Esra Laubach https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/esra-laubach/ für kluge Finanzentscheidungen Thu, 15 Oct 2026 13:50:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.7 Berenberg: Investmentbank-Chefin Janssens geht nach 15 Jahren https://www.finance-magazin.de/banking-berater/banker-wechsel/berenberg-investmentbank-chefin-janssens-geht-nach-15-jahren-252822/ Thu, 15 Oct 2026 12:03:55 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=252822 Seit Anfang 2026 war sie Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei Berenberg, nun verlässt die Investmentbank-Chefin Laura Janssens die Privatbank. Foto: Berenberg/Montage: FINANCE

Erst Anfang 2026 rückte Laura Janssens in die erweiterte Geschäftsleitung von Berenberg auf. Nun verlässt sie die Privatbank nach 15 Jahren. Ihr Nachfolger stand bereits vorab fest.

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Seit Anfang 2026 war sie Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei Berenberg, nun verlässt die Investmentbank-Chefin Laura Janssens die Privatbank. Foto: Berenberg/Montage: FINANCE

Erst Anfang 2026 rückte Laura Janssens in die erweiterte Geschäftsleitung von Berenberg auf. Nun verlässt sie die Privatbank nach 15 Jahren. Ihr Nachfolger stand bereits vorab fest.

Die bisherige Chefin der Investmentbank von Berenberg, Laura Janssens, beendet ihre 15-jährige Karriere bei Berenberg. Wann genau sie ausscheidet, ist noch nicht bekannt. Erst Anfang 2026 wurde die in London ansässige Investmentbankerin in die erweiterte Geschäftsleitung aufgenommen. Aus einem internen Schreiben wurde nun bekannt, dass Janssens ihre bisherigen Rollen an Neuzugang Gunnar Regier abgibt. Über die Nachricht hatte der „Platow Brief“ zuerst berichtet.

Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass der langjährige JP-Morgan-Manager Regier zum Januar 2027 in die erweiterte Geschäftsleitung wechseln und später die volle Verantwortung für das Investmentbankgeschäft übernehmen wird. Die Genehmigung der Finanzaufsicht steht noch aus.

Ein mögliches Ausscheiden von Janssens war im Zuge der Berufung von Regier nicht kommuniziert worden. Wie eine mögliche Rollenverteilung zwischen den beiden beziehungsweise wie die Berichtslinien hätten aussehen können, ist nicht bekannt.

Laura Janssens war seit 2011 bei Berenberg

Für Janssens endet damit eine 15-jährige Karriere bei Berenberg – neun Monate nach ihrer Berufung in das Führungsgremium. Als Begründung für den Weggang heißt es in dem internen Schreiben: „Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Laura Janssens sich entschieden hat, Berenberg zu verlassen, um eine Auszeit zu nehmen, bevor sie sich neuen beruflichen Herausforderungen widmet“, so zitiert es die „Börsen-Zeitung“.

Die 50-Jährige leitete bisher neben ihrer Verantwortung für das europäische Investmentbanking zudem die Londoner Niederlassung der deutschen Traditionsbank, den zweitgrößten Standort der Privatbank. Diese Aufgabe soll künftig der seit 2011 für Berenberg tätige David Hogg übernehmen, wie die Mitarbeiter-Information verlauten lässt. Die Genehmigung der britischen Finanzaufsicht FCA steht noch aus.

Vor ihrer Zeit bei Berenberg arbeitete Janssens acht Jahre bei Merrill Lynch und vier Jahre bei UBS. Sie kam 2011 zu Berenberg und übernahm bereits im folgenden Jahr die Leitung des europäischen Research-Bereichs. Später leitete sie für rund drei Jahre das europäische Aktiengeschäft und seit Juni 2020 die Londoner Niederlassung. Seit 2023 stand sie an der Spitze der Investmentbank.

Bafin stieß Neuordnung bei Berenberg an

Hans-Walter Peters, der die Bank derzeit gemeinsam mit Michael Horf führt, würdigte in der Mitarbeiterinformation Janssens Beitrag zum Ausbau des Geschäfts der Investmentbank. Er dankte ihr für „ihr großes Engagement, ihre Kompetenz und ihre harte Arbeit“ in den vergangenen 15 Jahren.

Ihr Abgang fügt sich in die umfassende Neuordnung der Bankführung. Im Juni hatte die Bafin die damaligen GeschäftsleiterHendrik Riehmer, David Mortlock und Christian Kühn wegen Governance-Verstößen im Zusammenhang mit Markttransaktionen und weiteren Sachverhalten abgesetzt. Seither leiten Peters und Horf Berenberg als Sonderbeauftragte. Das Management soll nach und nach neu besetzt werden.

Gunnar Regier soll in Berenbergs Geschäftsleitung aufrücken

Mit Regier setzt Berenberg für das Investmentbankgeschäft auf einen Manager, der zuvor lange für JP Morgan tätig war. Zunächst soll er Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung werden. Nach Abschluss des aufsichtsrechtlichen Verfahrens ist im Laufe des Jahres 2027 auch sein Eintritt in die Geschäftsleitung vorgesehen. Für diese Führungsebene plant die Bank weitere Besetzungen: Christian Schumacher soll nach seiner Rückkehr von Hansainvest voraussichtlich ab Mitte 2027 hinzukommen.

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Restrukturierungs-News: Falkensteg, Rödl, EKD-Gruppe  https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/restrukturierungs-news-falkensteg-roedl-ekd-gruppe-252790/ Thu, 15 Oct 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=252790 Das Debt Advisory bei Falkensteg wird künftig von dem ehemaligen EY-Berater Pierre Schmidt geleitet. Foto: Falkensteg/Montage: FINANCE

Debt-Advisory-Spezialist Pierre Schmidt verstärkt Falkensteg, Rödl bündelt Restrukturierungskompetenz, und EKD meldet Insolvenz an – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

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Das Debt Advisory bei Falkensteg wird künftig von dem ehemaligen EY-Berater Pierre Schmidt geleitet. Foto: Falkensteg/Montage: FINANCE

Debt-Advisory-Spezialist Pierre Schmidt verstärkt Falkensteg, Rödl bündelt Restrukturierungskompetenz, und EKD meldet Insolvenz an – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

Debt-Advisory-Spezialist Pierre Schmidt verstärkt Falkensteg

Die Transformationsberatung Falkensteg baut ihrDebt Advisory aus: Pierre Schmidt hat zum Oktober als Partner die Leitung der noch jungen Sparte übernommen. Das gab das Haus in einer Mitteilung bekannt. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung von Ernst & Young, PwC, der Berliner Bank und der IKB mit. Zuvor baute Schmidt bei EY das Debt-Advisory-Team in der DACH-Region auf und betreute Wachstumsfinanzierungen, Infrastrukturprojekte sowieRestrukturierungen. 

Die Spezialisierung auf Debt Advisory folgt einem Markttrend: Banken agieren selektiver, alternative Finanzierungsquellen gewinnen an Bedeutung, und viele Unternehmen benötigen im aktuellen Umfeld Unterstützung bei Neufinanzierungen und Umstrukturierungen ihrer Fremdkapitalquellen. Mit Schmidt setzt Falkensteg auf die Verzahnung von Restrukturierung und Corporate Finance, um Mandanten entlang der gesamten Transaktions- und Finanzierungskette zu beraten. Jonas Eckhardt übergibt die bisherige Verantwortung für Debt Advisory und konzentriert sich auf sein bestehendes M&A-Geschäft.

Rödl bündelt Restrukturierungskompetenz

Steigende Insolvenzzahlen, schwache Nachfrage und tiefgreifender Transformationsdruck prägen derzeit die deutsche Wirtschaft. Auf diesen wachsenden Restrukturierungsbedarf reagiert das Beratungshaus Rödl eigenen Angaben zufolge und bündelt künftig seine Kompetenzen aus Betriebswirtschaft, Recht, Steuern und internationaler Beratung in einer neuen, fachübergreifenden Struktur: dem „Center of Excellence Restructuring & Turnaround“. Dessen Leitung übernehmen die Partner Lars Richter, Head of Business Recovery Services, und Georg Abegg. 

Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie grenzüberschreitenden Restrukturierungen ganzer Unternehmensgruppen liegen. Dafür will Rödl auf spezialisierte Turnaround-Teams in Spanien, Portugal, Frankreich, Italien, Tschechien, Rumänien und Polen zurückgreifen. So sollen die jeweiligen Maßnahmen unter Berücksichtigung der lokalen Rahmenbedingungen aufeinander abgestimmt und in ein länderübergreifendes Gesamtkonzept überführt werden.

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Restrukturierungs-News: SGP Schneider Geiwitz, Lecon, CMS

SGP Schneider Geiwitz wächst mit Ex-Lutz-Abel-Partner, Lecon baut Restrukturierungsberatung aus und CMS verstärkt Insolvenzverwaltung in Berlin – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

Solar-Anbieter Energiekonzepte Deutschland ist insolvent

Sechs Unternehmen der Energiekonzepte Deutschland (EKD)-Gruppe haben beim Amtsgericht Leipzig Insolvenzanträge gestellt. Die siebte Gesellschaft, die ES Energiesysteme aus Edermünde, soll in Kürze folgen. Das Gericht bestellte Lucas F. Flöther (Flöther & Wissing) zum vorläufigen Insolvenzverwalter aller sechs Gesellschaften. Mit rund 350 Beschäftigten gehört die EKD-Gruppe zu den großen deutschen Anbietern für intelligentes Energiemanagement und montiert Solaranlagen, Stromspeicher und Wallboxen. Seit der Gründung verkaufte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge mehr als 45.000 Systeme. 

Auslöser der Insolvenz: Ein Investor habe die erforderliche Finanzierung nicht mehr sicherstellen können, weitere Finanzierungsgespräche blieben erfolglos.

Branicks: Einigung zum Sanierungskonzept

Die Branicks Group hat einen entscheidenden Schritt in seiner Restrukturierung gemacht. Trotz der Ablehnung eines wichtigen Tagesordnungspunkts durch die Hauptversammlung am 9. Oktober konnte eine Einigung mit den wesentlichen Gläubigern erzielt werden. Das Sanierungskonzept, das am 30. Juli vorgestellt wurde, kann nun vollzogen werden. Die neu gewählten Aufsichtsratsmitglieder Matthias Danne und Johannes Conradi haben ihre Positionen angenommen und sollen als Vorsitzender und Stellvertreter des Aufsichtsrats vorgeschlagen werden. Damit sind die wesentlichen Hindernisse beseitigt, und die Umsetzung des Sanierungskonzepts ist auf Kurs, um bis spätestens Ende März 2027 abgeschlossen zu sein.

Im März 2024 musste das Frankfurter Immobilienunternehmen in ein Starug-Verfahren flüchten. Zwei Jahre später hatte sich die andauernde Krise bei dem Immobilieninvestor zugespitzt: Das Unternehmen konnte ein Schuldscheindarlehen nicht tilgen und befand sich zu dem Zeitpunkt bereits in Gesprächen mit seinen Geldgebern. 

Leuna-Polyamid wird stillgelegt

Trotz intensiver Investorensuche wurde keine tragfähige Fortführungslösung für die Auffanggesellschaft des bereits seit Anfang des Jahres kriselnden Chemiewerks Domo Caproleuna gefunden.Nun muss Leuna-Polyamid den Betrieb abwickeln, rund 400 Beschäftigte sind betroffen. Das Gericht bestellte Lucas Flöther (Flöther & Wissing) zum Insolvenzverwalter, der zuvor bereits seit Juni als Sachwalter tätig war. Das Unternehmen produzierte Caprolactam, Phenol, Aceton sowie Polyamid 6, einen technischen Kunststoff für Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie. Die Stilllegung umfasst die Sicherung, Entleerung und Reinigung der Anlagen. Das Land Sachsen-Anhalt finanziert und überwacht die Maßnahmen, um Gefahren für Menschen und Umwelt zu vermeiden. 

Die KanzleiK&L Gates begleitet die Geschäftsführung bei der geordneten Stilllegung. Die Restrukturierungs- und Insolvenzrechtspartner Georg Bernsau und Nadja Raiß (K&L Gates) hatten das Unternehmen bereits während der Eigenverwaltung beraten und den Investorenprozess begleitet.

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Galeria: Die überraschende, nicht überraschende Insolvenz

FINANCE+Galeria muss erneut Insolvenz anmelden. Angesichts der dramatischen Kassenlage kommt das nicht überraschend. Die Rolle der Eigentümer und Finanzierer wirft Fragen auf.

Bleiverarbeiter JL Goslar schließt Schutzschirmverfahren

Innerhalb von nur drei Monaten hat JL Goslar die Sanierung geschafft: Die Gläubiger des Bleiverarbeitungsunternehmens stimmten dem Insolvenzplan einstimmig zu. Als Verfahrensbevollmächtigter war Jörg Grau (Heublein Grau Rechtsanwälte) gesetzt, als Sachwalter Torsten Gutmann (Pluta).  

Bei der Sanierung wurden in erster Linie die Kapazitäten an die Marktgegebenheiten angepasst und 27 Arbeitsplätze abgebaut. Zudem soll die Tochter JL Goslar Anoden mit der Muttergesellschaft zum Jahreswechsel verschmolzen werden, wodurch Strukturen vereinfacht und Kosten gesenkt werden.

Elektronikspezialist Tech Power Electronics Group ist saniert

Die Gläubiger der deutschen Gruppengesellschaften des Elektrospezialisten Tech Power Electronics Group stimmten Ende September den Insolvenzplänen zu und schlossen damit die operative und finanzielle Sanierung ab. Das teilte das Unternehmen mit. Damit sicherte das Unternehmen alle 800 Arbeitsplätze und fand ein neues Investorenkonsortium: Ein Konsortium um die Healthcare-Investoren Roger Pierenkemper und Alexander Zamora übernimmt die Gruppe.  

Die Eigenverwaltung betraf die Tech Power Electronics Group als Muttergesellschaft sowie Manfred Schmelzer und Marschner Tech Power Electronics. Die in Freiburg ansässige Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt elektrische Komponenten und Systeme in den Bereichen Leistungselektronik, Stromversorgung und elektronische Steuerung für Industrieautomation, Bahntechnik, Luft- und Raumfahrt, Energie sowie E-Mobility.  

Die Sanierungsbevollmächtigten Andreas Kleinschmidt und Johannes Fritzen (White & Case) begleiteten die Gesellschaften durch die Verfahren. Als Sachwalter agierte Tobias Wahl (Anchor), unterstützt von David Blum. Das Investorenkonsortium wurde von Hendrik Boss, Alexandra Prasch und Martin Gwashavanhu (Taylor Wessing) begleitet.

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Exklusiv: Interpath rekrutiert vom Wettbewerb

FINANCE+Nach dem Umbau an der DACH-Spitze und dem Abgang von Robert von Finckenstein rekrutiert Interpath zwei neue Managing Directors – beide kommen aus den Reihen der Konkurrenz.

Roland-Berger-Studie: Restrukturierungsdruck steigt massiv

Technologischer Wandel und geopolitische Spannungen zählen für mehr als die Hälfte der 130 befragten Restrukturierungs- und Transformationsexperten derzeit zu den zentralen Risiken für Unternehmen – das ist das Ergebnis der neuenRestrukturierungsstudie von Roland Berger. Die Belastungen zeigen sich dabei vielfältig: Auch Bürokratie und Regulierung (65 Prozent) sowie Energiepreise und Versorgungssicherheit (53 Prozent) treiben die Krise voran.  

Gleichzeitig bescheinigt mehr als die Hälfte der Experten den deutschen Unternehmen eine schlechte Vorbereitung auf eine weitere Konjunktureintrübung, nur 8 Prozent halten sie für gut vorbereitet. Zugleich dauern Restrukturierungsprozesse länger, Finanzierungsstrukturen werden komplexer und konsensuale Lösungen fallen schwerer.  

Als wichtigsten Erfolgsfaktor nennen 61 Prozent der Befragten belastbare Geschäfts- und Liquiditätsplanungen. Deutlich an Bedeutung gewonnen haben zudem ein ambitioniertes und realistisches Maßnahmenprogramm sowie eine zielgerichtete Stakeholder-Kommunikation: Beide legten gegenüber dem Vorjahr um jeweils 11 Prozentpunkte auf 38 beziehungsweise 32 Prozent zu.  

Eine Möglichkeit, Restrukturierungen effizienter zu gestalten, sehen die Befragten in Künstlicher Intelligenz.89 Prozent verorten das größte Unterstützungspotenzial in der Datenanalyse, 60 Prozent in der Recherche. 74 Prozent erwarten durch KI eine schnellere Diagnose und Umsetzung, 65 Prozent geringere Prozesskosten. Wenngleich keiner der Befragten KI bereits breitflächig in Restrukturierungen verankert sieht. Ein Lichtblick: 45 Prozent berichten von einzelnen Pilotprojekten und weitere 26 Prozent von etablierten Anwendungen in spezifischen Bereichen.

Info

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Private Credit: Wo für CFOs die größten Streitrisiken entstehen https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/private-debt/private-credit-wo-fuer-cfos-die-groessten-streitrisiken-entstehen-252052/ Tue, 06 Oct 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=252052 Private Credit wird immer häufiger als alternative Finanzierungsquelle genutzt. In den USA treten bereits Streitfälle auf, die bald auch Deutschland erreichen könnten. Foto: Drobot Dean - stock.adobe.com

Private Credit gilt als elegante Alternative zur Bankenfinanzierung. Doch was passiert, wenn die Zinsen steigen, Portfoliounternehmen unter Druck geraten – und Investoren ihr Geld zurückwollen?

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Private Credit wird immer häufiger als alternative Finanzierungsquelle genutzt. In den USA treten bereits Streitfälle auf, die bald auch Deutschland erreichen könnten. Foto: Drobot Dean - stock.adobe.com

Private Credit gilt als elegante Alternative zur Bankenfinanzierung. Doch was passiert, wenn die Zinsen steigen, Portfoliounternehmen unter Druck geraten – und Investoren ihr Geld zurückwollen?

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Nach dem Schleudergang: Das hat Miele nach der Transformation vor https://www.finance-magazin.de/transformation/business-transformation/nach-dem-schleudergang-das-hat-miele-nach-der-transformation-vor-251676/ Mon, 05 Oct 2026 06:24:53 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251676 500 Millionen Euro eingespart, 2.700 Stellen gestrichen - Miele hat sein größtes Transformationsprogramm hinter sich gebracht. CFO Stefan Koss leitet nun den Zukunftskurs des Haushaltsgeräteherstellers ein. Foto: Esra Laubach

Das größte Transformationsprogramm in der Geschichte von Miele ist abgeschlossen. Jetzt baut CFO Stefan Koss die Finanzorganisation des Gütersloher Traditionsunternehmens grundlegend um.

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500 Millionen Euro eingespart, 2.700 Stellen gestrichen - Miele hat sein größtes Transformationsprogramm hinter sich gebracht. CFO Stefan Koss leitet nun den Zukunftskurs des Haushaltsgeräteherstellers ein. Foto: Esra Laubach

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Forvia Hella macht Eigengewächs Jens Grösch zum CFO https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/forvia-hella-macht-eigengewaechs-jens-groesch-zum-cfo-251546/ Fri, 25 Sep 2026 10:11:20 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251546 Jens Grösch kehrt als CFO zu Forvia Hella zurück. Foto: Forvia Hella

Forvia Hella beruft einen neuen CFO: Jens Grösch wird zum Dezember CFO des Autozulieferers. Der Ex-Hella-Manager folgt auf Philippe Vienney und soll den Konzern finanziell durch die Transformation steuern.

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Jens Grösch kehrt als CFO zu Forvia Hella zurück. Foto: Forvia Hella

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Restrukturierungs-News: SGP Schneider Geiwitz, Lecon, CMS https://www.finance-magazin.de/nachrichten-ressort/restrukturierung/restrukturierungs-news-sgp-schneider-geiwitz-lecon-cms-251416/ Thu, 24 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251416 Mehrere Restrukturierer haben gewechselt: Björn Weidehaas (v.l.n.r.) und Philipp Schmitter steigen bei SGP Schneider Geiwitz ein, Fabian von Ritter verstärkt CMS in Berlin und Stefan Dillerup erweitert das Team bei Lecon. Fotos: SGP Schneider Geiwitz, CMS, Lecon/Montage: FINANCE

SGP Schneider Geiwitz wächst mit Ex-Lutz-Abel-Partner, Lecon baut Restrukturierungsberatung aus und CMS verstärkt Insolvenzverwaltung in Berlin – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

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Mehrere Restrukturierer haben gewechselt: Björn Weidehaas (v.l.n.r.) und Philipp Schmitter steigen bei SGP Schneider Geiwitz ein, Fabian von Ritter verstärkt CMS in Berlin und Stefan Dillerup erweitert das Team bei Lecon. Fotos: SGP Schneider Geiwitz, CMS, Lecon/Montage: FINANCE

SGP Schneider Geiwitz wächst mit Ex-Lutz-Abel-Partner, Lecon baut Restrukturierungsberatung aus und CMS verstärkt Insolvenzverwaltung in Berlin – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

SGP Schneider Geiwitz wächst mit Ex-Lutz-Abel-Partner

SGP Schneider Geiwitz verstärkt seit September seine integrierte Beratung in den Bereichen Restrukturierung, Insolvenzrecht, Distressed M&A und Venture Capital. Mit Björn Weidehaas als Geschäftsführer in Ulm und München sowie Philipp Schmitter als Associate in München gewinnt die Kanzleigruppe ein erfahrenes Team von Lutz Abel.

Weidehaas war mehr als 17 Jahre bei Lutz Abel tätig, zuletzt als Equity Partner und Leiter der Praxisgruppe Restrukturierungs- und Insolvenzrecht. Er bringt umfassende Expertise in komplexen Restrukturierungen, Insolvenzverfahren und Venture-Capital-Finanzierungen mit. Schmitter ergänzt das Team mit seiner Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Insolvenzrecht und Venture Capital, die er bei Lutz Abel als auch bei Taylor Wessing gesammelt hatte.

Mit der Verstärkung durch Weidehaas und Schmitter soll die Verzahnung von Restrukturierungs- und Insolvenzrecht, Transaktionsberatung sowie Venture-Capital-Finanzierung bei SGP gezielt ausgebaut werden.

Lecon baut Eigenverwaltung und Restrukturierungsberatung aus

Die Restrukturierungs- und Insolvenzkanzlei Lecon verstärkt ihre Restrukturierungs- und Eigenverwaltungskompetenz durch Stefan Dillerup als Partner. Er bringt langjährige Erfahrung in Strategie und Unternehmensplanung, Finanzierung sowie der operativen Umsetzung von Restrukturierungen mit.

Gemeinsam mit Thomas Klöckner und Michael George soll Dillerup den betriebswirtschaftlichen Fokus der Kanzlei ausbauen. Damit erweitert diese Kanzlei zudem ihre Präsenz in Frankfurt. Die Kanzlei, gegründet 2007 in München, berät mittelständische Unternehmen in Krisensituationen und kombiniert juristische mit betriebswirtschaftlicher Expertise, um umfassende Restrukturierungslösungen zu bieten.

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Exklusiv: Roland Berger baut Financial Services um – Senior Partner gehen

FINANCE+Roland Berger setzt im Bereich Financial Services auf eine neue Struktur, nach FINANCE-Informationen stehen mindestens zwei Senior Partner vor dem Absprung. Die Hintergründe.

CMS verstärkt Insolvenzverwaltung in Berlin

Fabian von Ritter wechselte zum September als Counsel zu CMS nach Berlin. Der Rechtsanwalt und Betriebswirt kommt von Reimer Rechtsanwälte in Frankfurt am Main und bringt zudem umfassende Expertise aus seiner Zeit bei BBL Brockdorff in Berlin mit. Dort betreute er Insolvenz- und Eigenverwaltungsverfahren. Bei CMS soll er das Team um Niklas Lütcke verstärken und die Insolvenzverwaltungspraxis am Insolvenzgericht Charlottenburg sowie im Berliner Umland ausbauen.

Ashurst verstärkt Frankfurter Restrukturierungspraxis

Ashurst Perkins Coie verstärkt seine deutsche Restrukturierungspraxis mit Frederick Staudacher, der seit September als Counsel im Frankfurter Büro tätig ist. Staudacher bringt Erfahrung in der Beratung bei Krisensituationen und komplexen finanziellen Restrukturierungen mit, insbesondere bei großen Immobilienprojekten. Er kommt von Reius, wo er in Hamburg tätig war, und bringt Erfahrung aus sieben Jahren bei Latham & Watkins mit. Sein Zugang soll die Beratung von Ashurst Perkins Coie an der Schnittstelle von Restrukturierung, Finanzierung und Immobilienwirtschaft stärken.

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Rothschild-Partner Henning Block: Dreiklang für die komplexesten Fälle

FINANCE+Wenn deutsche Konzerne in existenzielle Krisen geraten, kommt Henning Block ins Spiel. Der Rothschild-Partner zählt zu den profiliertesten Bankern für komplexe M&A-Sondersituationen.

Autozulieferer Julius Schüle schlüpft unter Schutzschirm

Der Automobilzulieferer Julius Schüle Druckguss aus Schwäbisch Gmünd hat Mitte September ein Schutzschirmverfahren beantragt. Die wirtschaftlichen Herausforderungen resultieren aus starkem Wettbewerb und geopolitischen Unsicherheiten, heißt es von dem Unternehmen. Die ausländischen Tochtergesellschaften in Polen und der Slowakei sind nicht betroffen. Julius Schüle entwickelt und fertigt Druckgussteile, insbesondere für die Automobilzulieferindustrie. In Deutschland sind 152 Arbeitsplätze von der wirtschaftlichen Schieflage betroffen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 110,9 Millionen Euro.

Die Geschäftsführung bleibt in der Verantwortung und wird von Martin Mucha (Grub Brugger) als Generalbevollmächtigtem unterstützt. Arndt Geiwitz (SGP Schneider Geiwitz) überwacht als vorläufiger Sachwalter das Verfahren. Die betriebswirtschaftliche Beratung erfolgt durch Bachert & Partner. Ein geeigneter Investor soll zeitnah gefunden werden, um die Zukunft des familiengeführten Unternehmens zu sichern.

Rolls-Royce-Autozulieferer ist insolvent

Der Automobilzulieferer Paragon, bekannt für seine Zuliefertätigkeit für Rolls-Royce, als auch die Tochtergesellschaften Paragon Electronic und Paragon Movasys, muss Insolvenz anmelden. Der Grund: Ein Investor hatte Millionen versprochen, dieses Geld aber nicht gezahlt. Betroffen sind 552 Mitarbeiter in sechs deutschen Werken. Als vorläufiger Insolvenzverwalter ist Martin Mucha (Grub Brugger) bestellt.

Ohne die Finanzmittel des Investors kann Paragon die Zusagen, die im Rahmen von Vereinbarungen mit den Lieferanten getroffen wurden, nicht einhalten und muss daher Insolvenz beantragen. Hätte der Investor seine vertraglichen Pflichten erfüllt, wäre der Zulieferer bis Ende 2028 durchfinanziert gewesen und es wäre nicht zu dieser einschneidenden Konsequenz gekommen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Mucha sagte gegenüber „Bild“, dass Paragon eine erfreuliche Auftragslage habe. Die Produkte würden von den Kunden dringend benötigt, daher bestünden grundsätzlich gute Chancen, wenngleich die Marktverhältnisse herausfordernd seien.

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Baywa-Ticker: Kronos übernimmt Anleihe

Kronos hat im Rahmen eines Schuldnerwechsels Baywas Hybridanleihe übernommen. Nur wenige Tage davor hatte Baywa angekündigt, dass die Anleihegläubiger weitgehend auf ihre Ansprüche verzichten sollen.

Grillo-Werke schließn Finanzrestrukturierung ab

Die Grillo-Werke, ein international tätiges Spezialchemieunternehmen im Bereich Zink und Schwefel, sind den Herausforderungen energieintensiver Branchen mit einer umfassenden Transformation begegnet: Bei dem Duisburger Unternehmen wurde eine bestehende Schuldscheinfinanzierung durch ein von Davidson Kempner Capital Management arrangiertes Nachrangdarlehen als Teil eines nachhaltigen Engagements ersetzt. Parallel wurde die syndizierte Konzernfinanzierung unter Einbindung von Davidson Kempner und einem Teil der ehemaligen Schuldscheininvestoren für den Zeitraum der operativen Neuausrichtung verlängert, um die Finanzierungsstruktur nachhaltig zu stabilisieren. Hengeler Mueller beriet Grillo umfassend zu den sanierungsrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen und Finanzierungsaspekten.

Solarunternehmen BSH insolvent

Aufgrund von Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit musste das Solarunternehmen BSH Insolvenzantrag stellen. Alexander Zarzitzky (Anchor) wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Das 2009 gegründete Unternehmen, spezialisiert auf Planung, Vertrieb und Installation sowie die Wartung von Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern, kämpft mit Nachfragerückgang und Forderungsausfällen. Eine langfristige Sanierung durch einen Investor wird angestrebt, um das Potenzial der BSH zu nutzen und den Betrieb zukunftsfähig aufzustellen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.

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Signa-Ticker: Benko wechselt in Hausarrest mit Fußfessel

Das Landesgericht Innsbruck hat René Benkos Untersuchungshaft in einen Hausarrest mit Fußfessel umgewandelt. Die aktuellen Entwicklungen im Signa-Ticker.

Die Solarparkunternehmen Enerparc und Pvwerk kriseln

Solarpark-Eigentümer Enerparc hat ein Insolvenzverfahren beantragt. Das Gericht bestellte Stefan Denkhaus (BRL) zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Kerngeschäft der Enerparc-Gruppe mit Unternehmenssitz in Hamburg und rund 380 Mitarbeitenden  sind die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Solaranlagen sowie die Strom-Vermarktung.

Nur wenige Tage später musste auch die Schwestergesellschaft Pvwerk ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung einleiten. Bernd Richter (Pluta) unterstützt als Generalhandlungsbevollmächtigter, begleitet von Jakob Weyres-von Levetzow und Ingo Thurm. Florian Gösch bleibt Geschäftsführer. Tjark Thies (Reimer) wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt.

Ziel sei es, die bereits im Bau befindlichen Solarparks und Batteriespeicher fertigzustellen. Hierzu werden die Verantwortlichen in den kommenden Tagen und Wochen genau analysieren, welche der im Bau befindlichen Anlagen fertiggestellt werden können. Insgesamt befinden sich derzeit rund 100 Solarparks und Batteriespeicherprojekte in der Bauphase, die von der Enerparc beauftragt wurden.

BCG weitet Interim Management weiter aus

Die Boston Consulting Group (BCG) erweitert ihre noch junge Praxis im Interim Management nun auch in Frankreich: „Rapid Value & Cash“, das im vergangenen April in Deutschland gegründet wurde, bindet erfahrene Führungskräfte direkt in Ihr Managementteam ein, treibt Entscheidungen voran, schließt Umsetzungslücken und übernimmt bei Bedarf Führungsrollen. Der Fokus liegt auf Ebitda-Verbesserungen und Cash-Gewinnen, die schnell erzielt werden. Das Angebot richtet sich laut BCG an mittelständische Unternehmen und Investmentfonds.

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Rothschild-Partner Henning Block: Dreiklang für die komplexesten Fälle https://www.finance-magazin.de/banking-berater/ma/rothschild-partner-henning-block-dreiklang-fuer-die-komplexesten-faelle-250915/ Wed, 16 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250915 Henning Block, Partner bei Rothschild & Co, ist einer der prägendsten Berater für Debt Advisory, Restrukturierung und komplexe M&A-Sondersituationen in Deutschland. Foto: Rothschild & Co/Montage: FINANCE

Wenn deutsche Konzerne in existenzielle Krisen geraten, kommt Henning Block ins Spiel. Der Rothschild-Partner zählt zu den profiliertesten Bankern für komplexe M&A-Sondersituationen.

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Henning Block, Partner bei Rothschild & Co, ist einer der prägendsten Berater für Debt Advisory, Restrukturierung und komplexe M&A-Sondersituationen in Deutschland. Foto: Rothschild & Co/Montage: FINANCE

Wenn deutsche Konzerne in existenzielle Krisen geraten, kommt Henning Block ins Spiel. Der Rothschild-Partner zählt zu den profiliertesten Bankern für komplexe M&A-Sondersituationen.

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Kanzlei-News: McDermott, Dentons, Baker McKenzie https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kanzleien/kanzlei-news-mcdermott-dentons-baker-mckenzie-250480/ Tue, 08 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250480 In Frankfurt haben gleich zwei neue Rechtsberatungsboutiquen eröffnet. Foto: Engel Drohnenpilot - stock.adobe.com

McDermott-Partner gründet Boutique, Dentons-Partner startet M&A-Beratung und Baker McKenzie wächst mit Kirkland- und Linklaters-Anwälten: die News aus den Wirtschaftskanzleien im FINANCE-Ticker.

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In Frankfurt haben gleich zwei neue Rechtsberatungsboutiquen eröffnet. Foto: Engel Drohnenpilot - stock.adobe.com

McDermott-Partner gründet Boutique, Dentons-Partner startet M&A-Beratung und Baker McKenzie wächst mit Kirkland- und Linklaters-Anwälten: die News aus den Wirtschaftskanzleien im FINANCE-Ticker.

McDermott-Partner gründet Compliance-Kanzlei

Der ehemalige Partner von McDermott Will & Schulte, Rolf Hünermann, und Jan-Gerrit Iken, zuletzt bei der Deutschen Bank tätig, haben eine Compliance-Boutique gegründet. Die Kanzlei unter dem Namen Hünermann Iken ist in Frankfurt am Main ansässig. Eigenen Angaben zufolge ist sie spezialisiert auf Compliance, Krisenmanagement und regulatorische Sondersituationen für Unternehmen, Finanzinstitute und deren Leitungs- und Aufsichtsorgane.

Rolf Hünermann bringt viele Jahre an Beratungserfahrung mit. Zuletzt war er mehr als drei Jahre Partner bei McDermott und davor einige Jahre als Partner bei Reed Smith sowie Willkie Farr & Gallagher aktiv. Jan-Gerrit Iken war bis August 2025 vier Jahre lang als Global Head of Monitoring & Screening und Deputy Head of AFC & Deputy Group AML Officer bei der Deutschen Bank tätig und davor sechs Jahre als Global Head of Financial Crime, AML und Sanctions & Deputy Chief Compliance Officer bei der Commerzbank.

Dentons-Partner gründet eigene Kanzlei

Nach fast 17 Jahren verlässt der Gesellschaftsrechtler Volker Junghanns-Schönfeld die internationale Kanzlei Dentons. Seit September ist er in eigener Kanzlei tätig. Mit einem klaren Fokus auf rechtliche M&A-Beratung sowie Gesellschafts- und Vertragsrecht richtet sich seine Kanzlei eigenen Angaben zufolge an Mandanten im Small-Cap- und Lower-Mid-Cap-Segment.

Junghanns-Schönfeld hat umfangreiche Erfahrung in der Beratung von Unternehmenstransaktionen, Private-Equity- und Venture-Capital-Finanzierungen, besonders im Bereich Technologie, Media und Telekommunikation. In seiner neuen Kanzlei will er von Beginn an auf digitale Prozesse und den Einsatz von Legal Tech und KI setzen.

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Bekannter M&A-Anwalt von Norton Rose wechselt zu K&L Gates

Nils Rahlf wechselt von Norton Rose Fulbright zu K&L Gates. Der erfahrene M&A-Anwalt soll dort die Corporate-Praxis verstärken.

Baker McKenzie gewinnt Anwälte von Kirkland und Linklaters

Die Großkanzlei Baker McKenzie verstärkte sich zum September mit zwei erfahrenen Anwälten. Zum einen wächst die Corporate-Praxis in München mit dem Zugang des Partners Christoph Jerger. Der erfahrene Anwalt für Private Equity und M&A wechselt von Kirkland & Ellis, wo er seit 2017 tätig war, und bringt umfassende Expertise in nationalen und internationalen Transaktionen mit.

Darüber hinaus verstärkt sich die Kanzlei im Finanzmarktaufsichtsrecht. Denn Sebastian Dey wechselte zum September von Linklaters zu Baker, er stieg als Senior Counsel in die deutsche Banking & Finance Praxis ein. Mit seinerm Know-how im Finanzmarktaufsichtsrecht und bei Digital Assets erweitert die Kanzlei eigenen Angaben zufolge ihr Beratungsangebot an der Schnittstelle von traditionellem Kapitalmarktgeschäft und innovativen Technologien. Dey, der zuvor bei Linklaters als Head of Digital Assets Germany tätig war, bringt umfassende Erfahrung in der Tokenisierung von Finanzinstrumenten und DLT-basierten Marktstrukturen mit.

Zusätzlich stärkt die Kanzlei ihre Führungsebene durch interne Ernennungen: Sie hat Artur Swierczok als Partner aufgenommen, der in der Frankfurter Banking & Finance Practice Group aktiv ist. Swierczok arbeitet seit 2021 bei Baker McKenzie und hat umfassende Erfahrung in Restrukturierung und Insolvenzrecht. Zudem beförderte die Kanzlei in Deutschland Julia Rossié und Stefanie Tesch in der Münchner Transactional Practice Group sowie den Arbeitsrechtler Felix Arnold in Berlin zu Counseln.

Weil wächst mit Anwälten von Latham

Weil Gotshal & Manges verstärkt die Litigation-Praxis in München mit Philipp Steinrück als Partner und Amandine Torikian-Tomassian als Counsel. Beide kommen von Latham & Watkins und fokussieren sich auf Post-M&A-Streitigkeiten: Steinrück bringt Erfahrung in internationalen Schiedsverfahren ein, während Torikian-Tomassian komplexe Wirtschaftsstreitigkeiten vor Gerichten und Schiedsgerichten bearbeitet. Schon im vergangenen Jahr holte Weil mehrere Anwältinnen und Anwälte von Latham & Watkins, darunter Sebastian Pauls und Susanne Decker.

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Noerr schnappt sich Verstärkung von A&O Shearman und Freshfields

Die Kanzlei Noerr hat sich zwei Transaktionsanwälte ins Münchener Büro geholt, um ihr Private-Equity-Geschäft weiter auszubauen. Das sind die Details.

Thyl Haßler wechselt zu Clifford Chance

Clifford Chance verstärkt sein Private Capital-Team in Deutschland mit Thyl Haßler, der nach sieben Jahren von White & Case als Partner ins Düsseldorfer Büro wechselt. Haßler hatte vor White & Case mehr als neun Jahre für Allen & Overy gearbeitet und bringt Erfahrung in der Beratung von Finanzinvestoren und Infrastrukturfonds bei M&A-Transaktionen und Joint Ventures im Energie- und Infrastruktursektor mit.

Freshfields-Partnerin wechselt zu Jones Day

Die M&A-Partnerin Elizabeth Oberholzer wechselte Anfang September von Freshfields zu Jones Day in München. Sie ist spezialisiert auf internationale M&A-Transaktionen in den Bereichen Technologie, Life Sciences und Automobilindustrie, war seit 2013 bei Freshfields und wurde 2022 Partnerin. Zuvor arbeitete sie bei Davis Polk & Wardwell in New York. Ihr Wechsel zu Jones Day folgt auf mehrere Abgänge bei Freshfields in München. Ende 2025 wurde bekannt, dass die in München tätige Partnerin Verena Nosch und der Partner Wessel Heukamp Freshfields gen Latham verlassen.

Daniel Möritz wechselt zu Freshfields

Dem Abgang von Elizabeth Oberholzer hat Freshfields frühzeitig mit dem Zugang von Daniel Möritz vorgebeugt, einem Experten im Gesellschaftsrecht, M&A und Private Equity. Möritz, der zuvor mehr als 14 Jahre bei Hengeler Mueller tätig war, bringt Erfahrung in der Beratung von Industrieunternehmen, Versicherern und Investoren bei internationalen Transaktionen mit.

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FINANCE+Die US-Kanzlei musste zuletzt viele Abgänge hinnehmen. Nun holt Latham gleich vier prominente deutsche Private-Equity- und M&A-Partner vom Wettbewerber Freshfields an Bord.

White & Case wächst mit Norton-Rose-Anwalt in Hamburg

White & Case verstärkt den Hamburger Standort mit dem Finanzierungsanwalt Michael Volks, der sich dem Team um Florian Degenhardt anschließt. Volks bringt Erfahrung in internationalen Projekt- und Asset-Finanzierungen mit, insbesondere in den Bereichen Energie und Infrastruktur. Er berät Kreditgeber, Sponsoren und Investoren bei Projekten wie Wind- und Solarparks sowie im Transportsektor. Zuvor war er zehn Jahre bei Norton Rose Fulbright tätig.

Norton Rose Fulbright-Partner wechselt zu Reed Smith

Reed Smith verstärkt seine Präsenz in München mit dem Private-Equity-Anwalt Bernd Dreier als neuem Partner. Dreier, zuvor mehr als fünf Jahre bei Norton Rose Fulbright, bringt umfassende Erfahrung in der Beratung von Private-Equity-Sponsoren und Unternehmen bei Transaktionen wie Unternehmenskäufen, Joint Ventures und Restrukturierungen mit.

Schalast wächst in Kapitalmarktrecht, Restrukturierung und AI

Gleich drei Bereiche baut die Wirtschaftskanzlei Schalast zeitgleich aus: Zum einen verstärkt sie ihre Corporate- und Kapitalmarktpraxis in Düsseldorf mit Niko Jakovou und Christoph Meves als neue Partner. Jakovou bringt Erfahrung im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht mit, während Meves auf M&A-Transaktionen spezialisiert ist. Beide kommen von Deloitte Legal.

Zum zweiten baut Schalast in Frankfurt eine eigene Praxisgruppe für Insolvenz und Restrukturierung auf. Dafür sind die erfahrenen Restrukturierer Steffen Schneider und Georg Hüllen zu der Kanzlei gestoßen, die zuvor beide bei BBL Brockdorff tätig waren. Sie sollen künftig mit Wolfgang Sigler, der langjährig im Insolvenzrecht tätig ist und das Thema bei Schalast seit 2021 vom Stuttgarter Standort aus besetzt, eine eigene Praxisgruppe Insolvency & Restructuring aufbauen.

Zum dritten treibt Schalast seine KI-Strategie voran und hat Pascal Strauß als Head of Innovation & AI gewonnen, eine neu geschaffene Position. In dieser Rolle soll Strauß die KI-Aktivitäten und die Innovationsstrategie von Schalast sowie deren Umsetzung an der Schnittstelle von Technologie, Organisation und juristischer Praxis vorantreiben. Im Fokus sollen der weitere Ausbau bestehender Innovationsinitiativen, die Identifikation neuer Anwendungsfelder für Künstliche Intelligenz sowie die Weiterentwicklung moderner, effizienter und technologiegestützter Beratungsansätze stehen. Zuletzt war Strauß bei Hengeler Mueller tätig.

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]]> Ex-Roland-Berger-Partner wird Geschäftsführer bei Bickel & Company https://www.finance-magazin.de/banking-berater/business-transformation/ex-roland-berger-partner-wird-geschaeftsfuehrer-bei-bickel-company-250093/ Tue, 01 Sep 2026 08:57:30 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250093 Stefan Treiber (v.l.n.r.), Walter Bickel und Johann Spanner bilden das neue Führungstrio der Transformationsboutique Bickel & Company. Foto: Bickel & Company

Stefan Treiber wechselt von Roland Berger zur Transformationsboutique Bickel & Company. Als Teil der Geschäftsführung soll er die nächste Wachstumsphase vorantreiben.

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Restrukturierungs-News: Depot, Görg, Geopolitik belastet Margen https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/restrukturierungs-news-depot-goerg-geopolitik-belastet-margen-250069/ Tue, 01 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250069 Piero Sansone (links) und Mark Boddenberg erweitern die Restrukturierungspraxis bei Görg. Fotos: Görg/Montage: FINANCE

Depot schließt endgültig, Görg verstärkt sich mit zwei Partnern, und die geopolitische Instabilität wirkt wie Brennglas – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

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Piero Sansone (links) und Mark Boddenberg erweitern die Restrukturierungspraxis bei Görg. Fotos: Görg/Montage: FINANCE

Depot schließt endgültig, Görg verstärkt sich mit zwei Partnern, und die geopolitische Instabilität wirkt wie Brennglas – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

Depot schließt endgültig

Die Deko-Kette Depot steht vor dem Aus – zumindest vorerst. Die GDC Deutschland, das Unternehmen hinter Depot, hat angekündigt Ende September den Geschäftsbetrieb aller Filialen einzustellen. Sämtliche Arbeitsverhältnisse und Mietverträge werden gekündigt, was etwa 730 Beschäftigte betrifft. Dem Vernehmen nach sollen die Restrukturierer Alexander Höpfner und Sven Tischendorf (ACT Legal) die operative Sanierung begleiten. Thomas Rittmeister (Reimer), der bereits im Mai die Eigenverwaltung der Einzelhandelskette als vorläufiger Sachwalter begleitet hat, soll dies erneut tun.

Trotz der Insolvenz plant Inhaber Christian Gries, die Marke zu erhalten. Er sehe Potenzial für eine Fortführung der Marke in einer neuen Gesellschaft und verhandele derzeit über neue Mietverträge, um einige Filialen weiterzuführen.

Bereits im Juni hatte Depot die Schließung von 66 Filialen angekündigt, gefolgt von weiteren 30 bis August. Die vollständige Kündigung aller Verträge wird mit Masseunzulänglichkeit begründet.

Bereits 2024 hatte das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, was in der Folge zu einem drastischen Filialabbau führte. Der Einzelhandel in Deutschland leidet unter schwacher Konsumstimmung und wachsendem Onlinehandel. Neben Depot haben auch andere Einzelhändler wie Kodi, Mäc Geiz und Hellweg Insolvenz angemeldet.

Görg verstärkt sich mit zwei Partnern

Zum September wächst die Restrukturierungsberatung bei der Kanzlei Görg um zwei renommierte Partner. Der erfahrene Insolvenzverwalter Mark Boddenberg wechselt mit seinem Team von Eckert Rechtsanwälte. Der Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht ist spezialisiert auf Krankenhausinsolvenzen sowie Restrukturierungen von Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen. Das Team soll Görg in diesem Bereich neue Schlagkraft verschaffen.

Darüber hinaus kehrt Piero Sansone als Partner zu Görg in Köln zurück und verstärkt das Team auch ab September. Nach mehr als sieben Jahren bei Seitz, wo er seit Januar 2023 ebenfalls Partner war, bringt Sansone seine Expertise an der Schnittstelle zwischen Arbeitsrecht, Restrukturierung und Insolvenzrecht zurück zu Görg. Seine Karriere startete er 2013 bei derselben Kanzlei, wo er mehr als fünf Jahre tätig war.

Zu seinen Schwerpunkten zählen die arbeitsrechtliche Begleitung von großen Restrukturierungs- und Transformationsprojekten sowie Eigenverwaltungs- und Insolvenzverfahren. Darüber hinaus ist er erfahren in Betriebsverfassungs-, Tarif- und Arbeitskampfrecht sowie in komplexen arbeitsgerichtlichen Verfahren. Er wird Teil der Fachgruppe „Arbeitsrechtliche Restrukturierung“ in Köln.

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Kann man Krankenhäuser restrukturieren?

Jeder dritten Klinik droht das Aus, warnen Branchenvertreter. Der Sanierer Maximilian Pluta sagt, wie er die Lage einschätzt – und warum Insolvenzverfahren auch bei vielen Kliniken nicht das Ende bedeuten. Mehr lesen

Geopolitische Instabilität wirkt wie ein Brennglas

Die geopolitische Instabilität im Nahen Osten verschärft die Unternehmenskrisen in Europa und der Region weiter. Der aktuelle Distress Alert von Alvarez & Marsal zeigt, dass vor allem sinkende Gewinne der Haupttreiber der Krisen sind. In Deutschland und Frankreich ist die Konzentration betrieblicher Schwierigkeiten besonders hoch. Fast 15 Prozent der Unternehmen berichten von schwächerer Geschäftsentwicklung, geopolitische Spannungen und volatile Energiemärkte belasten zudem die Margen. Damit bleibt auch die finanzielle Stabilität ein kritisches Thema: 28 Prozent der befragten Unternehmen weisen weiterhin anfällige Bilanzen auf.

„Der Nahostkonflikt verschärft die Belastung durch höhere Energie- und Lieferkettenkosten und hat die Stabilisierung des vergangenen Jahres weitgehend zunichtegemacht. Gleichzeitig setzt die schwächere Nachfrage viele Unternehmen zusätzlich unter Druck“, kommentiert Volker Gross, Managing Director bei A&M Deutschland.

Besonders stark betroffen ist der Modeeinzelhandel. Rund 14 Prozent der Unternehmen befinden sich in finanzieller Schieflage. Es folgen die Chemieindustrie mit 12 Prozent sowie der Medien-, Unterhaltungs- und Mediendienstleistungssektor mit 11,7 Prozent. In Letzterem kämpft zudem fast jedes fünfte Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten, unter anderem infolge des tiefgreifenden Wandels durch KI in Werbung, Marketing und Content-Produktion.

Die deutlichste Verschlechterung im Jahresvergleich verzeichnete die Automobilindustrie. Der Anteil finanziell angeschlagener Unternehmen in der Branche stieg von 9 Prozent auf 11,2 Prozent. Ursachen sind die schleppende Nachfrage, anhaltender Kostendruck und der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Hersteller.

Für die Studie wurden Daten von über 15.000 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen Euro in 33 europäischen und nahöstlichen Ländern analysiert. Diese haben durchgängig Daten für alle Geschäftsjahre von 2022 bis 2025 bereitgestellt.

Bäckerei-Bauer Korte will sich neu aufstellen

Der Bäckerei-Ladenbauer Korte Einrichtungen hat ein eigenverwaltetes Sanierungsverfahren beantragt. Florian Bandrack (Baker Tilly) verstärkt die Geschäftsleitung als Generalbevollmächtigter und unterstützt die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Hintergründe der Krise sind laut Kanzlei der hohe Kostendruck bei Handwerksbäckereien und deutlich verlängerte Genehmigungsprozesse, die zu einer spürbaren Investitionszurückhaltung und rückläufigen Nachfrage nach Neu- und Umbauprojekten geführt habe. Korte plane, seine Marktposition durch innovative Konzepte für Bäckereifilialen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

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BGH-Beschluss zum Starug: Das sind die Grenzen 

FINANCE+Mit einem wackeligen Starug-Konzept wollte eine Düsseldorfer Holding einer drohenden Insolvenz entkommen. Das war nicht rechtens, urteilte nun der BGH. Das sind die Folgen des Beschlusses.

Spedition Betz geht an Aventra

Der Logistikdienstleister Aventra aus der Region Stuttgart übernimmt das insolvente Speditionsunternehmen Betz International aus Sonnenbühl. Aventra wurde eigens für diesen Kauf gegründet und sichert damit die Mehrheit der 140 Arbeitsplätze der ehemaligen Tochterfirma der Willi-Betz-Gruppe. Der Insolvenzverwalter Dirk Poff (Walter, Rieger & Partner) betont, dass die Transaktion die Kontinuität der Kundenbeziehungen zur Automobilindustrie, Präzisionsfertigung und Logistik gewährleiste. Betz International hatte im April 2026 Insolvenz angemeldet, bedingt durch gestiegene Kosten und intensiven Wettbewerb.

Senator geht in Pagani Pens auf

Der angeschlagene Hersteller für Schreibgeräte und Werbeartikel, Senator, wird von dem Schweizer Konzern Pagani Pens übernommen. Die Übernahme erfolgt durch einen Asset Deal, wobei alle Mitarbeiter am Standort in Groß-Bieberau übernommen werden. Über den Verbleib der Mitarbeitenden an den Standorten in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien sind keine Informationen bekannt.

Den Verkauf an die internationale Industriegruppe, die in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Schreibgeräten tätig ist, hat seitens Senator Baker Tilly begleitet. Die Insolvenz von Senator wurde im März angeordnet, mit Julia Kappel-Gnirs (hww) als Insolvenzverwalterin.

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Gläubiger wollen Spielzeughersteller Schleich übernehmen

FINANCE+Bei Schleich werden wohl bald die Finanzgläubiger das Ruder übernehmen. Der Private-Equity-Investor Partners Group verliert damit die Kontrolle über den angeschlagenen Spielzeughersteller.

Dorma-Glas findet Investoren

Eine Investorenlösung sichert auch die Zukunft von Dorma-Glas in Bad Salzuflen. Die Eigentümer von Schlossstein Capital und Roberts Land Limited haben für die Übernahme des Glastürenherstellers DS-Glas gegründet und damit den Geschäftsbetrieb sowie den Grundbesitz übernommen. Der operative Geschäftsbetrieb wird ohne Unterbrechung fortgeführt und die Mehrzahl der 210 Arbeitsplätze solle erhalten bleiben. Die Transaktion erfolgte als übertragende Sanierung. Stephan Michels (Michels Vorast Insolvenzverwaltung) agierte als Sachwalter, während Gerrit Hölzle (Görg) die Eigenverwaltung leitete.

Baumaschinenhersteller Atlas wird kanadisch

Der Baumaschinenhersteller Atlas Gruppe wird von dem kanadischen Landmaschinenhersteller Buhler Versatile übernommen. Mit der offiziellen Übernahme zum September bleiben mehr als 200 Arbeitsplätze bei Atlas erhalten – wenngleich mit dem Betriebsrat Entlassungslösungen für rund 150 Mitarbeitende gefunden wurden, teilte das Unternehmen mit. Die Sanierung in Eigenverwaltung begann im Februar 2026, unterstützt von Malte Köster und Hans-Joachim Berner (Kösterberner) sowie Hendrik Gittermann (Reimer) als vorläufigem Sachwalter. Der Investorenprozess wurde von PwC unter Timo Klees und Julius Karp geleitet. Buhler Versatile gehört zur Asko Group, die weltweit in der Land- und Baumaschinenbranche tätig ist.

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