Nach mehr als fünf Jahren als Finanzchef bei Wacker Neuson legt Christoph Burkhard sein Amt zum 31. August nieder. Der erfahrene CFO hatte den Posten bei dem Münchner Baumaschinenhersteller im Juni 2021 in einer turbulenten Phase übernommen: Damals musste das Unternehmen mit Abgängen in der Führungsspitze sowie der Coronapandemie ringen. Den Grund für sein Ausscheiden nennt Wacker Neuson nicht.
„Wir danken Herrn Burkhard für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit sowie seine wichtigen Beiträge zur nachhaltigen strukturellen Weiterentwicklung des Unternehmens. Wir wünschen Herrn Burkhard für seinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, erklärte Hans Neunteufel, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Wacker Neuson.
Vor seiner Zeit in München war Burkhard viereinhalb Jahre als CFO bei dem Hamburger Windkraftanlagenhersteller Nordex tätig. Schon zuvor sammelte er Erfahrung als Führungskraft in der Windenergiebranche: Knapp zwei Jahrzehnte arbeitete Burkhard beim Tech-Konzern Siemens im Bereich Windkraft, zuletzt als CFO Offshore. Wohin es ihn als Nächstes verschlägt, ist bislang unbekannt.
Reinhard Frisch rückt auf die CFO-Position
Sein Nachfolger steht bereits fest: Reinhard Frisch, derzeit kaufmännischer Geschäftsführer bei der Wacker Neuson Produktion, übernimmt den Posten zum 1. September. Der designierte Finanzchef gehört bereits seit 2004 zur Wacker Neuson Gruppe und bekleidete seither verschiedene Führungspositionen, darunter die des CFO bei Wacker Neuson North America tätig.
Wacker Neuson erzielte 2025 einen Umsatz von mehr als 2,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um 7,6 Prozent auf 132,4 Millionen Euro, die Ebit-Marge betrug 6 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 2,2 Milliarden Euro und 2,4 Milliarden Euro bei einer Ebit-Marge, die zwischen 6,5 Prozent und 7,5 Prozent liegen soll.