Paula Heidemann, Autor bei FINANCE https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/pheidemann/ für kluge Finanzentscheidungen Thu, 06 Aug 2026 06:28:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 Asta-CFO: „Ich hatte mir die Rolle damals noch nicht zugetraut“ https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-interviews/asta-cfo-ich-hatte-mir-die-rolle-damals-noch-nicht-zugetraut-248542/ Thu, 06 Aug 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248542 Daniela Klauser arbeitet seit 2007 bei dem österreichischen Kupferspezialisten Asta Energy. Foto: Asta Energy Solutions

Schon als junges Mädchen waren Zahlen ihre Leidenschaft, doch als ihr die CFO-Rolle erstmals angeboten wurde, lehnte Daniela Klauser ab. Das hat sie zu ihrem Sinneswandel bewegt.

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Daniela Klauser arbeitet seit 2007 bei dem österreichischen Kupferspezialisten Asta Energy. Foto: Asta Energy Solutions

Schon als junges Mädchen waren Zahlen ihre Leidenschaft, doch als ihr die CFO-Rolle erstmals angeboten wurde, lehnte Daniela Klauser ab. Das hat sie zu ihrem Sinneswandel bewegt.

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Branicks einigt sich mit Gläubigern – doch der Preis ist hoch https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/branicks-einigt-sich-mit-glaeubigern-doch-der-preis-ist-hoch-248433/ Fri, 31 Jul 2026 13:04:18 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248433 Der Restrukturierungsplan von Branicks kommt mit teuren Bedingungen einher. Foto: spuno - stock.adobe.com

Branicks hat eine umfassende Vereinbarung mit seinen Gläubigern zur Restrukturierung getroffen – zu einem hohen Preis. Als CRO setzt das Immobilienunternehmen einen prominenten Manager ein.

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Der Restrukturierungsplan von Branicks kommt mit teuren Bedingungen einher. Foto: spuno - stock.adobe.com

Branicks hat eine umfassende Vereinbarung mit seinen Gläubigern zur Restrukturierung getroffen – zu einem hohen Preis. Als CRO setzt das Immobilienunternehmen einen prominenten Manager ein.

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M&A-Deals: Knorr-Bremse, Trixie, Jungheinrich https://www.finance-magazin.de/deals/ma/ma-deals-knorr-bremse-trixie-jungheinrich-248338/ Fri, 31 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248338 Knorr-Bremse fokussiert sein Portfolio und verkauft das Tochterunternehmen Merak. Foto: nmann77 - stock.adobe.com

Knorr-Bremse trennt sich von einer spanischen Tochtergesellschaft, Trixie wird in die USA verkauft, und Jungheinrich setzt jetzt auf China: die spannendsten M&A-Deals der Woche im FINANCE-Rückblick.

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Knorr-Bremse fokussiert sein Portfolio und verkauft das Tochterunternehmen Merak. Foto: nmann77 - stock.adobe.com

Knorr-Bremse trennt sich von einer spanischen Tochtergesellschaft, Trixie wird in die USA verkauft, und Jungheinrich setzt jetzt auf China: die spannendsten M&A-Deals der Woche im FINANCE-Rückblick.

Knorr-Bremse veräußert Merak an Opengate Capital

Der Bremssystemspezialist Knorr-Bremse hat den Verkauf seines spanischen Geschäftsbereichs Merak vereinbart. Die Spanier stellen Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme her. Käufer ist die Private-Equity-Gesellschaft Opengate Capital. Mit dem Deal wollen die Münchener ihr Portfolio straffen und sich künftig stärker auf ihre technologischen Kernkompetenzen konzentrieren.

Merak entstand 1963 und gehört seit 2005 zu Knorr-Bremse. Der Umsatz des Systemherstellers soll im Geschäftsjahr 2026 rund 360 Millionen Euro betragen. Der Vollzug der Transaktion ist für Ende dieses Jahres geplant. Hengeler Müller und Perella Weinberg Partners haben die Verkäuferseite bei dem Deal beraten.

Central kauft Trixie für 350 Millionen Euro

Nach 52 Jahren als Familienunternehmen: Der US-amerikanische Produzent von Haustierprodukten, Central Garden & Pet, erwirbt 80 Prozent der Anteile am Heimtierbedarfanbieter Trixie vom Gründer Bonnik Hansen. Central zahlt dafür 400 Millionen Dollar (rund 350 Millionen Euro). Hansen hatte seinen Anteil zuvor in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht. Minderheitsgesellschafter bleiben die Geschäftsführer Volker Haak, Dirk Jessen und Burkhard Friedrichsen. Der Vollzug der Transaktion ist für Anfang 2027 geplant.

Für Central ist Trixie der Einstieg in den europäischen Markt. Das börsennotierte Familienunternehmen aus Walnut Creek, Kalifornien, kommt auf einen Nettoumsatz von 3,1 Milliarden Dollar und ist damit etwa zehnmal so groß wie Trixie, das zuletzt rund 266 Millionen Euro umsetzte. Trixie beliefert 30.000 Fachhändler in Deutschland und Europa und soll zur Plattform für die weitere Expansion von Central in Europa werden.

Wachstumspotenzial sieht Central vor allem im Snack-Segment, das bereits 30 Prozent des Trixie-Umsatzes ausmacht. Mittelfristig schließen die neuen Eigentümer auch Zukäufe nicht aus. Die KanzleienFlick Gocke Schaumburg und Gibson Dunn berieten die Verkäuferseite bei der Transaktion.

Jungheinrich steigt bei EP Equipment ein

Jungheinrich erwirbt eine Minderheitsbeteiligung von knapp 5 Prozent am chinesischen Flurförderzeughersteller EP Equipment. Die Transaktion vertieft eine strategische Partnerschaft, die beide Unternehmen bereits im Mai 2025 eingingen. Damals hatten Jungheinrich und EP Equipment die Partnerschaft vereinbart, um ihre Kompetenzen in der Intralogistik zu bündeln. 

Der Zukauf fügt sich in die Strategie 2030+ des Hamburger Unternehmens ein. EP Equipment produziert bereits Teile des Jungheinrich-Portfolios unter der Marke AntOn, die auf standardisierte Flurförderzeuge im Mid-Tech-Segment zielt. Mit der Beteiligung will Jungheinrich die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette weiter ausbauen.

Weitere M&A-Deals

Gerresheimer trennt sich von zwei Unternehmensteilen: Der angeschlagene Pharmaverpackungshersteller verkauft sein globales Primary-Packaging-Plastics-Geschäft sowie die Centor US Holding an den Finanzinvestor Apax Partners. Der kombinierte Unternehmenswert beider Einheiten liegt bei 1,5 Milliarden Euro. Den Erlös will Gerresheimer vor allem zum Schuldenabbau nutzen und damit die Finanzierungsstruktur des Konzerns stabilisieren. Der Centor-Verkauf soll bis Ende des Geschäftsjahres 2026 abgeschlossen sein, das Plastics-Geschäft wechselt voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 den Eigentümer. Latham & Watkins berät Gerresheimer rund um die Transaktion.

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1,5 Milliarden Euro für Centor: Ist das Gerresheimers Rettung?

FINANCE+Milliarden-Deal bei Gerresheimer: Der Verpackungshersteller verkauft Centor für 1,5 Milliarden Euro an Apax. Der Deal verschafft dringend benötigten Spielraum – löst aber nicht alle Probleme.

Toyota erwirbt Anteile an Cellcentric, einem Hersteller von Brennstoffzellen. Toyota übernimmt die Anteile von den bisherigen Eigentümern Daimler Truck und Volvo; künfitg ist der japanische Autobauer mit einem Drittel gleichberechtigt an dem Joint Venture beteiligt. Mit der Transaktion planen die Partner, die Brennstoffzellentechnologie für schwere Nutzfahrzeuge sowie die Wasserstoffversorgung weiter auszubauen. Der Deal soll zum kommenden Jahreswechsel vollzogen werden.   

Die Dalli Group setzt auf Italien: Der Stolberger Hygienemittelproduzent hat Farmol akquiriert. Farmol stellt Aerosol- und Flüssigprodukte für die Bereiche Personal Care und Home Care her und beschäftigt international rund 1.000 Mitarbeitende. Mit dem Erwerb des italienischen Unternehmens stärkt die Gruppe laut eigenen Aussagen ihr Contract-Manufacturing-Geschäft. 

Symrise greift in Grasse zu: Der Aromastoffhersteller hat eine Put-Option zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile an Floral Concept unterzeichnet, einem Hersteller natürlicher Duftstoffzutaten im französischen Pays de Grasse. Mit dem Zukauf bündelt Symrise die Aktivitäten von Floral Concept mit seiner bestehenden Einheit Maison Lautier 1795 zu einem Naturals Cluster für Parfümanwendungen. Der Vollzug ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

M&A-Berater-News

Verstärkung für die Transaktionsberatung in Deutschland: Alvarez & Marsal holt Silvio Ritz als Managing Director in die Global Transaction Advisory Group nach Düsseldorf. Ritz kommt von Deloitte, wo er knapp zehneinhalb Jahre im Bereich M&A Transaction Services Unternehmens- und Private-Equity-Kunden auf Käufer- und Verkäuferseite begleitete. Den Einstieg in die Transaktionsberatung fand Ritz bei PwC, wo er rund sieben Jahre arbeitete. Insgesamt bringt er knapp 20 Jahre mit. Sein Branchenfokus liegt auf Einzelhandel, E-Commerce und konsumnahen Dienstleistungen. Bei A&M soll er nun den Ausbau der Mid-Market-Transaktionsberatung in Deutschland vorantreiben.

Deals in Verhandlung

Die Raiffeisen Bank International setzt sich im Bieterkampf um die Addiko Bank durch: Nach Ablauf der Annahmefrist haben 56,16 Prozent der Aktionäre das Angebot von 26,50 Euro je Aktie angenommen und damit die gesetzte Mindestquote von 55 Prozent überschritten. Der slowenische Konkurrent Nova Ljubljanska Banka scheiterte trotz eines deutlich höheren Angebots von 37,00 Euro. Ausschlaggebend dürfte eine vorab vereinbarte Andienung durch den serbischen Großaktionär Alta Group gewesen sein, dem rund 30 Prozent der Addiko-Anteile zugerechnet werden. Nach der Übernahme will RBI nur das Geschäft in Kroatien, Slowenien und Österreich behalten und die übrigen Märkte abstoßen.

Der geplante Erwerb von 202 Tegut-Filialen durch Edeka von der Schweizer Migros droht zu scheitern. Das Bundeskartellamt habe den Beteiligten mitgeteilt, dass es die Übernahme nach derzeitigem Stand der Ermittlungen untersagen werde, wie die Lebensmittelzeitung unter Berufung auf einen Behördensprecher berichtet. In 37 lokalen Absatzmärkten mit insgesamt 38 Tegut-Filialen sieht die Behörde erhebliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen. Bei neun Standorten würde Edekas Marktanteil nach der Übernahme die kritische Schwelle von 40 Prozent überschreiten.

Edeka hat dem Kartellamt dem Bericht zufolge bereits einen Lösungsvorschlag unterbreitet: Der Händler will demnach auf den Erwerb der neun kritischen Standorte für zwei Jahre verzichten. Durch das Zusagenangebot verlängert sich die Entscheidungsfrist der Behörde um einen Monat auf den 23. September. Scheitert eine Einigung, steht Edeka der Klageweg vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf offen. Keine Einwände hat das Kartellamt hingegen dem Bericht zufolge gegen die Übernahme der 41 Teo-Märkte, der Firmenzentrale sowie der Bäckerei Herzberger.

M&A-Gerüchteküche

Die Finanzinvestoren SquaredCapital und Infravia Capital Partners planen, beim Kölner Werbekonzern Ströer einzusteigen. Das berichtet das „Manager Magazin“. Gründersohn Dirk Ströer soll sein gesamtes Paket von 20 Prozent abgeben und CEO Udo Müller einen Teil seiner 24 Prozent. Müller soll als CEO an Bord bleiben, so der Bericht, der sich auf Insider beruft.

Der gebotene Preis liege zwischen 44 und 45 Euro je Aktie, was Ströer mit rund 2,5 Milliarden Euro bewerten würde. Das wären gut 20 Prozent mehr als der Börsenschlusskurs vom Dienstag. Sollten die Investoren mit einem öffentlichen Übernahmeangebot einen Anteil von zwei Dritteln erreichen, planen sie ein Delisting, wie das Magazin mit Verweis auf Insider schreibt. Laut dem Bericht berät JP Morgan Ströer bei dem Deal, während Skadden Squared Capital zur Seite steht. Die Finanzierung sollen die Deutsche Bank und Goldman Sachs übernehmen.

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Elring Klinger muss nach nur einem Jahr wieder neuen CFO suchen https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/elring-klinger-muss-nach-nur-einem-jahr-wieder-neuen-cfo-suchen-248285/ Wed, 29 Jul 2026 14:32:24 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248285 Isabelle Damen ist erst seit August 2025 Finanzvorständin beim Automobilzulieferer Elring Klinger. Foto: Elring Klinger

Vor erst einem Jahr wurde Isabelle Damen in den Konzernvorstand von Elring Klinger berufen. Zum Jahresende legt die Finanzchefin ihr Amt bei dem Automobilzulieferer nun schon wieder nieder.

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Isabelle Damen ist erst seit August 2025 Finanzvorständin beim Automobilzulieferer Elring Klinger. Foto: Elring Klinger

Vor erst einem Jahr wurde Isabelle Damen in den Konzernvorstand von Elring Klinger berufen. Zum Jahresende legt die Finanzchefin ihr Amt bei dem Automobilzulieferer nun schon wieder nieder.

Isabelle Damen verlässt Elring Klinger zum 31. Dezember. Der Austritt der Finanzchefin erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen und aus persönlichen Gründen, wie der Automobilzulieferer mitteilt. Mit der Entscheidung wird ihr bis Ende Juli 2028 laufender Vertrag frühzeitig aufgelöst.

Der Abgang kommt überraschend: Erst im August vergangenen Jahres hatte Damen das CFO-Amt bei Elring Klinger als Nachfolgerin von Thomas Jessulat übernommen. Seither verantwortet sie die Bereiche Finance, IT sowie Legal & Compliance des Unternehmens. Wer den Posten zukünftig übernehmen wird, ist bislang noch unklar. Die Nachfolgeregelung wurde bereits in die Wege geleitet.

Damen verfügt über langjährige Führungserfahrung

Vor ihrer Zeit bei Elring Klinger hatte Damen mehr als vier Jahre die CFO-Rolle beim japanischen Chemie- und Pharmaunternehmen Teijin am niederländischen Standort inne. Weitere Führungserfahrung sammelte sie beim Sensorhersteller Sensata Technologies sowie beim Tech-Konzern Thales, jeweils in der Position als Finance Director. Wohin es Damen in Zukunft führt, ist nicht bekannt.

Der Aufsichtsrat habe ihren Wunsch respektiert, „dankt Isabelle Damen für ihr großes Engagement in der Umsetzung der Transformationsstrategie des Unternehmens und wünscht ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute“, heißt es in der Unternehmensmitteilung.

Elring Klinger erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 19,3 Millionen Euro, 2024 lag es mit 150 Millionen Euro im Minus. Die bereinigte Ebit-Marge betrug 5,4 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent).

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CFO-News: Vontobel, A&O Hostels, N26 https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/cfo-news-vontobel-ao-hostels-fortec-elektronik-248218/ Wed, 29 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248218 Antoine Boublil verantwortet künftig die Finanzen von Vontobel. Foto: Vontobel / Collage: FINANCE

Vontobel hat einen Nachfolger für Thomas Heinzl gefunden, Markus Harder wird Finanzchef bei A&O Hostels und Arnd Schwierholz verlässt N26: die aktuellen CFO-News.

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Antoine Boublil verantwortet künftig die Finanzen von Vontobel. Foto: Vontobel / Collage: FINANCE

Vontobel hat einen Nachfolger für Thomas Heinzl gefunden, Markus Harder wird Finanzchef bei A&O Hostels und Arnd Schwierholz verlässt N26: die aktuellen CFO-News.

Antoine Boublil wird neuer Finanzchef bei Vontobel

Im Dezember 2025 hat Vontobel den Rücktritt von Finanzchef Thomas Heinzl verkündet. Nun hat die Schweizer Bank einen Nachfolger für den Manager ernannt: Ab August übernimmt Antoine Boublil das CFO-Amt und wird zugleich neues Mitglied des Vorstands. Die Ernennung gab die Schweizer Bank zusammen mit ihren Halbjahresergebnissen bekannt. 

Der designierte Finanzchef kommt von der Londoner Management- und Technologieberatung Capco, bei der er seit Juni vergangenen Jahres als Senior Advisor tätig ist. Vor seinem Einstieg bei Capco hatte Boublil bereits verschiedene CFO-Rollen inne, darunter bei den Schweizer Banken Credit Suisse und Cembra Money Bank sowie innerhalb des US-amerikanischen Mischkonzerns General Electric. 

A&O Hostels hat CFO Markus Harder an Bord geholt

Die Hostelkette A&O Hostels hat Markus Harderzum neuen CFO berufen. Künftig liegen die Bereiche Finanzen, Recht, Organisation, Geschäftssysteme und -prozesse sowie Risikomanagement und Beschaffung in seinem Verantwortungsbereich. Zudem soll der Neuzugang das Wachstum und die Digitalisierung des Unterkunftsanbieters vorantreiben. 

Harder verfügt über langjährige Erfahrung als Finanzchef: Zuletzt war er als Advisor- und Acting-CFO bei der KI-Plattform PhysicsX tätig, nachdem er diese Position mehr als zehn Jahre beim britischen Tech-Konzern Catchapp bekleidet hatte. Weitere Stationen als CFO umfassen den Übersetzungsanbieter DeepL, den CMS-Anbieter Contentful sowie den Online-Outlet-Shop Mybrands Zalando. 

CFO Arnd Schwierholz verlässt N26

Die Neobank N26 muss sich einen neuen Finanzchef suchen: CFO Arnd Schwierholz wird sein Amt Ende August niederlegen, um sich einem „nächsten Kapitel” zu widmen, wie die Bank mitteilte. Wohin es ihn zieht, ist bislang nicht bekannt. 

Schwierholz ist seit 2023 CFO bei N26. Anschließend übernahm er zusätzliche Verantwortung im Vorstand und wurde Anfang 2026 übergangsweise bis April zum Co-CEO ernannt. Wer seine CFO-Rolle bei N26 übernimmt, ist noch nicht bekannt. Eine Nachfolge werde zu gegebener Zeit kommuniziert. Chief Operating Officer Aytac Aydin übernimmt interimistisch die Verantwortung für das Finanzressort der Neobank. 

CFO-Wechsel bei Fortec Elektronik

Mit Wirkung zum 1. November wirdYannick Moyles-Johnson die Finanzen bei Fortec Elektronik, einem Anbieter von Lösungen in den Bereichen Display-Technologie und Stromversorgungen, verantworten. Als Finanzchef und Vorstandsmitglied tritt er damitdie Nachfolge von Henrik Christiansen an, der die CFO-Position im November 2025 interimistisch übernommen hatte. 

Moyles-Johnson kommt vom Technologiehersteller Promik, wo er seit einem Jahr als CFO und kaufmännischer Geschäftsführer für die Finanzen zuständig ist. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen inne, etwa bei der Technologiegruppe Brockhaus Technologies, dem Zulieferer Brose sowie bei Via Optronics, einem Anbieter von interaktiven Display-Lösungen. 

Weitere CFO-Personalien

Neue Rolle für Philipp Pohlmann: Seit März 2023 verantwortet der CFO die Finanzen der Infrastrukturdienstleister GD Tower und Deutsche Funkturm. Im September rücktPohlmann bei beiden Unternehmen auf die CEO-Position. Er folgt auf Bruno Jacobfeuerborn, der dem Unternehmen als Senior Advisor erhalten bleibt. Bis zur Berufung eines neuen CFO übernimmt Björn Klose, derzeit Leiter Controlling der Deutschen Funkturm, übergangsweise die Leitung des Finanzressorts des Unternehmens. 

Lukas Leuenberger legt sein CFO-Amt beim Schweizer Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler Ende 2027 nieder. Leuenberger ist seit Juli 2019 für das Unternehmen tätig. Zuvor war er mehr als fünf Jahre Finanzchef beim Medienvermarkter Goldbach Group. Wohin es ihn in Zukunft führt, ist bislang nicht bekannt. 

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Berenberg schockt mit Gewinneinbruch von mehr als 60 Millionen Euro https://www.finance-magazin.de/banking-berater/bilanzierung/berenberg-schockt-mit-gewinneinbruch-von-mehr-als-60-millionen-euro-247801/ Wed, 22 Jul 2026 12:09:04 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247801 Der Jahresabschluss 2025 der Hamburger Bank offenbart mehr als nur schwache Zahlen. Foto: Jonas Weinitschke – stock.adobe.com

Spürbare Einbußen, Mängel bei Organkrediten und Verstöße bei der Bilanzierung. Das offenbart der Jahresabschluss 2025 von Berenberg.

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Der Jahresabschluss 2025 der Hamburger Bank offenbart mehr als nur schwache Zahlen. Foto: Jonas Weinitschke – stock.adobe.com

Spürbare Einbußen, Mängel bei Organkrediten und Verstöße bei der Bilanzierung. Das offenbart der Jahresabschluss 2025 von Berenberg.

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CFO-News: Circus, Prysmian, Wacker Neuson  https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/cfo-news-circus-prysmian-wacker-neuson-247744/ Wed, 22 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247744 Christian Bauer übernimmt ab dem 1. Oktober 2026 das CFO-Amt bei Circus. Foto: Circus

Circus holt Ex-Volocopter-CFO Christian Bauer ins Haus, Prysmian muss sich einen neuen CFO suchen und Finanzvorstand Christoph Burkhard verlässt Wacker Neuson: die aktuellen CFO-News.

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Christian Bauer übernimmt ab dem 1. Oktober 2026 das CFO-Amt bei Circus. Foto: Circus

Circus holt Ex-Volocopter-CFO Christian Bauer ins Haus, Prysmian muss sich einen neuen CFO suchen und Finanzvorstand Christoph Burkhard verlässt Wacker Neuson: die aktuellen CFO-News.

Christian Bauer wird Finanzchef bei Circus

Anfang Juli gab Circus bekannt, dass das Unternehmen einen neuen CFO berufen hat. Nun ist auch sein Name bekannt: Christian Bauer wird neuer CFO und Co-CEO bei dem Food-Tech-Unternehmen. Der Neuzugang tritt seine Doppelrolle zum 1. Oktober an und folgt auf Fabian Becker, der das Unternehmen Ende Juni verlassen hat. Künftig liegen neben den Finanzen auch die Finanzierungsstrategie, das M&A-Geschäft sowie die internationale Expansion in seinem Verantwortungsbereich. 

Bauer wechselt von dem niederländischen Finanzdienstleister Innoenergy, wo er seit April 2025 die CEO-Rolle für die DACH-Region innehat. CFO-Erfahrung bringt er aus seiner Zeit beim Luftfahrtunternehmen Volocopter mit: Von 2010 bis 2025 war er dort als CCO und Interim-CFO tätig. 

Den neuen Doppelposten bei Circus tritt Bauer in einer turbulenten Phase an: Vergangene Woche verlor Circus an der Börse mehr als 50 Prozent seines Wertes. Auslöser war eine Unternehmensmitteilung zur Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026, die einen Gewinnrückgang prognostizierte.  

Finanzchef Angelo Torcia verlässt Prysmian

Nach mehr als fünf Jahren als Deutschland-CFOdes italienischen Kabelherstellers Prysmian legt Angelo Torcia den Posten zum 31. Juli auf eigenen Wunsch nieder. Gleichzeitig tritt er aus der Geschäftsführerposition von Prysmian Cable Industrial sowie aus dem Beirat von Kabeltrommel zurück. 

Vor seinem Einstieg bei Prysmian war er 13 Jahre innerhalb des ehemaligen Mischkonzerns General Electric tätig, darunter bei dem Finanzdienstleiter GE Capital, der GE-Holding sowie bei dem Elektrounternehmen GE Power Conversion, wo er zuletzt Leiter Finanzen war. Neben seinen CFO-Posten agiert Torcia zusätzlich als Gründer und Shareholder bei Coffee Colorato und Wonderpops.  

Künftig möchte er sich neuen beruflichen Herausforderungen außerhalb des Unternehmens widmen, etwa durch Positionen in Aufsichtsräten, sagt Torcia gegenüber FINANCE. Seine Nachfolge für das CFO-Amt bei Prysmian stehe bislang nicht fest.

Christoph Burkhard legt CFO-Amt bei Wacker Neuson nieder

Mit seinem Eintritt im Juni 2021 half Christoph Burkhard Wacker Neuson, die Führungskrise des Baumaschinenherstellers zu beenden. Damals musste das Unternehmen während der Coronapandemie mit mehreren Abgängen in der Führungsspitze ringen. Nun scheidet der erfahrene CFO zum 31. August im besten gegenseitigen Einvernehmen aus dem Münchener Unternehmen aus, wie Wacker Neuson mitteilte 

Bevor Burkhard zu Wacker Neuson wechselte, hatte er mehr als vier Jahre die Position des Finanzchefs bei dem Windkraftanlagenhersteller Nordex inne. Wohin es ihn in Zukunft verschlägt, ist bislang unbekannt. 

Seine Nachfolge bei Wacker Neuson ist indesbereits geregelt und kommt aus den eigenen Reihen: Reinhard Frisch, derzeit kaufmännischer Geschäftsführer bei der Wacker Neuson Produktion, rückt ab September auf den CFO-Posten. Er ist seit 2004 Teil der Gruppe und hatte seither verschiedene Führungspositionen inne, darunter die des CFO bei Wacker Neuson North America. 

Weitere CFO-Personalien

Nextlane hat Magnus Lindholm zum neuen CFO berufen. In seiner neuen Rolle verantwortet ernftig die Finanzen des Automobilsoftwareanbieters auf globaler Ebene, wie das Unternehmen mitteilte. Er kommt von dem schwedischen Softwareentwickler Extenda Retail, wo er die CFO-Position seit Januar 2025 bekleidet hat. Zuvor hatte Lindholm verschiedene Führungspositionen im Finanzbereich inne, etwa bei den Softwareunternehmen IFS, der Hoist Group und Qmatic. 

CFO-Wechsel bei Lloyd Lifestyle: Robert Puster tritt zum 3. August die Nachfolge von Finanzchef Thomas Schmies an, der den Anbieter von Premiumschuhen Ende Juli auf eigenen Wunsch verlässt, gab das Unternehmen bekannt. Der NeuzugangPusterwar zuletzt seit Januar 2021 als Geschäftsführer für die Finanzen des Modehändlers Roeckl Handschuhe & Accessoires zuständig. 

Jérôme Korn-Fourcade rückt bei der BBT-Gruppe ab August auf den CFO-Posten. Der 46-Jährige arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt bei dem christlichen Träger von Pflege- und Sozialeinrichtungen. Zuletzt hatte Korn-Fourcade die Rolle des Geschäftsführers für die Region Koblenz-Saffig inne, in der er die Unternehmenssteuerung und Finanzen verantwortete. 

Agraya erweitert die Führungsebene mit einer neugeschaffeneCFO-Position, um die Führungsexpertise in Finanzen, Recht und Technologie auszubauen. Für das Amt hat der Landwirtschaftsdienst Tilman Felshart in das Führungsteam berufen, der ab August für die Bereiche Finanzen, Recht, IT, Personalwesen, Einzelhandel und Betriebsführung zuständig sein wird. Felshart wechselt von dem Naturkosmetikhersteller Kroll Cosmetics, bei dem er im April 2022 als Finanzchef eingestiegen ist. 

Kia Deutschlandhat Medienberichten zufolgeHowon Lee als neuen CFO aus Seoul geholt. Er begann seine Karriere bei dem Automobilhersteller 2010 und hatte seitdem verschiedene Führungspositionen im Finanzbereich inne. Der 41-Jährige folgt auf Jungseol Lee, der sich innerhalb des Konzerns neuen Tätigkeiten widmen wird.

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CFO Christoph Burkhard verlässt Wacker Neuson https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/cfo-christoph-burkhard-verlaesst-wacker-neuson-247672/ Mon, 20 Jul 2026 14:46:18 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247672 Christoph Burkhard verantwortet seit Juni 2021 die Finanzen bei Wacker Neuson. Foto: Wacker Neuson Group; Collage: FINANCE

Vor mehr als fünf Jahren half Christoph Burkhard, die Führungskrise bei Wacker Neuson zu überwinden. Nun verlässt der CFO den Baumaschinenhersteller. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen.

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Christoph Burkhard verantwortet seit Juni 2021 die Finanzen bei Wacker Neuson. Foto: Wacker Neuson Group; Collage: FINANCE

Vor mehr als fünf Jahren half Christoph Burkhard, die Führungskrise bei Wacker Neuson zu überwinden. Nun verlässt der CFO den Baumaschinenhersteller. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen.

Nach mehr als fünf Jahren als Finanzchef bei Wacker Neuson legt Christoph Burkhard sein Amt zum 31. August nieder. Der erfahrene CFO hatte den Posten bei dem Münchner Baumaschinenhersteller im Juni 2021 in einer turbulenten Phase übernommen: Damals musste das Unternehmen mit Abgängen in der Führungsspitze sowie der Coronapandemie ringen. Den Grund für sein Ausscheiden nennt Wacker Neuson nicht.

„Wir danken Herrn Burkhard für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit sowie seine wichtigen Beiträge zur nachhaltigen strukturellen Weiterentwicklung des Unternehmens. Wir wünschen Herrn Burkhard für seinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, erklärte Hans Neunteufel, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Wacker Neuson. 

FINANCE Köpfe

Christoph Burkhard

Wacker Neuson SEMehr lesen

Vor seiner Zeit in München war Burkhard viereinhalb Jahre als CFO bei dem Hamburger Windkraftanlagenhersteller Nordex tätig. Schon zuvor sammelte er Erfahrung als Führungskraft in der Windenergiebranche: Knapp zwei Jahrzehnte arbeitete Burkhard beim Tech-Konzern Siemens im Bereich Windkraft, zuletzt als CFO Offshore. Wohin es ihn als Nächstes verschlägt, ist bislang unbekannt.

Reinhard Frisch rückt auf die CFO-Position

Sein Nachfolger steht bereits fest: Reinhard Frisch, derzeit kaufmännischer Geschäftsführer bei der Wacker Neuson Produktion, übernimmt den Posten zum 1. September. Der designierte Finanzchef gehört bereits seit 2004 zur Wacker Neuson Gruppe und bekleidete seither verschiedene Führungspositionen, darunter die des CFO bei Wacker Neuson North America.

Wacker Neuson erzielte 2025 einen Umsatz von mehr als 2,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um 7,6 Prozent auf 132,4 Millionen Euro, die Ebit-Marge betrug 6 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 2,2 Milliarden Euro und 2,4 Milliarden Euro bei einer Ebit-Marge, die zwischen 6,5 Prozent und 7,5 Prozent liegen soll.

]]> Bafin greift bei Teamviewer, Helaba und Dermapharm durch  https://www.finance-magazin.de/finanzabteilung/bilanzierung/bafin-greift-bei-teamviewer-helaba-und-dermapharm-durch-247660/ Mon, 20 Jul 2026 12:06:23 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247660 Die Bafin erlässt eine Reihe an Maßnahmen. Foto: nmann77 - stock.adobe.com

Die Bafin hat gegen Teamviewer eine Geldbuße verhängt, die Heleba zur Beseitigung von Mängeln aufgefordert und bei Dermapharm eine Bilanzkontrolle angekündigt. Darum geht es im Detail.

]]> Die Bafin erlässt eine Reihe an Maßnahmen. Foto: nmann77 - stock.adobe.com

Die Bafin hat gegen Teamviewer eine Geldbuße verhängt, die Heleba zur Beseitigung von Mängeln aufgefordert und bei Dermapharm eine Bilanzkontrolle angekündigt. Darum geht es im Detail.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zeigt sich zuletzt besonders aktiv: In Folge hat die Behörde gleich drei Unternehmen ins Visier genommen. Betroffen sind der Softwareanbieter Teamviewer, die Landesbank Helaba sowie das Pharmaunternehmen Dermapharm. 

Vor rund zwei Jahren wurde Teamviewer Opfer einer Cyberattacke. Nun wirft die Bafin dem Softwareunternehmen einen Verstoß gegen die Marktmissbrauchsverordnung und verhängt eine Geldstrafe in Höhe von 240.000 Euro. Die Anschuldigung: mangelnde Transparenz. Teamviewer hätte den Cyberangriff „unverzüglich“ in einer Ad-hoc-Mitteilung als Insiderinformation veröffentlichen müssen.  

„Im Sinne größtmöglicher Transparenz wurden alle relevanten Informationen unverzüglich über das Teamviewer Trust Center veröffentlicht, was dem im Technologiesektor üblichen Vorgehen für sicherheitsrelevante Meldungen entspricht“, kommentiert ein Unternehmenssprecher auf FINANCE-Anfrage. Dem Softwareunternehmen zufolge sei die Öffentlichkeit „in geeigneter Weise laufend über den Vorfall informiert“ worden. Die IT-Sicherheit der Kunden sei zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt gewesen. 

Helaba muss Geldwäsche-Kontrolle verschärfen 

Auch bei der Helaba hat die Bafin Mängel festgestellt: Der Behörde zufolge weist die Hessische Landesbank Defizite in der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf. Konkret habe das Institut die Sorgfaltspflichten bei Kundendaten nicht erfüllt und damit das Geldwäsche- sowie das Kreditwesengesetz verletzt. Die Bafin hat die umgehende Mängelbeseitigung angefordert. 

Die Helaba gibt sich einsichtig: Man sei sich der hohen Bedeutung der Geldwäsche- und Betrugsprävention bewusst. „Wir stehen im engen Austausch mit der Bafin, um die Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen“, teilt die Geschäftsbank FINANCE mit. 

Bafin ordnet Bilanzprüfung bei Dermapharm an 

Das Grünwalder Pharmaunternehmen Dermapharm steht ebenfalls im Fokus der Aufsichtsbehörde: Die Bafin ordnet eine Bilanzkontrolle für das vergangene Geschäftsjahr an, da Dermapharm gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen haben soll. Konkret soll das Unternehmen eine Forderung inklusive Zinsansprüche in Höhe von 63,2 Millionen Euro „möglicherweise fehlerhaft“ abgebildet haben. Zudem lägen Anhaltspunkte dafür vor, dass Geschäftsvorfälle mit einem nahestehenden Unternehmen unzureichend erläutert wurden.  

Dermapharm hingegen ist von der Ordnungsmäßigkeit seiner Rechnungslegung überzeugt und werde die Bafin bei ihrer Prüfung „transparent, kooperativ und umfassend untersützen“, wie das Pharmaunternehmen FINANCE auf Anfrage mitteilt. Zu konkreten Prüfungsinhalten wollte sich Dermapharm nicht äußern. 

]]> Finanzierungen: Ista, Sixt, Smag https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/finanzierungsticker/finanzierungen-ista-sixt-smag-247564/ Mon, 20 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247564 Ista ist auf die Abrechnung von Energiekosten spezialisiert. Foto: nmann77 – stock.adobe.com

Ista hat sich ein Rating von S&P besorgt, Sixt erzielt seine bislang besten Konditionen am Bondmarkt und das Smag erlebt einen schwachen Börsenstart – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

]]> Ista ist auf die Abrechnung von Energiekosten spezialisiert. Foto: nmann77 – stock.adobe.com

Ista hat sich ein Rating von S&P besorgt, Sixt erzielt seine bislang besten Konditionen am Bondmarkt und das Smag erlebt einen schwachen Börsenstart – die wöchentlichen Finanzierungs-News.

Ista refinanziert Term Loan B und besorgt sich S&P-Rating

Der Essener Energiedienstleister Ista hat seine syndizierte Kreditfazilität refinanziert. Die neu abgeschlossene Linie hat ein Gesamtvolumen von 1,55 Milliarden Euro, wie Ista auf Anfrage von DerTreasurer mitteilte. Laut einem Report der Ratingagentur Moody’s sollen gut zwei Drittel des Volumens auf einen Term Loan B entfallen, der Rest auf eine Revolving Credit Facility (RCF). Damit refinanzieren die Essener unter anderem einen Term Loan B in Höhe von rund 750 Millionen Euro, der 2027 zur Fälligkeit steht. 

Anlässlich des neuen syndizierten Kredits hat S&P der Trionista SE, der Holdinggesellschaft hinter der Ista Gruppe, erstmals ein langfristiges Investment-Grade-Rating von „BBB“ mit stabilem Ausblick zugewiesen.  

Sixt mit neuer Bestmarke bei Benchmark-Anleihe

Sixt hat eine neue Unternehmensanleihe in Höhe von 500 Millionen Euro begeben. Das Papier hat eine Laufzeit bis Januar 2031 und trägt einen Kupon von 3,75 Prozent. Laut Unternehmensangaben betrug der Spread bei Zuteilung 90 Basispunkte, was die bislang günstigsten Konditionen in der Sixt-Geschichte seien. Das Orderbuch war mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro mehr als dreifach überzeichnet. Die Ratingagentur S&P bewertet die Anleihe mit „BBB“, was dem unteren Bereich des Investment-Grade-Spektrums entspricht. 

Die Erlöse will der Münchener Mobilitätsdienstleister vor allem in den Ausbau der Fahrzeugflotte, die Erweiterung des internationalen Standortnetzes sowie in Technologieinvestitionen stecken. Als Joint Lead Manager der Emission fungierten BayernLB, Commerzbank, Deutsche Bank, ING sowie Unicredit. 

Rüstungsunternehmen Smag stolpert an die Börse

Smag Mobile Antenna Masts ist Anfang vergangener Woche an die Frankfurter Börse gegangen und wird dort in dem KMU-Segment Scale gelistet. Das Unternehmen aus Salzgitter ist ein Hersteller von mobilen Mastsystemen für Militär- und Verteidigungsanwendungen. Der Ausgabepreis der Aktie betrug 46 Euro und spülte Smag rund 30 Millionen Euro brutto in die Kasse.  

Das Papier geriet allerdings gleich zu Beginn massiv unter Druck: Allein am ersten Handelstag fiel der Preis um rund 40 Prozent. Zum Ende der Woche betrug das Kursminus immer noch knapp 10 Prozent. 

Weitere Finanzierungsmeldungen

Europäische Rüstungs-Start-ups sammeln weiter große Summen ein: Helsing hat eine neue Series-E-Runde über 1,8 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, was umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro entspricht. Die Bewertung des 2021 gegründeten Münchener Drohnen- und Softwareherstellers steigt damit auf 18 Milliarden US-Dollar (etwa 15,7 Milliarden Euro). Zu den Investoren zählen unter anderem Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JP Morgan Chase und Stepstone. Die Finanzierungsrunde folgt wenige Monate nach dem Amtsantritt von CFO Anita Szarek. 

Der Online-Autoteilehändler Autodoc hat sich erstmals auf den institutionellen Kreditmarkt begeben und ein Finanzierungspaket von insgesamt 580 Millionen Euro gesichert. Das Kernstück bildet ein Term Loan B über 530 Millionen Euro mit siebenjähriger Laufzeit und einem Zinssatz von 3,5 Prozent. Ergänzend wurde eine revolvierende Kreditfazilität (RCF) über 50 Millionen Euro zu 3 Prozent mit einer Laufzeit von sechseinhalb Jahren vereinbart. Mit dem frischen Kapital aus dem Term Loan B will Autodoc den Rückkauf von Aktien der Autodoc SE finanzieren, die zurzeit noch vom Private-Equity-Investor Apollo gehalten werden,sowie zur Begleichung der mit der Transaktion verbundenen Gebühren und Aufwendungen. Die Transaktion dient der Neustrukturierung der Gruppe: Mit dem Kapital wurde die Autodoc Holding SE als neue Konzernmutter gegründet. Alleinige Eigentümerin der Holding ist Autotech, die Investmentgesellschaft der drei Autodoc-Gründer.

Die Münchener Beteiligungsgesellschaft Aton hat erstmals einen Schuldschein begeben. Das Unternehmen sammelte dabei 87 Millionen Euro. Das angestrebte Volumen habe aufgrund hohen Investoreninteresses übertroffen werden können, teilte Aton mit.  

Der Erdölkonzern OMV hat sich eine Finanzierung bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) gesichert. Die Fazilität hat ein Volumen in Höhe von 450 Millionen Euro und dient dem Bau einer neuen Produktionsstätte von grünem Wasserstoff südlich von Wien. 

Eurogrid, die Muttergesellschaft des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz, hat einen EU Green Bond mit Fälligkeit 2040 um 104 Millionen Euro aufgestockt.Die zusätzlichen Mittel sollen für Investitionen in die Stromnetzinfrastruktur genutzt werden. Der ursprüngliche Bond wurde im Herbst 2025 als Teil der ersten Emission eines EU Green Bond nach dem neuen europäischen Standard durch ein deutsches Unternehmen begeben. Das Volumen lag damals bei 1,1 Milliarden Euro. 

Der Münchner Hersteller von Quantensensoren Forschungsingenieur QuantumDiamonds hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 91 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Eigenkapitalrunde von 15 Millionen Euro wurde von dem Climate-Tech-Investor World Fund angeführt, während unter anderem IQ Capital als Co-Investor beteiligt war. Zusätzlich stellen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie der Freistaat Bayern 76 Millionen Euro an nicht-dilutiven Fördermitteln bereit. Mit dem frischen Kapital plant das im Jahr 2022 gegründete Start-up, seine auf Quantensensoren basierende Inspektionstechnologie für Halbleiter auszubauen. Taylor Wessing hat in diesem Zusammenhang IQ Capital rechtlich beraten. 

Das auf Quantencomputing spezialisierte Unternehmen Aqarios ist an die Börse gegangen. Das Unternehmen wählte dafür eine Spac-Transaktion, bei der die Fonterelli SPAC 4 AG als Mantelgesellschaft fungierte. Aqarios wurde 2021 als Spin-off der Ludwig-Maximilians Universität München (LMU) gegründet.  

Das auf Immobiliensoftware spezialisierte Startup Nestermind aus Zürich hat eine Seed-Finanzierungsrunde im siebenstelligen Bereich abgeschlossen. Getragen wurde diese von nicht näher genannten Investoren aus der Schweizer Immobilienbranche. Das frische Kapital fließt in die Produktentwicklung und den Ausbau des Teams. 

Rating-Meldungen

Fitch hat das Rating „BBB“ von Bayer bestätigt, der Ausblick ist unverändert negativ.  

S&P hat denAusblick für die Bonität der Commerzbank von positiv auf stabil gesenkt, das Rating liegt weiter bei „A“. 

S&P hat Trionista, der Holdinggesellschaft des Energiedienstleisters Ista, ein initiales Rating „BBB” mit stabilem Ausblick gegeben.   

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