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Sabbatical – Karrierekiller oder kreative Auszeit?

Mehrere Wochen oder sogar Monate ohne berufliche Termine, Projekte und Budgetplanungen: Auch in den Führungsetagen träumen viele Manager von einem Sabbatical. Grundsätzlich lässt sich das auch auf Top-Level umsetzen, findet Beate Stelzer, Partnerin der auf Führungskräfte spezialisierten Personalberatung Signium. Aber: Sabbaticals gingen nur mit einer langfristigen Planung – und einer guten Argumentation, wie auch der Arbeitgeber von der Auszeit profitieren kann: „Wer ein Sabbatical genommen hat, kommt frischer und mit neuen Ansätzen in den Berufsalltag zurück.“ Wie lange ein Sabbatical auf Top-Ebene dauern darf und was man beachten sollte, um nach der Auszeit gut wieder in den Job zurückzufinden, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Big Four: „KPMG hat die schlechtesten Karten bei Top-Talenten“

Schon seit Jahren herrscht unter den Prüfungs- und Beratungshäusern ein erbitterter Kampf um die Top-Talente. Vor allem die Big Four (PwC, EY, Deloitte und KPMG) werden bei BWL-Absolventen immer beliebter, während die großen Strategieberater wie McKinsey, BCG und Bain weiter zurückfallen. „Die Big Four machen gerade vieles richtig: Ein moderner Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeiten oder leistungsabhängige Boni locken viele High Potentials an“, sagt Robindro Ullah, Geschäftsführer bei dem auf Recruiting fokussierten Marktforscher Trendence. Doch nicht jede Big-Four-Gesellschaft ist gleich beliebt. Warum KPMG die schlechtesten Karten hat und Deloitte durchstartet – der Talk bei FINANCE-TV.

Washtec-CFO Jaeger: „Hatten eine geballte Verschiebung von Kundenaufträgen“

Drei Gewinnwarnungen seit Sommer 2018 und viel Unruhe im Vorstand: Bei dem Autowaschanlagenhersteller Washtec läuft es nicht rund. „Wir hatten eine geballte Verschiebung von Kundenaufträgen, aber ich möchte betonen, dass wir keine einzige Order verloren haben“, relativiert CFO Axel Jaeger im Talk mit FINANCE-TV die aktuellen Probleme. Trotzdem will das SDax-Unternehmen mit einem Sparprogramm nun die Kosten drücken – aber mit Augenmaß, wie Jaeger betont. Wie genau er Washtec wieder in die Spur bringen will, sagt der CFO im Talk bei FINANCE-TV.

Evotec-CFO Spillner über neue Investorengruppen

Das Hamburger Biotech Evotec hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung am Kapitalmarkt hingelegt und wurde zu einem Liebling der Equity-Investoren. In diesem Jahr hat CFO Enno Spillner jedoch auch einen Schuldschein begeben – und es seitdem auch mit einer eher konservativen Gruppe zu tun. „Das ist eine komplett andere Investorenklientel, als wir sie bisher hatten“, räumt er ein. Wie er Evotec strategisch positioniert und welche weiteren Investorengruppen der Aufstieg in den MDax dem CFO und der Finanzabteilung gebracht hat, verrät Spillner im Talk bei FINANCE-TV.

„Treasury des Jahres 2019“: Das Siegerprojekt der Otto Group

Noch längst nicht jede Bank ist Instant-Payment-fähig – die Otto Group hat dennoch schon sehr früh entschieden, die Echtzeit-Überweisungen einzuführen. Und auch am Markt für Grüne Finanzierungen wagte sich die Otto Group vor: Obwohl der Konzern bewusst auf ein Rating verzichtet, begab er einen Sustainable Bond. Für die erfolgreiche Umsetzung beider Projekte erhielt das Treasury-Team auf der diesjährigen Structured FINANCE den Preis für das „Treasury des Jahres 2019“. Warum die beiden Projekte keine Selbstläufer waren und wie die Abteilung die Herausforderungen meisterte, darüber spricht Boris Jendruschewitz, Leiter Konzernfinanzen der Otto Group, im Talk bei FINANCE-TV.

CFO des Jahres 2019: Das Preisträgerinterview mit Olaf Holzkämper

Bei dem Fotodienstleister Cewe hat Olaf Holzkämper die digitale Disruption des Geschäftsmodells erlebt, als die meisten Kollegen mit dem Begriff noch nichts anfangen konnten: Nach der Jahrtausendwende brach das Stammgeschäft, die Entwicklung analoger Fotofilme, um bis zu 30 Prozent im Jahr ein. Für seine Rolle in der erfolgreichen Neuausrichtung des Unternehmens ist Olaf Holzkämper auf der Structured FINANCE nun zum CFO des Jahres 2019 gekürt worden. Im Talk bei FINANCE-TV erzählt er, wie er das Mammutprojekt angegangen ist, welches die größten Hürden waren und was er für die Zukunft vorhat.

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FINANCE-TV Wochenvorschau

20.12.2019 - 19.01.2020
Weihnachtspause

 

20.01.2020
Thema: Wendejahr 2020? So blicken große Investoren auf den Markt für Unternehmensanleihen
Gast: Daniel Kerbach (CIO, Merck Finck)

 

22.01.2020
Thema: 2020 - das Wendejahr für die deutsche Autoindustrie?
Gast: Jürgen Pieper (Auto-Analyst, Bankhaus Metzler)

Big Four: „KPMG hat die schlechtesten Karten bei Top-Talenten“

Schon seit Jahren herrscht unter den Prüfungs- und Beratungshäusern ein erbitterter Kampf um die Top-Talente. Vor allem die Big Four (PwC, EY, Deloitte und KPMG) werden bei BWL-Absolventen immer beliebter, während die großen Strategieberater wie McKinsey, BCG und Bain weiter zurückfallen. „Die Big Four machen gerade vieles richtig: Ein moderner Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeiten oder leistungsabhängige Boni locken viele High Potentials an“, sagt Robindro Ullah, Geschäftsführer bei dem auf Recruiting fokussierten Marktforscher Trendence. Doch nicht jede Big-Four-Gesellschaft ist gleich beliebt. Warum KPMG die schlechtesten Karten hat und Deloitte durchstartet – der Talk bei FINANCE-TV.

Washtec-CFO Jaeger: „Hatten eine geballte Verschiebung von Kundenaufträgen“

Drei Gewinnwarnungen seit Sommer 2018 und viel Unruhe im Vorstand: Bei dem Autowaschanlagenhersteller Washtec läuft es nicht rund. „Wir hatten eine geballte Verschiebung von Kundenaufträgen, aber ich möchte betonen, dass wir keine einzige Order verloren haben“, relativiert CFO Axel Jaeger im Talk mit FINANCE-TV die aktuellen Probleme. Trotzdem will das SDax-Unternehmen mit einem Sparprogramm nun die Kosten drücken – aber mit Augenmaß, wie Jaeger betont. Wie genau er Washtec wieder in die Spur bringen will, sagt der CFO im Talk bei FINANCE-TV.

Evotec-CFO Spillner über neue Investorengruppen

Das Hamburger Biotech Evotec hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung am Kapitalmarkt hingelegt und wurde zu einem Liebling der Equity-Investoren. In diesem Jahr hat CFO Enno Spillner jedoch auch einen Schuldschein begeben – und es seitdem auch mit einer eher konservativen Gruppe zu tun. „Das ist eine komplett andere Investorenklientel, als wir sie bisher hatten“, räumt er ein. Wie er Evotec strategisch positioniert und welche weiteren Investorengruppen der Aufstieg in den MDax dem CFO und der Finanzabteilung gebracht hat, verrät Spillner im Talk bei FINANCE-TV.

„Treasury des Jahres 2019“: Das Siegerprojekt der Otto Group

Noch längst nicht jede Bank ist Instant-Payment-fähig – die Otto Group hat dennoch schon sehr früh entschieden, die Echtzeit-Überweisungen einzuführen. Und auch am Markt für Grüne Finanzierungen wagte sich die Otto Group vor: Obwohl der Konzern bewusst auf ein Rating verzichtet, begab er einen Sustainable Bond. Für die erfolgreiche Umsetzung beider Projekte erhielt das Treasury-Team auf der diesjährigen Structured FINANCE den Preis für das „Treasury des Jahres 2019“. Warum die beiden Projekte keine Selbstläufer waren und wie die Abteilung die Herausforderungen meisterte, darüber spricht Boris Jendruschewitz, Leiter Konzernfinanzen der Otto Group, im Talk bei FINANCE-TV.

CFO des Jahres 2019: Das Preisträgerinterview mit Olaf Holzkämper

Bei dem Fotodienstleister Cewe hat Olaf Holzkämper die digitale Disruption des Geschäftsmodells erlebt, als die meisten Kollegen mit dem Begriff noch nichts anfangen konnten: Nach der Jahrtausendwende brach das Stammgeschäft, die Entwicklung analoger Fotofilme, um bis zu 30 Prozent im Jahr ein. Für seine Rolle in der erfolgreichen Neuausrichtung des Unternehmens ist Olaf Holzkämper auf der Structured FINANCE nun zum CFO des Jahres 2019 gekürt worden. Im Talk bei FINANCE-TV erzählt er, wie er das Mammutprojekt angegangen ist, welches die größten Hürden waren und was er für die Zukunft vorhat.

Die wichtigsten Themen der 15. Structured FINANCE

Rund 2.500 Besucher diskutieren auf der 15. Structured FINANCE zwei Tage über aktuelle Finanzierungstrends, die Digitalisierung der Finanzabteilung, politische und wirtschaftliche Herausforderungen und vieles mehr. Wie kann man in der drohenden konjunkturellen Abkühlung die Finanzierung wetterfest machen? Welche neuen Möglichkeiten bietet Green Finance? Und wie verändern neue Methoden wie Process Mining die Arbeit der CFOs, Controller und Accountants? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei FINANCE-TV, heute direkt von der 15. Structured FINANCE aus Stuttgart.

Fraport-CFO Zieschang über Terminal-Neubau und Thomas-Cook-Pleite

Eine weltweit wachsende Mittelschicht, Migration und der Trend zu mehreren Reisen im Jahr – eigentlich sieht sich Fraport-CFO Matthias Zieschang in einem Wachstumsmarkt. Die neuen Kunden sollen in wenigen Jahren auch im Terminal 3 abgefertigt werden, in das Fraport 4 Milliarden Euro investiert. Doch das Großprojekt wird die Verschuldung in völlig neue Höhen treiben: „Der Verschuldungsgrad soll das Fünffache der Nettoverschuldung zum Ebitda aber nicht überschreiten“, betont der CFO im Talk bei FINANCE-TV. Welche Fortschritte das Terminal-Projekt macht, welches Wachstum er den internationalen Beteiligungen zutraut und wie Fraport die Thomas-Cook-Insolvenz zu spüren bekommt, erklärt der CFO bei FINANCE-TV.

Distressed M&A: „In 25 Prozent der Fälle ein Misserfolg“

Die Konjunktur kühlt sich ab, die Gelegenheiten für Distressed-M&A-Deals nehmen zu. Eher noch als Finanzinvestoren dürften vor allem Wettbewerber kriselnde oder insolvente Unternehmen kaufen, um etwa Skaleneffekte zu realisieren oder Kapazitäten aus dem Markt zu nehmen, meint Roderich Fischer, Rechtsanwalt bei Ebner Stolz. Doch nicht immer geht das gut: „Etwa jeder vierte Deal ist für den Käufer ein Misserfolg.“ Wie Käufer Unternehmen in Schieflage richtig bewerten und ob Asset Deals bei Distressed M&A immer noch die beste Wahl sind – der Talk bei FINANCE-TV.

M&A im Abschwung: „Buy low, sell high ist zu wenig“

Zukäufe im Konjunkturabschwung zeigen viel bessere Ergebnisse als die übrigen Deals. Aber das Risiko solcher M&A-Projekte ist gewaltig – und die Anforderungen sind es auch. „Buy low, sell high ist zu wenig“, meint M&A-Experte Jens Kengelbach, Partner bei BCG. Die Dos and Don’ts bei M&A im Downturn skizziert er hier bei FINANCE-TV – und sagt, welche M&A-Strategen es besser gleich bleiben lassen sollten.

Kapitalmarktgeschäft: „Die Banken spielen ihre Kundennähe nicht aus“

Im Kapitalmarktgeschäft haben die deutschen und europäischen Banken den Anschluss an die US-Wettbewerber verloren, und jetzt „dringen die Amerikaner auch noch in das Herzstück der klassischen Kundenbeziehungen ein“, wie Bankenexperte Mike Kühnel warnt. Warum? „Die europäischen Banken spielen ihre Kundennähe nicht aus, vor allem im Mittelstand“, meint der Partner der Unternehmensberatung Bain & Company. Warum Europas Banken in der Königsdisziplin des Bankings so stark zurückgefallen sind, wie sie sich in Zukunft wieder besser behaupten könnten und warum ausgerechnet die M&A-Beratung ein Hoffnungsträger ist – die Antworten gibt es im heutigen Banken-Talk von FINANCE-TV.

BayernLB-Chefvolkswirt Michels: „Auf Zinswende warten wir noch lange“

Christine Lagarde folgt am 1. November als EZB-Chefin auf Mario Draghi – doch wer durch den Wechsel auf eine rasche Zinswende hofft, dürfte enttäuscht werden: „Auf eine Zinswende werden wir noch lange warten. Auch unter Lagarde wird es weitere Zinssenkungen geben“, erwartet Jürgen Michels, Chefvolkswirt der BayernLB. Er geht davon aus, dass Niedrigzinsen noch die kommenden fünf Jahre an der Tagesordnung sein werden – und dass es schwierig sein wird, den Markt von diesem billigen Geld zu entwöhnen. „Das muss schrittweise erfolgen, wir brauchen eine Art Methadonprogramm“, sagt Michels. Was er Christine Lagarde für ihre Amtszeit zutraut, wo er ihre Stärken und Schwächen sieht und ob er es für möglich hält, dass die EZB bald auch in Aktien investiert, erklärt der Volkswirt im Talk bei FINANCE-TV.

Brexit: „Ein harter Brexit bleibt eine reelle Option“

Erst Fristverlängerung bis Ende Januar, dazwischen Neuwahlen – und dann alles gut? Mitnichten. „Das Brexit-Drama wird weitergehen“, prophezeit Alexander Börsch, Chefökonom und Leiter der Brexit-Taskforce von Deloitte. „Und ein harter Brexit bleibt eine reelle Option.“ Warum das so ist, weshalb die eigentlich komplexen Verhandlungen erst nächstes Jahr beginnen und ob ein harter Brexit für deutsche Unternehmen überhaupt noch ein Thema wäre, das erklärt Börsch heute bei FINANCE-TV.