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„Autozulieferer stehen bei Private Equity auf der Blacklist“

Dieselkrise, strengere Grenzwerte, und jetzt auch einbrechende Absatzzahlen in China – die deutsche Automobilbranche steht unter Beschuss, einige nachgelagerte Lieferanten schlitterten bereits in die Pleite. Die schlechte Nachricht: „Finanzinvestoren stehen als Geldgeber kaum zur Verfügung“, meint Wolfram Römhild, Managing Director und Autoexperte bei Goetzpartners. „Autozulieferer stehen bei Private Equity auf der Blacklist.“ Warum das so ist und wie die Autobranche den Spagat zwischen bröckelnden Margen und Investitionen in die Zukunft noch stemmen könnte, erklärt Römhild bei FINANCE-TV.

So stehen die Erfolgschancen der US-Banken in Deutschland

JP Morgan und Goldman Sachs wollen im deutschen Firmenkundengeschäft wachsen – aber Experten sind skeptisch, ob das gelingen kann. „Es wird schwierig für die US-Banken, Marktanteile zu gewinnen, denn die meisten Unternehmen verspüren keinen großen Wechseldruck“, meint Jens Sträter, Firmenkundenexperte bei der Bankberatung zeb. Dennoch glaubt er, dass die Amerikaner vor allen den deutschen Häusern das Leben schwer machen werden. Warum genau? Sträters Antworten hier bei FINANCE-TV.

Autotech-M&A: „Die Panik ist groß“

Die Milliardenübernahme von Wabco durch ZF zeigt, wie hoch der Druck am Markt für Autotech-M&A ist. Marktexperte Julian Riedlbauer von der Tech-Investmentbank GP Bullhound hält weitere große M&A-Deals für wahrscheinlich: „Die deutsche Autoindustrie hat Nachholbedarf und muss aufpassen, gegen die US-Tech-Riesen nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Panik ist ziemlich groß“, sagte er gegenüber FINANCE-TV. Welche M&A-Strategien Daimler und BMW sowie Bosch, Conti und ZF verfolgen und wo sich deren M&A-Wege mit Google und Intel kreuzen – die M&A-Marktanalyse nur hier bei FINANCE-TV.

Warum Katjes-International-CFO Stephan Milde auf Anleihen setzt

Schon seit 2011 ist Katjes International mit Anleihen am Markt, jetzt bahnt sich die nächste Bondemission an: CFO Stephan Milde will eine neue Anleihe mit einem Zielvolumen von 100 Millionen Euro begeben. Für die Anleihe spricht aus Sicht des CFOs seine Flexibilität – und die braucht der Süßwarenhersteller: „Wir wollen über Zukäufe wachsen“, erklärt CFO Milde. In der Vergangenheit hat Katjes International bereits eine Anleihe aufgestockt, um Geld für eine Akquisition aufzunehmen. Bei anderen Finanzierungsformen ginge das nicht so einfach. „Ein Schuldschein wäre womöglich günstiger, ist mir aber zu unflexibel“, sagt Milde. Welche Konditionen er mit der neuen Anleihe anpeilt und was mit dem noch ausstehenden Katjes-Papier passieren soll, darüber spricht Stephan Milde im Talk bei FINANCE-TV.

FX-Hedging: „Mit Algorithmen können Unternehmen viel Geld sparen“

Banken nutzen bereits seit Jahren Algorithmen, um beim Hedging von Währungsrisiken bessere Ergebnisse zu erzielen. Jetzt schwappt der Trend auch ins Corporate Treasury über, beobachtet Volker Anhäuser, Leiter Global Market Sales bei BNP Paribas: „Etwa 60 Prozent der Dax-Konzerne setzen Algorithmen ein, um Transaktionskosten zu sparen.“ Wie hoch die Einspareffekte sind, die Unternehmen erzielen können, warum Algorithmen sich gerade zur Kaufpreisabsicherung bei M&A-Transaktionen eignen und was das Aufkommen dieser Modelle für Devisenhandelsplattformen wie 360T bedeutet, berichtet Anhäuser bei FINANCE-TV.

So finanziert Symrise-CFO Olaf Klinger die M&A-Strategie

Mit der Übernahme von ADF/IDF will Symrise seine US-Präsenz ausbauen und stärker in den Tierfuttermittelbereich vordringen. CFO Olaf Klinger hat die Finanzierung für die 800 Millionen Euro schwere Transaktion so gut wie abgeschlossen. Als nächstes steht im Juli die Refinanzierung einer 500 Millionen Euro schweren Unternehmensanleihe auf seinem Plan. Dem Instrument will er treu bleiben: „Wir werden im Laufe des Jahres mit einer neuen Anleihe auf den Markt kommen“, sagt er im Talk bei FINANCE-TV. Wie sich die Verschuldung durch den jüngsten Zukauf verändert und war er den Kapitalmarkt ohne Rating nutzt, verrät der CFO im Talk bei FINANCE-TV.

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FINANCE-TV Wochenvorschau

02.05.2019
Thema: FINANCE-Banken-Survey Auf diese Banken setzen Deutschlands CFOs
Gast: Markus Dentz (Chefredakteur, FINANCE-Magazin)

So stehen die Erfolgschancen der US-Banken in Deutschland

JP Morgan und Goldman Sachs wollen im deutschen Firmenkundengeschäft wachsen – aber Experten sind skeptisch, ob das gelingen kann. „Es wird schwierig für die US-Banken, Marktanteile zu gewinnen, denn die meisten Unternehmen verspüren keinen großen Wechseldruck“, meint Jens Sträter, Firmenkundenexperte bei der Bankberatung zeb. Dennoch glaubt er, dass die Amerikaner vor allen den deutschen Häusern das Leben schwer machen werden. Warum genau? Sträters Antworten hier bei FINANCE-TV.

Autotech-M&A: „Die Panik ist groß“

Die Milliardenübernahme von Wabco durch ZF zeigt, wie hoch der Druck am Markt für Autotech-M&A ist. Marktexperte Julian Riedlbauer von der Tech-Investmentbank GP Bullhound hält weitere große M&A-Deals für wahrscheinlich: „Die deutsche Autoindustrie hat Nachholbedarf und muss aufpassen, gegen die US-Tech-Riesen nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Panik ist ziemlich groß“, sagte er gegenüber FINANCE-TV. Welche M&A-Strategien Daimler und BMW sowie Bosch, Conti und ZF verfolgen und wo sich deren M&A-Wege mit Google und Intel kreuzen – die M&A-Marktanalyse nur hier bei FINANCE-TV.

Warum Katjes-International-CFO Stephan Milde auf Anleihen setzt

Schon seit 2011 ist Katjes International mit Anleihen am Markt, jetzt bahnt sich die nächste Bondemission an: CFO Stephan Milde will eine neue Anleihe mit einem Zielvolumen von 100 Millionen Euro begeben. Für die Anleihe spricht aus Sicht des CFOs seine Flexibilität – und die braucht der Süßwarenhersteller: „Wir wollen über Zukäufe wachsen“, erklärt CFO Milde. In der Vergangenheit hat Katjes International bereits eine Anleihe aufgestockt, um Geld für eine Akquisition aufzunehmen. Bei anderen Finanzierungsformen ginge das nicht so einfach. „Ein Schuldschein wäre womöglich günstiger, ist mir aber zu unflexibel“, sagt Milde. Welche Konditionen er mit der neuen Anleihe anpeilt und was mit dem noch ausstehenden Katjes-Papier passieren soll, darüber spricht Stephan Milde im Talk bei FINANCE-TV.

FX-Hedging: „Mit Algorithmen können Unternehmen viel Geld sparen“

Banken nutzen bereits seit Jahren Algorithmen, um beim Hedging von Währungsrisiken bessere Ergebnisse zu erzielen. Jetzt schwappt der Trend auch ins Corporate Treasury über, beobachtet Volker Anhäuser, Leiter Global Market Sales bei BNP Paribas: „Etwa 60 Prozent der Dax-Konzerne setzen Algorithmen ein, um Transaktionskosten zu sparen.“ Wie hoch die Einspareffekte sind, die Unternehmen erzielen können, warum Algorithmen sich gerade zur Kaufpreisabsicherung bei M&A-Transaktionen eignen und was das Aufkommen dieser Modelle für Devisenhandelsplattformen wie 360T bedeutet, berichtet Anhäuser bei FINANCE-TV.

So finanziert Symrise-CFO Olaf Klinger die M&A-Strategie

Mit der Übernahme von ADF/IDF will Symrise seine US-Präsenz ausbauen und stärker in den Tierfuttermittelbereich vordringen. CFO Olaf Klinger hat die Finanzierung für die 800 Millionen Euro schwere Transaktion so gut wie abgeschlossen. Als nächstes steht im Juli die Refinanzierung einer 500 Millionen Euro schweren Unternehmensanleihe auf seinem Plan. Dem Instrument will er treu bleiben: „Wir werden im Laufe des Jahres mit einer neuen Anleihe auf den Markt kommen“, sagt er im Talk bei FINANCE-TV. Wie sich die Verschuldung durch den jüngsten Zukauf verändert und wie er den Kapitalmarkt ohne Rating nutzt, verrät der CFO im Talk bei FINANCE-TV.

KfW Capital-Co-Chef Thees: „Wir wollen ein Zeichen setzen“

Ein halbes Jahr nach dem Start ist das neue Investmentvehikel der KfW, KfW Capital, dabei, seine Investitionen in Venture-Capital- und Venture-Debt-Fonds auf 200 Millionen Euro pro Jahr hochzufahren – ein hoher Wert für die deutsche Start-up-Landschaft. Kernziel ist die Förderung reiferer deutscher Technologiefirmen – aber mit den Mitteln eines Finanzinvestors: „Uns geht es darum, ein Zeichen zu setzen. Wir investieren aber zu Marktkonditionen und wollen auch eine marktübliche Rendite erzielen“, erklärt Alexander Thees, Co-Chef von KfW Capital, im FINANCE-TV-Interview. Dafür hat Thees sein Team kräftig aufgestockt. Wann KfW Capital die volle Schlagzahl erreichen wird und warum er ein derart starkes Förderengagement für VC-Fonds überhaupt für notwendig hält, erklärt Thees hier bei FINANCE-TV.

Kampf gegen Shortseller: Warum die Bafin in den Fall Wirecard eingriff

Der Zahlungsdienstleister Wirecard ist seit Jahren im Visier von Shortsellern. Nun hat die Bafin Leerverkäufe der Aktie bis Mitte April verboten – ein Novum am deutschen Kapitalmarkt. „Dies war möglich, weil es sich bei Wirecard um einen hochkapitalisierten Marktwert im Dax handelt“, erklärt Hendrik Haag von der Kanzlei Hengeler Mueller. Er sieht im Kampf gegen Short-Attacken aber auch die betroffenen Unternehmen in der Pflicht: Dass etwa Wirecard mehrere Tage gebraucht habe, um eine eigene Stellungnahme zu den strittigen Punkten zu veröffentlichen, habe die Situation verschlimmert, kritisiert der Jurist. Welche Handhabe die Bafin im Kampf gegen Shortseller hat und ob ein Vorgehen wie bei Wirecard auch in anderen Fällen möglich ist, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Kündigung von Top-Bankern: „Bald ohne Angabe von Gründen möglich“

Der Kündigungsschutz für Top-Verdiener im Banking wird gelockert. Auf sogenannte Risikoträger mit einem Jahresfixum von deutlich über 200.000 Euro kommen Änderungen zu: „Banken können sich künftig von diesen Leuten trennen, ohne Gründe anzuführen“, erklärt Arbeitsrechtler Michael Magotsch von der Kanzlei Bryan Cave Leighton Paisner. Das damit verbundene Ziel: Deutschland soll attraktiver werden für Banken, die an ihren Standorten im Ausland einen weniger strikten Kündigungsschutz gewohnt sind. „Man hat erkannt, dass hier etwas passieren muss, damit Frankfurt wettbewerbsfähig ist“, sagt Magotsch. Welche Banker künftig als Risikoträger gelten, wie Entlassungen künftig ablaufen und was das für die Abfindungen im Kündigungsfall bedeutet, erklärt der Jurist im Talk bei FINANCE-TV.

Sanierer Georgiy Michailov: „Pleitewelle in der Textilbranche wird weitergehen“

Eine Insolvenz im Modehandel jagt die nächste, und das Schlimmste wird erst noch kommen, warnt der Sanierer Georgiy Michailov von der Turnaround-Beratung Struktur Management Partner. „Die Pleitewelle in der Textilbranche wird weitergehen, das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht“, sagt er im Interview mit FINANCE-TV. Schwierige Wetterphasen, die die Modemanager häufig als Argument für ihre schlechten Zahlen nennen, hält Michailov für eine Ausrede: „Gutes Wetter für den Handel habe ich selten erlebt. Die Probleme sind struktureller Natur.“ Was genau die Modefirmen falsch gemacht haben und ob sie im Angesicht der Pleite jetzt noch auf ihre Banken und Warenkreditversicherer zählen können – die FINANCE-TV-Branchenanalyse.

„Aufspaltung der Big Four wäre keine Lösung“

Hat die viel diskutierte Abschlussprüferreform wirklich die Qualität der Wirtschaftsprüfung verbessert? Immer mehr Kritiker sind sich da nicht mehr so sicher – und fordern strengere Regeln für die Wirtschaftsprüfer. Im Gespräch sind eine weitere Verkürzung der Rotationsfristen für Prüfmandate oder eine stärkere Trennung von Prüfung und Beratung. Das Institut für Wirtschaftsprüfer hält davon wenig: „Unter zu häufigen Wechseln könnte die Prüfqualität erst recht leiden“, warnt Vorstandssprecher Klaus-Peter Naumann im Gespräch mit FINANCE-TV. Was Naumann selbst von der Prüfreform hält und wie er die Debatte in UK um eine mögliche Aufspaltung der Big Four sieht – der Talk mit FINANCE-TV.

Investmentbanker Jens Munk: „Bombastische Dealaktivität bei Tech-M&A“

Bei Tech-Unternehmen herrscht eine „bombastische Dealaktivität“, sagt Jens Munk, Deutschlandchef der Tech-Investmentbank Oppenheimer, im Interview mit FINANCE-TV. Trotzdem haben die Bewertungen ihm zufolge begonnen, zu sinken: „Im vierten Quartal gab es teilweise Rückgänge von bis zu 30 Prozent.“ Wie das einzuordnen ist, welche Tech-Nischen gerade am deutschen M&A-Markt besonders heiß sind und wo die Käufer der deutschen Tech-Firmen herkommen – die Marktanalyse nur hier bei FINANCE-TV.

„Say on Pay“: Einfluss der Aktionäre auf die Vergütungspolitik wächst

Mit einer neuen Richtlinie wächst der Einfluss der Hauptversammlungen auf die Gehaltspolitik in Unternehmen: Sie dürfen künftig über die Vergütungspolitik abstimmen. „Das ist eine Kompetenzverlagerung in die Hauptversammlung hinein“, sagt Regine Siepmann, Partnerin der Unternehmensberatung hkp Group. Doch für die Investor-Relations-Abteilungen bedeutet das viel Arbeit. Denn von vielen institutionellen Investoren und Stimmrechtsberatern wissen die Unternehmen bislang nicht, nach welchen Kriterien sie bei „Say on Pay“ überhaupt abstimmen. „Da hilft nur ein intensiver Dialog“, rät Siepmann. Welche Lerneffekte sie erwartet und was sie davon hält, dass das Votum der Hauptversammlungen nicht-bindend ist, verrät sie bei FINANCE-TV.