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Lutz Meschke, Porsche AG

Lutz Meschke

Porsche AG

Unternehmen:
Porsche AG
Ressort:
Finanzen, IT
Position:
CFO seit 2009
Ausbildung:
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln, Abschluss als Diplom-Kaufmann
Geburtstag:
02.04.1966
Familie:
Verheiratet, sechs Kinder
Ehrenamt:
Aufsichtsratsvorsitzender Handelshochschule Leipzig HHL, Aufsichtsrat SV Stuttgarter Kickers, Kuratoriums-Mitglied Ferry-Porsche-Stiftung
Hobbies:
Fußball, Ski, Tennis, Radfahren, Motorradfahren
Karriere:

Lutz Meschke beginnt seine Karriere 1991 als Prüfungsassistent bei KPMG, dort steigt er zum Prüfungsleiter auf und ist später für das Big-Four-Haus als Manager in Mailand (Italien) tätig. 1999 kehrt Meschke zurück nach Deutschland: Er übernimmt bei Hugo Boss die Leitung der Konzernkonsolidierung.

Der Einstieg bei der Porsche AG erfolgt 2001, dort ist Meschke in Leitungsfunktionen in der Bilanzierung und im Controlling tätig. 2009 rückt er als CFO in den Porsche-Vorstand auf. Dort verantwortet er die Bereiche Finanzen und IT. 2015 wird Meschke zusätzlich stellvertretender Vorstandsvorsitzender. 2020 wird er zusätzlich in den Vorstand der Porsche Automobil Holding SE berufen. Hier ist er zuständig für das Beteiligungsmanagement.

Karriere-Highlights:

1) 2019 orchestriert Meschke gemeinsam mit Treasury-Chef Wolfgang Ratheiser den bis dato größten Green Schuldschein überhaupt in Höhe von 1 Milliarde Euro. Er dient dazu, nachhaltige Projekte zu refinanzieren – insbesondere Porsches erstes vollelektrisches Sportwagen-Modell

2) Meschke initiiert 2021 das Joint Venture Bugatti Rimac. Unter dessen Dach agieren der französische Hypercar-Hersteller Bugatti und der kroatische Elektroautobauer Rimac weiterhin als eigenständige Marken. Gesellschafter des Unternehmens sind die Rimac Group (55 %) und die Porsche AG (45 %), Porsche ist dabei strategischer Gesellschafter. Lutz Meschke ist im Aufsichtsrat vertreten.

3) Lutz Meschke ist der Kopf hinter dem „Ergebnisprogramm 2025“, mit dem Porsche bis 2025 10 Milliarden Euro einsparen will – und danach pro Jahr 3 Milliarden Euro. Das Programm soll mit neuen Ideen und neuen Geschäftsmodellen auch neue Einnahmequellen erschließen.

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