Esra Laubach https://www.finance-magazin.de/ueber-uns/redaktion/esra-laubach/ für kluge Finanzentscheidungen Mon, 20 Jul 2026 16:03:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Doppelspitze im Investment Banking: JP Morgan besetzt M&A-Führung neu https://www.finance-magazin.de/banking-berater/ma/doppelspitze-im-investment-banking-jp-morgan-besetzt-ma-fuehrung-neu-247681/ Mon, 20 Jul 2026 15:58:39 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=247681 Simon Schneider (links) und Henrik Jansen wurden bei JP Morgan zu neuen Co-Leitern des M&A-Geschäfts in Deutschland und Österreich ernannt. Foto: Linkedin/JP Morgan; Montage: FINANCE

JP Morgan setzt auf zwei erfahrene Dealmaker an der Spitze seines M&A-Geschäfts in Deutschland und Österreich. Henrik Jansen wird befördert, Simon Schneider soll von der Deutschen Bank kommen.

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Simon Schneider (links) und Henrik Jansen wurden bei JP Morgan zu neuen Co-Leitern des M&A-Geschäfts in Deutschland und Österreich ernannt. Foto: Linkedin/JP Morgan; Montage: FINANCE

JP Morgan setzt auf zwei erfahrene Dealmaker an der Spitze seines M&A-Geschäfts in Deutschland und Österreich. Henrik Jansen wird befördert, Simon Schneider soll von der Deutschen Bank kommen.

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Benchmark statt Bauchgefühl: Warum CFOs Kennzahlen vergleichen sollten https://www.finance-magazin.de/finanzabteilung/business-transformation/benchmark-statt-bauchgefuehl-warum-cfos-kennzahlen-vergleichen-sollten-246511/ Tue, 07 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246511 7 Tage: So viel länger braucht der deutsche Mittelstand heute durchschnittlich, um investiertes Kapital zurückzuverwandeln. Die Benchmark-Studie von RSM Ebner Stolz zeigt, worauf es ankommt. Foto: HONGWEI-stock.adobe.com

Viele Mittelständler glauben, sie haben ein Marktproblem. Ein Benchmark-Vergleich zeigt oft anderes. Warum Verschuldungsgrad, Ebitda-Marge und Cash Conversion Cycle ohne Branchenkontext wertlos sind.

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7 Tage: So viel länger braucht der deutsche Mittelstand heute durchschnittlich, um investiertes Kapital zurückzuverwandeln. Die Benchmark-Studie von RSM Ebner Stolz zeigt, worauf es ankommt. Foto: HONGWEI-stock.adobe.com

Viele Mittelständler glauben, sie haben ein Marktproblem. Ein Benchmark-Vergleich zeigt oft anderes. Warum Verschuldungsgrad, Ebitda-Marge und Cash Conversion Cycle ohne Branchenkontext wertlos sind.

„Viele Unternehmen haben kein Marktproblem, sondern ein Steuerungsproblem“, davon ist Florian Seizer, Partner und Chartered Financial Analyst bei RSM Ebner Stolz, überzeugt. Er hat mit seinem Team Verschuldungsgrad, Cash Conversion Cycle, Ebitda-Marge und den Nettoverschuldungsgrad von über 1.800 mittelständischen Unternehmen mit Jahresumsätzen bis 250 Millionen Euro über vier Jahre hinweg ausgewertet – und die Daten stützen seine Aussage.

Entschuldung beim Mittelstand im Trend

Blende zurück ins Jahr 2022. Der Median-Verschuldungsgrad des deutschen Mittelstands erreicht mit 187 Prozent seinen Höchststand, hat RSM Ebner Stolz ermittelt. Viele CFOs hatten die Niedrigzinsphase genutzt, um Liquiditätspuffer aufzubauen, Investitionen vorzuziehen und sich gegen erwartete Kostensteigerungen abzusichern.

Die Entschuldungsdynamik hat in den darauffolgenden Jahren an Fahrt aufgenommen. Bis 2025 ist der branchenübergreifende Median laut Daten des Beratungshauses auf 154 Prozent gesunken. Das ist ein Rückgang um rund 33 Prozentpunkte.

Die eindrücklichste Bewegung zeigt die Automobilwirtschaft. Sie baute über die vergangenen vier Jahre 264 Prozentpunkte ab, der Maschinen- und Anlagenbau 101 Prozentpunkte. Diese Richtung schlagen nicht alle Branchen ein.

Baugewerbe, IT und Verkehr & Transport gehen den entgegengesetzten Weg. Bei ihnen steigen die Verschuldungsquoten, getrieben durch Transformationsinvestitionen, Kostendruck und schwächere Nachfrage.

Auch ein Größeneffekt ist laut der Analyseergebnisse ablesbar: Unternehmen unter 50 Millionen Euro Umsatz reagieren schneller auf externe Schocks, sehen sich zugleich aber restriktiveren Kreditvergabekriterien gegenüber.

Florian Seizer, CFA, ist seit 2025 Partner bei RSM Ebner Stolz und analysierte mit seinem Team über vier Jahre einschlägige Finanzkennzahlen von Mittelständlern, die nun Unternehmen Aufschluss über deren Positionierung im Branchenvergleich geben. Foto: RSM Ebner Stolz

Maschinenbau mit höchstem Cash Conversion Cycle

Von 54 Tagen im Jahr 2022 auf 61 Tage im Jahr 2025. Ganze sieben Tage sind über die vergangenen vier Jahre obendrauf gekommen, um investiertes Umlaufvermögen in liquide Mittel zurückzuverwandeln. So zeigt es die Studie im Durchschnitt. Was heißt das konkret? Seizer erklärt: „Bei einem Unternehmen mit 100 Millionen Euro Umsatz entspricht ein Anstieg von sieben Tagen circa 2 Millionen Euro, die mehr im Kapital gebunden sind. Das Geld ist zwar nicht weg, aber es steht auch nicht zur Verfügung. Der Unterschied zwischen Vollgas und Handbremse“, erklärt der Finanzanalyst im RSM Ebner Stolz Podcast „Mittelstandstalk“.

Besonders massiv hat sich der Cash Conversion Cycle (CCC) in zwei Branchen ausgedehnt: Im Maschinen- und Anlagenbau steigt der CCC um 52 Tage, in der Metall- und Elektroindustrie um 40 Tage. Haupttreiber sei das gestiegene Days Inventory Outstanding, also ein strategischer Lageraufbau als Absicherung gegen Lieferkettenprobleme. Dieser hat längst ausgedient, steht aber in vielen Bilanzen noch. Dazu kommt eine breite Verschlechterung der Zahlungsmoral, meint Seizer.

So kontrollieren CFOs ihren Cash Conversion Cycle

Der Finanzanalyst weiß, wo man in diesem Falle ansetzt: nicht beim Lager, auch wenn es in absoluten Werten oft der größte Posten ist. Die Hebelwirkung liegt woanders, nämlich im Forderungsmanagement. Welche Schlüsselkunden zahlen zu spät, warum, und wie kommt man ins Gespräch? Anschließend sollten Unternehmen Zahlungsziele bei Lieferanten systematisch ausreizen, ohne die Beziehungen zu gefährden. Eine effiziente Lagerhaltung erfordert tiefere operative Eingriffe in Disposition und Produktionsplanung.

Zur Einordnung empfiehlt Seizer ein einfaches Ampelsystem: Grün, wenn der eigene CCC auf der Branchen-Benchmark liegt und stabil ist. Gelb, wenn er deutlich darüber liegt, aber nicht weiter steigt. Rot, wenn er über der Benchmark liegt und weiterwächst – dann herrscht sofortiger Handlungsbedarf. Die Faustregel: Man sollte spätestens dann aktiv werden, wenn der CCC schneller steigt als der Umsatz.

„Am Kapitalmarkt ist es selbstverständlich, jede Zahl sofort zu benchmarken.“

Florian Seizer, Partner bei RSM Ebner Stolz

Ebitda-Marge: Was Margen-Champions anders machen

Von allen vier Kennzahlen ist die Ebitda-Marge die, die Geschäftsführer am unmittelbarsten spüren. Sie ist über den Studienzeitraum hinweg um rund 1 Prozentpunkt zurückgegangen, konkret von 6,2 auf 5,0 Prozent. Das liest sich zunächst harmlos. In absoluten Zahlen könnte dies für ein Unternehmen mit niedrigerer Ausgangsmarge jedoch einen Ergebnisrückgang von 10 oder gar 20 Prozent zur Folge haben. Dann fehlt gemäß Seizer Kapital „um Investitionen zu tätigen, Tilgungen durchzuführen oder einen Sicherheitspuffer aufzubauen“.

Was machen Margen-Champions anders? Laut Seizer überraschend wenig Neues – aber konsequenter und früher. Drei Muster stechen heraus. Erstens: Preiserhöhungen ohne Zögern, sobald sich die Kostenseite bewegt; keine Gießkanne, sondern differenziert nach Kunde und Produkt. Zweitens: kein Volumenwachstum auf Kosten der Profitabilität. Und drittens, der am meisten unterschätzte Faktor, interne Transparenz. Wer nicht weiß, mit welchen Kunden, Projekten und Produkten er Geld verdient, steuert blind. Margen-Champions haben diese Transparenz. Deshalb können sie schnell reagieren, wenn sich Marktgegebenheiten ändern.

CFOs müssen die richtigen Fragen stellen

Benchmarking trennt makroökonomischen Gegenwind von unternehmenseigenem Versagen. Das ist die Voraussetzung dafür, die richtigen Stellschrauben zu finden – im laufenden Controlling, im Finanzierungsdialog, im Transaktionsprozess. „Am Kapitalmarkt ist es selbstverständlich, jede Zahl sofort zu benchmarken“, sagt Seizer. „Diese Möglichkeit wollen wir mit der Studie auch mittelständischen Unternehmen geben.“ Der Einstieg muss kein großes Projekt sein.

Seizers Empfehlung: Unternehmer sollten den Cash Conversion Cycle aus dem letzten Jahresabschluss berechnen, gegen die Branchen-Benchmark stellen und vergleichen wie man im Branchendurchschnitt abschneidet. „Warum bin ich besser als der Wettbewerb? Warum bin ich schlechter als der Wettbewerb? Warum ist mein Cash Conversion Cycle gestiegen oder gesunken? Und mit diesen Fragen auch auf das Controlling zugehen, um Entscheidungen abzuleiten.“ Dafür braucht es weder ein teures Tool, noch viele Berater oder eine umfassende Vorbereitung.

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Neuer CVC-Fonds um fast 70 Prozent überzeichnet https://www.finance-magazin.de/deals/private-equity/neuer-cvc-fonds-um-fast-70-prozent-ueberzeichnet-246504/ Mon, 06 Jul 2026 10:39:46 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246504 Investoren setzen auf den europäischen Mittelstand und überzeichnen Mid-Market-Fonds von CVC. Foto: L.S.-stock.adobe.com

Erfolgreiches Fundraising für CVC: Der Private-Equity-Investor sammelt für seinen neuen europäischen Mid-Market Fonds Catalyst III rund 3 Milliarden Euro ein. Die ersten Investments wurden schon getätigt.

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Investoren setzen auf den europäischen Mittelstand und überzeichnen Mid-Market-Fonds von CVC. Foto: L.S.-stock.adobe.com

Erfolgreiches Fundraising für CVC: Der Private-Equity-Investor sammelt für seinen neuen europäischen Mid-Market Fonds Catalyst III rund 3 Milliarden Euro ein. Die ersten Investments wurden schon getätigt.

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Platform Group: Aktionäre sagen Nein zum Abschlussprüfer https://www.finance-magazin.de/finanzabteilung/wirtschaftspruefer/platform-group-aktionaere-sagen-nein-zum-abschlusspruefer-246397/ Fri, 03 Jul 2026 10:42:22 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246397 Auf Anraten der DSW haben die Aktionäre von The Platform Group gegen die Wiederwahl des Wirtschaftsprüfers gestimmt. Foto: kebox - stock.adobe.com

Mit 71,68 Prozent der Stimmen lehnten die Aktionäre der Platform Group auf der Hauptversammlung die Wahl des Abschlussprüfers ab. Derweil kämpft das Unternehmen an mehreren Fronten gleichzeitig.

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Auf Anraten der DSW haben die Aktionäre von The Platform Group gegen die Wiederwahl des Wirtschaftsprüfers gestimmt. Foto: kebox - stock.adobe.com

Mit 71,68 Prozent der Stimmen lehnten die Aktionäre der Platform Group auf der Hauptversammlung die Wahl des Abschlussprüfers ab. Derweil kämpft das Unternehmen an mehreren Fronten gleichzeitig.

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Restrukturierungs-News: EY Restructuring Pulse, Hellweg Österreich, EIP https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/restrukturierungs-news-ey-restructuring-pulse-hellweg-oesterreich-eip-246237/ Thu, 02 Jul 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=246237 Dass Restrukturierungen zunehmen, hat laut dem Restructuring Pulse Survey von EY nicht mehr mit Umsatzproblemen zutun. Foto: Andrii - stock.adobe.de

Restrukturierungen haben Strukturprobleme, Hellweg saniert sich in Österreich in Eigenverwaltung und der frühere Metro-Geschäftsführer heuert bei EIP an – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

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Dass Restrukturierungen zunehmen, hat laut dem Restructuring Pulse Survey von EY nicht mehr mit Umsatzproblemen zutun. Foto: Andrii - stock.adobe.de

Restrukturierungen haben Strukturprobleme, Hellweg saniert sich in Österreich in Eigenverwaltung und der frühere Metro-Geschäftsführer heuert bei EIP an – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

Restrukturierungen haben ein Strukturproblem

Für die Restructuring Pulse Survey 2026 hat EY Workout-Banker führender europäischer Banken befragt. Sie zeichnen ein klares Bild: Während laut Survey in der Vergangenheit Umsatzrückgänge als Haupttreiber für Restrukturierungssituationen dominierten, rücken nun makroökonomische und geopolitische Faktoren in den Vordergrund. Die Konjunkturabschwächung (24 Prozent), geopolitische Unsicherheiten (20 Prozent) und steigende Energie- und Rohstoffkosten (17 Prozent) treiben heute außerdem die Restrukturierungsagenda.

Der Automotive-Sektor führt die Rangliste der Restrukturierungsaktivität mit 30 Prozent deutlich an – geprägt von Elektrifizierungsdruck, chinesischer Konkurrenz und hohen Fixkosten entlang der Lieferkette. Das verarbeitende Gewerbe (15 Prozent) folgt mit wachsendem Druck durch Standortnachteile gegenüber Asien und den USA. Energie und Versorgung sind zunehmend belastet (8 Prozent), da der Transformationsdruck der Energiewende auf Cashflows und Finanzierungsstrukturen drückt.

Banken werden laut Survey insgesamt selektiver und vorsichtiger. Bei 73 Prozent der neu verhandelten Covenants wurden die Bedingungen zugunsten der Kreditgeber verschärft. Die wichtigsten Faktoren, nach denen Workout-Banker ihre Unterstützung ausrichten, seien aktive Gesellschafterunterstützung und ein glaubwürdiger Businessplan mit realistischen, datenbasierten Annahmen. Die Finanzierung von Restrukturierungen bleibe zwar primär bankgeprägt (bestehende Kreditgeber: 31 Prozent), doch das Bild diversifiziere sich spürbar. Eigentümer sind zunehmend gefordert, eigenes Kapital einzubringen (28 Prozent). Daneben spielen neue Investoren und Private-Equity-Fonds eine wachsende Rolle.

Der Trend gehe klar weg vom klassischen operativen Turnaround hin zu strategischen Maßnahmen: Verkäufe von Assets, beschleunigte M&A-Prozesse und Kapitalzuführungen durch Gesellschafter gewinnen an Bedeutung. Unternehmen, die sich bisher mit operativen Anpassungen über Wasser gehalten haben, müssen nun fundamentalere Entscheidungen treffen.

Hellweg saniert sich auch in Österreich in Eigenverwaltung

Hellweg hat nun auch in Österreich einen Antrag auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Zum Sanierungsverwalter wurde Peter Shamiyeh (Shamiyeh Reiser Rechtsanwälte) bestellt. Zwei Wochen zuvor hat die Dortmunder Baumarktkette in Deutschland Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Laut der „Lebensmittelzeitung“ soll Hellweg seinen Warenkreditversicherer verloren haben. Das Unternehmen kämpft schon seit mehreren Jahren mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die unter anderem auf schwache Nachfrage, höhere Preise im Einkauf und steigende Mieten zurückgehen.

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Hellweg-Gruppe beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

FINANCE+Die Baumarkbetreiber Hellweg und Baywa Bau- und Gartenmärkte gehen nach Jahren der Krise in die Insolvenz. Die Baywa AG hat ihre Kredite an die frühere Tochter bereits abgeschrieben.

Früherer Metro-Geschäftsführer heuert bei EIP an

Martin Schumacher. Foto: EIP
Martin Schumacher. Foto: EIP

Der Retail- und Restrukturierungsexperte Martin Schumacher ist seit Juni bei der Restrukturierungsberatung Executive Interim Partners (EIP) tätig. Schumacher bringt über 25 Jahre internationale Führungserfahrung mit, unter anderem als Geschäftsführer bei Metro in Deutschland, Russland und der Ukraine. Dort leitete er Transformationsprojekte und trieb die digitale und Multichannel-Entwicklung voran. Seine Expertise in der Restrukturierung sammelte er bei Alix Partners in New York, wo er Mandate im Großhandel und Einzelhandel betreute. Zuletzt war er als Co-CEO bei The Container Store tätig, wo er die Sanierung des Unternehmens leitete.

Bei EIP soll Schumacher Handels- und Konsumgüterunternehmen bei der operativen Stabilisierung und Restrukturierung unterstützen. Seine umfassende Erfahrung in der Konzernführung und Restrukturierungsberatung soll den Ausbau der Partnerschaft vorantreiben.

Horváth verpflichtet Geschäftsführer von CMS Advisory

Tobias Fusten verstärkt seit Ende Juni das Team Performance Improvement, Restructuring & Transactions bei Horváth.

Tobias Fustern Foto: Horváth
Tobias Fustern Foto: Horváth

Fusten bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Restrukturierungsberatung und im Turnaround-Management mit. Zuletzt war er als Geschäftsführer von CMS Advisory tätig und begleitete Unternehmen bei der Bewältigung von Krisensituationen. Sein Schwerpunkt lag auf der Entwicklung und Umsetzung komplexer Sanierungs- und Transformationskonzepte.

Bei Horváth soll er gemeinsam mit Patrick Heurich, der das Performance-Team leitet, den Ausbau der finanzwirtschaftlichen Restrukturierung sowie die Erstellung und Umsetzung von IDW-S6-Sanierungsgutachten vorantreiben. Zugleich soll Fusten als Ansprechpartner für Workout-Units, CROs und CFOs in Krisensituationen fungieren.

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Houlihan Lokey sucht Nachfolger für Restrukturierungs-Urgestein Lerche

FINANCE+Bei Houlihan Lokey steht ein wichtiger Führungswechsel an: Restrukturierungschef Niklas Lerche soll nach FINANCE-Informationen in den Ruhestand gehen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft offenbar bereits.

Buhler Versatile kauft Anteile von Atlas

Der kanadische Hersteller von Landmaschinen Buhler Versatile hat Mitte Juni die Vermögenswerte des Baumaschinenherstellers Atlas Gruppe abgeschlossen. Diese umfasst die Atlas GmbH, Atlas Spare Parts, Atlas Group Services, Atlas Kompakt sowie Anteile an Atlas Cranes UK. Die Transaktion, die unter anderem die Genehmigung nach dem Außenwirtschaftsgesetz erfordert, soll den Geschäftsbetrieb und einen Großteil der Beschäftigten sichern. Buhler Versatile, Teil der global agierenden Asko Group, erweitert durch diesen strategischen Schritt die Präsenz in Europa.

RSM Ebner Stolz hat Buhler Versatile bei der Übernahme beraten. Die Atlas Gruppe befindet sich in Eigenverwaltung und wird durch die Sanierungsexperten Malte Köster und Hans-Joachim Berner (Kösterberner) unterstützt. Hendrik Gittermann (Reimer) fungiert als Sachwalter. Die KanzleienTaylor Wessing und Mishcon de Reya sowie RSM UK unterstützten bei den rechtlichen Aspekten in Deutschland und Großbritannien.

US-Investor übernimmt insolventen PVC-Hersteller Vynova

Der insolvente PVC-Hersteller Vynova in Wilhelmshaven wurde erfolgreich vom US-Investor WestlakeVinnolit übernommen. Die Transaktion erforderte unter anderem eine Neuverhandlung wesentlicher Verträge aufgrund der speziellen Standortbedingungen und konzernrechtlichen Verflechtungen. Das Chemieunternehmen Vynova Wilhelmshaven musste im Dezember einen Insolvenzantrag stellen. Gründe dafür waren laut Insolvenzverwalter vor allem die schwache Konjunktur und die hohen Energiepreise. Görg beriet den Insolvenzverwalter Christian Kaufmann (Pluta) bei dem Verkauf. SZA Schilling, Zutt & Anschütz haben Westlake Vinnolit bei der Distressed-M&A-Transaktion beraten.

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Neuer Plan, alte Zweifel: Baywa will Kerngeschäft retten

FINANCE+Kerngeschäft schützen, Schuldenschnitt, Aktien-Treuhand, Herauslösung von Baywa Re: Baywa präsentiert seinen neuen Sanierungsplan – mit vielen Fragezeichen.

Polstermöbelfirma Himolla saniert sich unter Schutzschirm

Der Polstermöbelhersteller Himolla hat ein Schutzschirmverfahren eingeleitet, um eigenen Angaben zufolge seine Wettbewerbsfähigkeit angesichts rückläufiger Märkte zu stärken. Trotz stabiler Marktanteile konnten bisherige Restrukturierungsmaßnahmen die Umsatzeinbußen nicht kompensieren. Alle Aufträge werden weiterhin umgesetzt. Tillmann Peeters (Falkensteg) unterstützt als Sanierungsgeschäftsführer, während Thomas Reissmann (DMR Legal) insolvenzrechtlich berät. Tochterunternehmen in Osteuropa sind nicht betroffen. Der Sofahersteller erwirtschaftete mit rund 2.000 Beschäftigten in Europa zuletzt einen Jahresumsatz von rund 190 Millionen Euro. Himolla gehört seit Juli 2025 mehrheitlich der Conzima-Gruppe des Unternehmers Manfred Ziegler. Die Conzima-Gruppe beschreibt sich selbst als Spezialist für Unternehmen mit Ertrags-, Struktur- und Existenzproblemen.

Chinesischer Investor übernimmt Perlon

Die Zukunft der Perlon-Gruppe, einem führenden Hersteller synthetischer Filamente, ist gesichert. Nach intensiven Verhandlungen im Eigenverwaltungsverfahren wurde die Gruppe erfolgreich restrukturiert. Wuxi Yinda Nylon aus China setzte sich im globalen Investorenprozess durch, der von Falkensteg gesteuert wurde. Die operative Stabilität während des Verfahrens war entscheidend. Rund 450 der knapp 510 Arbeitsplätze in Deutschland bleiben erhalten. Die Transaktion wurde von dem Sachwalter Max Liebig (Liebig) begleitet. Wuxi Yinda Nylon wurde von der Kanzlei Taylor Wessing beraten, Markus Mairgünther und Christian Plail (beide SGP Schneider Geiwitz) haben als Generalhandlungsbevollmächtigte das Management beraten.

Info

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Unicredit: Commerzbank verbreitet „irreführende Informationen” https://www.finance-magazin.de/banking-berater/ma/unicredit-commerzbank-verbreitet-irrefuehrende-informationen-245036/ Mon, 15 Jun 2026 09:28:14 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=245036 Unicredit holt zum Gegenschlag aus und wehrt sich gegen die Manipulationsvorwürfe der Commerzbank. Foto: Danuta Hyniewska - stock.adobe.com

Im Übernahmekampf um die Commerzbank verschärft sich der Ton: Die Unicredit weist Vorwürfe entschieden zurück und droht dem Vorstand um Bettina Orlopp.

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Unicredit holt zum Gegenschlag aus und wehrt sich gegen die Manipulationsvorwürfe der Commerzbank. Foto: Danuta Hyniewska - stock.adobe.com

Im Übernahmekampf um die Commerzbank verschärft sich der Ton: Die Unicredit weist Vorwürfe entschieden zurück und droht dem Vorstand um Bettina Orlopp.

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Kanzlei-News: Baker McKenzie, Hengeler Mueller, Latham & Watkins https://www.finance-magazin.de/banking-berater/kanzleien/kanzlei-news-baker-mckenzie-hengeler-mueller-latham-watkins-244825/ Thu, 11 Jun 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244825 Jens Wenzel (v.l.n.r.) und Sebastian Schneider von Hengeler Mueller, Anahita Thoms von Baker McKenzie und Stefan Rieger von Latham & Watkins werden Managing Partner. Foto: Hengeler Mueller, Baker McKenzie, Latham & Watkins/Montage: FINANCE

Anahita Thoms wird Managing Partnerin bei Baker McKenzie und Hengeler Mueller sowie Latham & Watkins wählen ebenfalls ein neues Management: Die News aus den Wirtschaftskanzleien im FINANCE-Ticker.

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Jens Wenzel (v.l.n.r.) und Sebastian Schneider von Hengeler Mueller, Anahita Thoms von Baker McKenzie und Stefan Rieger von Latham & Watkins werden Managing Partner. Foto: Hengeler Mueller, Baker McKenzie, Latham & Watkins/Montage: FINANCE

Anahita Thoms wird Managing Partnerin bei Baker McKenzie und Hengeler Mueller sowie Latham & Watkins wählen ebenfalls ein neues Management: Die News aus den Wirtschaftskanzleien im FINANCE-Ticker.

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Fall Sympatex: Ist die Restrukturierung der Anleihe 2017 unwirksam? https://www.finance-magazin.de/banking-berater/restrukturierung/fall-sympatex-ist-die-restrukturierung-der-anleihe-2017-unwirksam-244687/ Mon, 08 Jun 2026 11:32:07 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244687 Der Fall um den Funktionstextilien-Hersteller Sympatex nimmt kein Ende. Neue Prüfungen der Vertreter der Anleihegläubiger bewerten die vollzogene Anleiherestrukturierung als unwirksam. Foto: Chalabala-stock.adobe.com

Nach dem Verkauf der Sympatex-Assets kämpfen Anleihegläubiger um ihre Rechte. Der gemeinsame Vertreter hält die Restrukturierung von 2017 für nichtig und fordert 33 Millionen Euro.

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Der Fall um den Funktionstextilien-Hersteller Sympatex nimmt kein Ende. Neue Prüfungen der Vertreter der Anleihegläubiger bewerten die vollzogene Anleiherestrukturierung als unwirksam. Foto: Chalabala-stock.adobe.com

Nach dem Verkauf der Sympatex-Assets kämpfen Anleihegläubiger um ihre Rechte. Der gemeinsame Vertreter hält die Restrukturierung von 2017 für nichtig und fordert 33 Millionen Euro.

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Bleibt RSM Ebner Stolz erster Big-Four-Verfolger? https://www.finance-magazin.de/banking-berater/next-seven/bleibt-rsm-ebner-stolz-erster-big-four-verfolger-244664/ Mon, 08 Jun 2026 08:48:39 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244664 RSM Ebner Stolz hat im Geschäftsjahr 2025 die halbe-Milliarde-Euro-Grenze geknackt. Foto: RSM Ebner Stolz

Das Next-Seven-Haus RSM Ebner Stolz wächst im Geschäftsjahr 2025 zweistellig und verdient mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Doch reicht das Wachstum, um Verfolger BDO die Stirn zu bieten?

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RSM Ebner Stolz hat im Geschäftsjahr 2025 die halbe-Milliarde-Euro-Grenze geknackt. Foto: RSM Ebner Stolz

Das Next-Seven-Haus RSM Ebner Stolz wächst im Geschäftsjahr 2025 zweistellig und verdient mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Doch reicht das Wachstum, um Verfolger BDO die Stirn zu bieten?

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Restrukturierungs-News: RSM Ebner Stolz, Gerloff Liebler, Maas + Roos https://www.finance-magazin.de/transformation/restrukturierung/restrukturierungs-news-infrastructure-monitor-rsm-ebner-stolz-gerloff-liebler-244333/ Tue, 02 Jun 2026 06:00:00 +0000 https://www.finance-magazin.de/?p=244333 Infrastrukturunternehmen profitieren Creditreform zufolge in volatilen Wirtschaftszeiten unter anderem von hohen Eintrittsbarrieren. Foto: stock-adobe.de - tunedin

Infrastrukturunternehmen zeigen sich stabil, Marc Oberhardt wird Partner bei RSM Ebner Stolz, Gerloff Liebler expandiert mit Römermann-Juristinnen – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

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Infrastrukturunternehmen profitieren Creditreform zufolge in volatilen Wirtschaftszeiten unter anderem von hohen Eintrittsbarrieren. Foto: stock-adobe.de - tunedin

Infrastrukturunternehmen zeigen sich stabil, Marc Oberhardt wird Partner bei RSM Ebner Stolz, Gerloff Liebler expandiert mit Römermann-Juristinnen – die aktuellen Restrukturierungs-News im Überblick.

Marc Oberhardt wird neuer Partner bei RSM Ebner Stolz

RSM Ebner Stolz hat Anfang Mai seine Praxis im Bereich Restrukturierung und Insolvenzrecht mit Marc Oberhardt verstärkt. Er kommt von McDermott Will & Schulte, wo er 13 Jahre als Partner tätig war, und wird vom Standort Düsseldorf aus tätig sein. Oberhardt bringt umfassende Erfahrung in der Beratung von mittelständischen sowie national und international tätigen Unternehmen in Krisensituationen mit. Sein Fokus liegt auf Insolvenzrecht, Gesellschaftsrecht und der Gestaltung komplexer Sanierungsszenarien.

Gerloff Liebler expandiert mit Römermann-Juristinnen

Die Restrukturierungs- und Insolvenzrechtskanzlei Gerloff Liebler expandiert in den Norden und eröffnet neue Büros in Hamburg und Berlin. Die Kanzlei hat Friederike Engelmann-Matz gewonnen, um den Ausbau der neuen Standorte zu leiten. Engelmann-Matz bringt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen Branchen mit und war zuvor bei Römermann tätig, wo sie ebenfalls für die Entwicklung der Standorte Hamburg und Berlin verantwortlich war. Michaela Kettner, ebenfalls von Römermann, verstärkt das Team in Berlin.

Mit den neuen Büros in Hamburg und Berlin ist Gerloff Liebler nun an vier Standorten in Deutschland vertreten, einschließlich des Hauptsitzes in München und einem Büro in Villingen-Schwenningen.

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Baywa-Ticker: Fünf Hausbanken sind mit Grundschulden abgesichert

Baywa hat den Banken an einer Vielzahl von Standorten Grundschulden als Sicherheiten eingeräumt. Neben der DZ Bank handelt es sich um vier weitere Kreditinstitute. Die aktuellen Entwicklungen im Baywa-Ticker.

Maas + Roos von Schweizern aufgekauft

Der Lichtwerbe- und Beschilderungssystemanbieter Maas+Roos Signage aus Hilpoltstein hat nach einem Liquiditätsengpass ein Eigenverwaltungsverfahren angestoßen und im Rahmen dessen einen Investor gefunden. Käufer ist die Schweizer Gesellschaft Richnerstutz, die Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen im Außen- und Innenbereich anbietet. 140 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Pluta begleitete den M&A-Prozess, der nun im Rahmen eines Insolvenzplans umgesetzt wird. Die Gläubiger stimmten dem Plan einstimmig zu. Als Sachwalter agierte Joachim Exner (Dr. Beck & Partner).

Infrastrukturunternehmen zeigen sich stabil

Der erstmals veröffentlichte Infrastructure Monitor von Creditreform Rating zeigt, dass Infrastrukturunternehmen in Deutschland über den Konjunkturzyklus hinweg niedrigere Ausfallraten aufweisen als die Gesamtwirtschaft. Im Jahr 2025 lag die Ausfallrate des Infrastruktursektors bei 1,17 Prozent, während die gesamtwirtschaftliche Quote 1,88 Prozent betrug.

Besonders stabile Risikoprofile zeigen klassische Energy- und Utilities-Segmente wie Strom-, Gas- oder Wasserversorgung. Diese Geschäftsmodelle profitieren laut Creditreform von hoher Systemrelevanz, planbaren Nachfrageprofilen, hohen Eintrittsbarrieren sowie anreizregulierten und langfristig abgesicherten Erlösstrukturen.

Im Gegensatz dazu entwickeln sich digitale Infrastruktur- und Transportsegmente zyklischer. Telekommunikation, Informationsdienstleistungen und Teile des Transportsektors sind sensibler gegenüber Wettbewerbsdruck, Refinanzierungskosten und hohen Investitionsanforderungen. Auch Health- und Social-Infrastrukturen stehen unter Druck durch steigende Personal-, Energie- und Finanzierungskosten.

Die wachsende Bedeutung von Infrastruktur als eigenständige Anlageklasse erfordert spezialisierte Kredit- und Risikoanalysen, um den steigenden Investitionsbedarf zu decken. „Für Banken, institutionelle Investoren und alternative Finanzierungspartner wird die differenzierte Bewertung infrastruktureller Geschäftsmodelle zunehmend wichtiger“, so Benjamin Mohr, Mitglied der Geschäftsleitung der Creditreform Rating. „Entscheidend sind Marktstruktur, Cashflow-Qualität, Refinanzierungsfähigkeit und regulatorische Rahmenbedingungen – nicht allein die Zugehörigkeit zum Infrastruktursektor.“

RLE findet indischen Investor

Das Ingenieursspezialist für Mobilitätslösungen, RLE International, wurde nach einem Eigenverwaltungsverfahren an einen indischen Investor verkauft. Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Overath hat, beschäftigt rund 1.400 Mitarbeitende weltweit, darunter in China, Indien sowie den USA, und ist vor allem in den Bereichen Automotive und E-Mobilität tätig. Käufer ist die Sacha-Gruppe, ein strategischer Investor, der auf Engineering-Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Automotive, Luft- und Raumfahrt, Schienenfahrzeuge und Industrieanlagen, spezialisiert ist.

Das Verfahren, das am 1. Dezember 2025 eröffnet wurde, beinhaltete einen strukturierten M&A-Prozess, der von Aderhold geleitet und von Thomas Ellrich (Voigt Saulus) als Sachwalter unterstützt wurde. Die Transaktion umfasste mehrere Jurisdiktionen und kombinierte Asset- und Share-Deals und wurde von der M&A-Beratung Argon & Co. begleitet.

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Galeria ringt um Millionenkredit – mit einem Haken

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Zukunft von Stöger Automation gesichert

Der bayerische Maschinenbauer Stöger Automation, spezialisiert auf Schraub- und Montagetechnik für die Automobilindustrie, musste im September 2025 aufgrund der Krise in der Automobilindustrie Insolvenz anmelden. Nun konnte ein Investor gefunden werden. Die Böllhoff-Gruppe aus Bielefeld, die in 26 Ländern über 3.300 Mitarbeitende beschäftigt, setzte sich im Investorenprozess durch und übernimmt den Standort in Königsdorf, der nun als Böllhoff Stöger Schraubtechnik firmiert. Baker Tilly begleitete den Prozess mit Andreas Fröhlich und Paul Margolin, während Stephan Zuber und Till Werner die Vertragsverhandlungen führten.

Antriebstechnik Saftig saniert sich

Der Maschinen- und Elektromaschinenbauer Saftig saniert sich über ein Insolvenzverfahren. Als Grund dafür wird die allgemein schwierigen Marktlage der Industrie genannt, die aufgrund schwacher Nachfrage in den Bereichen Automotive, Stahlbau und im Bauwesen, hohe Energie- und Personalkosten sowie zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck entstanden ist.
Das Amtsgericht Mayen hat Jens Lieser (Lieser Rechtsanwälte) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Das Familienunternehmen beschäftigt 110 Mitarbeiter an drei Standorten.

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Um Insolvenzstigmata zu durchbrechen, harmonisiert die EU sukzessive das Insolvenzrecht. Die Reform birgt eine tiefere Verschiebung – im Machtgefüge zwischen Gläubigern, Investoren und Eigentümern.

Mäc-Geiz meldet Insolvenz an

Kurz nach der Übernahme durch die Kodi-Gruppe geht der ostdeutsche Nonfood-Discounter Mäc-Geiz in ein eigenverwaltetes Insolvenzverfahren. Verfahrensbevollmächtigter ist die Kanzlei Andres Partner, als Sachwalter agiert Lucas Flöther (Flöther Wissing), was aus dem Insolvenzregister hervorgeht. Der Discounter soll in finanzielle Schieflage geraten sein. Dennoch läuft der Betrieb in den 180 Filialen vorerst weiter. Die Konsumzurückhaltung und die Kündigung der Warenkreditversicherung werden Medienberichten zufolge als Hauptgründe für die finanzielle Schieflage genannt.

ABC Land- und Baumaschinen gerettet

Das Handels- und Serviceunternehmen für Land‑, Bau‑, Kommunal- und Reinigungstechnik sowie Fahrräder und E‑Bikes, Clemens Hoping, übernimmt im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte von des insolventen Landmaschinenherstellers ABC Land- und Baumaschinen. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Konzipiert und umgesetzt wurde das Bieterverfahren von einem Team um Jan Duisberg (Auxil Management). Die Übernahme sichert alle 120 Arbeitsplätze an allen sechs Standorten. Der Sachwalter Moritz Sponagel (Dr. Sponagel) bestätigt die Zustimmung des Gläubigerausschusses.

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