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Hacking, Datenklau & Co.: Wie Unternehmen nach Cybercrime-Angriffen richtig kommunizieren

Gestohlene Kundendaten bei Vodafone durch Hacking, unterbrochene Produktion bei Beiersdorf durch Malware: Noch während das betroffene Unternehmen seine Systeme reparieren muss, fordern Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden nähere Informationen. „Man sollte allerdings nur kommunizieren, was tatsächlich gesichert und belegt ist“, rät Thorsten Düß, Director bei der Kommunikationsagentur Weber Shandwick. Wie Unternehmen sich auf die Öffentlichkeitsarbeit in einer solchen Krisensituation vorbereiten können, welche Besonderheiten börsennotierte Unternehmen beachten müssen und auf welche Abteilungen es im Ernstfall ankommt, das und mehr erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

BSI-Vize Schabhüser: „Informationssicherheit ist Chefsache“

Kein Zugriff auf Daten, kein normaler Produktionsbetrieb: Unternehmen wie Beiersdorf oder Maersk mussten in den vergangenen Monaten miterleben, wie Angriffe auf die IT ein Unternehmen ins Chaos stürzen können. Wer sich schützen will, sollte das Thema auch organisatorisch weit oben verankern, fordert Gerhard Schabhüser, Vizepräsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. „Informationssicherheit ist Chefsache“, findet er. Er rät Unternehmen, eine Angriffssituation einmal zu simulieren. „Die Prozesse, die im Notfall greifen, sollte man üben“, sagt er. Welche Fallstricke im Angriffsfall lauern und welche Schritte Unternehmen umsetzen sollten, um es Angreifern so schwer wie möglich zu machen, erklärt Schabhüser bei FINANCE-TV.

Leasingbilanzierung: Das ändert sich durch IFRS 16

Mit dem Geschäftsjahr 2019 kommt auf die Finanzabteilungen eine große Umstellung zu: Nicht nur Finanzierungsleasing, auch das weit verbreitete operative Leasing muss dann in der Bilanz abgebildet werden. Der Aufwand zum Erfassen von Leasinggebern, Restlaufzeiten und Zinsen aller Leasingverträge ist groß, warnt Henning Schick, Director European Sales des Leasing- und Flottenmanagement-Dienstleisters ARI Fleet. Gerade in Konzernen mit Hunderten Verträgen rät er dazu, nach pragmatischen Lösungen zu suchen: „Unternehmen sollten mit ihrer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sprechen, ob ein jährlicher Zinsfuß gefunden werden kann, der dann für alle Leasingverträge einheitlich gilt.“ Welche Ausnahmen es geben wird und mit welchen Argumenten die Leasinganbieter ihre Kunden überzeugen wollen, nicht vom Leasing auf den Kauf auszuweichen, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Was der neue Bestätigungsvermerk für CFOs bedeutet

In vielen der Geschäftsberichte, die Unternehmen in den vergangenen Wochen vorgelegt haben, findet sich jetzt auch der neue Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers – inklusive der wichtigsten Punkte, die während der Prüfung behandelt wurden (Key Audit Matters). Gerade wenn es dabei um sensible Unternehmensthemen geht, müssen CFOs aufpassen: „Es ist denkbar, dass sich die Fragen der Investoren auf den Hauptversammlungen auf eben diese Themen konzentrieren werden“, sagt Ulrich Skirk, Vorstandsmitglied bei der Wirtschaftsprüferkammer. Was auf die CFOs zu kommt, berichtet Skirk heute im Talk mit FINANCE-TV.

Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts: „Die Banken investieren zu wenig“

Schuldscheine, Supply Chain Finance, Devisenhandel: Die Banken verlieren in immer mehr Bereichen des Firmenkundengeschäfts die Hoheit an die aufstrebenden Fintechs. Das ist zum Teil selbstverschuldet: „Was die Banken in die Digitalisierung ihres Firmenkundengeschäfts investieren, ist zu wenig“, findet der Bankenexperte Marco Zimmer vom Banken-Beratungshaus zeb. Welche Geschäftssegmente als nächstes disruptiert werden und wie die Banken darauf reagieren sollten, verrät Zimmer im FINANCE-TV-Interview.

Creditshelf-Chef Bartsch: „Die Kreditnachfrage bei uns wächst dreistellig“

Doppelt so hohes Kreditlimit, fünfmal so lange Laufzeiten: Entwickelt sich die Finanzierungsplattform Creditshelf mit ihren jüngsten Wachstumsmanövern zu einer echten Finanzierungsalternative für Firmenkunden? „Die Kreditnachfrage auf unserer Plattform wächst aktuell dreistellig“, berichtet ein selbstbewusster Creditshelf-Gründer Daniel Bartsch. Was für Unternehmen das Fintech gerade anzieht und ob im Lichte dieser Entwicklung die Banken immer noch eher Partner oder nicht längst schon Rivalen sind – dies und mehr beantwortet Creditshelf-Gründer Bartsch bei FINANCE-TV.

FINANCE-TV Coaching

TV-Coaching für CFOs, Vorstandskollegen und Geschäftsführer

Der optimale Auftritt - Wie sich Firmenchefs und Experten auf TV-Auftritte vorbereiten können

 

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FINANCE-TV Wochenvorschau

22.05.2018
Thema: Vor der HV der Deutschen Bank: Wer kontrolliert eigentlich Aufsichtsratschef Paul Achleitner?
Gast: Stefan Bielmeier (Vorstand, DVFA)

BSI-Vize Schabhüser: „Informationssicherheit ist Chefsache“

Kein Zugriff auf Daten, kein normaler Produktionsbetrieb: Unternehmen wie Beiersdorf oder Maersk mussten in den vergangenen Monaten miterleben, wie Angriffe auf die IT ein Unternehmen ins Chaos stürzen können. Wer sich schützen will, sollte das Thema auch organisatorisch weit oben verankern, fordert Gerhard Schabhüser, Vizepräsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. „Informationssicherheit ist Chefsache“, findet er. Er rät Unternehmen, eine Angriffssituation einmal zu simulieren. „Die Prozesse, die im Notfall greifen, sollte man üben“, sagt er. Welche Fallstricke im Angriffsfall lauern und welche Schritte Unternehmen umsetzen sollten, um es Angreifern so schwer wie möglich zu machen, erklärt Schabhüser bei FINANCE-TV.

Leasingbilanzierung: Das ändert sich durch IFRS 16

Mit dem Geschäftsjahr 2019 kommt auf die Finanzabteilungen eine große Umstellung zu: Nicht nur Finanzierungsleasing, auch das weit verbreitete operative Leasing muss dann in der Bilanz abgebildet werden. Der Aufwand zum Erfassen von Leasinggebern, Restlaufzeiten und Zinsen aller Leasingverträge ist groß, warnt Henning Schick, Director European Sales des Leasing- und Flottenmanagement-Dienstleisters ARI Fleet. Gerade in Konzernen mit Hunderten Verträgen rät er dazu, nach pragmatischen Lösungen zu suchen: „Unternehmen sollten mit ihrer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sprechen, ob ein jährlicher Zinsfuß gefunden werden kann, der dann für alle Leasingverträge einheitlich gilt.“ Welche Ausnahmen es geben wird und mit welchen Argumenten die Leasinganbieter ihre Kunden überzeugen wollen, nicht vom Leasing auf den Kauf auszuweichen, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Was der neue Bestätigungsvermerk für CFOs bedeutet

In vielen der Geschäftsberichte, die Unternehmen in den vergangenen Wochen vorgelegt haben, findet sich jetzt auch der neue Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers – inklusive der wichtigsten Punkte, die während der Prüfung behandelt wurden (Key Audit Matters). Gerade wenn es dabei um sensible Unternehmensthemen geht, müssen CFOs aufpassen: „Es ist denkbar, dass sich die Fragen der Investoren auf den Hauptversammlungen auf eben diese Themen konzentrieren werden“, sagt Ulrich Skirk, Vorstandsmitglied bei der Wirtschaftsprüferkammer. Was auf die CFOs zu kommt, berichtet Skirk heute im Talk mit FINANCE-TV.

Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts: „Die Banken investieren zu wenig“

Schuldscheine, Supply Chain Finance, Devisenhandel: Die Banken verlieren in immer mehr Bereichen des Firmenkundengeschäfts die Hoheit an die aufstrebenden Fintechs. Das ist zum Teil selbstverschuldet: „Was die Banken in die Digitalisierung ihres Firmenkundengeschäfts investieren, ist zu wenig“, findet der Bankenexperte Marco Zimmer vom Banken-Beratungshaus zeb. Welche Geschäftssegmente als nächstes disruptiert werden und wie die Banken darauf reagieren sollten, verrät Zimmer im FINANCE-TV-Interview.

Creditshelf-Chef Bartsch: „Die Kreditnachfrage bei uns wächst dreistellig“

Doppelt so hohes Kreditlimit, fünfmal so lange Laufzeiten: Entwickelt sich die Finanzierungsplattform Creditshelf mit ihren jüngsten Wachstumsmanövern zu einer echten Finanzierungsalternative für Firmenkunden? „Die Kreditnachfrage auf unserer Plattform wächst aktuell dreistellig“, berichtet ein selbstbewusster Creditshelf-Gründer Daniel Bartsch. Was für Unternehmen das Fintech gerade anzieht und ob im Lichte dieser Entwicklung die Banken immer noch eher Partner oder nicht längst schon Rivalen sind – dies und mehr beantwortet Creditshelf-Gründer Bartsch bei FINANCE-TV.

Firmenkunden-Fintechs: „Der kulturelle Gap zu den Banken wird kleiner“

War die Übernahme der Finanzierungsplattform Lendico durch die ING nur der Auftakt zu einem größeren Übernahmefeldzug der Banken im Fintech-Lager? „Der kulturelle Gap zwischen Banken und Fintechs wird jedenfalls kleiner“, beobachtet der Fintech-Experte Dominik Löber, Senior Partner bei Roland Berger. Er sagt aber auch: „Leicht zu integrieren sind Fintechs immer noch nicht.“ Ob die Berater von Roland Berger trotzdem mit einer steigenden Zahl von Fintech-Übernahmen rechnen und an welchen Schnittstellen zwischen Banken und Fintechs es besonders knistert, sagt er im Interview mit FINANCE-TV.

Chefvolkswirt David Kohl: „Zinsdifferenz zu den USA wird sich deutlich ausweiten“

Seit Jahresbeginn haben die Ängste vor einem starken Zinsanstieg die Aktien- und Bondmärkte schon zweimal schwer erschüttert. Vorbei ist die Unsicherheit noch nicht, warnt David Kohl, Chefvolkswirt der Bank Julius Bär: „Die Märkte werden in diesem Jahr unruhiger sein als in den letzten Jahren.“ Hauptgrund: Der Zinskurs der US-Notenbank Fed. „Wir erwarten, dass die Fed die Zinsen noch schneller erhöht als allgemein erwartet. Die Zinsdifferenz zwischen dem Euro- und Dollar-Raum wird sich dadurch deutlich ausweiten“, sagt Kohl im Interview mit FINANCE-TV. Warum das für Investoren und CFOs trotzdem kein Grund ist, unruhig zu werden, sehen Sie im heutigen FINANCE-TV-Talk.

Credx-CEO Ralf Kauther: „CFOs und Investoren behalten die Kontrolle“

Mit der Vermittlung des 50-Millionen-Euro-Schuldscheins für die Deutsche Telekom ist dem Fintech Credx ein Coup gelungen. Damit der Deal aber keine Eintagsfliege bleibt, muss Credx nun weitere Investoren und Emittenten für seine Plattform gewinnen. Keine leichte Aufgabe, wie CEO Ralf Kauther im Interview mit FINANCE-TV einräumt: „Für Arranger-Plattformen wie EPPF und VC Trade, die mit Banken zusammenarbeiten, ist der Start leichter“, räumt Kauther ein. Warum Credx trotzdem keine Angst vor diesen Anbietern hat, welche Vorteile die Emission über neutrale Plattformen für CFOs seiner Meinung nach hat und welche Summen Unternehmen über Credx einsammeln können – die Antworten gibt es nur hier bei FINANCE-TV.

Wie Blockchain die Handelsfinanzierung revolutionieren soll

Das Wettrennen geht auf die Zielgerade: Gleich drei Bankkonsortien sind aktuell dabei, blockchain-basierte Plattformen für die Handelsfinanzierung aufzubauen: „Die Technologie wird das Geschäft schneller, transparenter und sicherer machen“, verspricht Thomas Dusch, stellvertretender Chef des Global Transaction Banking bei der Unicredit. Welche Unternehmen davon besonders profitieren, wie die Großbank Unicredit bei dieser Technologie mitmischt und warum die Blockchain das Potential hat, große Teile des Bankgeschäfts obsolet zu machen, das sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Jenoptik-Chef Traeger: „Bei M&A müssen wir die gesamte Klaviatur spielen“

Noch nicht einmal ein Jahr ist Jenoptik-Chef Stefan Träger im Amt, schon krempelt der neue CEO den Technologiekonzern um. Das Verteidigungsgeschäft könnte abgetrennt werden. Die verbleibenden Sparten benötigten größere Zukäufe, um international die kritische Größe zu erreichen, sagt Träger im Interview mit FINANCE-TV: „Wir wollen auch über M&A wachsen, und dabei müssen wir die gesamte Klaviatur spielen, von kleinen Bolt-on-Deals bis zu großen transformatorischen Übernahmen.“ Für welche Situationen er zu welchen Deals tendiert – die Antworten gibt er bei FINANCE-TV.

Klöckner-CFO Ketter: „Unsere Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“

Das Management von Klöckner & Co. hat damit begonnen, den Stahlhändler umfassend zu digitalisieren. Neue Produkte sollen den Milliardenkonzern revolutionieren, darunter zwei neue E-Commerce-Plattformen. „Vor allem unsere offene Handelsplattform XOM kann ein richtig großes Ding werden“, sagte Klöckner-CFO Marcus Ketter im Interview mit FINANCE-TV. Warum der Konzern bei diesem Kronjuwel trotzdem in die Minderheit gehen will und was bei der Digitalisierung der Firma das Wichtigste überhaupt ist, verrät Ketter hier bei FINANCE-TV.

IDW-Vorstand Feld: „Durch Automatisierung wird nicht alles günstiger“

Wo früher die Wirtschaftsprüfer umfassende Zahlenkolonnen abgleichen mussten, können heute intelligente Algorithmen immer mehr Routineaufgaben übernehmen. Viele Unternehmen hoffen dadurch auf sinkende Preise – doch womöglich vergebens. „Die Erwartungen, dass durch die Automatisierungen alles günstiger wird, muss man dämpfen“, schränkt Klaus-Peter Feld ein. Der Vorstand des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) sieht insbesondere mittelständische WP-Häuser vor großen Herausforderungen, denn die Investitionen in neue Technologien sind hoch. „Wir werden mehr Kooperationen sehen“, glaubt Feld daher.