE+Everphone sichert sich günstigere Konditionen und mehr Finanzierungsflexibilität. Wie das dem Device-as-a-Service-Anbieter gelungen ist, verrät CFO Veronika von Heise-Rotenburg.

Oviva, ein Berliner Start-up, das eine App für die Behandlung von chronischen Erkrankungen wie Adipositas und Bluthochdruck entwickelt hat, konnte sich in einer Series-D-Finanzierungsrunde 200 Millionen Euro sichern. Die Runde wurde angeführt von Kinnevik. Weitere Investoren waren Planet First Partners, A.P. Moller Holding, Lunate, EGS Beteiligungen und Norrsken VC sowie der Bestandsinvestor Sofina. Lazard fungierte als Finanzberater von Oviva für die Series-D-Finanzierungsrunde.

Exciva, ein Start-up, das unter anderem Alzheimer-Therapien entwickelt, hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 51 Millionen Euro eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von Gimv und EQT Life Sciences. Zudem beteiligten sich die Bestandsinvestoren Andera Partners und LBBW sowie die neuen Investoren Fountain Healthcare Partners, Lifearc Ventures, Carma Fund und Modi VC. Der Erlös dient in erster Linie der Finanzierung einer Phase-2-Studie, in der das therapeutische Potential von Deraphan zur Behandlung von Unruhezuständen bei Alzheimer-Patienten untersucht wird.

Rating-Meldungen

Moody’s hat das Rating von Renk von „Ba2“ auf „Ba1“ heraufgestuft. Der Ausblick wurde von positiv auf stabil geändert.

Moody’s hat den Ausblick von Toi Toi & Dixi von stabil auf negativ geändert. Das „B2“-Rating wurde bestätigt.

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Finanzierungen: E.on, Vonovia, Osapiens https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-e-on-vonovia-osapiens-234472/ Mon, 19 Jan 2026 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=234472 E.on hat einen großen Teil seines Finanzierungsbedarfs 2026 bereits gedeckt. Foto: Adrenaloby - stock.adobe.com

E.on deckt im Januar bereits ein Drittel seines Finanzierungsbedarfs, Vonovia setzt auf Schweizer Franken und Osapiens ist das erste Einhorn 2026 – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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E.on hat einen großen Teil seines Finanzierungsbedarfs 2026 bereits gedeckt. Foto: Adrenaloby - stock.adobe.com

E.on deckt im Januar bereits ein Drittel seines Finanzierungsbedarfs, Vonovia setzt auf Schweizer Franken und Osapiens ist das erste Einhorn 2026 – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

E.on platziert 1,6 Milliarden Euro

Der Energiekonzern E.on ist mit zwei Anleihetranchen im Gesamtvolumen von 1,6 Milliarden Euro in sein Kapitalmarktjahr 2026 gestartet. Die erste neue Tranche der Essener im Volumen von 750 Millionen Euro wird mit 3,448 Prozent verzinst und ist in acht Jahren zur Rückzahlung fällig.

Die zweite Tranche in Höhe von 850 Millionen läuft zwölf Jahre und wird mit 3,895 Prozent verzinst. Sie ist zudem als Green Bond ausgestaltet. Die grüne Anleihe ist die erste Emission im Rahmen des neuen Green Financing Framework des Konzerns, das E.on im November 2025 veröffentlicht hat. Citigroup, Morgan Stanley, Santander und Société Générale fungierten als aktive Bookrunner bei der Emission.

Mit den zwei neuen Anleihetranchen konnte E.on bereits im Januar rund ein Drittel des Finanzierungsbedarfs für 2026 decken. E.on-CFO Nadia Jakobi teilt in einer Pressemitteilung zur Transaktion mit: „Mit der heutigen Anleiheemission haben wir frühzeitig einen Teil unseres Finanzierungsbedarfs für 2026 abgesichert, den wir in der üblichen Größenordnung von 3,5 bis 5 Milliarden Euro erwarten. Mit unserer ersten grünen Anleihe unter unserem neuen Green Financing Framework bekräftigen wir E.ons starkes Engagement zur Förderung der grünen Transformation des europäischen Energiesystems.“

Vonovia zapft den Schweizer Bondmarkt an

Der Immobilienkonzern Vonovia hat nach eigenen Angaben als erstes ausländisches Unternehmen in diesem Jahr den Bondmarkt in der Schweiz angezapft. Die Bochumer platzierten 150 Millionen Schweizer Franken (rund 161 Millionen Euro) mit einer Laufzeit von 8,75 Jahren und einem Kupon von 1,5516 Prozent. Der Emissionserlös aus der Anleihe wurde vollständig in Euro geswappt.

Für Vonovia ist es die dritte Anleiheemission in der Schweiz. Mit der neuen Anleihe sei man einen weiteren Schritt in Richtung einer regelmäßigen Emissionstätigkeit am Schweizer Markt gegangen, schreibt Fabian Lander, Bereichsleiter Corporate Finance und Treasury bei Vonovia, in einem Beitrag zur Anleihe auf Linkedin. UBS und BNP Paribas waren als Bookrunner an der Transaktion beteiligt. Linklaters und Advestra übernahmen die Rechtsberatung.

Osapiens ist erstes deutsches Einhorn des Jahres

Deutschland hat ein neues Einhorn. Osapiens ist im Zuge der jüngsten Series-C-Finanzierungsrunde im Volumen von 100 Millionen Euro in die Riege der mit 1 Milliarde US-Dollar bewerteten Start-ups aufgestiegen. Bereitgestellt wird das Kapital von Decarbonization Partners, einem Joint Venture zwischen Blackrock und Temasek.

Osapiens entwickelt Software, die Unternehmen dabei helfen soll, transparente Lieferketten abzubilden sowie internationale und nationale Vorschriften zur Nachhaltigkeits- und ESG-Berichterstattung einzuhalten. Konzerne wie Coca Cola, Lidl und Carrefour nutzen die Software bereits. Mit dem frischen Kapital will das Start-up nun die Produktinnovation beschleunigen, das Wachstum in bestehenden und neuen internationalen Märkten vorantreiben und die Position von Osapiens als globale Plattform für nachhaltiges Wachstum weiter stärken.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Heidelberg Materials hat einen Green Bond im Volumen von 600 Millionen Euro am Kapitalmarkt platziert. Die neue Anleihe des Betonherstellers wird mit 3,75 Prozent verzinst und läuft bis Juli 2036. Das Orderbuch der Emission lag bei 1,7 Milliarden Euro, was einer fast dreifachen Überzeichnung entspricht.

Die Berliner KI-Start-up Parloa hat von Investoren 350 Millionen US-Dollar (rund 301 Millionen Euro) im Rahmen einer Series-D-Finanzierungsrunde erhalten. Angeführt wurde die Runde von dem internationalen Investor General Catalyst. Zugleich verdreifachte das Unternehmen mit der neuen Finanzierungsrunde seine Bewertung auf 3 Milliarden US-Dollar. Erst im Mai 2025 hatte das Start-up den begehrten Status als Einhorn erreicht.

Parloa hilft Unternehmen, ihren Kundendienst mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu automatisieren. Über die Plattform von Parloa können Unternehmen dafür KI-basierte Telefonassistenten entwerfen und verwalten. Mit den nun eingesammelten Mitteln will Parloa vor allem seine Standorte international ausbauen. So soll beispielsweise dem US-Hauptsitz in New York noch ein Büro in San Francisco folgen. In Europa plant Parloa unter anderem nach Spanien zu expandieren.

Heidelberger Druckmaschinen hat einen neuen Konsortialkredit in Höhe von 436 Millionen Euro mit Laufzeit bis 2030 abgeschlossen. Die neue Finanzierung enthält zudem eine Verlängerungsoption um ein Jahr und löst eine 2023 arrangierte syndizierte Kreditlinie in Höhe von 370 Millionen Euro mit Laufzeit bis 2028 vorzeitig ab. Das Bankenkonsortium für die neue Linie besteht aus Bank of China, Commerzbank, Deutsche Bank, ING, LBBW, NordLB, SaarLB und Unicredit.

Mit der neuen revolvierenden Kreditfazilität sollen das operative Geschäft von Heidelberg und der daraus resultierende, unterjährig schwankende Kapitalbedarf finanziert werden, teilt das Unternehmen mit. Darüber hinaus stelle sie ein solides Fundament für die weitere strategische Entwicklung des Unternehmens dar und stehe für Wachstumsinvestitionen, insbesondere auch außerhalb der Bereiche Print und Packaging, zur Verfügung.

Der Wind- und Solarparkbetreiber Encavis hat eine Projektfinanzierung in Höhe von 135 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem Kapital soll der Erwerb des Aragón-Portfolios finanziert werden. Das Portfolio besteht aus drei Windparks und zwei Photovoltaikanlagen in Nordspanien mit einer Gesamtkapazität von 199 Megawatt. Die Finanzierung umfasst eine Term Facility über 117 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis Juni 2044, eine Debt Service Reserve Facility über 5 Millionen Euro sowie eine LC Facility über 13 Millionen Euro.

Das Bankenkonsortium für die Finanzierung besteht aus Coöperatieve Rabobank, NordLB sowie Siemens Financial Services über die Siemens Bank. Ein internes Projektfinanzierungsteam von Encavis hat die Finanzierung strukturiert und arrangiert. Watson Farley & Williams übernahm die Beratung von Encavis sowohl für die Projektfinanzierung als auch für den Erwerb des Aragón-Portfolios. Clifford Chance hat das Bankenkonsortium bei der Finanzierung beraten.

Der Energietechnik-Zulieferer Asta Energy Solustions plant einen Börsengang im ersten Quartal 2026. Das auf Kupferprodukte spezialisierte Unternehmen aus Österreich strebt mit dem Gang aufs Parkett Bruttoemissionserlöse von rund 125 Millionen Euro aus neu ausgegebenen Aktien an. Damit wolle man international wachsen und die Kapazitäten erweitern, heißt es in einer Mitteilung von Asta. Ankerinvestoren, darunter auch Siemens Energy und Invesco, hätten sich vorab bereits zum Kauf von Aktien in Höhe von rund 55 Millionen Euro verpflichtet. Auf Siemens Energy entfielen nach Angaben von Asta dabei rund 25 Millionen Euro. Die Aktien des Unternehmens sollen im regulierten Markt an der Frankfurter Börse notiert werden.

Offenbar bereitet sich auch die Krypto-Handelsplattform Bitpanda auf einen Börsengang in Frankfurt in der ersten Jahreshälfte vor. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen berichtet, könnte das in Wien ansässige Unternehmen bei dem Börsengang eine Bewertung zwischen 4 und 5 Milliarden Euro anstreben. Eine endgültige Entscheidung gebe es jedoch noch nicht, auch der Zeitplan könne sich noch ändern, so die Personen. Ein Sprecher von Bitpanda erklärte gegenüber Bloomberg, ein Börsengang sei eine Option, das Unternehmen weiterzuentwickeln, wollte sich aber nicht weiter dazu äußern.

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Finanzierungen: Eurogrid, Telekom Austria, AMS-Osram https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-eurogrid-telekom-austria-ams-osram-233392/ Mon, 05 Jan 2026 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=233392 Eurogrid hat ein neues Darlehen für den Netzausbau erhalten. Foto: ABCDstock – stock.adobe.com

Eurogrid sammelt Kapital für den Netzausbau ein, Telekom Austria refinanziert seinen Revolver und AMS-Osram will seine Schuldenlast verringern – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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Eurogrid hat ein neues Darlehen für den Netzausbau erhalten. Foto: ABCDstock – stock.adobe.com

Eurogrid sammelt Kapital für den Netzausbau ein, Telekom Austria refinanziert seinen Revolver und AMS-Osram will seine Schuldenlast verringern – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

Eurogrid erhält KfW-gefördertes Darlehen

Eurogrid, die Muttergesellschaft des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, hat eine neue grüne Finanzierung abgeschlossen. Das Unternehmen erhält im Rahmen des KfW-Programms „Klimaschutzoffensive für Unternehmen“ 850 Millionen Euro von zehn Banken für den Aus- und Neubau von Umspannwerken. Das Tilgungsdarlehen hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

Mit dieser weiteren „grünen“ KfW-geförderten Konsortialfinanzierung, die von der IKB arrangiert wurde, setze Eurogrid die Strategie fort, gezielt in nachhaltige Infrastruktur zu investieren, die einen spürbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit und Transformation des Energiesystems leistet, heißt es seitens des Übertragungsnetzbetreibers zur neuen Finanzierung. Die Mittel aus dem neuen Darlehen werden zum Aus- und Neubau sowie zur Modernisierung von Umspannwerken im Netzgebiet von 50Hertz eingesetzt.

Neuer Revolver für Telekom Austria

Telekom Austria hat eine neuen revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von 1 Milliarde Euro abgeschlossen. Damit wird eine nicht in Anspruch genommene revolvierende Linie im Volumen von ebenfalls 1 Milliarde Euro aus dem Juli 2019 ersetzt. Die neue Kreditlinie hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr.

Bereitgestellt wurde der Revolver von einem Konsortium aus 14 internationalen Banken. Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, Citibank und die Erste Group fungierten als Bookrunner. Die Erste Group war zudem als Agent involviert. Clifford Chance hat Telekom Austria rechtlich beraten.

AMS-Osram will Wandelschuldverschreibungen zurückkaufen

Der Licht- und Sensorspezialist AMS-Osram hat ein Rückkaufangebot für einen Teil seiner ausstehenden Wandelanleihen angekündigt. Osram will demnach Anleihen im Nennwert von bis zu 300 Millionen Euro zurückkaufen. Insgesamt stehen derzeit Wandelanleihen in Höhe von 760 Millionen Euro mit Fälligkeit 2027 aus.

Der Rückkaufpreis soll nach Angaben des Konzerns im Rahmen eines Dutch-Auctions-Verfahrens ermittelt werden. Der Preis wird dabei zwischen 94 und 96 Prozent des Nennbetrags pro Anleihe liegen, was pro Anleihe einem Wert von 94.000 beziehungsweise 96.000 Euro entspricht. Zudem werde das Unternehmen die auf die gekauften Anleihen aufgelaufenen Zinsen zahlen, heißt es in einer Mitteilung zum Rückkaufangebot. Die Rückkauffrist startet am 12. Januar und endet am 16. Januar. Der Vollzug des Rückkaufs ist für den 21. Januar geplant.

Rating-Meldungen

Moody’s hat das „Ba3“-Rating von Thyssenkrupp bestätigt. Der Ausblick wurde von positiv auf stabil geändert.

Moody’s hat das „Baa3“-Rating von Südzucker bestätigt. Der Ausblick wurde von stabil auf negativ geändert.

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Finanzierungen: Hugo Boss, Puma, Pfisterer https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-hugo-boss-puma-pfisterer-233203/ Mon, 22 Dec 2025 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=233203 Hugo Boss hat einen neuen Konsortialkredit mit ESG-Komponente abgeschlossen. Foto: agcreativelab – stock.adobe.com

Hugo Boss setzt auf eine ESG-Komponente, Puma verschafft sich finanziellen Spielraum, und Pfisterer hat einen neuen Konsortialkredit – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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Hugo Boss hat einen neuen Konsortialkredit mit ESG-Komponente abgeschlossen. Foto: agcreativelab – stock.adobe.com

Hugo Boss setzt auf eine ESG-Komponente, Puma verschafft sich finanziellen Spielraum, und Pfisterer hat einen neuen Konsortialkredit – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

Hugo Boss schließt nachhaltige Kreditlinie ab

Hugo Boss hat eine revolvierende Kreditlinie über 600 Millionen Euro mit Nachhaltigkeitskomponente abgeschlossen. Die Konditionen des Kredits sind an die Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien gebunden. Laut Angaben von Hugo Boss wird die Kreditmarge jährlich überprüft und ist an ESG-Ziele wie die Reduzierung von Treibhausgasemissionen nach Scope 1 und 2 bis 2030 sowie die Senkung der Scope-3-Emissionen gekoppelt.

Der Kredit hat eine Laufzeit von fünf Jahren und beinhaltet zwei Optionen zur Verlängerung der Laufzeit um jeweils ein Jahr. Zudem kann das Volumen des Kredits um bis zu 300 Millionen Euro erhöht werden. Die neue Finanzierung ersetzt den bisherigen Konsortialkredit von Hugo Boss und soll die finanzielle Flexibilität des Unternehmens stärken.

Das Kreditkonsortium umfasst elf internationale Banken, darunter Commerzbank, BNP Paribas und LBBW als Koordinatoren und aktive Bookrunner. BNP Paribas fungierte als Document Agent und Sustainability Coordinator, während LBBW die Rolle des Facility Agent übernimmt. Weitere beteiligte Banken sind Bank of America, Bank of China, BBVA, Deutsche Bank, DZ Bank, Goldman Sachs, HSBC und ING. Clifford Chance hat Hugo Boss bei der Transaktion beraten.

Puma sichert sich 608 Millionen Euro

Puma hat sich einen zusätzlichen Finanzierungsrahmen in Höhe von 608 Millionen Euro gesichert. Dieser setzt sich aus einer neuen Fazilität in Höhe von 500 Millionen Euro und zusätzlichen bestätigten Kreditlinien im Volumen von 108 Millionen Euro zusammen. So will der Sportartikelhersteller die Inanspruchnahme seiner bestehenden revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von 1,2 Milliarden Euro reduzieren und seine finanzielle Flexibilität erhöhen.

Die neue Fazilität in Höhe von 500 Millionen Euro wurde vollständig von Santander Corporate & Investment Banking garantiert. Sowohl diese Fazilität als auch die zusätzlichen bestätigten Kreditlinien haben eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren.

Markus Neubrand, CFO von Puma, betont in einer Mitteilung zur Transaktion: „Auch wenn unsere bestehende syndizierte Kreditlinie und die Schuldscheindarlehen weiterhin verfügbar bleiben, wird die heutige Ankündigung unsere finanzielle Flexibilität erhöhen, während wir daran arbeiten, unsere langfristige Finanzierungsstruktur zu finalisieren.“

Neuer Konsortialkredit für Pfisterer

Pfisterer hat einen neuen Konsortialkreditvertrag über 150 Millionen Euro abgeschlossen, um die Refinanzierung des bestehenden Kredits zu sichern. Das neue Darlehen hat eine Laufzeit von fünf Jahren und beinhaltet zwei Verlängerungsoptionen sowie die Möglichkeit, das Kreditvolumen um bis zu 100 Millionen Euro zu erhöhen.

LBBW agiert als Mandated Lead Arranger und Bookrunner im Rahmen der Transaktion. Der neue Kredit dient der Refinanzierung der bestehenden Kreditvereinbarung sowie der allgemeinen Unternehmensfinanzierung. Zudem schaffe er eine zusätzliche finanzielle Grundlage für Investitionen einschließlich möglicher M&A-Aktivitäten, heißt es in einer Mitteilung des Technologieunternehmens.

Mehr zum Thema

Johannes Linden ist CFO des Jahres 2025 

Rheinische Frohnatur trifft schwäbische Ingenieurskunst: CFO Johannes Linden brachte Pfisterer erfolgreich an die Börse – als alle anderen den Rückzug antraten. Dieser Mut macht ihn zum CFO des Jahres 2025.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Amprion hat eine Eigenkapitalerhöhung von 2,2 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Mittel wurden von den Gesellschaftern des Übertragungsnetzbetreibers bereitgestellt. Die M31 Beteiligungsgesellschaft, ein Konsortium deutscher institutioneller Investoren, und RWE Alkaios Holding, ein Joint Venture von RWE und Apollo Global Management, haben sich quotal an der Kapitalmaßnahme beteiligt. Die Kapitalerhöhung unterstützt Amprions Investitionsprogramm zur Energiewende in Deutschland.

Encavis, ein Anbieter von erneuerbaren Energien, hat eine Brückenfinanzierung über 200 Millionen Euro abgeschlossen, um das italienische Solarportfolio „Giotto“ von EDP Renewables Italia zu erwerben. Das Portfolio umfasst fünf Solarparks mit einer Gesamtkapazität von 265 Megawatt (MW), von denen 248 MW bereits in Betrieb sind. Die Solarparks in Lazio und Puglia sind durch langfristige Stromabnahmeverträge und einen bilateralen Differenzvertrag abgesichert. Unicredit stellte die Non-recourse-Finanzierung bereit. Encavis plant eine langfristige Refinanzierung des Projekts im Jahr 2026.

T-Curx, ein Biotech-Unternehmen mit Sitz in Würzburg und München, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 17,7 Millionen Euro eingesammelt. An der Runde beteiligten sich Bayern Kapital, BiomedVC, Highlight Capital, i&iBio Fund sowie weitere private Investoren, das Management und die Bestandsinvestoren. T-Curx hat sich auf die Entwicklung eines neuartigen Ansatzes für die CAR-T-Zelltherapie, eine der effizientesten Krebstherapien, spezialisiert und will das frische Kapital nun nutzen, um mit seinem Therapieansatz in die klinische Phase-I-Studie einzutreten.

Rating-Meldungen

Moody‘s hat das Rating von Tele Columbus von „Caa1“ auf „Caa2“ herabgesetzt. Der Ausblick ist negativ.

Moody‘s hat das Rating von Siemens Energy von „Baa2“ auf „Baa1“ heraufgesetzt. Der Ausblick ist stabil.

Moody‘s hat erstmals ein Rating an Siemens Healthineers vergeben. Das Ratinghaus bewertet das Unternehmen mit „A3“ und stabilem Ausblick.

Fitch hat das Rating „A“-Rating von Bosch bestätigt. Der Ausblick wurde von stabil auf negativ geändert.

Fitch hat das Rating von Stepstone von „B+“ auf „B“ herabgesetzt. Der Ausblick ist stabil.

Fitch hat das „BBB+“-Rating von der Deutschen Telekom bestätigt. Der Ausblick ist stabil.

Fitch hat erstmals ein Rating an Hella vergeben. Das Ratinghaus bewertet das Unternehmen mit „BBB–“ und negativem Ausblick.

S&P hat das Rating „BBB“-Rating von Traton bestätigt. Der Ausblick wurde von stabil auf negativ geändert.

S&P hat das „BBB+“-Rating von Volkswagen bestätigt. Der Ausblick wurde von stabil auf negativ geändert.

Fitch hat das Rating von Hugo Boss von „BBB“ auf „BBB–“ herabgesetzt. Der Ausblick wurde von negativ auf stabil geändert.

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Finanzierungen: Funke, Enpal, Altana https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-funke-enpal-altana-232884/ Mon, 15 Dec 2025 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=232884 Die Funke Mediengruppe hat ihren ersten Schuldschein platziert. Foto: nmann77 – stock.adobe.com

Die Funke Mediengruppe platziert ihren ersten Schuldschein, Enpal verbrieft jetzt auch Wärmepumpenkredite, und Altana bekommt EIB-Unterstützung – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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Die Funke Mediengruppe hat ihren ersten Schuldschein platziert. Foto: nmann77 – stock.adobe.com

Die Funke Mediengruppe platziert ihren ersten Schuldschein, Enpal verbrieft jetzt auch Wärmepumpenkredite, und Altana bekommt EIB-Unterstützung – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

Funke wagt sich an den Schuldscheinmarkt

Die Funke Mediengruppe hat zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte ein Schuldscheindarlehen am Markt platziert. Das Volumen des Schuldscheins beträgt 100 Millionen Euro. „Unsere erfolgreiche Debüt-Platzierung bestätigt, dass unser Kurs Vertrauen schafft: Wir investieren in Journalismus, der eine offene, aufgeklärte und demokratische Öffentlichkeit ermöglicht“, sagt Julia Becker, Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende von Funke in einer Pressemitteilung zur Transaktion.

Das Schuldscheindarlehen umfasst Tranchen mit Laufzeiten von drei und fünf Jahren, die in variabler und fester Verzinsung angeboten wurden. Die Verzinsung liegt dabei am unteren Ende der Vermarktungsspanne. Mit der Finanzierung sichert sich das Medienhaus nach eigenen Angaben vor allem eine Basis für zukünftiges Wachstum. Funke werde sowohl durch Zukäufe als auch durch die digitale Transformation der bestehenden Geschäfte weiterwachsen, so Funke-CFO Simone Kasik in der Pressemitteilung zur Transaktion. Funke hatte zuletzt unter anderem die Marken Brigitte, Gala, Eltern, Chefkoch und Kitchen Stories übernommen.

Als Arrangeure für die Schuldschein-Transaktion hat Funke BayernLB, Finpair und Unicredit mandatiert. Die erste Darlehensgeberin und Zahlstelle ist die NordLB. Das Medienhaus wurde bei der Transaktion von Herter & Co. – Teneo Capital Advisory als Sole Debt Advisor beraten und anwaltlich von Milbank begleitet. Die nächsten Transaktionen seien bereits in der Pipeline, heißt es von Seiten des Konzerns.

Enpal verbrieft erstmals Wärmepumpenkredite

Enpal hat eine neue Verbriefung von Solar- und Wärmepumpenkrediten in Europa abgeschlossen. Die Verbriefung umfasst ein Forderungsportfolio im Umfang von 300 Millionen Euro, das auf Kaufvereinbarungen für Solaranlagen und Wärmepumpen basiert. Nach Angaben der Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells, die Enpal beraten hat, stellt die Verbriefung die weltweit erste öffentliche Transaktion dar, in der auch Forderungen aus Wärmepumpenkrediten verbrieft wurden. Zudem entspricht die Transaktion den ICMA Green Bond Principles und zählt damit zu den wenigen grünen Verbriefungen am Markt.

EIB-Kredit für Altana

Das Spezialchemieunternehmen Altana hat einen Kredit von der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 300 Millionen Euro erhalten. Die Kreditlinie wird in zwei Tranchen aufgeteilt: 100 Millionen Euro stehen dem Konzern mit Sitz in Wesel ab Dezember 2025 zur Verfügung, weitere 200 Millionen Euro folgen im ersten Quartal 2026.

Mit den Mitteln sollen nachhaltige Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Konzerns in den Jahren 2025 bis 2028 finanziert werden. Im Fokus stehe dabei die Entwicklung innovativer Lösungen, die Produkte des täglichen Lebens besser und nachhaltiger machen, heißt es in einer Mitteilung der EIB. Konkret werden die Reduktion von Treibhausgasen und flüchtigen organischen Verbindungen, die Vermeidung kritischer Stoffe und der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Wasser genannt.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Die Volkswagen Bank hat drei neue grüne Anleihe-Tranchen im Gesamtvolumen von 2,5 Milliarden Euro am Kapitalmarkt platziert. Die erste Tranche in Höhe von 750 Millionen Euro wird variabel verzinst und 2027 zur Rückzahlung fällig. Eine weitere Tranche über 750 Millionen Euro läuft bis 2032 und wird mit 3,75 Prozent verzinst. Die dritte Tranche im Volumen von 1 Milliarde Euro hat einen Zinssatz von 3,125 Prozent und wird 2029 fällig. Die Orderbücher der drei Tranchen kamen zusammen auf ein Volumen von 9,1 Milliarden Euro.

Die Instone Real Estate Group hat eine neue Konsortialfinanzierung über 47,5 Millionen Euro abgeschlossen. Die Fazilität hat eine Laufzeit von drei Jahren und kann zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Zudem ist eine Erhöhung des Term-Loan-Volumens auf bis zu 60 Millionen Euro während der Laufzeit möglich. Die zusätzlichen Mittel will der Immobilienkonzern für das weitere Unternehmenswachstum sowie für den gezielten Kauf von Grundstücken einsetzen.

Rating-Meldungen

S&P hat das Rating von Siemens Energy von „BBB–“ auf „BBB“ angehoben. Der Ausblick ist positiv.

Fitch hat das „B“-Rating von Cheplapharm bestätigt. Der Ausblick ist stabil.

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Aderlass gestoppt: Latham schnappt sich vier Partner von Freshfields https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kanzleien/aderlass-gestoppt-latham-schnappt-sich-vier-partner-von-freshfields-232708/ Wed, 10 Dec 2025 11:10:14 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=232708 Latham & Watkins musste zuletzt viele prominente Abgänge verkraften. Foto: Jon Anders Wiken – stock.adobe.com

Die US-Kanzlei musste zuletzt viele Abgänge hinnehmen. Nun holt Latham gleich vier prominente deutsche Private-Equity- und M&A-Partner vom Wettbewerber Freshfields an Bord.

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Latham & Watkins musste zuletzt viele prominente Abgänge verkraften. Foto: Jon Anders Wiken – stock.adobe.com

Die US-Kanzlei musste zuletzt viele Abgänge hinnehmen. Nun holt Latham gleich vier prominente deutsche Private-Equity- und M&A-Partner vom Wettbewerber Freshfields an Bord.

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Finanzierungen: Black Forest Labs, Vulcan Energy, Vossloh https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-black-forest-labs-vulcan-energy-vossloh-232420/ Mon, 08 Dec 2025 07:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=232420 Das KI-Start-up Black Forest Labs gehört zu den am schnellsten wachsenden Start-ups in Europa. Foto: Tobias – stock.adobe.com

Black Forest Labs ist nun mehr als 3 Milliarden Dollar wert, Vulcan Energy sammelt 2,2 Milliarden Euro ein und Vossloh refinanziert die Sateba-Übernahme – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

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Das KI-Start-up Black Forest Labs gehört zu den am schnellsten wachsenden Start-ups in Europa. Foto: Tobias – stock.adobe.com

Black Forest Labs ist nun mehr als 3 Milliarden Dollar wert, Vulcan Energy sammelt 2,2 Milliarden Euro ein und Vossloh refinanziert die Sateba-Übernahme – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

Black Forest Labs sichert sich frisches Kapital

Das deutsche KI-Start-up Black Forest Labs hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 300 Millionen US-Dollar (rund 257 Millionen Euro) eingesammelt. Damit steigt die Bewertung des Start-ups eigenen Angaben zufolge auf 3,25 Milliarden US-Dollar. Black Forest Labs wurde erst vor eineinhalb Jahren gegründet und zählt zu den am schnellsten wachsenden KI-Unternehmen Europas.

Angeführt wurde die Runde von dem US-Investmentfonds Anjney Midha (AMP) und dem Investmentsegment der US-Softwarefirma Salesforce, Salesforce Ventures. Zudem beteiligten sich a16z, Nvidia, Northzone, Creandum, Earlybird VC, Broadlight Capital, General Catalyst, Temasek, Bain Capital Ventures, Air Street Capital, Visionaries Club, Canva und Figma Ventures.

Das frische Kapital möchte das Unternehmen aus dem Schwarzwald nun in die Beschleunigung der eigenen Forschung und Entwicklung investieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Black Forest Labs entwickelt KI-Basismodelle für die Bildgenerierung. Die Modelle des Start-ups heißen Flux und werden bereits von bekannten Namen wie Adobe, Canva, Microsoft und Meta genutzt.

Vulcan Energy finanziert das Projekt „Lionheart“

Vulcan Energy hat nach eigenen Angaben das Finanzierungspaket für den Bau und die Umsetzung der ersten Projektphase „Lionheart“ abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts soll nahe der Stadt Landau, Lithium aus Tiefenwasser im Oberrheingraben filtriert werden. Das Finanzierungspaket in Höhe von 2,2 Milliarden Euro setzt sich aus staatlichen sowie Fremdkapitalfinanzierungen,  und Beteiligungen strategischer Industriepartner zusammen. Teil des Finanzierungspakets ist unter anderem eine Eigenkapitalbeteiligung des Rohstofffonds der KfW in Höhe von 150 Millionen Euro.

Zusätzlich konnte sich Vulcan Energy Fördermittel der Bundesregierung in Höhe von insgesamt 204 Millionen Euro sichern. Davon stammen 100 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zur Förderung des geothermischen Teils des Projekts. Weitere 104 Millionen Euro für den Aufbau der kommerziellen Lithiumanlagen stammen von der Bundesregierung sowie den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen.

Ein weiterer Bestandteil der Projektfinanzierung ist ein Fremdkapitalpaket in Höhe von 1,185 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von 13 Jahren. Das Paket wird von einem Konsortium aus insgesamt 13 Banken bereitgestellt, darunter die Europäische Investitionsbank (EIB) mit einer Investition von 250 Millionen Euro und fünf internationalen Exportkreditagenturen.

Hochtief, Siemens Financial Services und Demeter unterstützen das Projekt darüber hinaus mit einer Investitionssumme von insgesamt 133 Millionen Euro. Vulcan steuert zudem Kapital in Höhe von 528 Millionen Euro aus einer Eigenkapitalerhöhung bei. 130 Millionen Euro des Eigenkapitals entfallen dabei auf eine strategische Beteiligung von Hochtief.

Vossloh mit neuem Schuldschein

Vossloh hat ein Schuldscheindarlehen mit einem Gesamtvolumen von 600 Millionen Euro platziert. Das Darlehen umfasst Tranchen mit Laufzeiten von drei, fünf und sieben Jahren und sowohl festen als auch variablen Zinssätzen. Die Mittel plant das Bahntechnikunternehmen hauptsächlich für die Refinanzierung des Kaufpreises für den Erwerb des europäischen Betonschwellenherstellers Sateba zu nutzen.

Ursprünglich habe man vorgesehen, mit den Mitteln ausschließlich die im Zuge der Sateba-Akquisition aufgenommene Brückenfinanzierung abzulösen, heißt es in einer Mitteilung von Vossloh. Aufgrund der hohen Nachfrage und der attraktiven Konditionen sei das Platzierungsvolumen jedoch deutlich ausgeweitet worden, sodass neben der Brückenfinanzierung auch das ursprünglich eingesetzte langfristige Darlehen sowie weitere demnächst fällige finanzielle Verpflichtungen vollständig durch Schuldscheindarlehen refinanziert werden könnten.

Joint Lead Arranger der Schuldschein-Transaktion waren BayernLB, LBBW und SEB. Die LBBW fungiert zudem als Zahlstelle.

Weitere Finanzierungsmeldungen

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat sich erneut an den Kapitalmarkt in den USA gewagt. Das Unternehmen platzierte dort drei Anleihe-Tranchen im Gesamtvolumen von 1,9 Milliarden US-Dollar (rund 1,63 Milliarden Euro). Die erste Tranche hat ein Emissionsvolumen von 500 Millionen US-Dollar und wird 2030 zur Rückzahlung fällig. Der Kupon für die Tranche beträgt 4,075 Prozent. Die zweite Tranche im Volumen von 600 Millionen US-Dollar läuft sieben Jahre und wird mit 4,374 Prozent verzinst. Die größte Tranche in Höhe von 800 Millionen wird mit 4,666 Prozent verzinst und läuft bis 2035.

Die Auto1 Group hat ihre Verbriefungslinie zur Finanzierung des Gebrauchtwagenbestands auf 1,6 Milliarden Euro erhöht und verlängert. Die Bestandsfinanzierung der Plattform für den Kauf, Verkauf und die Finanzierung von Gebrauchtwagen umfasst nun Senior Notes im Volumen von bis zu 1,3 Milliarden Euro und Junior Notes in Höhe von bis zu 300 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens entspricht das einer Erhöhung der Finanzierungskapazität um 45 Prozent. Die Laufzeit der Finanzierung wurde zudem bis November 2027 verlängert. Darüber hinaus konnte Auto1 seinen Bankenkreis von sechs auf 13 Banken erweitern.

Die Deutsche Telekom hat eine neue Unternehmensanleihe am Kapitalmarkt platziert. Die Anleihe hat ein Volumen von 750 Millionen Euro und wird bei einer Laufzeit von vier Jahren mit 2,625 Prozent verzinst. Das Orderbuch für die Emission lag bei 1,8 Milliarden Euro.

Der Nutzfahrzeughersteller Traton hat einen Kreditvertrag mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) über 500 Millionen Euro abgeschlossen. Das Darlehen soll in die Forschung und Entwicklung für das Traton Modular System, eine globale, markenübergreifende modulare Plattform zur Vereinheitlichung der Fahrzeugentwicklung und -produktion, fließen. Die Finanzierung unterstütze die im europäischen Green Deal festgelegten Ziele, unter anderem das Transportwesen sauberer zu machen und Herstellern dabei zu helfen, die strengen Regeln zur Kohlenstoffreduzierung einzuhalten, heißt es in einer Pressemitteilung von Traton.

Der Auto-Leasinganbieter Allane hat eine Verbriefung von Leasingforderungen und Restwerten im Volumen von 400 Millionen Euro abgeschlossen. Das Kapital soll zur Refinanzierung der Leasingflotte und für die Finanzierung des operativen Geschäfts genutzt werden. Hogan Lovells hat Allane bei der ABS-Finanzierung beraten.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat eine neue Anleihe im Volumen von 400 Millionen britischen Pfund und mit einer Laufzeit von sieben Jahren platziert. Das mit der neuen Emission verbundene Währungsrisiko sichert Aroundtown für die Laufzeit der Anleihe über einen Cross Curency Swap in Euro ab. Das führt nach Angaben des Unternehmens zu einem effektiven Euro-Kupon von 3,5 Prozent für die ersten drei Jahre. Danach beträgt der Kupon 1,15 Prozent zuzüglich des Sechs-Monats-Euribor. Parallel zur Neuemission hat der Immobilienkonzern ein Rückkaufangebot für drei alte Anleiheserien im Nennwert von 870 Millionen Euro gestartet. Das Angebot läuft am 11. Dezember aus.

Also, ein Schweizer Technologieanbieter im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik, hat ein Schuldscheindarlehen im Volumen von 250 Millionen Euro abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens war die ursprünglich mit 100 Millionen Euro gestartete Transaktion deutlich überzeichnet. Das Darlehen umfasst drei Tranchen mit Laufzeiten von dreieinhalb, fünf und sieben Jahren, jeweils mit fester oder variabler Verzinsung.

Für die variabel verzinsten Tranchen wird Also mittels Interest Rate Swaps langfristige Zinsfixierungen vornehmen, um die Finanzierungskosten nachhaltig zu stabilisieren, heißt es in einer Mitteilung der Schweizer. Insgesamt beteiligten sich 26 internationale Banken, Kantonalbanken, regionale Landesbanken und Sparkassen an der Transaktion. Begleitet wurde die Transaktion von der Deutschen Bank und der Landesbank Hessen-Thüringen.

Der Netzbetreiber Tennet Germany hat erstmals ein Anleiheemissionsprogramm aufgesetzt. Das Programm umfasst ein Volumen von 35 Milliarden Euro und ermöglicht das öffentliche Angebot von Anleihen mit unterschiedlichen Stückelungen, Währungen und Laufzeiten. Neben fest- und variabel verzinslichen Anleihen sieht es unter anderem die Möglichkeit zur Emission von Nachranganleihen vor. Linklaters hat Tennet Germany bei der Aufsetzung des Emissionsprogramms beraten.

Rating-Meldungen

Scope hat den Ausblick von Demire von positiv auf negativ geändert. Das „B–“-Rating wurde bestätigt.

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