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Führen in der Coronakrise: „Ein CFO in der Defensive ist erledigt“

Die Coronakrise hat zahllose CFOs überrollt. Wie können sie sich behaupten? „Man kann Szenarien nicht planen, aber man muss als CFO auf sie vorbereitet sein“, findet der CFO-Veteran und heutige Headhunter Paul Taaffe von Finance People Solutions. „Wenn ein CFO jetzt in die Defensive gerät, ist er erledigt.“ Woran man in Umbruchphasen einen guten CFO erkennt und ob man solche Top-Leute jetzt überhaupt noch rekrutieren kann, beantwortet Taaffe bei FINANCE-TV.

„Es wird keine systemische Bankenkrise geben”

Noch trifft die Coronakrise vor allem die Realwirtschaft – allen voran die Touristik und den Handel. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Pandemie auch die Kreditausfälle nach oben treiben wird. Wird die Coronakrise also zu einer Bankenkrise? „Nein“, meint Heinz-Gerd Stickling, Partner bei der Bankberatung Zeb im Interview mit FINANCE-TV, „Es wird keine systemische Bankenkrise geben.“ Zwar hätten die deutschen Banken ein Problem mit Blick auf die Profitabilität. Allerdings seien die Eigenkapitalpuffer der Häuser sehr robust. Warum sich Stickling für die kommenden Jahre dennoch Sorgen macht und weshalb er mit einer Renaissance des Hausbankprinzips rechnet, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

Bilanzskandal bei Wirecard: „Es gab viele Warnzeichen“

Jeden Tag kommen im Bilanzskandal bei Wirecard neue Details ans Licht. Warum sind die Ungereimtheiten nicht schon früher aufgefallen – trotz diverser Warnzeichen? „Zum Beispiel hat die SdK schon 2008 die intransparente Darstellung der Finanz- und Ertragslage kritisiert. Dagegen wurde dann aber geklagt“, berichtet Bilanzexpertin Carola Rinker. Wie sie die Arbeit der Wirtschaftsprüfer bei Wirecard einschätzt, erzählt sie bei FINANCE-TV.

Stoppt die Coronakrise die Konsolidierung im E-Commerce?

Seit Jahren gilt die E-Commerce-Branche als Konsolidierungsmarkt, doch durch die Coronakrise hat der Online-Handel einen regelrechten Boom erlebt. Doch gerade viele schwächere Anbieter profitieren davon nicht, beobachtet Benjamin Klenk von der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner: „Nur etwa ein Drittel der Webshop-Betreiber hat wirklich ein Wachstum erfahren.“ Und die Konkurrenz wächst: Auch Hersteller drängen – teils gezwungenermaßen –in den Direktvertrieb über Online-Kanäle. Wie sich das auf die Margen der Händler auswirkt und wie sich Gewinne und Verluste während der Coronakrise auf einzelne Produktkategorien verteilt haben, sehen Sie in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.

So liefert ein Sanierungsgutachten inhaltlichen Mehrwert

Die formalen Vorgaben für ein Sanierungsgutachten sind im Standard IDW S6 ausführlich festgelegt – doch wie sieht es inhaltlich aus? „Da ist die Bandbreite enorm“, sagt David Südi von der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner. Anstelle großer, rein deskriptiver „Folienschlachten“ sollten Sanierungsgutachten klare Aussagen dazu enthalten, welche Probleme identifiziert wurden und mit welchen konkreten Maßnahmen sie gelöst werden sollen, rät er. Wie Unternehmensverantwortliche und Finanzierungspartner davon profitieren können, verrät er in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.

Paradox: Wirft Corona die digitale Transformation zurück?

Virtuelle Meetings, Video-Telefonate & Co. haben durch Corona einen Aufschwung erfahren, aber wie steht es um langfristige strategische Digitalisierungsprojekte? „Sie werden durch Corona in Summe zurückgeworfen“, fürchtet Jan Rodig, Partner im Bereich Digital Performance bei Struktur Management Partner. Er glaubt, dass Unternehmen sich künftig noch stärker auf Digitalisierungsprojekte fokussieren werden, die bereits kurzfristig Nutzen bringen. Welche Aspekte eine langfristige Digitalstrategie umfassen sollte und mit welchen Argumenten Digitalverantwortliche bei ihrem Vorstand für Ressourcen werben können, sehen Sie in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.

FINANCE-TV Coaching

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FINANCE-TV Wochenvorschau

13.08.2020
Thema: Coronakrise: Ist die Berater-Bonanza endgültig vorbei?
Gast: Ralf Strehlau (BDU-Präsident) 

 

 

„Es wird keine systemische Bankenkrise geben”

Noch trifft die Coronakrise vor allem die Realwirtschaft – allen voran die Touristik und den Handel. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Pandemie auch die Kreditausfälle nach oben treiben wird. Wird die Coronakrise also zu einer Bankenkrise? „Nein“, meint Heinz-Gerd Stickling, Partner bei der Bankberatung Zeb im Interview mit FINANCE-TV, „Es wird keine systemische Bankenkrise geben.“ Zwar hätten die deutschen Banken ein Problem mit Blick auf die Profitabilität. Allerdings seien die Eigenkapitalpuffer der Häuser sehr robust. Warum sich Stickling für die kommenden Jahre dennoch Sorgen macht und weshalb er mit einer Renaissance des Hausbankprinzips rechnet, das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

Bilanzskandal bei Wirecard: „Es gab viele Warnzeichen“

Jeden Tag kommen im Bilanzskandal bei Wirecard neue Details ans Licht. Warum sind die Ungereimtheiten nicht schon früher aufgefallen – trotz diverser Warnzeichen? „Zum Beispiel hat die SdK schon 2008 die intransparente Darstellung der Finanz- und Ertragslage kritisiert. Dagegen wurde dann aber geklagt“, berichtet Bilanzexpertin Carola Rinker. Wie sie die Arbeit der Wirtschaftsprüfer bei Wirecard einschätzt, erzählt sie bei FINANCE-TV.

Top-10-Firmenkundenbanken: „Die DZ Bank holt auf“

Die Coronakrise hat die Riege der Firmenkundenbanken in Deutschland durcheinandergewirbelt: Die Auslandsbanken und die BayernLB verlieren an Boden, andere können punkten. „Die DZ Bank holt im Top-Banken-Ranking auf, dort hat die Bank ihre Hausaufgaben gemacht“, sagt Markus Dentz, Chefredakteur des FINANCE-Magazins, dessen Team die FINANCE-Banken-Survey 2020 durchgeführt hat. Welche Banken die Finanzchefs in diesem Jahr an der Spitze sehen und welches Geldhaus neben der DZ Bank der heimliche Gewinner der Banken-Survey 2020 ist – einen Einblick in die Ergebnisse gibt es hier bei FINANCE-TV.

Stoppt die Coronakrise die Konsolidierung im E-Commerce?

Seit Jahren gilt die E-Commerce-Branche als Konsolidierungsmarkt, doch durch die Coronakrise hat der Online-Handel einen regelrechten Boom erlebt. Doch gerade viele schwächere Anbieter profitieren davon nicht, beobachtet Benjamin Klenk von der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner: „Nur etwa ein Drittel der Webshop-Betreiber hat wirklich ein Wachstum erfahren.“ Und die Konkurrenz wächst: Auch Hersteller drängen – teils gezwungenermaßen –in den Direktvertrieb über Online-Kanäle. Wie sich das auf die Margen der Händler auswirkt und wie sich Gewinne und Verluste während der Coronakrise auf einzelne Produktkategorien verteilt haben, sehen Sie in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.

So liefert ein Sanierungsgutachten inhaltlichen Mehrwert

Die formalen Vorgaben für ein Sanierungsgutachten sind im Standard IDW S6 ausführlich festgelegt – doch wie sieht es inhaltlich aus? „Da ist die Bandbreite enorm“, sagt David Südi von der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner. Anstelle großer, rein deskriptiver „Folienschlachten“ sollten Sanierungsgutachten klare Aussagen dazu enthalten, welche Probleme identifiziert wurden und mit welchen konkreten Maßnahmen sie gelöst werden sollen, rät er. Wie Unternehmensverantwortliche und Finanzierungspartner davon profitieren können, verrät er in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.

Paradox: Wirft Corona die digitale Transformation zurück?

Virtuelle Meetings, Video-Telefonate & Co. haben durch Corona einen Aufschwung erfahren, aber wie steht es um langfristige strategische Digitalisierungsprojekte? „Sie werden durch Corona in Summe zurückgeworfen“, fürchtet Jan Rodig, Partner im Bereich Digital Performance bei Struktur Management Partner. Er glaubt, dass Unternehmen sich künftig noch stärker auf Digitalisierungsprojekte fokussieren werden, die bereits kurzfristig Nutzen bringen. Welche Aspekte eine langfristige Digitalstrategie umfassen sollte und mit welchen Argumenten Digitalverantwortliche bei ihrem Vorstand für Ressourcen werben können, sehen Sie in diesem Teil unseres FINANCE-TV-Themenspezials zu Restrukturierung und Transformation.

Top oder Flop? Woran viele Transformationsprogramme scheitern

Mit großen Zielen starten Unternehmen in ihre Restrukturierungs- und Transformationsprogramme – doch bei weitem nicht alle erreichen sie. Bis zu 70 Prozent der Programme scheitern, beobachtet Monika Dussen, Partnerin der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner. Häufig wegen schlechter Vorbereitung der Umsetzungsphase: „Die Mitarbeiter haben dann keinen Rahmen für die Umsetzung, Zielgrößen werden nicht ausreichend operationalisiert.“ Sie empfiehlt, Vorgaben genau herunterzubrechen – und Fortschritte gebührend zu würdigen. „Man sollte regelmäßig Zwischenerfolge feiern, dann bekommt man auch eine Teamdynamik in den Prozess“, rät sie im Interview mit FINANCE-TV – und gibt dort noch weitere Tipps.

Restrukturierer Michailov: „Der Leidensdruck ist wieder da“

Mit KfW-Krediten und Nothilfen hangeln sich viele Unternehmen durch die Krise. Doch was kommt danach? „Das ist eine unproduktive Verschuldung, die die Unternehmen in der Zukunft als Rucksack mit sich herumtragen werden“, warnt Georgiy Michailov, Managing Partner der Restrukturierungsberatung Struktur Management Partner. Der Spielraum für künftige Investitionen werde dadurch massiv eingeschränkt. Er glaubt, dass einige Manager nun Altlasten radikal bereinigen werden, um ihre Unternehmen vor einem „Zombie“-Dasein zu bewahren: „Der Leidensdruck für Umstrukturierungen ist jetzt wieder da“, beobachtet er. Warum Konsequenz dabei entscheidend ist und wieso Michailov eine rasche Umsetzung des präventiven Restrukturierungsrahmens für sinnvoll hält, das sehen Sie im heutigen FINANCE-TV-Talk – dem Auftakt zu unserem fünfteiligen Themenspezial rund um Restrukturierungs- und Transformationsthemen.

So schaffen Investmentbanker den Sprung zu Private Equity

Die Private-Equity-Industrie wird immer größer, der Hunger nach frischem Personal ist groß. Am liebsten bedienen sich die Finanzinvestoren dafür bei Investmentbanken. „M&A-Investmentbanker sind immer noch am begehrtesten, aber Private Equity fragt auch andere Profile stark nach“, berichtet die auf Private Equity spezialisierte Headhunterin Daniela Braemisch. Bei welcher Art von Private-Equity-Fonds Investmentbanker gerade besonders hoch im Kurs stehen und wie suchende PE-Häuser sich bei den besten Talenten in die Pole Position bringen können – die Antworten heute hier bei FINANCE-TV.

HSBC-Banker Nolden: „Panda-Bonds werden wichtiger“

Mit einem Emissionsvolumen von umgerechnet 12 Billionen US-Dollar ist der chinesische Anleihemarkt inzwischen der zweitgrößte der Welt – noch vor dem Euro-Bondmarkt. Auch für deutsche Unternehmen mit Finanzierungsbedarf in China führt langfristig kein Weg am Renminbi-Markt vorbei, prognostiziert Ingo Nolden, DCM-Chef von HSBC Deutschland bei FINANCE-TV: „Das Kreditbuch der chinesischen Banken ist nicht unendlich, es braucht daher Finanzierungsalternativen.“ Den Panda-Bond-Markt zu erschließen sei aufgrund der Regulatorik allerdings mit „einem strategischen Investment“ der Unternehmen verbunden. Warum sich dieses Investment auszahlen könnte und wie sich das Coronavirus auf den chinesischen Anleihemarkt auswirkt – Noldens Antworten hier bei FINANCE-TV.

HV-Rede: „Emotionen – ja, viele Zahlen – nein“

Für viele Vorstände rückt einer der unbeliebtesten Termine des Jahres wieder näher – die Hauptversammlung inklusive HV-Rede. „Die HV ist ein wichtiger und ein schöner Termin“, wirbt der Public-Speaking-Coach Wilhelm Kötting bei FINANCE-TV. „Mit einer emotionalen Rede kann man die Aktionäre richtig begeistern.“ Doch eine gelungene HV-Rede kennt viele Dos and Dont’s. „Vor allem CFOs sollten es sich verkneifen, zu viele Zahlen mitzubringen“, ist nur einer der vielen Tipps, die Kötting im FINANCE-TV-Gespräch gibt. Welcher deutsche Konzernchef es wirklich gut macht und warum viele Vorstände sogar Angst vor der HV haben, auch das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

Digitalisierung der Finanzabteilung: „Hebel der Einsparungen rein durch Technologie eher gering“

Die Digitalisierung der Finanzabteilung steht bei vielen CFOs weit oben auf der Agenda, vor allem wegen der erwarteten Einsparungen. Doch wie hoch sind diese wirklich? „Die reinen Einsparungen über Digitalisierung liegen zwischen 5 und 30 Prozent“, meint Rolf Epstein, verantwortlich für das Finance Consulting bei Deloitte. „Und wenn man an die 30 Prozent rankommen will, dann geht das nur über Reorganisation und massive Veränderungen in der Finanzorganisation.“ Welche Fähigkeiten Mitarbeiter dafür mitbringen müssen und wie man das Personal findet – der Talk bei FINANCE-TV.