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Manager im Urlaub: „Viele haben das Nichtstun verlernt“

Sommerzeit ist Ferienzeit, doch viele Führungskräfte lesen auch im Urlaub berufliche E-Mails und führen Telefonate. Damit die Arbeit den Urlaub nicht dominiert, rät Mediziner Herbert Sterzik, leitender Arzt bei dem Gesundheitsdienstleister ias Prevent, dringend dazu, Grenzen zu setzen: „Jeden Morgen zu einer festen Zeit ist der Manager für etwa eine Stunde erreichbar, danach schaltet er seine Geräte aus.“ Das Schwierige für Führungskräfte: „Viele haben das Nichtstun verlernt.“ Sterziks Tipps, wie der Urlaub auch für Manager erholsam wird, gibt es hier bei FINANCE-TV.

Mazars-Partner Christoph Regierer: „Joint Audit kostet maximal 5 Prozent mehr“

Kaum treten wieder vermehrt Bilanzskandale auf, wird diskutiert, ob man nicht gesetzlich verpflichtende Joint Audits einführen sollte, also die Prüfung durch zwei WP-Häuser gleichzeitig. Die großen Wirtschaftsprüfer sind dagegen, die kleineren wittern ihre Chance – so auch Mazars. „In Ländern, in denen Joint Audits Pflicht sind, gibt es weniger Bilanzskandale“, behauptet der Geschäftsführende Partner Christoph Regierer. Und auch die vieldiskutierten Kosten würden sich laut Regierer in Grenzen halten: „Joint Audits kosten maximal 5 Prozent mehr.“ Trotzdem zieren sich deutsche Unternehmen. Wie Mazars-Partner Regierer den Skeptikern Paroli bieten will – der Talk bei FINANCE-TV.

Baywa-CFO Helber: „Der Green-Bond-Markt ist en vogue“

Immer mehr Unternehmen trauen sich an den Markt für grüne Finanzierungen – so auch der Agrarhändler Baywa, der vor Kurzem einen Green Bond in Höhe von 500 Millionen Euro platziert hat. „Wir wollten Baywas Profil als Player für Erneuerbare Energien am Kapitalmarkt schärfen“, begründet CFO Andreas Helber die Entscheidung für eine grüne Anleihe. Während viele Unternehmen die grünen Finanzierungen nicht allein aufgrund finanzieller Vorteile auswählen, ist Helber auch mit den Konditionen zufrieden. Der Kupon von 3,125 Prozent sei „für ein ungeratetes Unternehmen sehr gut“. Wie der Finanzchef zu anderen grünen Finanzierungen wie Green Schuldschein oder Loan steht und ob weitere Green Bonds geplant sind – der Talk bei FINANCE-TV.

DBAG-Chef Grede: „Wir richten uns auf neue Zielbranchen aus“

Die klassischen Lieblingsbranchen der deutschen Private-Equity-Industrie – Automotive, Maschinenbau und Chemie – stecken in großen strukturellen Schwierigkeiten. Der Marktführer am deutschen Midmarket, die Deutsche Beteiligungs AG, reagiert darauf vehement: „Wir richten uns auf neue Zielbranchen aus“, sagte DBAG-Chef Torsten Grede im heutigen FINANCE-TV-Talk. Welche das sind, ob Automotive und Maschinenbau für die DBAG damit abgeschrieben sind und warum Grede die aktuelle Konstellation am deutschen PE-Markt für „bizarr“ hält – die Antworten gibt es hier bei FINANCE-TV.

„Agiles Arbeiten ist überlebenswichtig für Banken“

Kaum eine Branche hat so früh damit begonnen, sich mit agilen Methoden zu befassen wie die Bankindustrie. Trotzdem spielt abseits von Inkubatorprojekten agiles Arbeiten für viele Bankmitarbeiter immer noch kaum eine Rolle, hat Accenture herausgefunden. „Das Problem ist das mittlere Management, dort ist hierarchisches Denken immer noch weit verbreitet“, beobachtet Christian Tölkes, Leiter Technologieberatung bei der Managementberatung. Warum agiles Arbeiten seiner Meinung nach überlebenswichtig für die Bankenbranche ist und welche Häuser zu den Vorreitern gehören, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

„Nicht nur in Deutschland nehmen Public-to-Private-Deals zu.“

Scout24, Springer und jetzt Osram: Schon zum dritten Mal seit Jahresbeginn haben Private-Equity-Investoren ein Übernahmeangebot für einen börsennotierten Großkonzern lanciert – kein Zufall, wie Erik Hummitzsch, Private-Equity- und M&A-Experte von PwC, bei FINANCE-TV erklärt: „Weltweit haben Public to Privates stark zugenommen. Ich rechne damit, dass wir auch in Deutschland im weiteren Jahresverlauf noch weitere solcher Deals sehen werden.“ Welche Unternehmen gerade besonders stark das Interesse von Private-Equity-Häusern wecken, was die Erfolgsfaktoren dieser Deals sind und ob P2Ps vielleicht sogar für Mittelstandsfonds interessant sein könnten – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

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FINANCE-TV Wochenvorschau

26.07.2019 - 12.08.2019
Sommerpause

13.08.2019
Thema: Rhön-Kliniken: Wie das Management das Wachstum wieder in Schwung bringen will
Gast: Stephan Holzinger (CEO, Rhön-Kliniken)

Mazars-Partner Christoph Regierer: „Joint Audit kostet maximal 5 Prozent mehr“

Kaum treten wieder vermehrt Bilanzskandale auf, wird diskutiert, ob man nicht gesetzlich verpflichtende Joint Audits einführen sollte, also die Prüfung durch zwei WP-Häuser gleichzeitig. Die großen Wirtschaftsprüfer sind dagegen, die kleineren wittern ihre Chance – so auch Mazars. „In Ländern, in denen Joint Audits Pflicht sind, gibt es weniger Bilanzskandale“, behauptet der Geschäftsführende Partner Christoph Regierer. Und auch die vieldiskutierten Kosten würden sich laut Regierer in Grenzen halten: „Joint Audits kosten maximal 5 Prozent mehr.“ Trotzdem zieren sich deutsche Unternehmen. Wie Mazars-Partner Regierer den Skeptikern Paroli bieten will – der Talk bei FINANCE-TV.

Baywa-CFO Helber: „Der Green-Bond-Markt ist en vogue“

Immer mehr Unternehmen trauen sich an den Markt für grüne Finanzierungen – so auch der Agrarhändler Baywa, der vor Kurzem einen Green Bond in Höhe von 500 Millionen Euro platziert hat. „Wir wollten Baywas Profil als Player für Erneuerbare Energien am Kapitalmarkt schärfen“, begründet CFO Andreas Helber die Entscheidung für eine grüne Anleihe. Während viele Unternehmen die grünen Finanzierungen nicht allein aufgrund finanzieller Vorteile auswählen, ist Helber auch mit den Konditionen zufrieden. Der Kupon von 3,125 Prozent sei „für ein ungeratetes Unternehmen sehr gut“. Wie der Finanzchef zu anderen grünen Finanzierungen wie Green Schuldschein oder Loan steht und ob weitere Green Bonds geplant sind – der Talk bei FINANCE-TV.

DBAG-Chef Grede: „Wir richten uns auf neue Zielbranchen aus“

Die klassischen Lieblingsbranchen der deutschen Private-Equity-Industrie – Automotive, Maschinenbau und Chemie – stecken in großen strukturellen Schwierigkeiten. Der Marktführer am deutschen Midmarket, die Deutsche Beteiligungs AG, reagiert darauf vehement: „Wir richten uns auf neue Zielbranchen aus“, sagte DBAG-Chef Torsten Grede im heutigen FINANCE-TV-Talk. Welche das sind, ob Automotive und Maschinenbau für die DBAG damit abgeschrieben sind und warum Grede die aktuelle Konstellation am deutschen PE-Markt für „bizarr“ hält – die Antworten gibt es hier bei FINANCE-TV.

„Agiles Arbeiten ist überlebenswichtig für Banken“

Kaum eine Branche hat so früh damit begonnen, sich mit agilen Methoden zu befassen wie die Bankindustrie. Trotzdem spielt abseits von Inkubatorprojekten agiles Arbeiten für viele Bankmitarbeiter immer noch kaum eine Rolle, hat Accenture herausgefunden. „Das Problem ist das mittlere Management, dort ist hierarchisches Denken immer noch weit verbreitet“, beobachtet Christian Tölkes, Leiter Technologieberatung bei der Managementberatung. Warum agiles Arbeiten seiner Meinung nach überlebenswichtig für die Bankenbranche ist und welche Häuser zu den Vorreitern gehören, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

„Nicht nur in Deutschland nehmen Public-to-Private-Deals zu.“

Scout24, Springer und jetzt Osram: Schon zum dritten Mal seit Jahresbeginn haben Private-Equity-Investoren ein Übernahmeangebot für einen börsennotierten Großkonzern lanciert – kein Zufall, wie Erik Hummitzsch, Private-Equity- und M&A-Experte von PwC, bei FINANCE-TV erklärt: „Weltweit haben Public to Privates stark zugenommen. Ich rechne damit, dass wir auch in Deutschland im weiteren Jahresverlauf noch weitere solcher Deals sehen werden.“ Welche Unternehmen gerade besonders stark das Interesse von Private-Equity-Häusern wecken, was die Erfolgsfaktoren dieser Deals sind und ob P2Ps vielleicht sogar für Mittelstandsfonds interessant sein könnten – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

CSR-Richtlinie: „Die Ehrlichkeit bleibt manchmal auf der Strecke“

Seit zwei Jahren müssen Unternehmen wegen der CSR-Richtlinie in ihrem Geschäftsberichten auch über Nachhaltigkeit berichten – und zwar mit messbaren Kennzahlen. „Die Unternehmen sind inzwischen deutlich routinierter geworden“, so das Zwischenfazit von Sabine Braun, Geschäftsführerin der Nachhaltigkeitsagentur Akzente, im Talk mit FINANCE-TV. Doch es gibt noch Luft nach oben: „Die Ehrlichkeit bleibt manchmal auf der Strecke“, moniert Braun. „Das bedeutet nicht, dass Unternehmen lügen, aber sie formulieren schwammiger und abstrakter, so wie es in Geschäftsberichten eben häufig der Fall ist.“ Was ihrer Meinung nach noch besser werden muss und ob die CSR-Richtlinie ihr Ziel erreicht hat – der Talk bei FINANCE-TV.

Fachkräftemangel: Damit können Unternehmen punkten

Home Office, flexible Arbeitszeiten, Sabbaticals: Die Liste an Sonderwünschen, die Bewerber äußern, wird immer länger. Doch nicht jedes Unternehmen kann diese schon bedienen: „Viele fürchten etwa Produktivitätseinbußen. Da muss noch ein Umdenken stattfinden“, beobachtet Katharina Hain, Senior Department Manager bei der Personalberatung Hays. Wenn es darum geht, Mitarbeiter zu halten, können Vorstände besonders mit Betriebsklima, Bezahlung und Jobsicherheit punkten. „Allerdings müssen Vorgesetzte gerade den Punkt Jobsicherheit auch kommunizieren“, mahnt Hain. Welche Profile derzeit gerade in der Finanzabteilung besonders umworben sind und auf welche Forderungen Unternehmen sich keinesfalls einlassen sollten, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Nachhaltigkeitsratings: „Die großen Ratingagenturen werden gewinnen“

Henkel, Voith, Innogy – immer mehr Unternehmen wagen sich an den Markt für grüne Finanzierungen. Zugleich achten Investoren bei ihrer Geldanlage immer stärker auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Damit steigt die Bedeutung von ESG-Ratings: „Die Investoren verlangen ein Gütesiegel von externen Dritten, dass ein Unternehmen wirklich nachhaltig wirtschaftet“, erklärt Hans-Werner Grunow, Geschäftsführer der auf Unternehmensfinanzierung spezialisierten Finanzberatung Capmarcon. Er ist sich sicher: „ESG wird den großen Ratingagenturen viel Geschäft bringen.“ Aber noch prägen kleinere Ratingagenturen diesen Markt. Wer sie sind, auf welche Kennzahlen sie achten und was CFOs bei der Einholung eines Nachhaltigkeitsratings im Auge behalten sollen, erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

Sanierungsberater Tobias Wens: „Finanzrestrukturierungen werden komplizierter werden“

Nachlassende Konjunktur, mehr Sanierungsfälle – und Banken, die bei der Bewältigung von Krisen nicht mehr mithelfen möchten? Dies befürchtet der Restrukturierungsexperte Tobias Wens von der Strategieberatung BCG: „Die Banken werden risikoaverser bei der Begleitung von Restrukturierungsfällen. In der nächsten Krise werden sie sehr oft faule Kredite an Finanzinvestoren und Hedgefonds verkaufen. Das wird Finanzrestrukturierungen der betroffenen Unternehmen schwerer machen“, prognostiziert Wens bei FINANCE-TV. Welche Banken aktuell noch am verlässlichsten sind und wie CFOs sich für diese gefährliche Entwicklung wappnen können – die Antworten nur hier bei FINANCE-TV.

Debtvision-Chef Steinbrich: „Es wird zu einer Konsolidierung der Schuldscheinplattformen kommen“

Das Wettrennen ist eröffnet: Gleich sieben Plattformen versuchen derzeit, die Platzierung von Schuldscheinen zu digitalisieren. Für so viele Anbieter ist auf Dauer kein Platz, glaubt auch Debtvision-Chef Christoph Steinbrich: „Es wird zu einer Konsolidierung kommen“, sagte er im Interview mit FINANCE-TV. Debtvision, ein Joint Venture der LBBW und der Börse Stuttgart, hat im ersten Jahr des Bestehens 28 Deals mit einem Gesamtvolumen von 4 Milliarden Euro gestemmt, liegt damit aber hinter dem stärksten Wettbewerber VC Trade. Wie Debtvision sich gegen die Konkurrenz durchsetzen will und was aus den Blockchain-Plänen geworden ist, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

KPMG-Deutschland-CFO Peisger: „Wir bauen die Finanzabteilung der Zukunft“

Vor drei Jahren hat KPMG Deutschland ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt für die eigene Finanzabteilung aufgelegt. Mit der Umstellung auf das neue ERP-System S4 Hana im Oktober hat das WP- und Beratungshaus den ersten Schritt in Richtung Umsetzung gemacht. „Wir haben nun eine zeitgemäße Infrastruktur, um die Finanzabteilung der Zukunft zu bauen“, meint Finanzchefin Michaela Peisger im Interview bei FINANCE-TV. Wie die aussieht, warum in den kommenden Jahren kein Mitarbeiter in der KPMG-Finanzabteilung um seinen Job bangen muss und wie KPMG mit Künstlicher Intelligenz experimentiert, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

So vermeiden CFOs Pannen beim Prüferwechsel

Bei vielen Unternehmen steht der Wechsel ihres Abschlussprüfers an – für die meisten ist der Wechselprozess völliges Neuland. Dass dabei nicht immer alles glatt geht, zeigt das Beispiel Delticom: Der Reifenhändler hat die Veröffentlichung seiner Jahreszahlen mehrfach verschoben, weil der neue Prüfer noch mehr Zeit braucht. Christian Herold vom Beratungshaus FAS, der Unternehmen beim Prüferwechsel berät, nennt im Talk im FINANCE-TV diverse Stolperfallen. Beispiel: „Manche Unternehmen planen beim Prüferwechsel zu wenig Zeit ein und geraten dann hinten raus in Hektik.“ Denn der Wechsel ist aufwendig: „Bis zu zwei Jahre kann der gesamte Prozess durchaus dauern.“ Wie CFOs sich frühzeitig die besten Prüfungsteams sichern und wie man die Einarbeitung am besten angeht – der Talk bei FINANCE-TV.