FINANCE-TV

Agiles Fintech, harte Regulatorik: Wie gelingt die Kooperation mit Banken?

Banken und Fintechs setzen immer stärker auf Kooperationen, wie die neue Studie „Liebe auf den dritten Blick: Wie Firmenkunden-Fintechs und Banken zusammenfinden“ von FINANCE, ING und CMS zeigt. Allerdings müssen die Fintechs bei Kooperationen mit Banken strenge Vorgaben erfüllen – sowohl solche der Regulierungsbehörden als auch interne der Banken. „Werden wichtige Vorgaben nicht erfüllt, können wir mit einem Fintech nicht zusammenarbeiten“, macht Andreas Becker, Leiter des Firmenkundengeschäfts der ING In Deutschland und Österreich, klar. Wie viele Fintechs bereits in der Lage sind, alle Vorgaben zu erfüllen, und wo Banken und Fintechs noch mehr voneinander lernen können, erklärt Becker im Talk bei FINANCE-TV.

Onoff-CFO Uwe Ganzer: „Bei unserem IPO geht es nicht nur um frisches Geld“

Die Onoff AG, ein Spezialist für Industrie 4.0-Anwendungen rund um die Vernetzung von Maschinen , strebt an die Börse. Gelingt der Börsengang, könnte Onoff eine der ersten reinen IoT-Aktien am deutschen Aktienmarkt werden. „Bei unserem Börsengang geht es nicht nur um frisches Kapital“, sagt CFO Uwe Ganzer gegenüber FINANCE-TV. „Der Markt steht jetzt offen, und durch mehr Bekanntheit und neue Mitarbeiter wollen wir schneller wachsen. Der IPO hilft uns dabei.“ Wie Onoff Geld sein verdient, wie schnell das Unternehmen wächst und bis wann CFO Ganzer an der Börse sein will – Teil 2 der Themenwoche „Börsengänge“ bei FINANCE-TV.

IPO-Banker Weiner: „Die IPO-Fenster werden immer kleiner“

In Kürze soll das IPO-Jahr 2019 beginnen. Aber sind Börsengänge angesichts der schwierigen Lage an den Märkten derzeit überhaupt möglich? Fakt ist: „Die Zeitfenster, in denen sich Börsengänge realisieren lassen, werden immer kleiner“, warnt Stefan Weiner, Chef des Geschäfts mit Eigenkapitaltransaktionen von JP Morgan im deutschsprachigen Raum. Bei FINANCE-TV sagt er, was gerade am IPO-Markt läuft – und warum es nicht unwichtig ist, was mit Uber, Lyft und AirBnB passiert.

DVFA-Vorstand Peeters: „Non-GAAP-Zahlen dürfen nicht zu Verunsicherung führen“

Adjustierte Umsatzerlöse oder um Sondereffekte bereinigte Gewinne – fast alle Unternehmen verwenden in ihrer Berichterstattung nicht nur Kennzahlen, die nach den Bilanzierungsregeln erstellt wurden, sondern auch sogenannte „Non-GAAP Measures“. Diese würden den Investoren und Analysten ein besseres Bild der tatsächlichen Ertragslage geben und damit die Transparenz erhöhen, so ihr Argument. Das sei im Kern auch nicht falsch, meint Roger Peeters, Vorstandsmitglied beim Verband der Investment Professionals (DVFA), schränkt aber ein: „Es ist auffällig, dass die bereinigten Zahlen im Querschnitt besser sind als die berichteten.“ Bei FINANCE-TV warnt er, dass es „gefährlich“ sei, wenn adjustierte Kennzahlen „nicht nachvollziehbar bereinigt werden“. Welche Bereinigungen zu weit gehen und wie Konzerne ihre Non-GAAP-Berichterstattung überzeugender gestalten können – der Talk mit Roger Peeters bei FINANCE-TV.

Finanzierungsberater Spanier: „Die Leverages werden sinken“

Dem deutschen Markt für Private-Equity-Finanzierungen („Leveraged Finance“) steht eine Abkühlung ins Haus – eine Entwicklung, die Dominik Spanier, oberster Finanzierungsberater von Lincoln International in Deutschland, aber für „gesund“ hält: „Die Leverages werden sinken, die Kreditmargen steigen, ebenso wie die Anzahl von Covenant-Resets und -Waivers. Aber deutliche Marktrückgänge oder gar einen Einbruch erwarte ich nicht“, sagte Spanier gegenüber FINANCE-TV. Ob trotz dieser Abkühlung weiter neue Debt-Fonds nach Deutschland drängen und in welchen Branchen trotz allem 2019 mit mehr Deals als im Vorjahr zu rechnen ist – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

Headhunter Paul Taaffe: „Als Private-Equity-CFO muss man Action lieben”

Viele Finanzchefs sind mit der Arbeit im Private-Equity-Umfeld in den vergangenen Jahren reich geworden. Das hat in der CFO-Szene das Interesse an diesem Karriereweg wachsen lassen. Aber die Arbeit bei einer PE-Beteiligung ist speziell, meint der CFO-Berater und Ex-Private-Equity-Finanzchef Paul Taaffe: „Bei Private Equity muss der CFO den Plan des Investors umsetzen, ohne Wenn und Aber. Für operative Arbeit hat man keine Zeit. Man muss als CFO Action lieben, sonst funktioniert es nicht“, umreißt Taaffe bei FINANCE-TV die Anforderungen. Wie sich mutige CFOs aufstellen müssen, um sich für den Sprung in dieses Umfeld zu qualifizieren und warum Mittelstands-CFOs bei Private Equity besonders hoch im Kurs stehen – die Antworten gibt Paul Taaffe bei FINANCE-TV.

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FINANCE-TV Wochenvorschau

25.02.2019
Thema: Meldepflicht für Steuergestaltungen: Was sollten CFOs jetzt unternehmen?
Gast:  Daniel Zöller (Steuerberater, Ebner Stolz)

27.02.2019
Thema: Vorstandsvergütung: Wie stark dürfen die Aktionäre mitreden?
Gast:  Regine Siepmann (Partner, hkp Group)

Onoff-CFO Uwe Ganzer: „Bei unserem IPO geht es nicht nur um frisches Geld“

Die Onoff AG, ein Spezialist für Industrie 4.0-Anwendungen rund um die Vernetzung von Maschinen , strebt an die Börse. Gelingt der Börsengang, könnte Onoff eine der ersten reinen IoT-Aktien am deutschen Aktienmarkt werden. „Bei unserem Börsengang geht es nicht nur um frisches Kapital“, sagt CFO Uwe Ganzer gegenüber FINANCE-TV. „Der Markt steht jetzt offen, und durch mehr Bekanntheit und neue Mitarbeiter wollen wir schneller wachsen. Der IPO hilft uns dabei.“ Wie Onoff Geld sein verdient, wie schnell das Unternehmen wächst und bis wann CFO Ganzer an der Börse sein will – Teil 2 der Themenwoche „Börsengänge“ bei FINANCE-TV.

IPO-Banker Weiner: „Die IPO-Fenster werden immer kleiner“

In Kürze soll das IPO-Jahr 2019 beginnen. Aber sind Börsengänge angesichts der schwierigen Lage an den Märkten derzeit überhaupt möglich? Fakt ist: „Die Zeitfenster, in denen sich Börsengänge realisieren lassen, werden immer kleiner“, warnt Stefan Weiner, Chef des Geschäfts mit Eigenkapitaltransaktionen von JP Morgan im deutschsprachigen Raum. Bei FINANCE-TV sagt er, was gerade am IPO-Markt läuft – und warum es nicht unwichtig ist, was mit Uber, Lyft und AirBnB passiert.

DVFA-Vorstand Peeters: „Non-GAAP-Zahlen dürfen nicht zu Verunsicherung führen“

Adjustierte Umsatzerlöse oder um Sondereffekte bereinigte Gewinne – fast alle Unternehmen verwenden in ihrer Berichterstattung nicht nur Kennzahlen, die nach den Bilanzierungsregeln erstellt wurden, sondern auch sogenannte „Non-GAAP Measures“. Diese würden den Investoren und Analysten ein besseres Bild der tatsächlichen Ertragslage geben und damit die Transparenz erhöhen, so ihr Argument. Das sei im Kern auch nicht falsch, meint Roger Peeters, Vorstandsmitglied beim Verband der Investment Professionals (DVFA), schränkt aber ein: „Es ist auffällig, dass die bereinigten Zahlen im Querschnitt besser sind als die berichteten.“ Bei FINANCE-TV warnt er, dass es „gefährlich“ sei, wenn adjustierte Kennzahlen „nicht nachvollziehbar bereinigt werden“. Welche Bereinigungen zu weit gehen und wie Konzerne ihre Non-GAAP-Berichterstattung überzeugender gestalten können – der Talk mit Roger Peeters bei FINANCE-TV.

Finanzierungsberater Spanier: „Die Leverages werden sinken“

Dem deutschen Markt für Private-Equity-Finanzierungen („Leveraged Finance“) steht eine Abkühlung ins Haus – eine Entwicklung, die Dominik Spanier, oberster Finanzierungsberater von Lincoln International in Deutschland, aber für „gesund“ hält: „Die Leverages werden sinken, die Kreditmargen steigen, ebenso wie die Anzahl von Covenant-Resets und -Waivers. Aber deutliche Marktrückgänge oder gar einen Einbruch erwarte ich nicht“, sagte Spanier gegenüber FINANCE-TV. Ob trotz dieser Abkühlung weiter neue Debt-Fonds nach Deutschland drängen und in welchen Branchen trotz allem 2019 mit mehr Deals als im Vorjahr zu rechnen ist – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

Headhunter Paul Taaffe: „Als Private-Equity-CFO muss man Action lieben”

Viele Finanzchefs sind mit der Arbeit im Private-Equity-Umfeld in den vergangenen Jahren reich geworden. Das hat in der CFO-Szene das Interesse an diesem Karriereweg wachsen lassen. Aber die Arbeit bei einer PE-Beteiligung ist speziell, meint der CFO-Berater und Ex-Private-Equity-Finanzchef Paul Taaffe: „Bei Private Equity muss der CFO den Plan des Investors umsetzen, ohne Wenn und Aber. Für operative Arbeit hat man keine Zeit. Man muss als CFO Action lieben, sonst funktioniert es nicht“, umreißt Taaffe bei FINANCE-TV die Anforderungen. Wie sich mutige CFOs aufstellen müssen, um sich für den Sprung in dieses Umfeld zu qualifizieren und warum Mittelstands-CFOs bei Private Equity besonders hoch im Kurs stehen – die Antworten gibt Paul Taaffe bei FINANCE-TV.

Serrala will weiter zukaufen

Neuer Name, neue Kooperationspartner und vier aufwendige M&A-Integrationen – hinter dem Zahlungsverkehrsspezialisten Serrala (früher Hanse Orga) liegen aufregende Monate. Ein selbstgestecktes Ziel hat das Hamburger Softwareunternehmen, an dem seit 2016 der Finanzinvestor Waterland beteiligt ist, im vergangenen Jahr allerdings nicht erreicht: weitere Zukäufe zu stemmen. „Wir waren in diversen Diskussionen, aber keines dieser Gespräche war erfolgreich – bislang“, räumt Christoph Dubies, Strategiechef von Serrala im Interview mit FINANCE-TV ein. In welchen Bereichen das Unternehmen zukaufen will, warum sich die Hamburger für eine Kooperation mit dem Treasury-Systemanbieter Trinity entschieden haben und welche Fortschritte das Cloud-Angebot von Serrala macht, das erfahren Sie hier im TV-Talk.

Private Equity: So drängen Family Offices in den Markt

Immer mehr Family Offices machen der hiesigen Private-Equity-Branche Konkurrenz und investieren direkt in deutsche Unternehmen. Ein Forschungsteam der WHU Otto Beisheim School of Management um Antonia Schickinger und Philipp Bierl sowie die wissenschaftlichen Leiter Nadine Kammerlander und Max Leitterstorf haben 109 Family Offices und 55 Private-Equity-Fonds interviewt – und Interessantes aufgedeckt: „Es gibt viele Mythen rund um Family Offices, die wir widerlegen können“, sagt Philipp Bierl im Interview mit FINANCE-TV. Antonia Schickinger nennt zum Beispiel die Investitions- und Finanzierungsstrategie „Single Family Offices investieren mehr nach Bauchgefühl, Private-Equity-Fonds rationaler. Dafür meiden PE-Investoren zum Ende ihrer Fondslaufzeiten das Risiko, die Family Offices hingegen bleiben risikofreudig. Und das gilt überraschenderweise auch für den Einsatz von Leverage.“ Was die WHU-Forscher im Detail alles herausgefunden haben – der Einblick in ihre Forschungsarbeit heute hier bei FINANCE-TV.

Warth & Klein: „Investieren Millionen in Digitalberatung“

Schon seit einiger Zeit haben Prüfgesellschaften das Beratungsgeschäft – und insbesondere die Digitalberatung – für sich entdeckt. Zu diesen Häusern gehört auch Warth & Klein Grant Thornton, das dazu vor Kurzem ein Joint Venture mit dem Tech-Unternehmen Kendaxa eingegangen ist, wie Partner Frank Hülsberg im Gespräch mit FINANCE-TV erklärt. Noch ist der Anteil der Digitalberatung am Gesamtumsatz mit 1 bis 2 Prozent zwar gering, gibt er zu. „Doch in fünf Jahren werden es schon 20 bis 25 Prozent sein“, ist Hülsberg überzeugt. Wie viel Geld Warth & Klein für die Digitalberatung in die Hand nimmt und wie sich das Haus von der Next-Ten-Konkurrenz abgrenzt – der TV-Talk mit Frank Hülsberg.

Creditshelf-Vorstand Bartsch: „Ziehen seit dem IPO deutlich mehr Geschäft an“

Fünf Monate nach dem Börsengang zieht Creditshelf-Vorstand Daniel Bartsch bei FINANCE-TV eine positive Jahresbilanz: „Wir sind alle hochzufrieden mit dem Ergebnis des IPOs. Wir ziehen seitdem auch deutlich mehr Geschäft an.“ In den ersten neun Monaten des Jahres hat Creditshelf seinem Co-Gründer zufolge Kreditanfragen in Höhe von 700 Millionen Euro erhalten. Der Trend: „Die Firmenkunden fragen längere Laufzeiten nach.“ Außerdem prüft Creditshelf gerade den Einstieg in das Geschäft mit Factoring, verrät Bartsch gegenüber FINANCE-TV. Ab wann das Frankfurter Fintech Gewinn machen will und was derzeit der limitierende Faktor für das Wachstum ist – Daniel Bartsch gibt im FINANCE-Talk die Antworten.

PwC-Chef Ulrich Störk: „Wir bleiben die Nummer 1“

Schon lange ist PwC das führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungshaus in Deutschland – doch die Konkurrenz holt immer schneller auf. Wegen der verpflichtenden Abschlussprüferrotation muss PwC viele große Prüfmandate abgeben. Das eröffnet aber auch Chancen: „Wir wollen bei den Kunden, die wir nicht mehr prüfen dürfen, künftig beraten – und das ist uns schon in einigen Fällen gelungen, zum Beispiel bei der Commerzbank“, sagt Ulrich Störk, seit Juli PwC-Deutschlandchef, im Talk mit FINANCE-TV. Wie PwC die Marktführerschaft verteidigen und weiter in Prüfung und Beratung wachsen will – der Talk mit Ulrich Störk.

Delivery-Hero-CFO Emmanuel Thomassin: „Unser Geschäft ist krisensicher“

Eigentlich wollte Delivery Hero die Gewinnschwelle Ende 2018 endlich knacken – doch dieses Ziel hat der Essenslieferant im Sommer auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Aktienkurs befindet sich seitdem auf Talfahrt. CFO Emmanuel Thomassin gibt sich im Talk mit FINANCE-TV aber optimistisch, dass es bald wieder aufwärts geht: „Wir haben unsere Investitionen in der zweiten Jahreshälfte erhöht – und der Return ist wirklich gut“, betont er. Doch die Konkurrenten – allen voran Just Eat und Takeaway – setzen die Berliner unter Druck. Wie Delivery Hero sich in dem hart umkämpften Markt behaupten will und wie der CFO mit der Unsicherheit im wichtigen Türkeigeschäft umgeht – der Talk mit Emmanuel Thomassin.

Singulus-CFO Markus Ehret: „Wir werden liefern“

Viele Jahre war der Maschinenbauer Singulus Technologies in der Krise – doch inzwischen hat sich die Lage stabilisiert. „Singulus hat einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagt CFO Markus Ehret im Talk mit FINANCE-TV. Für das Gesamtjahr 2018 verspricht er einen positiven Gewinn vor Zinsen und Steuern – „und wir werden liefern“, betont er. Dabei hatte das Unternehmen auch schon in den vergangenen Jahren Optimismus versprüht, dann aber die Prognose immer wieder kassieren müssen. Warum es diesmal anders sein soll, wo Singulus die Zukunft für sich sieht und wie der CFO den Einstieg eines chinesischen Großaktionärs beurteilt – der Talk mit Markus Ehret.