Esra Laubach https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/esra-laubach/ für kluge Finanzentscheidungen Thu, 24 Sep 2026 06:43:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.6 Restrukturierungs-News: SGP Schneider Geiwitz, Lecon, CMS https://www.finance-magazin.de/nachrichten-ressort/restrukturierung/restrukturierungs-news-sgp-schneider-geiwitz-lecon-cms-251416/ Thu, 24 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=251416 Mehrere Restrukturierer haben gewechselt: Björn Weidehaas (v.l.n.r.) und Philipp Schmitter steigen bei SGP Schneider Geiwitz ein, Fabian von Ritter verstärkt CMS in Berlin und Stefan Dillerup erweitert das Team bei Lecon. Fotos: SGP Schneider Geiwitz, CMS, Lecon/Montage: FINANCE

SGP Schneider Geiwitz wächst mit Ex-Lutz-Abel-Partner, Lecon baut Restrukturierungsberatung aus und CMS verstärkt Insolvenzverwaltung in Berlin – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

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Mehrere Restrukturierer haben gewechselt: Björn Weidehaas (v.l.n.r.) und Philipp Schmitter steigen bei SGP Schneider Geiwitz ein, Fabian von Ritter verstärkt CMS in Berlin und Stefan Dillerup erweitert das Team bei Lecon. Fotos: SGP Schneider Geiwitz, CMS, Lecon/Montage: FINANCE

SGP Schneider Geiwitz wächst mit Ex-Lutz-Abel-Partner, Lecon baut Restrukturierungsberatung aus und CMS verstärkt Insolvenzverwaltung in Berlin – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

SGP Schneider Geiwitz wächst mit Ex-Lutz-Abel-Partner

SGP Schneider Geiwitz verstärkt seit September seine integrierte Beratung in den Bereichen Restrukturierung, Insolvenzrecht, Distressed M&A und Venture Capital. Mit Björn Weidehaas als Geschäftsführer in Ulm und München sowie Philipp Schmitter als Associate in München gewinnt die Kanzleigruppe ein erfahrenes Team von Lutz Abel.

Weidehaas war mehr als 17 Jahre bei Lutz Abel tätig, zuletzt als Equity Partner und Leiter der Praxisgruppe Restrukturierungs- und Insolvenzrecht. Er bringt umfassende Expertise in komplexen Restrukturierungen, Insolvenzverfahren und Venture-Capital-Finanzierungen mit. Schmitter ergänzt das Team mit seiner Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Insolvenzrecht und Venture Capital, die er bei Lutz Abel als auch bei Taylor Wessing gesammelt hatte.

Mit der Verstärkung durch Weidehaas und Schmitter soll die Verzahnung von Restrukturierungs- und Insolvenzrecht, Transaktionsberatung sowie Venture-Capital-Finanzierung bei SGP gezielt ausgebaut werden.

Lecon baut Eigenverwaltung und Restrukturierungsberatung aus

Die Restrukturierungs- und Insolvenzkanzlei Lecon verstärkt ihre Restrukturierungs- und Eigenverwaltungskompetenz durch Stefan Dillerup als Partner. Er bringt langjährige Erfahrung in Strategie und Unternehmensplanung, Finanzierung sowie der operativen Umsetzung von Restrukturierungen mit.

Gemeinsam mit Thomas Klöckner und Michael George soll Dillerup den betriebswirtschaftlichen Fokus der Kanzlei ausbauen. Damit erweitert diese Kanzlei zudem ihre Präsenz in Frankfurt. Die Kanzlei, gegründet 2007 in München, berät mittelständische Unternehmen in Krisensituationen und kombiniert juristische mit betriebswirtschaftlicher Expertise, um umfassende Restrukturierungslösungen zu bieten.

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Exklusiv: Roland Berger baut Financial Services um – Senior Partner gehen

FINANCE+Roland Berger setzt im Bereich Financial Services auf eine neue Struktur, nach FINANCE-Informationen stehen mindestens zwei Senior Partner vor dem Absprung. Die Hintergründe.

CMS verstärkt Insolvenzverwaltung in Berlin

Fabian von Ritter wechselte zum September als Counsel zu CMS nach Berlin. Der Rechtsanwalt und Betriebswirt kommt von Reimer Rechtsanwälte in Frankfurt am Main und bringt zudem umfassende Expertise aus seiner Zeit bei BBL Brockdorff in Berlin mit. Dort betreute er Insolvenz- und Eigenverwaltungsverfahren. Bei CMS soll er das Team um Niklas Lütcke verstärken und die Insolvenzverwaltungspraxis am Insolvenzgericht Charlottenburg sowie im Berliner Umland ausbauen.

Ashurst verstärkt Frankfurter Restrukturierungspraxis

Ashurst Perkins Coie verstärkt seine deutsche Restrukturierungspraxis mit Frederick Staudacher, der seit September als Counsel im Frankfurter Büro tätig ist. Staudacher bringt Erfahrung in der Beratung bei Krisensituationen und komplexen finanziellen Restrukturierungen mit, insbesondere bei großen Immobilienprojekten. Er kommt von Reius, wo er in Hamburg tätig war, und bringt Erfahrung aus sieben Jahren bei Latham & Watkins mit. Sein Zugang soll die Beratung von Ashurst Perkins Coie an der Schnittstelle von Restrukturierung, Finanzierung und Immobilienwirtschaft stärken.

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Rothschild-Partner Henning Block: Dreiklang für die komplexesten Fälle

FINANCE+Wenn deutsche Konzerne in existenzielle Krisen geraten, kommt Henning Block ins Spiel. Der Rothschild-Partner zählt zu den profiliertesten Bankern für komplexe M&A-Sondersituationen.

Autozulieferer Julius Schüle schlüpft unter Schutzschirm

Der Automobilzulieferer Julius Schüle Druckguss aus Schwäbisch Gmünd hat Mitte September ein Schutzschirmverfahren beantragt. Die wirtschaftlichen Herausforderungen resultieren aus starkem Wettbewerb und geopolitischen Unsicherheiten, heißt es von dem Unternehmen. Die ausländischen Tochtergesellschaften in Polen und der Slowakei sind nicht betroffen. Julius Schüle entwickelt und fertigt Druckgussteile, insbesondere für die Automobilzulieferindustrie. In Deutschland sind 152 Arbeitsplätze von der wirtschaftlichen Schieflage betroffen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 110,9 Millionen Euro.

Die Geschäftsführung bleibt in der Verantwortung und wird von Martin Mucha (Grub Brugger) als Generalbevollmächtigtem unterstützt. Arndt Geiwitz (SGP Schneider Geiwitz) überwacht als vorläufiger Sachwalter das Verfahren. Die betriebswirtschaftliche Beratung erfolgt durch Bachert & Partner. Ein geeigneter Investor soll zeitnah gefunden werden, um die Zukunft des familiengeführten Unternehmens zu sichern.

Rolls-Royce-Autozulieferer ist insolvent

Der Automobilzulieferer Paragon, bekannt für seine Zuliefertätigkeit für Rolls-Royce, als auch die Tochtergesellschaften Paragon Electronic und Paragon Movasys, muss Insolvenz anmelden. Der Grund: Ein Investor hatte Millionen versprochen, dieses Geld aber nicht gezahlt. Betroffen sind 552 Mitarbeiter in sechs deutschen Werken. Als vorläufiger Insolvenzverwalter ist Martin Mucha (Grub Brugger) bestellt.

Ohne die Finanzmittel des Investors kann Paragon die Zusagen, die im Rahmen von Vereinbarungen mit den Lieferanten getroffen wurden, nicht einhalten und muss daher Insolvenz beantragen. Hätte der Investor seine vertraglichen Pflichten erfüllt, wäre der Zulieferer bis Ende 2028 durchfinanziert gewesen und es wäre nicht zu dieser einschneidenden Konsequenz gekommen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Mucha sagte gegenüber „Bild“, dass Paragon eine erfreuliche Auftragslage habe. Die Produkte würden von den Kunden dringend benötigt, daher bestünden grundsätzlich gute Chancen, wenngleich die Marktverhältnisse herausfordernd seien.

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Baywa-Ticker: Kronos übernimmt Anleihe

Kronos hat im Rahmen eines Schuldnerwechsels Baywas Hybridanleihe übernommen. Nur wenige Tage davor hatte Baywa angekündigt, dass die Anleihegläubiger weitgehend auf ihre Ansprüche verzichten sollen.

Grillo-Werke schließn Finanzrestrukturierung ab

Die Grillo-Werke, ein international tätiges Spezialchemieunternehmen im Bereich Zink und Schwefel, sind den Herausforderungen energieintensiver Branchen mit einer umfassenden Transformation begegnet: Bei dem Duisburger Unternehmen wurde eine bestehende Schuldscheinfinanzierung durch ein von Davidson Kempner Capital Management arrangiertes Nachrangdarlehen als Teil eines nachhaltigen Engagements ersetzt. Parallel wurde die syndizierte Konzernfinanzierung unter Einbindung von Davidson Kempner und einem Teil der ehemaligen Schuldscheininvestoren für den Zeitraum der operativen Neuausrichtung verlängert, um die Finanzierungsstruktur nachhaltig zu stabilisieren. Hengeler Mueller beriet Grillo umfassend zu den sanierungsrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen und Finanzierungsaspekten.

Solarunternehmen BSH insolvent

Aufgrund von Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit musste das Solarunternehmen BSH Insolvenzantrag stellen. Alexander Zarzitzky (Anchor) wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Das 2009 gegründete Unternehmen, spezialisiert auf Planung, Vertrieb und Installation sowie die Wartung von Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern, kämpft mit Nachfragerückgang und Forderungsausfällen. Eine langfristige Sanierung durch einen Investor wird angestrebt, um das Potenzial der BSH zu nutzen und den Betrieb zukunftsfähig aufzustellen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.

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Signa-Ticker: Haftstrafe für Benko neu festgelegt

Der frühere Immobilieninvestor René Benko ist zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die aktuellen Entwicklungen im Signa-Ticker.

Die Solarparkunternehmen Enerparc und Pvwerk kriseln

Solarpark-Eigentümer Enerparc hat ein Insolvenzverfahren beantragt. Das Gericht bestellte Stefan Denkhaus (BRL) zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Kerngeschäft der Enerparc-Gruppe mit Unternehmenssitz in Hamburg und rund 380 Mitarbeitenden  sind die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Solaranlagen sowie die Strom-Vermarktung.

Nur wenige Tage später musste auch die Schwestergesellschaft Pvwerk ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung einleiten. Bernd Richter (Pluta) unterstützt als Generalhandlungsbevollmächtigter, begleitet von Jakob Weyres-von Levetzow und Ingo Thurm. Florian Gösch bleibt Geschäftsführer. Tjark Thies (Reimer) wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt.

Ziel sei es, die bereits im Bau befindlichen Solarparks und Batteriespeicher fertigzustellen. Hierzu werden die Verantwortlichen in den kommenden Tagen und Wochen genau analysieren, welche der im Bau befindlichen Anlagen fertiggestellt werden können. Insgesamt befinden sich derzeit rund 100 Solarparks und Batteriespeicherprojekte in der Bauphase, die von der Enerparc beauftragt wurden.

BCG weitet Interim Management weiter aus

Die Boston Consulting Group (BCG) erweitert ihre noch junge Praxis im Interim Management nun auch in Frankreich: „Rapid Value & Cash“, das im vergangenen April in Deutschland gegründet wurde, bindet erfahrene Führungskräfte direkt in Ihr Managementteam ein, treibt Entscheidungen voran, schließt Umsetzungslücken und übernimmt bei Bedarf Führungsrollen. Der Fokus liegt auf Ebitda-Verbesserungen und Cash-Gewinnen, die schnell erzielt werden. Das Angebot richtet sich laut BCG an mittelständische Unternehmen und Investmentfonds.

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Rothschild-Partner Henning Block: Dreiklang für die komplexesten Fälle https://www.finance-magazin.de/banking-berater/ma/rothschild-partner-henning-block-dreiklang-fuer-die-komplexesten-faelle-250915/ Wed, 16 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250915 Henning Block, Partner bei Rothschild & Co, ist einer der prägendsten Berater für Debt Advisory, Restrukturierung und komplexe M&A-Sondersituationen in Deutschland. Foto: Rothschild & Co/Montage: FINANCE

Wenn deutsche Konzerne in existenzielle Krisen geraten, kommt Henning Block ins Spiel. Der Rothschild-Partner zählt zu den profiliertesten Bankern für komplexe M&A-Sondersituationen.

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Henning Block, Partner bei Rothschild & Co, ist einer der prägendsten Berater für Debt Advisory, Restrukturierung und komplexe M&A-Sondersituationen in Deutschland. Foto: Rothschild & Co/Montage: FINANCE

Wenn deutsche Konzerne in existenzielle Krisen geraten, kommt Henning Block ins Spiel. Der Rothschild-Partner zählt zu den profiliertesten Bankern für komplexe M&A-Sondersituationen.

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Kanzlei-News: McDermott, Dentons, Baker McKenzie https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kanzleien/kanzlei-news-mcdermott-dentons-baker-mckenzie-250480/ Tue, 08 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250480 In Frankfurt haben gleich zwei neue Rechtsberatungsboutiquen eröffnet. Foto: Engel Drohnenpilot - stock.adobe.com

McDermott-Partner gründet Boutique, Dentons-Partner startet M&A-Beratung und Baker McKenzie wächst mit Kirkland- und Linklaters-Anwälten: die News aus den Wirtschaftskanzleien im FINANCE-Ticker.

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In Frankfurt haben gleich zwei neue Rechtsberatungsboutiquen eröffnet. Foto: Engel Drohnenpilot - stock.adobe.com

McDermott-Partner gründet Boutique, Dentons-Partner startet M&A-Beratung und Baker McKenzie wächst mit Kirkland- und Linklaters-Anwälten: die News aus den Wirtschaftskanzleien im FINANCE-Ticker.

McDermott-Partner gründet Compliance-Kanzlei

Der ehemalige Partner von McDermott Will & Schulte, Rolf Hünermann, und Jan-Gerrit Iken, zuletzt bei der Deutschen Bank tätig, haben eine Compliance-Boutique gegründet. Die Kanzlei unter dem Namen Hünermann Iken ist in Frankfurt am Main ansässig. Eigenen Angaben zufolge ist sie spezialisiert auf Compliance, Krisenmanagement und regulatorische Sondersituationen für Unternehmen, Finanzinstitute und deren Leitungs- und Aufsichtsorgane.

Rolf Hünermann bringt viele Jahre an Beratungserfahrung mit. Zuletzt war er mehr als drei Jahre Partner bei McDermott und davor einige Jahre als Partner bei Reed Smith sowie Willkie Farr & Gallagher aktiv. Jan-Gerrit Iken war bis August 2025 vier Jahre lang als Global Head of Monitoring & Screening und Deputy Head of AFC & Deputy Group AML Officer bei der Deutschen Bank tätig und davor sechs Jahre als Global Head of Financial Crime, AML und Sanctions & Deputy Chief Compliance Officer bei der Commerzbank.

Dentons-Partner gründet eigene Kanzlei

Nach fast 17 Jahren verlässt der Gesellschaftsrechtler Volker Junghanns-Schönfeld die internationale Kanzlei Dentons. Seit September ist er in eigener Kanzlei tätig. Mit einem klaren Fokus auf rechtliche M&A-Beratung sowie Gesellschafts- und Vertragsrecht richtet sich seine Kanzlei eigenen Angaben zufolge an Mandanten im Small-Cap- und Lower-Mid-Cap-Segment.

Junghanns-Schönfeld hat umfangreiche Erfahrung in der Beratung von Unternehmenstransaktionen, Private-Equity- und Venture-Capital-Finanzierungen, besonders im Bereich Technologie, Media und Telekommunikation. In seiner neuen Kanzlei will er von Beginn an auf digitale Prozesse und den Einsatz von Legal Tech und KI setzen.

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Bekannter M&A-Anwalt von Norton Rose wechselt zu K&L Gates

Nils Rahlf wechselt von Norton Rose Fulbright zu K&L Gates. Der erfahrene M&A-Anwalt soll dort die Corporate-Praxis verstärken.

Baker McKenzie gewinnt Anwälte von Kirkland und Linklaters

Die Großkanzlei Baker McKenzie verstärkte sich zum September mit zwei erfahrenen Anwälten. Zum einen wächst die Corporate-Praxis in München mit dem Zugang des Partners Christoph Jerger. Der erfahrene Anwalt für Private Equity und M&A wechselt von Kirkland & Ellis, wo er seit 2017 tätig war, und bringt umfassende Expertise in nationalen und internationalen Transaktionen mit.

Darüber hinaus verstärkt sich die Kanzlei im Finanzmarktaufsichtsrecht. Denn Sebastian Dey wechselte zum September von Linklaters zu Baker, er stieg als Senior Counsel in die deutsche Banking & Finance Praxis ein. Mit seinerm Know-how im Finanzmarktaufsichtsrecht und bei Digital Assets erweitert die Kanzlei eigenen Angaben zufolge ihr Beratungsangebot an der Schnittstelle von traditionellem Kapitalmarktgeschäft und innovativen Technologien. Dey, der zuvor bei Linklaters als Head of Digital Assets Germany tätig war, bringt umfassende Erfahrung in der Tokenisierung von Finanzinstrumenten und DLT-basierten Marktstrukturen mit.

Zusätzlich stärkt die Kanzlei ihre Führungsebene durch interne Ernennungen: Sie hat Artur Swierczok als Partner aufgenommen, der in der Frankfurter Banking & Finance Practice Group aktiv ist. Swierczok arbeitet seit 2021 bei Baker McKenzie und hat umfassende Erfahrung in Restrukturierung und Insolvenzrecht. Zudem beförderte die Kanzlei in Deutschland Julia Rossié und Stefanie Tesch in der Münchner Transactional Practice Group sowie den Arbeitsrechtler Felix Arnold in Berlin zu Counseln.

Weil wächst mit Anwälten von Latham

Weil Gotshal & Manges verstärkt die Litigation-Praxis in München mit Philipp Steinrück als Partner und Amandine Torikian-Tomassian als Counsel. Beide kommen von Latham & Watkins und fokussieren sich auf Post-M&A-Streitigkeiten: Steinrück bringt Erfahrung in internationalen Schiedsverfahren ein, während Torikian-Tomassian komplexe Wirtschaftsstreitigkeiten vor Gerichten und Schiedsgerichten bearbeitet. Schon im vergangenen Jahr holte Weil mehrere Anwältinnen und Anwälte von Latham & Watkins, darunter Sebastian Pauls und Susanne Decker.

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Noerr schnappt sich Verstärkung von A&O Shearman und Freshfields

Die Kanzlei Noerr hat sich zwei Transaktionsanwälte ins Münchener Büro geholt, um ihr Private-Equity-Geschäft weiter auszubauen. Das sind die Details.

Thyl Haßler wechselt zu Clifford Chance

Clifford Chance verstärkt sein Private Capital-Team in Deutschland mit Thyl Haßler, der nach sieben Jahren von White & Case als Partner ins Düsseldorfer Büro wechselt. Haßler hatte vor White & Case mehr als neun Jahre für Allen & Overy gearbeitet und bringt Erfahrung in der Beratung von Finanzinvestoren und Infrastrukturfonds bei M&A-Transaktionen und Joint Ventures im Energie- und Infrastruktursektor mit.

Freshfields-Partnerin wechselt zu Jones Day

Die M&A-Partnerin Elizabeth Oberholzer wechselte Anfang September von Freshfields zu Jones Day in München. Sie ist spezialisiert auf internationale M&A-Transaktionen in den Bereichen Technologie, Life Sciences und Automobilindustrie, war seit 2013 bei Freshfields und wurde 2022 Partnerin. Zuvor arbeitete sie bei Davis Polk & Wardwell in New York. Ihr Wechsel zu Jones Day folgt auf mehrere Abgänge bei Freshfields in München. Ende 2025 wurde bekannt, dass die in München tätige Partnerin Verena Nosch und der Partner Wessel Heukamp Freshfields gen Latham verlassen.

Daniel Möritz wechselt zu Freshfields

Dem Abgang von Elizabeth Oberholzer hat Freshfields frühzeitig mit dem Zugang von Daniel Möritz vorgebeugt, einem Experten im Gesellschaftsrecht, M&A und Private Equity. Möritz, der zuvor mehr als 14 Jahre bei Hengeler Mueller tätig war, bringt Erfahrung in der Beratung von Industrieunternehmen, Versicherern und Investoren bei internationalen Transaktionen mit.

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Aderlass gestoppt: Latham schnappt sich vier Partner von Freshfields

FINANCE+Die US-Kanzlei musste zuletzt viele Abgänge hinnehmen. Nun holt Latham gleich vier prominente deutsche Private-Equity- und M&A-Partner vom Wettbewerber Freshfields an Bord.

White & Case wächst mit Norton-Rose-Anwalt in Hamburg

White & Case verstärkt den Hamburger Standort mit dem Finanzierungsanwalt Michael Volks, der sich dem Team um Florian Degenhardt anschließt. Volks bringt Erfahrung in internationalen Projekt- und Asset-Finanzierungen mit, insbesondere in den Bereichen Energie und Infrastruktur. Er berät Kreditgeber, Sponsoren und Investoren bei Projekten wie Wind- und Solarparks sowie im Transportsektor. Zuvor war er zehn Jahre bei Norton Rose Fulbright tätig.

Norton Rose Fulbright-Partner wechselt zu Reed Smith

Reed Smith verstärkt seine Präsenz in München mit dem Private-Equity-Anwalt Bernd Dreier als neuem Partner. Dreier, zuvor mehr als fünf Jahre bei Norton Rose Fulbright, bringt umfassende Erfahrung in der Beratung von Private-Equity-Sponsoren und Unternehmen bei Transaktionen wie Unternehmenskäufen, Joint Ventures und Restrukturierungen mit.

Schalast wächst in Kapitalmarktrecht, Restrukturierung und AI

Gleich drei Bereiche baut die Wirtschaftskanzlei Schalast zeitgleich aus: Zum einen verstärkt sie ihre Corporate- und Kapitalmarktpraxis in Düsseldorf mit Niko Jakovou und Christoph Meves als neue Partner. Jakovou bringt Erfahrung im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht mit, während Meves auf M&A-Transaktionen spezialisiert ist. Beide kommen von Deloitte Legal.

Zum zweiten baut Schalast in Frankfurt eine eigene Praxisgruppe für Insolvenz und Restrukturierung auf. Dafür sind die erfahrenen Restrukturierer Steffen Schneider und Georg Hüllen zu der Kanzlei gestoßen, die zuvor beide bei BBL Brockdorff tätig waren. Sie sollen künftig mit Wolfgang Sigler, der langjährig im Insolvenzrecht tätig ist und das Thema bei Schalast seit 2021 vom Stuttgarter Standort aus besetzt, eine eigene Praxisgruppe Insolvency & Restructuring aufbauen.

Zum dritten treibt Schalast seine KI-Strategie voran und hat Pascal Strauß als Head of Innovation & AI gewonnen, eine neu geschaffene Position. In dieser Rolle soll Strauß die KI-Aktivitäten und die Innovationsstrategie von Schalast sowie deren Umsetzung an der Schnittstelle von Technologie, Organisation und juristischer Praxis vorantreiben. Im Fokus sollen der weitere Ausbau bestehender Innovationsinitiativen, die Identifikation neuer Anwendungsfelder für Künstliche Intelligenz sowie die Weiterentwicklung moderner, effizienter und technologiegestützter Beratungsansätze stehen. Zuletzt war Strauß bei Hengeler Mueller tätig.

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]]> Ex-Roland-Berger-Partner wird Geschäftsführer bei Bickel & Company https://www.finance-magazin.de/banking-berater/business-transformation/ex-roland-berger-partner-wird-geschaeftsfuehrer-bei-bickel-company-250093/ Tue, 01 Sep 2026 08:57:30 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250093 Stefan Treiber (v.l.n.r.), Walter Bickel und Johann Spanner bilden das neue Führungstrio der Transformationsboutique Bickel & Company. Foto: Bickel & Company

Stefan Treiber wechselt von Roland Berger zur Transformationsboutique Bickel & Company. Als Teil der Geschäftsführung soll er die nächste Wachstumsphase vorantreiben.

]]> Stefan Treiber (v.l.n.r.), Walter Bickel und Johann Spanner bilden das neue Führungstrio der Transformationsboutique Bickel & Company. Foto: Bickel & Company

Stefan Treiber wechselt von Roland Berger zur Transformationsboutique Bickel & Company. Als Teil der Geschäftsführung soll er die nächste Wachstumsphase vorantreiben.

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Restrukturierungs-News: Depot, Görg, Geopolitik belastet Margen https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/restrukturierungs-news-depot-goerg-geopolitik-belastet-margen-250069/ Tue, 01 Sep 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=250069 Piero Sansone (links) und Mark Boddenberg erweitern die Restrukturierungspraxis bei Görg. Fotos: Görg/Montage: FINANCE

Depot schließt endgültig, Görg verstärkt sich mit zwei Partnern, und die geopolitische Instabilität wirkt wie Brennglas – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

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Piero Sansone (links) und Mark Boddenberg erweitern die Restrukturierungspraxis bei Görg. Fotos: Görg/Montage: FINANCE

Depot schließt endgültig, Görg verstärkt sich mit zwei Partnern, und die geopolitische Instabilität wirkt wie Brennglas – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

Depot schließt endgültig

Die Deko-Kette Depot steht vor dem Aus – zumindest vorerst. Die GDC Deutschland, das Unternehmen hinter Depot, hat angekündigt Ende September den Geschäftsbetrieb aller Filialen einzustellen. Sämtliche Arbeitsverhältnisse und Mietverträge werden gekündigt, was etwa 730 Beschäftigte betrifft. Dem Vernehmen nach sollen die Restrukturierer Alexander Höpfner und Sven Tischendorf (ACT Legal) die operative Sanierung begleiten. Thomas Rittmeister (Reimer), der bereits im Mai die Eigenverwaltung der Einzelhandelskette als vorläufiger Sachwalter begleitet hat, soll dies erneut tun.

Trotz der Insolvenz plant Inhaber Christian Gries, die Marke zu erhalten. Er sehe Potenzial für eine Fortführung der Marke in einer neuen Gesellschaft und verhandele derzeit über neue Mietverträge, um einige Filialen weiterzuführen.

Bereits im Juni hatte Depot die Schließung von 66 Filialen angekündigt, gefolgt von weiteren 30 bis August. Die vollständige Kündigung aller Verträge wird mit Masseunzulänglichkeit begründet.

Bereits 2024 hatte das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, was in der Folge zu einem drastischen Filialabbau führte. Der Einzelhandel in Deutschland leidet unter schwacher Konsumstimmung und wachsendem Onlinehandel. Neben Depot haben auch andere Einzelhändler wie Kodi, Mäc Geiz und Hellweg Insolvenz angemeldet.

Görg verstärkt sich mit zwei Partnern

Zum September wächst die Restrukturierungsberatung bei der Kanzlei Görg um zwei renommierte Partner. Der erfahrene Insolvenzverwalter Mark Boddenberg wechselt mit seinem Team von Eckert Rechtsanwälte. Der Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht ist spezialisiert auf Krankenhausinsolvenzen sowie Restrukturierungen von Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen. Das Team soll Görg in diesem Bereich neue Schlagkraft verschaffen.

Darüber hinaus kehrt Piero Sansone als Partner zu Görg in Köln zurück und verstärkt das Team auch ab September. Nach mehr als sieben Jahren bei Seitz, wo er seit Januar 2023 ebenfalls Partner war, bringt Sansone seine Expertise an der Schnittstelle zwischen Arbeitsrecht, Restrukturierung und Insolvenzrecht zurück zu Görg. Seine Karriere startete er 2013 bei derselben Kanzlei, wo er mehr als fünf Jahre tätig war.

Zu seinen Schwerpunkten zählen die arbeitsrechtliche Begleitung von großen Restrukturierungs- und Transformationsprojekten sowie Eigenverwaltungs- und Insolvenzverfahren. Darüber hinaus ist er erfahren in Betriebsverfassungs-, Tarif- und Arbeitskampfrecht sowie in komplexen arbeitsgerichtlichen Verfahren. Er wird Teil der Fachgruppe „Arbeitsrechtliche Restrukturierung“ in Köln.

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Kann man Krankenhäuser restrukturieren?

Jeder dritten Klinik droht das Aus, warnen Branchenvertreter. Der Sanierer Maximilian Pluta sagt, wie er die Lage einschätzt – und warum Insolvenzverfahren auch bei vielen Kliniken nicht das Ende bedeuten. Mehr lesen

Geopolitische Instabilität wirkt wie ein Brennglas

Die geopolitische Instabilität im Nahen Osten verschärft die Unternehmenskrisen in Europa und der Region weiter. Der aktuelle Distress Alert von Alvarez & Marsal zeigt, dass vor allem sinkende Gewinne der Haupttreiber der Krisen sind. In Deutschland und Frankreich ist die Konzentration betrieblicher Schwierigkeiten besonders hoch. Fast 15 Prozent der Unternehmen berichten von schwächerer Geschäftsentwicklung, geopolitische Spannungen und volatile Energiemärkte belasten zudem die Margen. Damit bleibt auch die finanzielle Stabilität ein kritisches Thema: 28 Prozent der befragten Unternehmen weisen weiterhin anfällige Bilanzen auf.

„Der Nahostkonflikt verschärft die Belastung durch höhere Energie- und Lieferkettenkosten und hat die Stabilisierung des vergangenen Jahres weitgehend zunichtegemacht. Gleichzeitig setzt die schwächere Nachfrage viele Unternehmen zusätzlich unter Druck“, kommentiert Volker Gross, Managing Director bei A&M Deutschland.

Besonders stark betroffen ist der Modeeinzelhandel. Rund 14 Prozent der Unternehmen befinden sich in finanzieller Schieflage. Es folgen die Chemieindustrie mit 12 Prozent sowie der Medien-, Unterhaltungs- und Mediendienstleistungssektor mit 11,7 Prozent. In Letzterem kämpft zudem fast jedes fünfte Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten, unter anderem infolge des tiefgreifenden Wandels durch KI in Werbung, Marketing und Content-Produktion.

Die deutlichste Verschlechterung im Jahresvergleich verzeichnete die Automobilindustrie. Der Anteil finanziell angeschlagener Unternehmen in der Branche stieg von 9 Prozent auf 11,2 Prozent. Ursachen sind die schleppende Nachfrage, anhaltender Kostendruck und der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Hersteller.

Für die Studie wurden Daten von über 15.000 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen Euro in 33 europäischen und nahöstlichen Ländern analysiert. Diese haben durchgängig Daten für alle Geschäftsjahre von 2022 bis 2025 bereitgestellt.

Bäckerei-Bauer Korte will sich neu aufstellen

Der Bäckerei-Ladenbauer Korte Einrichtungen hat ein eigenverwaltetes Sanierungsverfahren beantragt. Florian Bandrack (Baker Tilly) verstärkt die Geschäftsleitung als Generalbevollmächtigter und unterstützt die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Hintergründe der Krise sind laut Kanzlei der hohe Kostendruck bei Handwerksbäckereien und deutlich verlängerte Genehmigungsprozesse, die zu einer spürbaren Investitionszurückhaltung und rückläufigen Nachfrage nach Neu- und Umbauprojekten geführt habe. Korte plane, seine Marktposition durch innovative Konzepte für Bäckereifilialen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

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BGH-Beschluss zum Starug: Das sind die Grenzen 

FINANCE+Mit einem wackeligen Starug-Konzept wollte eine Düsseldorfer Holding einer drohenden Insolvenz entkommen. Das war nicht rechtens, urteilte nun der BGH. Das sind die Folgen des Beschlusses.

Spedition Betz geht an Aventra

Der Logistikdienstleister Aventra aus der Region Stuttgart übernimmt das insolvente Speditionsunternehmen Betz International aus Sonnenbühl. Aventra wurde eigens für diesen Kauf gegründet und sichert damit die Mehrheit der 140 Arbeitsplätze der ehemaligen Tochterfirma der Willi-Betz-Gruppe. Der Insolvenzverwalter Dirk Poff (Walter, Rieger & Partner) betont, dass die Transaktion die Kontinuität der Kundenbeziehungen zur Automobilindustrie, Präzisionsfertigung und Logistik gewährleiste. Betz International hatte im April 2026 Insolvenz angemeldet, bedingt durch gestiegene Kosten und intensiven Wettbewerb.

Senator geht in Pagani Pens auf

Der angeschlagene Hersteller für Schreibgeräte und Werbeartikel, Senator, wird von dem Schweizer Konzern Pagani Pens übernommen. Die Übernahme erfolgt durch einen Asset Deal, wobei alle Mitarbeiter am Standort in Groß-Bieberau übernommen werden. Über den Verbleib der Mitarbeitenden an den Standorten in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien sind keine Informationen bekannt.

Den Verkauf an die internationale Industriegruppe, die in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Schreibgeräten tätig ist, hat seitens Senator Baker Tilly begleitet. Die Insolvenz von Senator wurde im März angeordnet, mit Julia Kappel-Gnirs (hww) als Insolvenzverwalterin.

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Gläubiger wollen Spielzeughersteller Schleich übernehmen

FINANCE+Bei Schleich werden wohl bald die Finanzgläubiger das Ruder übernehmen. Der Private-Equity-Investor Partners Group verliert damit die Kontrolle über den angeschlagenen Spielzeughersteller.

Dorma-Glas findet Investoren

Eine Investorenlösung sichert auch die Zukunft von Dorma-Glas in Bad Salzuflen. Die Eigentümer von Schlossstein Capital und Roberts Land Limited haben für die Übernahme des Glastürenherstellers DS-Glas gegründet und damit den Geschäftsbetrieb sowie den Grundbesitz übernommen. Der operative Geschäftsbetrieb wird ohne Unterbrechung fortgeführt und die Mehrzahl der 210 Arbeitsplätze solle erhalten bleiben. Die Transaktion erfolgte als übertragende Sanierung. Stephan Michels (Michels Vorast Insolvenzverwaltung) agierte als Sachwalter, während Gerrit Hölzle (Görg) die Eigenverwaltung leitete.

Baumaschinenhersteller Atlas wird kanadisch

Der Baumaschinenhersteller Atlas Gruppe wird von dem kanadischen Landmaschinenhersteller Buhler Versatile übernommen. Mit der offiziellen Übernahme zum September bleiben mehr als 200 Arbeitsplätze bei Atlas erhalten – wenngleich mit dem Betriebsrat Entlassungslösungen für rund 150 Mitarbeitende gefunden wurden, teilte das Unternehmen mit. Die Sanierung in Eigenverwaltung begann im Februar 2026, unterstützt von Malte Köster und Hans-Joachim Berner (Kösterberner) sowie Hendrik Gittermann (Reimer) als vorläufigem Sachwalter. Der Investorenprozess wurde von PwC unter Timo Klees und Julius Karp geleitet. Buhler Versatile gehört zur Asko Group, die weltweit in der Land- und Baumaschinenbranche tätig ist.

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SIG-CFO Ann-Kristin Erkens: Die Finanzexpertin mit CEO-Gen https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-des-monats/sig-cfo-ann-kristin-erkens-die-finanzexpertin-mit-ceo-gen-249977/ Mon, 31 Aug 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249977 Ann-Kristin Erkens soll das über 170 Jahre alte Unternehmen SIG Group als CEO und CFO zu neuer Stärke führen. Foto: Michael Derrer Fuchs - stock.adobe.com; SIG Group

Zweimal sprang Ann-Kristin Erkens ein, jetzt übernimmt sie dauerhaft die SIG-Spitze. Inmitten von Personalwechseln und Kapitalmarktdruck wird unsere CFO des Monats zur Hoffnungsträgerin der Schweizer.

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Ann-Kristin Erkens soll das über 170 Jahre alte Unternehmen SIG Group als CEO und CFO zu neuer Stärke führen. Foto: Michael Derrer Fuchs - stock.adobe.com; SIG Group

Zweimal sprang Ann-Kristin Erkens ein, jetzt übernimmt sie dauerhaft die SIG-Spitze. Inmitten von Personalwechseln und Kapitalmarktdruck wird unsere CFO des Monats zur Hoffnungsträgerin der Schweizer.

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Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist verstorben https://www.finance-magazin.de/allgemein/deutschland/unternehmer-klaus-michael-kuehne-ist-verstorben-249588/ Mon, 24 Aug 2026 09:09:37 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249588 Klaus-Michael Kühne gehörte zu den reichsten und einflussreichsten Unternehmern Deutschlands. Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken

Der Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne ist in der Nacht auf Montag im Alter von 89 Jahren verstorben. Mit ihm verliert Deutschland einen seiner mächtigsten Unternehmer.

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Klaus-Michael Kühne gehörte zu den reichsten und einflussreichsten Unternehmern Deutschlands. Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken

Der Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne ist in der Nacht auf Montag im Alter von 89 Jahren verstorben. Mit ihm verliert Deutschland einen seiner mächtigsten Unternehmer.

Er war einer der einflussreichsten und reichsten Unternehmer Deutschlands. Nun ist Klaus-Michael Kühne in der Nacht auf Montag im Alter von 89 Jahren verstorben. Zuerst hatte das „Manager Magazin“ darüber berichtet und berief sich auf seinen familiären Umkreis. Am Montagnachmittag hat die Kühne-Stiftung den Tod Kühnes offiziell bestätigt.

Vom Hamburger Erbe zum zweitreichsten Deutschen

Kühne wurde 1937 in Hamburg geboren, dort legte er das Fundament seiner Familiendynastie. Sein Großvater August hatte das Unternehmen Kühne + Nagel bereits 1890 in Bremen als Seefrachtvermittler gegründet. Kühne nutzte dieses Erbe geschickt und baute darauf einen weltumspannenden Logistikkonzern.

Mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 30 Milliarden Euro galt Kühne zuletzt als zweitreichster Deutscher. Übertroffen wird er nur von Kaufland-Gründer Dieter Schwarz.

Kühne schaffte ein Logistik-Imperium

Das Herzstück seines Firmenreichs war Kühne + Nagel. 53 Prozent des weltgrößten Unternehmens für Luft- und Seefracht hielt er über seine Kühne Holding, die weit über die deutschen Grenzen hinweg bekannt ist.

Darüber hinaus baut er über Jahre sein Beteiligungsportfolio konsequent aus: 30 Prozent der Anteile an der Traditionsreederei Hapag-Lloyd zählten dazu. Zudem beteiligte sich seine Kühne Holding an dem Chemielogistiker Brenntag oder etwa am Bus- und Bahn-Unternehmen Flix. Den vielleicht aufsehenerregendsten Schritt machte Kühne jedoch 2022, als er zum größten Einzelaktionär der Lufthansa aufstieg. Noch im Mai dieses Jahres stockte seine Holding den Anteil am Airline-Konzern auf mehr als 20 Prozent auf – zuvor hatte er bei 15,01 Prozent gelegen.

Eine Stiftung übernimmt die Kontrolle

Was passiert nun mit dem gigantischen Erbe? Da Kühne keine Nachfahren hat, hatte er frühzeitig vorgesorgt. Den Großteil seines Vermögens brachte er bereits vor einigen Jahren in die Kühne-Stiftung ein, die wiederum Inhaberin der Kühne Holding in Schindellegi, seinem Wohnort in der Schweiz, ist. Eine Konstruktion, die das Unternehmen vor Zersplitterung und feindlichen Übernahmen schützen sollte.

Durch Kühnes Tod wird die Stiftung nun zur alles beherrschenden Institution im Firmengeflecht. Als Nachfolger des Gründer-Enkels im Präsidentenamt ist bereits seit mehr als einem Jahr der Baseler Anwalt Thomas Staehelin vorgesehen, der bislang als Vizepräsident amtierte. Im mächtigen Stiftungsrat sitzen neben Kühnes Ehefrau Christine auch der langjährige Vertraute Karl Gernandt sowie Kühne-Holding-Verwaltungsrat Jörg Wolle.

Mit Klaus-Michael Kühne verliert die deutsche Wirtschaft eine der letzten großen Unternehmerpersönlichkeiten alter Prägung – einen Mann, der ein über Generationen gewachsenes Erbe nicht nur bewahrte, sondern zu einer der bedeutendsten Beteiligungsstrukturen Europas ausbaute.

]]> Christoph Burkhard soll als neuer CFO Heidelberg Druck transformieren https://www.finance-magazin.de/cfo/cfo-wechsel/christoph-burkhard-soll-als-neuer-cfo-heidelberg-druck-transformieren-249272/ Tue, 18 Aug 2026 10:21:15 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249272 Der erfahrene Maschinenbau-CFO Christoph Burkhard wird neuer CFO bei Heidelberger Druckmaschinen. Foto: Wacker Neuson; Montage: FINANCE

Wacker-Neuson-CFO Christoph Burkhard wird Finanzchef bei Heidelberg Druck. Er übernimmt das Amt zu einem für den Konzern kritischen Zeitpunkt.

]]> Der erfahrene Maschinenbau-CFO Christoph Burkhard wird neuer CFO bei Heidelberger Druckmaschinen. Foto: Wacker Neuson; Montage: FINANCE

Wacker-Neuson-CFO Christoph Burkhard wird Finanzchef bei Heidelberg Druck. Er übernimmt das Amt zu einem für den Konzern kritischen Zeitpunkt.

Bei dem Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druckmaschinen steht erneut ein Führungswechsel im Finanzbereich bevor. Wie das Unternehmen bekannt gab, hat der Aufsichtsrat Christoph Burkhard zum Oktober zum CFO bestellt.

Er wird das Amt von Volker Herdin übernehmen, der Ende September in den Ruhestand tritt. Bis zu seinem Ausscheiden wird Herdin die Übergabe begleiten. Auf Burkhard wartet eine große Aufgabe: Er soll den Konzern sanieren und das Vertrauen am Kapitalmarkt zurückgewinnen.  

Christoph Burkhard: Erfahrener Maschinenbau-CFO

Burkhard ist kein Unbekannter in der deutschen Industrielandschaft. Bis Ende August ist der 1964 geborene Diplom-Kaufmann noch als Finanzvorstand beim börsennotierten Baumaschinenhersteller Wacker Neuson tätig. Davor leitete er als CFO die Finanzen des Hamburger Windturbinenbauers Nordex – ebenfalls ein börsennotiertes, international aufgestelltes Maschinenbauunternehmen. Seine Karriere startete er bei der Wind Power Division von Siemens, wo er im Laufe seiner über 17-jährigen Karriere diverse CFO-Position innehatte.

Mit Burkhard habe Heidelberger Druckmaschinen einen im internationalen Umfeld sehr erfahrenen CFO gewonnen, erklärte Martin Sonnenschein, Aufsichtsratsvorsitzender von Heidelberger Druckmaschinen.

Er betonte vor allem Burkhardts „Fähigkeit zur erfolgreichen und nachhaltigen Cashflow-Generierung bei zwei börsennotierten internationalen Maschinenbauunternehmen“. Dies sei auch für den Druckmaschinenhersteller aus Heidelberg ein wichtiges Thema.

Breites Ressort: Von Finanzen bis Informationssicherheit

In seiner neuen Rolle wird Burkhard ein umfangreiches Aufgabenfeld verantworten: Neben den klassischen Bereichen Finanzen, Controlling und Rechnungswesen fallen auch Investor Relations, M&A, Recht und Steuern sowie die Informationssicherheit in seinen Zuständigkeitsbereich. Das verdeutlicht, welche strategische Bedeutung dem Finanzvorstand im laufenden Transformationsprozess des Konzerns zukommt.

In den vergangenen Jahren war es unruhig in der Finanzabteilung bei Heidelberg Druck. Ende März 2025 verließ die damalige CFO, Tania von der Goltz, das Unternehmen nach zwei Jahren auf eigenen Wunsch. Auf sie folgte Volker Herdin, der im Mai 2025 zu Heidelberg Druck dazustieß, um den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Otto als Vertrauter aus gemeinsamen Brose-Zeiten kaufmännisch zu unterstützen.

Heidelberg in der Krise: Marge unter Druck, Aktie im Keller

Heidelberger Druckmaschinen kämpft seit Jahren mit dem Strukturwandel im Druckgeschäft: rückläufige Investitionsnachfrage, schwieriges Währungsumfeld und eine Aktie, die seit 2022 im 1-Euro-Bereich notiert.

Die Zahlen des jüngsten Geschäftsjahres 2025/2026 illustrieren die Lage: Der Umsatz stieg nur minimal auf 2,29 Milliarden Euro, nach 2,28 Milliarden Euro im Vorjahr. Die bereinigte EBITDA-Marge sank auf 6,6 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent).

CEO Jürgen Otto, der seit 2024 an der Spitze des Unternehmens steht, verfolgt einen klassischen Sanierungsansatz: Effizienzsteigerung, Kostenabbau – und eine konsequente Diversifizierung jenseits des stagnierenden Kerngeschäfts.

Drohnenabwehr statt Druckmaschinen? 

Wie weit die Transformation bereits reicht, zeigt ein Blick auf die jüngsten strategischen Weichenstellungen. Im März ging Heidelberg über seine Tochtergesellschaft HD Advanced Technologies ein Joint Venture mit dem US-amerikanischen Unternehmen Ondas Autonomous Systems ein. Das gemeinsame Unternehmen Onberg Autonomous Systems soll in Europa einen One-Stop-Shop für autonome Drohnenabwehrsysteme aufbauen.

Burkhard wird mutmaßlich künftig nicht nur ausschließlich das Kerngeschäft stabilisieren, sondern auch den finanziellen Rahmen für eine strategische Neuausrichtung schaffen, die das Unternehmen fundamental verändern könnte.

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Shell verkauft Sonnen – Aurelius soll sanieren https://www.finance-magazin.de/deals/ma/shell-verkauft-sonnen-aurelius-soll-sanieren-249076/ Thu, 13 Aug 2026 10:52:31 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=249076 Shell setzt seine Abkehr von Erneuerbaren Energien fort und verkauft den Solarspeicherhersteller Sonnen. Foto: Anselm - stock.adobe.comy

Einst Hoffnungsträger, nun als Sanierungsfall verkauft: Shell trennt sich vom Solarunternehmen Sonnen. Sanieren soll das Unternehmen der Turnaround Investor Aurelius, doch Eigentümer ist jemand anderes.

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Shell setzt seine Abkehr von Erneuerbaren Energien fort und verkauft den Solarspeicherhersteller Sonnen. Foto: Anselm - stock.adobe.comy

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BGH-Beschluss zum Starug: Das sind die Grenzen  https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/bgh-beschluss-zum-starug-das-sind-die-grenzen-248875/ Thu, 13 Aug 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=248875 Der BGH hat erstmals höchstrichterlich klargestellt, wo das Starug endet. Foto: nmann77 - stock.adobe.com

Mit einem wackeligen Starug-Konzept wollte eine Düsseldorfer Holding einer drohenden Insolvenz entkommen. Das war nicht rechtens, urteilte nun der BGH. Das sind die Folgen des Beschlusses.

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Der BGH hat erstmals höchstrichterlich klargestellt, wo das Starug endet. Foto: nmann77 - stock.adobe.com

Mit einem wackeligen Starug-Konzept wollte eine Düsseldorfer Holding einer drohenden Insolvenz entkommen. Das war nicht rechtens, urteilte nun der BGH. Das sind die Folgen des Beschlusses.

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