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Moody’s-Analystin Schuler: „Die deutschen Banken sind stabil“

Hohe Refinanzierungskosten, ausufernde CDS-Spreads und magere Gewinne: Die Großbanken quer durch alle Säulen des deutschen Finanzsystems wirken angeschlagen. Doch die Ratingagentur Moody’s setzt einen Kontrapunkt: „Die Deutsche Bank und die Commerzbank haben eine sehr solide Kapitalausstattung und reichlich Kapazität, Schocks zu absorbieren. Wir machen uns keine Sorgen um ihre Stabilität“, sagte Moody’s-Analystin Carola Schuler im Interview mit FINANCE-TV. Warum genau Moody’s die deutschen Banken für robuster hält als der Kapitalmarkt, ob die Situation der Landesbanken prekärer ist als die der Privatbanken und wo die eigentliche Achillesferse des deutschen Bankensystems liegt – der Banken-Talk bei FINANCE-TV.

Zinsreform: Das kommt auf Banken und Unternehmen zu

Referenzzinssätze sind in vielen Verträgen der Finanzabteilung allgegenwärtig. Doch sie werden sich verändern: Während für die Reform des Referenzzinssatzes Euribor noch die Konsultationsprozesse laufen, ist die Umstellung von Eonia auf Estr bereits weiter fortgeschritten. In zwei Jahren soll die Umstellung auf Estr geschafft sein. Was einfach klingt, bedeutet für die Banken einen enormen Aufwand: „Pro Bank fallen zwei- bis dreistellige Millionenbeträge an“, schätzt Klaus Hölzer, Partner bei Oliver Wyman, den Gesamtaufwand für die Reform der Referenzzinssätze. Auch CFOs und Treasurer sollten die Umstellung nicht unterschätzen, mahnt er: „Es werden fundamentale Änderungen in den Verträgen nötig.“ Welche Herausforderungen er sieht und wo die Reform Verbesserungen bringen kann, berichtet er im Talk bei FINANCE-TV.

Neue Bilanzregel: „IFRS 16 war eine gewaltige Aufgabe“

Ab diesem Geschäftsjahr muss der neue Leasingstandard IFRS 16 erstmals angewandt werden, und der Weg dahin war für viele Unternehmen eine Mammutaufgabe. „Bei einigen wird auch jetzt noch hektisch am letzten Feinschliff gearbeitet“, berichte BDO-Wirtschaftsprüfer Jens Freiberg im Talk mit FINANCE-TV. Besonders heikel – vor allem unter Analysten – war im Vorfeld die Frage, wie stark sich die bilanzielle Verschuldung durch die neue Regel erhöhen wird. In einer Untersuchung der aktuellen Dax30-Geschäftsberichte hat Freiberg genau diese Frage analysiert und ist zu gemischten Ergebnissen gekommen. Wie sich die Kennzahlen von Deutschlands Konzernen verändern werden und warum IFRS 16 schon wieder neue Fragen aufwirft – der Talk bei FINANCE-TV.

M&A-Berater Saxenhammer: „Die M&A-Manöver der Chinesen werden gezielter“

Das chinesisch-deutsche M&A-Volumen geht zurück – aber nicht wegen der politischen Bremsmanöver, glaubt der M&A-Berater Christian Saxenhammer: „Die Exzesse, als völlig unsinnige Targets erworben wurden, sind vorbei. Die Chinesen kaufen jetzt gezielter“, sagt er gegenüber FINANCE-TV. Was für Unternehmen und Branchen aus Deutschland gegenwärtig auf den Kauflisten der Chinesen stehen und ob Berlin den M&A-Hunger der Chinesen nachhaltig versuchen wird, auszubremsen – die Antworten gibt der heutige FINANCE-TV-Talk.

FINANCE-Banken-Survey 2019: „Commerzbank ist der Marktführer“

Die groß angelegte FINANCE-Banken-Survey 2019 ist abgeschlossen, über 150 Finanzchefs haben teilgenommen und ihre Firmenkundenbanken bewertet. „Das wichtigste Ergebnis: Die Commerzbank ist in den Augen der Finanzchefs weiterhin die Nummer Eins im deutschen Firmenkundengeschäft“, berichtet Markus Dentz, Chefredakteur des FINANCE-Magazins, der mit seinem Team das Research durchgeführt hat. In welchen Feldern genau die Commerzbank punkten konnte, welche andere Bank positiv überrascht hat und wie die Auslandsbanken im Hausbanken- und Mittelstands-Ranking abschneiden – die Ergebnisnachlese hier bei FINANCE-TV.

Bilanztricks: „Unter Druck drücken die Bilanzprüfer oft ein Auge zu“

Immer wieder erschüttern Bilanzskandale die Finanzmärkte. Dabei gibt es im Vorfeld durchaus Warnzeichen, die man erkennen könnte, findet die Bilanzexpertin Carola Rinker: „Es kann zum Beispiel verdächtig sein, wenn sich die Unternehmenzahlen viel besser als beim Rest in der Branche entwickeln“, sagte Rinker im Interview mit FINANCE-TV. Ebenfalls sollte skeptisch machen, wenn der Abschlussprüfer häufig gewechselt wird – das könnte darauf hindeuten, dass er die Zahlen nicht absegnen wollte, so Rinker, die auch für das BKA Seminare zum Aufspüren von Bilanzfälschern gibt. Wo die Grenze zwischen legaler Bilanzkosmetik und illegaler Bilanzfälschung liegt und warum Abschlussprüfer sich schwer tun, alle Manipulationen zu finden – der Talk bei FINANCE-TV.

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FINANCE-TV Wochenvorschau

27.05.2019
Thema: Käufer zögern, Multiples fallen: Ist die Preisparty am M&A-Markt vorbei?
Gast: Xaver Zimmerer (Interfinanz)

Zinsreform: Das kommt auf Banken und Unternehmen zu

Referenzzinssätze sind in vielen Verträgen der Finanzabteilung allgegenwärtig. Doch sie werden sich verändern: Während für die Reform des Referenzzinssatzes Euribor noch die Konsultationsprozesse laufen, ist die Umstellung von Eonia auf Estr bereits weiter fortgeschritten. In zwei Jahren soll die Umstellung auf Estr geschafft sein. Was einfach klingt, bedeutet für die Banken einen enormen Aufwand: „Pro Bank fallen zwei- bis dreistellige Millionenbeträge an“, schätzt Klaus Hölzer, Partner bei Oliver Wyman, den Gesamtaufwand für die Reform der Referenzzinssätze. Auch CFOs und Treasurer sollten die Umstellung nicht unterschätzen, mahnt er: „Es werden fundamentale Änderungen in den Verträgen nötig.“ Welche Herausforderungen er sieht und wo die Reform Verbesserungen bringen kann, berichtet er im Talk bei FINANCE-TV.

Neue Bilanzregel: „IFRS 16 war eine gewaltige Aufgabe“

Ab diesem Geschäftsjahr muss der neue Leasingstandard IFRS 16 erstmals angewandt werden, und der Weg dahin war für viele Unternehmen eine Mammutaufgabe. „Bei einigen wird auch jetzt noch hektisch am letzten Feinschliff gearbeitet“, berichte BDO-Wirtschaftsprüfer Jens Freiberg im Talk mit FINANCE-TV. Besonders heikel – vor allem unter Analysten – war im Vorfeld die Frage, wie stark sich die bilanzielle Verschuldung durch die neue Regel erhöhen wird. In einer Untersuchung der aktuellen Dax30-Geschäftsberichte hat Freiberg genau diese Frage analysiert und ist zu gemischten Ergebnissen gekommen. Wie sich die Kennzahlen von Deutschlands Konzernen verändern werden und warum IFRS 16 schon wieder neue Fragen aufwirft – der Talk bei FINANCE-TV.

M&A-Berater Saxenhammer: „Die M&A-Manöver der Chinesen werden gezielter“

Das chinesisch-deutsche M&A-Volumen geht zurück – aber nicht wegen der politischen Bremsmanöver, glaubt der M&A-Berater Christian Saxenhammer: „Die Exzesse, als völlig unsinnige Targets erworben wurden, sind vorbei. Die Chinesen kaufen jetzt gezielter“, sagt er gegenüber FINANCE-TV. Was für Unternehmen und Branchen aus Deutschland gegenwärtig auf den Kauflisten der Chinesen stehen und ob Berlin den M&A-Hunger der Chinesen nachhaltig versuchen wird, auszubremsen – die Antworten gibt der heutige FINANCE-TV-Talk.

FINANCE-Banken-Survey 2019: „Commerzbank ist der Marktführer“

Die groß angelegte FINANCE-Banken-Survey 2019 ist abgeschlossen, über 150 Finanzchefs haben teilgenommen und ihre Firmenkundenbanken bewertet. „Das wichtigste Ergebnis: Die Commerzbank ist in den Augen der Finanzchefs weiterhin die Nummer Eins im deutschen Firmenkundengeschäft“, berichtet Markus Dentz, Chefredakteur des FINANCE-Magazins, der mit seinem Team das Research durchgeführt hat. In welchen Feldern genau die Commerzbank punkten konnte, welche andere Bank positiv überrascht hat und wie die Auslandsbanken im Hausbanken- und Mittelstands-Ranking abschneiden – die Ergebnisnachlese hier bei FINANCE-TV.

Bilanztricks: „Unter Druck drücken die Bilanzprüfer oft ein Auge zu“

Immer wieder erschüttern Bilanzskandale die Finanzmärkte. Dabei gibt es im Vorfeld durchaus Warnzeichen, die man erkennen könnte, findet die Bilanzexpertin Carola Rinker: „Es kann zum Beispiel verdächtig sein, wenn sich die Unternehmenzahlen viel besser als beim Rest in der Branche entwickeln“, sagte Rinker im Interview mit FINANCE-TV. Ebenfalls sollte skeptisch machen, wenn der Abschlussprüfer häufig gewechselt wird – das könnte darauf hindeuten, dass er die Zahlen nicht absegnen wollte, so Rinker, die auch für das BKA Seminare zum Aufspüren von Bilanzfälschern gibt. Wo die Grenze zwischen legaler Bilanzkosmetik und illegaler Bilanzfälschung liegt und warum Abschlussprüfer sich schwer tun, alle Manipulationen zu finden – der Talk bei FINANCE-TV.

„Autozulieferer stehen bei Private Equity auf der Blacklist“

Dieselkrise, strengere Grenzwerte, und jetzt auch einbrechende Absatzzahlen in China – die deutsche Automobilbranche steht unter Beschuss, einige nachgelagerte Lieferanten schlitterten bereits in die Pleite. Die schlechte Nachricht: „Finanzinvestoren stehen als Geldgeber kaum zur Verfügung“, meint Wolfram Römhild, Managing Director und Autoexperte bei Goetzpartners. „Autozulieferer stehen bei Private Equity auf der Blacklist.“ Warum das so ist und wie die Autobranche den Spagat zwischen bröckelnden Margen und Investitionen in die Zukunft noch stemmen könnte, erklärt Römhild bei FINANCE-TV.

So stehen die Erfolgschancen der US-Banken in Deutschland

JP Morgan und Goldman Sachs wollen im deutschen Firmenkundengeschäft wachsen – aber Experten sind skeptisch, ob das gelingen kann. „Es wird schwierig für die US-Banken, Marktanteile zu gewinnen, denn die meisten Unternehmen verspüren keinen großen Wechseldruck“, meint Jens Sträter, Firmenkundenexperte bei der Bankberatung zeb. Dennoch glaubt er, dass die Amerikaner vor allen den deutschen Häusern das Leben schwer machen werden. Warum genau? Sträters Antworten hier bei FINANCE-TV.

Autotech-M&A: „Die Panik ist groß“

Die Milliardenübernahme von Wabco durch ZF zeigt, wie hoch der Druck am Markt für Autotech-M&A ist. Marktexperte Julian Riedlbauer von der Tech-Investmentbank GP Bullhound hält weitere große M&A-Deals für wahrscheinlich: „Die deutsche Autoindustrie hat Nachholbedarf und muss aufpassen, gegen die US-Tech-Riesen nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Panik ist ziemlich groß“, sagte er gegenüber FINANCE-TV. Welche M&A-Strategien Daimler und BMW sowie Bosch, Conti und ZF verfolgen und wo sich deren M&A-Wege mit Google und Intel kreuzen – die M&A-Marktanalyse nur hier bei FINANCE-TV.

Warum Katjes-International-CFO Stephan Milde auf Anleihen setzt

Schon seit 2011 ist Katjes International mit Anleihen am Markt, jetzt bahnt sich die nächste Bondemission an: CFO Stephan Milde will eine neue Anleihe mit einem Zielvolumen von 100 Millionen Euro begeben. Für die Anleihe spricht aus Sicht des CFOs seine Flexibilität – und die braucht der Süßwarenhersteller: „Wir wollen über Zukäufe wachsen“, erklärt CFO Milde. In der Vergangenheit hat Katjes International bereits eine Anleihe aufgestockt, um Geld für eine Akquisition aufzunehmen. Bei anderen Finanzierungsformen ginge das nicht so einfach. „Ein Schuldschein wäre womöglich günstiger, ist mir aber zu unflexibel“, sagt Milde. Welche Konditionen er mit der neuen Anleihe anpeilt und was mit dem noch ausstehenden Katjes-Papier passieren soll, darüber spricht Stephan Milde im Talk bei FINANCE-TV.

FX-Hedging: „Mit Algorithmen können Unternehmen viel Geld sparen“

Banken nutzen bereits seit Jahren Algorithmen, um beim Hedging von Währungsrisiken bessere Ergebnisse zu erzielen. Jetzt schwappt der Trend auch ins Corporate Treasury über, beobachtet Volker Anhäuser, Leiter Global Market Sales bei BNP Paribas: „Etwa 60 Prozent der Dax-Konzerne setzen Algorithmen ein, um Transaktionskosten zu sparen.“ Wie hoch die Einspareffekte sind, die Unternehmen erzielen können, warum Algorithmen sich gerade zur Kaufpreisabsicherung bei M&A-Transaktionen eignen und was das Aufkommen dieser Modelle für Devisenhandelsplattformen wie 360T bedeutet, berichtet Anhäuser bei FINANCE-TV.

So finanziert Symrise-CFO Olaf Klinger die M&A-Strategie

Mit der Übernahme von ADF/IDF will Symrise seine US-Präsenz ausbauen und stärker in den Tierfuttermittelbereich vordringen. CFO Olaf Klinger hat die Finanzierung für die 800 Millionen Euro schwere Transaktion so gut wie abgeschlossen. Als nächstes steht im Juli die Refinanzierung einer 500 Millionen Euro schweren Unternehmensanleihe auf seinem Plan. Dem Instrument will er treu bleiben: „Wir werden im Laufe des Jahres mit einer neuen Anleihe auf den Markt kommen“, sagt er im Talk bei FINANCE-TV. Wie sich die Verschuldung durch den jüngsten Zukauf verändert und wie er den Kapitalmarkt ohne Rating nutzt, verrät der CFO im Talk bei FINANCE-TV.

KfW Capital-Co-Chef Thees: „Wir wollen ein Zeichen setzen“

Ein halbes Jahr nach dem Start ist das neue Investmentvehikel der KfW, KfW Capital, dabei, seine Investitionen in Venture-Capital- und Venture-Debt-Fonds auf 200 Millionen Euro pro Jahr hochzufahren – ein hoher Wert für die deutsche Start-up-Landschaft. Kernziel ist die Förderung reiferer deutscher Technologiefirmen – aber mit den Mitteln eines Finanzinvestors: „Uns geht es darum, ein Zeichen zu setzen. Wir investieren aber zu Marktkonditionen und wollen auch eine marktübliche Rendite erzielen“, erklärt Alexander Thees, Co-Chef von KfW Capital, im FINANCE-TV-Interview. Dafür hat Thees sein Team kräftig aufgestockt. Wann KfW Capital die volle Schlagzahl erreichen wird und warum er ein derart starkes Förderengagement für VC-Fonds überhaupt für notwendig hält, erklärt Thees hier bei FINANCE-TV.