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Was Corona und KfW-Kredite für Kreditplattformen bedeuten

Was Corona und KfW-Kredite für Kreditplattformen bedeuten

Die gewaltigen Hilfskreditprogramme der KfW haben die deutsche Unternehmensfinanzierung massiv verändert und auch den Markt der Kreditplattformen durchgeschüttelt. Tim Thabe, CEO der Kreditplattform Creditshelf, hält die Folgen der KfW-Eingriffe aber nicht für dauerhaft. Er glaubt sogar, dass Corona den Vormarsch der Kreditplattformen beschleunigen könnte: „Das Bedürfnis vieler CFOs nach hoher Geschwindigkeit spielt Plattformen wie Creditshelf in die Karten“, sagt er bei FINANCE-TV. Ob da auch seine Investoren mitziehen können und ob Corona die Creditshelf-Kredite unter dem Strich teurer gemacht hat, verrät er hier im FINANCE-TV-Talk.

E-Auto-Start-up Evum Motors: Schadet Corona dem Fundraising?

Das Münchener Start-up Evum bringt gerade ein selbst entwickeltes kleines Nutzfahrzeug mit Elektromotor auf die Straße. Als nächstes muss der Anlauf der Serienproduktion finanziert werden: „Corona hat auch unsere Entwicklung etwas gebremst“, berichtet Evum-Gründer Martin Soltes bei FINANCE-TV. „Aber jetzt sind wir gerade dabei, unsere Fabrik hochzuziehen.“ Wie viel Geld Evum dafür braucht, wo das Start-up seine Investoren findet und warum ausgerechnet eine Entscheidung des Großkonzerns Deutsche Post für reichlich Gegenwind sorgt – unser Ausflug in die Start-up-Welt mit Evum-Chef Martin Soltes.

„ESG-Anlagen gewinnen durch Corona an Bedeutung“

Die Coronakrise ist der erste Stresstest für nachhaltige Kapitalanlagen. Als im Frühjahr die weltweiten Aktien- und Anleihemärkte einbrachen, litten zwar auch ESG-Indizes. Sie schnitten aber vergleichsweise gut ab. Für Oliver Schmidt, stellvertretender Leiter Equities bei Metzler Asset Management, ist das der Beleg: „Ein gutes ESG-Profil von Unternehmen geht oft mit finanzieller Stärke einher.“ Die Margen nachhaltiger Geschäftsmodelle seien höher, die Cashflows attraktiver: „ESG-Anlagen werden deshalb durch Corona an Bedeutung gewinnen.“ Was Unternehmen mit Blick auf das Nachhaltigkeits-Reporting aus Sicht des Investors verbessern sollten und welcher Faktor im Dreiklang ESG am wichtigsten ist, das erfahren Sie hier im Interview bei FINANCE-TV.

Ansturm auf KfW-Kredite: ein Zwischenfazit

In den zurückliegenden Monaten haben die Banken eine regelrechte Flut an KfW-Hilfsanträgen abgearbeitet, und die Mehrheit wurde positiv beschieden: „Die Erfolgsquote lag bei etwa 60 bis 70 Prozent, hat sich im Verlauf der Zeit aber abgeschwächt“, beobachtet Tillmann Peeters, Geschäftsführer der Restrukturierungsberatung Falkensteg. Er führt das darauf zurück, dass zunächst die einfachen Fälle abgearbeitet wurden, bei denen der Bezug der wirtschaftlichen Krise zur Coronakrise offensichtlich war. „Was jetzt noch an Anträgen gestellt wird, scheint komplexer zu sein“, so seine Vermutung. Er rechnet fest damit, dass der Anteil der abgelehnten KfW-Anträge steigen wird. Was Unternehmen tun können, um ihre Erfolgsaussichten zu steigern und welche Alternativen ihnen offenstehen, wenn die KfW ihnen keine Hilfen zubilligt, das sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

So will Encavis-CFO Husmann die Kapazitätsverdopplung finanzieren

Der Wind- und Solarparkbetreiber Encavis will bis 2025 seine Erzeugungskapazität auf 3,4 Gigawatt verdoppeln. Das wird bis zu 1,5 Milliarden Euro kosten. Doch weder soll es Kapitalerhöhungen geben, noch soll die Eigenkapitalquote nennenswert absinken. Im Interview mit FINANCE-TV erklärt Encavis-CFO Christoph Husmann, wie er diese Quadratur des Kreises schaffen will: „Das ist auch ohne Eigenkapitalmaßnahme absolut finanzierbar“, zeigt er sich optimistisch. Wie sein Plan im Detail aussieht, skizziert er im Interview – und verrät auch, ob er sich jemals handfeste Finanzierungsvorteile davon verspricht, dass Encavis ein „grüner“ Finanzierer ist.

JP-Morgan-Banker Messing: „Der Highyield-Markt ist offen“

Nach einem Kollaps im März und April hat sich der Markt für Highyield-Anleihen zum Ende des Sommers hin wieder berappelt: „Die Renditen sind gegenüber Anfang April wieder um 75 zurückgegangen“, berichtet der Highyield-Experte Johannes Messing von JP Morgan. Damit liegen sie nur noch leicht oberhalb der Rekordtiefs aus dem Februar. Messings Fazit: „Das Marktfenster ist attraktiv im Moment – auch für Unternehmen schwacher Bonität.“ Was genau er CFOs rät und was er von den Stimmen hält, die vor einer Blase warnen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

FINANCE-TV Coaching

TV-Coaching für CFOs, Vorstandskollegen und Geschäftsführer

Der optimale Auftritt - Wie sich Firmenchefs und Experten auf TV-Auftritte vorbereiten können

 

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FINANCE-TV Wochenvorschau

07.10.2020
Thema: Neustart nach der Corona-Pause: Die aktuellen Trends am Private-Equity-Markt
Gast: Dr. Jakob Siebert, Partner, CMS

E-Auto-Start-up Evum Motors: Schadet Corona dem Fundraising?

Das Münchener Start-up Evum bringt gerade ein selbst entwickeltes kleines Nutzfahrzeug mit Elektromotor auf die Straße. Als nächstes muss der Anlauf der Serienproduktion finanziert werden: „Corona hat auch unsere Entwicklung etwas gebremst“, berichtet Evum-Gründer Martin Soltes bei FINANCE-TV. „Aber jetzt sind wir gerade dabei, unsere Fabrik hochzuziehen.“ Wie viel Geld Evum dafür braucht, wo das Start-up seine Investoren findet und warum ausgerechnet eine Entscheidung des Großkonzerns Deutsche Post für reichlich Gegenwind sorgt – unser Ausflug in die Start-up-Welt mit Evum-Chef Martin Soltes.

„ESG-Anlagen gewinnen durch Corona an Bedeutung“

Die Coronakrise ist der erste Stresstest für nachhaltige Kapitalanlagen. Als im Frühjahr die weltweiten Aktien- und Anleihemärkte einbrachen, litten zwar auch ESG-Indizes. Sie schnitten aber vergleichsweise gut ab. Für Oliver Schmidt, stellvertretender Leiter Equities bei Metzler Asset Management, ist das der Beleg: „Ein gutes ESG-Profil von Unternehmen geht oft mit finanzieller Stärke einher.“ Die Margen nachhaltiger Geschäftsmodelle seien höher, die Cashflows attraktiver: „ESG-Anlagen werden deshalb durch Corona an Bedeutung gewinnen.“ Was Unternehmen mit Blick auf das Nachhaltigkeits-Reporting aus Sicht des Investors verbessern sollten und welcher Faktor im Dreiklang ESG am wichtigsten ist, das erfahren Sie hier im Interview bei FINANCE-TV.

Ansturm auf KfW-Kredite: ein Zwischenfazit

In den zurückliegenden Monaten haben die Banken eine regelrechte Flut an KfW-Hilfsanträgen abgearbeitet, und die Mehrheit wurde positiv beschieden: „Die Erfolgsquote lag bei etwa 60 bis 70 Prozent, hat sich im Verlauf der Zeit aber abgeschwächt“, beobachtet Tillmann Peeters, Geschäftsführer der Restrukturierungsberatung Falkensteg. Er führt das darauf zurück, dass zunächst die einfachen Fälle abgearbeitet wurden, bei denen der Bezug der wirtschaftlichen Krise zur Coronakrise offensichtlich war. „Was jetzt noch an Anträgen gestellt wird, scheint komplexer zu sein“, so seine Vermutung. Er rechnet fest damit, dass der Anteil der abgelehnten KfW-Anträge steigen wird. Was Unternehmen tun können, um ihre Erfolgsaussichten zu steigern und welche Alternativen ihnen offenstehen, wenn die KfW ihnen keine Hilfen zubilligt, das sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

So will Encavis-CFO Husmann die Kapazitätsverdopplung finanzieren

Der Wind- und Solarparkbetreiber Encavis will bis 2025 seine Erzeugungskapazität auf 3,4 Gigawatt verdoppeln. Das wird bis zu 1,5 Milliarden Euro kosten. Doch weder soll es Kapitalerhöhungen geben, noch soll die Eigenkapitalquote nennenswert absinken. Im Interview mit FINANCE-TV erklärt Encavis-CFO Christoph Husmann, wie er diese Quadratur des Kreises schaffen will: „Das ist auch ohne Eigenkapitalmaßnahme absolut finanzierbar“, zeigt er sich optimistisch. Wie sein Plan im Detail aussieht, skizziert er im Interview – und verrät auch, ob er sich jemals handfeste Finanzierungsvorteile davon verspricht, dass Encavis ein „grüner“ Finanzierer ist.

JP-Morgan-Banker Messing: „Der Highyield-Markt ist offen“

Nach einem Kollaps im März und April hat sich der Markt für Highyield-Anleihen zum Ende des Sommers hin wieder berappelt: „Die Renditen sind gegenüber Anfang April wieder um 75 zurückgegangen“, berichtet der Highyield-Experte Johannes Messing von JP Morgan. Damit liegen sie nur noch leicht oberhalb der Rekordtiefs aus dem Februar. Messings Fazit: „Das Marktfenster ist attraktiv im Moment – auch für Unternehmen schwacher Bonität.“ Was genau er CFOs rät und was er von den Stimmen hält, die vor einer Blase warnen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

Beratungsbranche: „Keine Gehaltsdelle durch Corona“

Seit Jahren knackt die Beratungsbranche einen Umsatzrekord nach dem nächsten, die Gehälter boomen. Bereitet Corona dem jetzt ein Ende? „Natürlich leiden jetzt einzelne Branchen“, hat Ralf Strehlau, Präsident des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater, beobachtet. Dazu zählten insbesondere Tätigkeiten, die man vor Ort ausführen müsse, wie etwa Training oder Organisationsberatung. In Summe erwartet er aber keine Gehaltsdelle durch Corona. „Der Anstieg der Gehälter wird allerdings moderater als in der Vergangenheit sein.“ Ob er Beratern zu Gehaltsverhandlungen raten würde und welche Branchen von Corona sogar profitieren – der Talk mit Ralf Strehlau bei FINANCE-TV.

Führen in der Coronakrise: „Ein CFO in der Defensive ist erledigt“

Die Coronakrise hat zahllose CFOs überrollt. Wie können sie sich behaupten? „Man kann Szenarien nicht planen, aber man muss als CFO auf sie vorbereitet sein“, findet der CFO-Veteran und heutige Headhunter Paul Taaffe von Finance People Solutions. „Wenn ein CFO jetzt in die Defensive gerät, ist er erledigt.“ Woran man in Umbruchphasen einen guten CFO erkennt und ob man solche Top-Leute jetzt überhaupt noch rekrutieren kann, beantwortet Taaffe bei FINANCE-TV.

„Es wird keine systemische Bankenkrise geben”

Noch trifft die Coronakrise vor allem die Realwirtschaft – allen voran die Touristik und den Handel. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Pandemie auch die Kreditausfälle nach oben treiben wird. Wird die Coronakrise also zu einer Bankenkrise? „Nein“, meint Heinz-Gerd Stickling, Partner bei der Bankberatung Zeb im Interview mit FINANCE-TV, „Es wird keine systemische Bankenkrise geben.“ Zwar hätten die deutschen Banken ein Problem mit Blick auf die Profitabilität. Allerdings seien die Eigenkapitalpuffer der Häuser sehr robust. Warum sich Stickling für die kommenden Jahre dennoch Sorgen macht und weshalb er mit einer Renaissance des Hausbankprinzips rechnet, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

Bilanzskandal bei Wirecard: „Es gab viele Warnzeichen“

Jeden Tag kommen im Bilanzskandal bei Wirecard neue Details ans Licht. Warum sind die Ungereimtheiten nicht schon früher aufgefallen – trotz diverser Warnzeichen? „Zum Beispiel hat die SdK schon 2008 die intransparente Darstellung der Finanz- und Ertragslage kritisiert. Dagegen wurde dann aber geklagt“, berichtet Bilanzexpertin Carola Rinker. Wie sie die Arbeit der Wirtschaftsprüfer bei Wirecard einschätzt, erzählt sie bei FINANCE-TV.

Top-10-Firmenkundenbanken: „Die DZ Bank holt auf“

Die Coronakrise hat die Riege der Firmenkundenbanken in Deutschland durcheinandergewirbelt: Die Auslandsbanken und die BayernLB verlieren an Boden, andere können punkten. „Die DZ Bank holt im Top-Banken-Ranking auf, dort hat die Bank ihre Hausaufgaben gemacht“, sagt Markus Dentz, Chefredakteur des FINANCE-Magazins, dessen Team die FINANCE-Banken-Survey 2020 durchgeführt hat. Welche Banken die Finanzchefs in diesem Jahr an der Spitze sehen und welches Geldhaus neben der DZ Bank der heimliche Gewinner der Banken-Survey 2020 ist – einen Einblick in die Ergebnisse gibt es hier bei FINANCE-TV.

Stoppt die Coronakrise die Konsolidierung im E-Commerce?

Seit Jahren gilt die E-Commerce-Branche als Konsolidierungsmarkt, doch durch die Coronakrise hat der Online-Handel einen regelrechten Boom erlebt. Doch gerade viele schwächere Anbieter profitieren davon nicht, beobachtet Benjamin Klenk von der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner: „Nur etwa ein Drittel der Webshop-Betreiber hat wirklich ein Wachstum erfahren.“ Und die Konkurrenz wächst: Auch Hersteller drängen – teils gezwungenermaßen –in den Direktvertrieb über Online-Kanäle. Wie sich das auf die Margen der Händler auswirkt und wie sich Gewinne und Verluste während der Coronakrise auf einzelne Produktkategorien verteilt haben, sehen Sie in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.

So liefert ein Sanierungsgutachten inhaltlichen Mehrwert

Die formalen Vorgaben für ein Sanierungsgutachten sind im Standard IDW S6 ausführlich festgelegt – doch wie sieht es inhaltlich aus? „Da ist die Bandbreite enorm“, sagt David Südi von der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner. Anstelle großer, rein deskriptiver „Folienschlachten“ sollten Sanierungsgutachten klare Aussagen dazu enthalten, welche Probleme identifiziert wurden und mit welchen konkreten Maßnahmen sie gelöst werden sollen, rät er. Wie Unternehmensverantwortliche und Finanzierungspartner davon profitieren können, verrät er in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.