FINANCE-TV

Firmenkunden-Fintechs: „Der kulturelle Gap zu den Banken wird kleiner“

War die Übernahme der Finanzierungsplattform Lendico durch die ING nur der Auftakt zu einem größeren Übernahmefeldzug der Banken im Fintech-Lager? „Der kulturelle Gap zwischen Banken und Fintechs wird jedenfalls kleiner“, beobachtet der Fintech-Experte Dominik Löber, Senior Partner bei Roland Berger. Er sagt aber auch: „Leicht zu integrieren sind Fintechs immer noch nicht.“ Ob die Berater von Roland Berger trotzdem mit einer steigenden Zahl von Fintech-Übernahmen rechnen und an welchen Schnittstellen zwischen Banken und Fintechs es besonders knistert, sagt er im Interview mit FINANCE-TV.

Chefvolkswirt David Kohl: „Zinsdifferenz zu den USA wird sich deutlich ausweiten“

Seit Jahresbeginn haben die Ängste vor einem starken Zinsanstieg die Aktien- und Bondmärkte schon zweimal schwer erschüttert. Vorbei ist die Unsicherheit noch nicht, warnt David Kohl, Chefvolkswirt der Bank Julius Bär: „Die Märkte werden in diesem Jahr unruhiger sein als in den letzten Jahren.“ Hauptgrund: Der Zinskurs der US-Notenbank Fed. „Wir erwarten, dass die Fed die Zinsen noch schneller erhöht als allgemein erwartet. Die Zinsdifferenz zwischen dem Euro- und Dollar-Raum wird sich dadurch deutlich ausweiten“, sagt Kohl im Interview mit FINANCE-TV. Warum das für Investoren und CFOs trotzdem kein Grund ist, unruhig zu werden, sehen Sie im heutigen FINANCE-TV-Talk.

Credx-CEO Ralf Kauther: „CFOs und Investoren behalten die Kontrolle“

Mit der Vermittlung des 50-Millionen-Euro-Schuldscheins für die Deutsche Telekom ist dem Fintech Credx ein Coup gelungen. Damit der Deal aber keine Eintagsfliege bleibt, muss Credx nun weitere Investoren und Emittenten für seine Plattform gewinnen. Keine leichte Aufgabe, wie CEO Ralf Kauther im Interview mit FINANCE-TV einräumt: „Für Arranger-Plattformen wie EPPF und VC Trade, die mit Banken zusammenarbeiten, ist der Start leichter“, räumt Kauther ein. Warum Credx trotzdem keine Angst vor diesen Anbietern hat, welche Vorteile die Emission über neutrale Plattformen für CFOs seiner Meinung nach hat und welche Summen Unternehmen über Credx einsammeln können – die Antworten gibt es nur hier bei FINANCE-TV.

Wie Blockchain die Handelsfinanzierung revolutionieren soll

Das Wettrennen geht auf die Zielgerade: Gleich drei Bankkonsortien sind aktuell dabei, blockchain-basierte Plattformen für die Handelsfinanzierung aufzubauen: „Die Technologie wird das Geschäft schneller, transparenter und sicherer machen“, verspricht Thomas Dusch, stellvertretender Chef des Global Transaction Banking bei der Unicredit. Welche Unternehmen davon besonders profitieren, wie die Großbank Unicredit bei dieser Technologie mitmischt und warum die Blockchain das Potential hat, große Teile des Bankgeschäfts obsolet zu machen, das sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Jenoptik-Chef Traeger: „Bei M&A müssen wir die gesamte Klaviatur spielen“

Noch nicht einmal ein Jahr ist Jenoptik-Chef Stefan Träger im Amt, schon krempelt der neue CEO den Technologiekonzern um. Das Verteidigungsgeschäft könnte abgetrennt werden. Die verbleibenden Sparten benötigten größere Zukäufe, um international die kritische Größe zu erreichen, sagt Träger im Interview mit FINANCE-TV: „Wir wollen auch über M&A wachsen, und dabei müssen wir die gesamte Klaviatur spielen, von kleinen Bolt-on-Deals bis zu großen transformatorischen Übernahmen.“ Für welche Situationen er zu welchen Deals tendiert – die Antworten gibt er bei FINANCE-TV.

Klöckner-CFO Ketter: „Unsere Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“

Das Management von Klöckner & Co. hat damit begonnen, den Stahlhändler umfassend zu digitalisieren. Neue Produkte sollen den Milliardenkonzern revolutionieren, darunter zwei neue E-Commerce-Plattformen. „Vor allem unsere offene Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“, sagte Klöckner-CFO Marcus Ketter im Interview mit FINANCE-TV. Warum der Konzern bei diesem Kronjuwel trotzdem in die Minderheit gehen will und was bei der Digitalisierung der Firma das Wichtigste überhaupt ist, verrät Ketter hier bei FINANCE-TV.

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FINANCE-TV Wochenvorschau

23.04.2018
Thema: Creditshelf vergrößert die Finanzierungstickets: Wird das Fintech zum Big Player?

25.04.2018
Thema: Back to the future: Wie weit sind die Banken mit der Digitalisierung ihres Firmenkundengeschäfts? 
Gast: Marco Zimmer (Partner, zeb)

Chefvolkswirt David Kohl: „Zinsdifferenz zu den USA wird sich deutlich ausweiten“

Seit Jahresbeginn haben die Ängste vor einem starken Zinsanstieg die Aktien- und Bondmärkte schon zweimal schwer erschüttert. Vorbei ist die Unsicherheit noch nicht, warnt David Kohl, Chefvolkswirt der Bank Julius Bär: „Die Märkte werden in diesem Jahr unruhiger sein als in den letzten Jahren.“ Hauptgrund: Der Zinskurs der US-Notenbank Fed. „Wir erwarten, dass die Fed die Zinsen noch schneller erhöht als allgemein erwartet. Die Zinsdifferenz zwischen dem Euro- und Dollar-Raum wird sich dadurch deutlich ausweiten“, sagt Kohl im Interview mit FINANCE-TV. Warum das für Investoren und CFOs trotzdem kein Grund ist, unruhig zu werden, sehen Sie im heutigen FINANCE-TV-Talk.

Credx-CEO Ralf Kauther: „CFOs und Investoren behalten die Kontrolle“

Mit der Vermittlung des 50-Millionen-Euro-Schuldscheins für die Deutsche Telekom ist dem Fintech Credx ein Coup gelungen. Damit der Deal aber keine Eintagsfliege bleibt, muss Credx nun weitere Investoren und Emittenten für seine Plattform gewinnen. Keine leichte Aufgabe, wie CEO Ralf Kauther im Interview mit FINANCE-TV einräumt: „Für Arranger-Plattformen wie EPPF und VC Trade, die mit Banken zusammenarbeiten, ist der Start leichter“, räumt Kauther ein. Warum Credx trotzdem keine Angst vor diesen Anbietern hat, welche Vorteile die Emission über neutrale Plattformen für CFOs seiner Meinung nach hat und welche Summen Unternehmen über Credx einsammeln können – die Antworten gibt es nur hier bei FINANCE-TV.

Wie Blockchain die Handelsfinanzierung revolutionieren soll

Das Wettrennen geht auf die Zielgerade: Gleich drei Bankkonsortien sind aktuell dabei, blockchain-basierte Plattformen für die Handelsfinanzierung aufzubauen: „Die Technologie wird das Geschäft schneller, transparenter und sicherer machen“, verspricht Thomas Dusch, stellvertretender Chef des Global Transaction Banking bei der Unicredit. Welche Unternehmen davon besonders profitieren, wie die Großbank Unicredit bei dieser Technologie mitmischt und warum die Blockchain das Potential hat, große Teile des Bankgeschäfts obsolet zu machen, das sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Jenoptik-Chef Traeger: „Bei M&A müssen wir die gesamte Klaviatur spielen“

Noch nicht einmal ein Jahr ist Jenoptik-Chef Stefan Träger im Amt, schon krempelt der neue CEO den Technologiekonzern um. Das Verteidigungsgeschäft könnte abgetrennt werden. Die verbleibenden Sparten benötigten größere Zukäufe, um international die kritische Größe zu erreichen, sagt Träger im Interview mit FINANCE-TV: „Wir wollen auch über M&A wachsen, und dabei müssen wir die gesamte Klaviatur spielen, von kleinen Bolt-on-Deals bis zu großen transformatorischen Übernahmen.“ Für welche Situationen er zu welchen Deals tendiert – die Antworten gibt er bei FINANCE-TV.

Klöckner-CFO Ketter: „Unsere Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“

Das Management von Klöckner & Co. hat damit begonnen, den Stahlhändler umfassend zu digitalisieren. Neue Produkte sollen den Milliardenkonzern revolutionieren, darunter zwei neue E-Commerce-Plattformen. „Vor allem unsere offene Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“, sagte Klöckner-CFO Marcus Ketter im Interview mit FINANCE-TV. Warum der Konzern bei diesem Kronjuwel trotzdem in die Minderheit gehen will und was bei der Digitalisierung der Firma das Wichtigste überhaupt ist, verrät Ketter hier bei FINANCE-TV.

IDW-Vorstand Feld: „Durch Automatisierung wird nicht alles günstiger“

Wo früher die Wirtschaftsprüfer umfassende Zahlenkolonnen abgleichen mussten, können heute intelligente Algorithmen immer mehr Routineaufgaben übernehmen. Viele Unternehmen hoffen dadurch auf sinkende Preise – doch womöglich vergebens. „Die Erwartungen, dass durch die Automatisierungen alles günstiger wird, muss man dämpfen“, schränkt Klaus-Peter Feld ein. Der Vorstand des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) sieht insbesondere mittelständische WP-Häuser vor großen Herausforderungen, denn die Investitionen in neue Technologien sind hoch. „Wir werden mehr Kooperationen sehen“, glaubt Feld daher.

Credit Spreads bei Unternehmensanleihen: „Die Trendwende hat begonnen“

Um bis zu 200 Basispunkte hat das Anleihekaufprogramm der EZB die Credit Spreads bei Unternehmensanleihen gedrückt. Dieser Prozess kehrt sich jetzt um, warnt Fixed-Income-Analyst Thomas Weber vom Bankhaus Metzler: „Die Trendwende hat vor wenigen Wochen begonnen“, erklärte er bei FINANCE-TV. Wie hart der Umschwung ausfallen wird und welchen Ratingklassen die größte Spread-Ausweitung droht – Webers Analyse hier bei FINANCE-TV.

„Syndizierte Kredite sind die heißeste Blockchain-Anwendung“

In wenigen Monaten will der Softwareanbieter Finastra mit einer Blockchain-Plattform für syndizierte Kredite an den Markt gehen. Dank der neuen Technologie sollen Banker und Finanzchefs das Finanzierungsinstrument schneller, preiswerter und transparenter aufsetzen können. „Für die arrangierende Bank sind Effizienzgewinne von bis zu 70 Prozent möglich“, glaubt Jacqueline Morcombe, Lending-Expertin bei Finastra. Wie die Plattform funktioniert, welche Banken dabei sind und wie CFOs davon profitieren – Morcombes Antworten sehen Sie in unserem englischsprachigen TV-Talk.

Fußballfinanzen: „Die Bundesliga kann die Finanzlücke zu England nicht schließen“

Der Fußball boomt, doch die weltweit immer größer werdenden TV-Verträge lassen den Rückstand der deutschen Klubs auf ihre englischen Pendants immer weiter wachsen. An eine Trendwende glaubt Karsten Hollasch, Fußballfinanzexperte der Unternehmensberatung Deloitte, nicht: „Die Bundesliga wird diese Lücke nicht wieder schließen können“, sagt er bei FINANCE-TV. Gleichzeitig weist er aber den Eindruck zurück, dass selbst der deutsche Rekordmeister Bayern München wirtschaftlich den Anschluss an die internationalen Topklubs verliere. Ob die Bayern es aber jemals schaffen können, umsatzstärkster Fußballklub der Welt zu werden? Die Antwort auf diese und andere Fragen gibt Karsten Hollasch bei FINANCE-TV.

CMS-Anwältin: „PSD 2 wird zu einer Fintech-Konsolidierung führen“

Viele Fintechs feiern die Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 als Geschäftschance, gewährt sie ihnen doch direkten Zugriff auf Bankkonten und Kundendaten. „Allerdings werden die Fintechs im Gegenzug strenger reguliert – und die zusätzlichen Kosten dafür haben viele nicht auf dem Schirm“, sagt Andrea München, Spezialistin für Finanzaufsichtsrecht bei der Kanzlei CMS Deutschland. Die Rechtsanwältin glaubt deshalb: „Die PSD2 wird zu einer Konsolidierung unter den Fintechs führen.“ Wie viele Player überleben werden, warum die Kooperation mit Banken ein Ausweg sein kann und welche Dienstleistungen genau reguliert werden – das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

Investor-Relations-Profi Kay Bommer : „Mifid 2 ist eine Revolution“

Zwei Monate nach dem Start hat Mifid 2 tatsächlich die befürchteten Zerrüttungen im Kapitalmarktauftritt kleiner und mittelgroßer Unternehmen angerichtet, meint Kay Bommer, Chef des Investor-Relations-Verbands DIRK. „Die Veränderungen durch Mifid 2 sind revolutionär. Die Nachfrage nach Aktien-Research ist gesunken, und der Kapitalmarktzugang ist für viele Unternehmen nicht mehr so, wie er mal war“, sagte Bommer gegenüber FINANCE-TV. Was genau draußen am Markt passiert und was CFOs und ihre IR-Profis jetzt tun müssen, um bei den großen Investoren auf dem Investmentradar zu bleiben – der FINANCE-TV-Talk zu den Folgen von Mifid 2.

Mynaric-Chef Peschko: „Fühlen uns sehr wohl an der Börse“

Wolfram Peschko, Chef des Lasertechnikunternehmens Mynaric, fühlt sich an der Börse „sehr wohl“, sagte er gegenüber FINANCE-TV. Auch die Entscheidung für das nicht unumstrittene Börsensegment Scale hält er nach wie vor für richtig. Jetzt aber muss er die Investorenbasis verbreitern, berichtet Peschko: „Wir werden jetzt vermehrt Übersee-Investoren ansprechen – auch, weil in zwei Monaten die Lock-up-Periode vieler bestehender Aktionäre ausläuft.“ Wie viel der Börsengang kostete und warum sich dieses Investment nach Ansicht des Mynaric-Chefs gelohnt hat, sagt Wolfram Peschko im FINANCE-TV-Interview.