Ob klassischer Mittelständler oder breit aufgestelltes Beteiligungsunternehmen – wer heute in Wachstum, Innovation und Nachhaltigkeit investieren will, braucht nicht nur Kapital, sondern intelligente Finanzierungswege.
Ein Beispiel dafür ist die Possehl-Gruppe. Das Lübecker Unternehmen vereint unter dem Dach einer gemeinnützigen Stiftung mehr als 200 Tochtergesellschaften verschiedenster Branchen – darunter Maschinenbau, produzierendes Gewerbe und Edelmetallverarbeitung – mit weltweit 13.500 Mitarbeitenden. Trotz dieser Größe ist Possehl mittelständisch geprägt und steht exemplarisch für Unternehmen, die unter hohem Innovations- und Zeitdruck Investitionsentscheidungen treffen müssen.
In Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Beratungspartner konnten bei mehreren Tochtergesellschaften in kurzer Zeit verschiedene Förderprojekte identifiziert, strukturiert und umgesetzt werden. Die Bandbreite reichte von Fördermitteln und Zuschüssen für Bauprojekte oder Maschineninvestitionen bis hin zu strategisch vorbereiteten Bankgesprächen zur strukturierten Erschließung von Förderdarlehen.
Rückwirkende Zuschüsse
Ein weiterer besonderer Hebel war die rückwirkende Erschließung von Zuschüssen im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E), was sich als besonders wirkungsvoll erwies: Bereits abgeschlossene Innovationsprojekte wurden förderrechtlich aufgearbeitet und beantragt – mit signifikanten Zuschüssen als Ergebnis. Dies ist ein oft unterschätzter, aber wirksamer Liquiditätsvorteil.
Gerade bei solchen komplexen Vorhaben kann ein zentraler Ansprechpartner, der technisches Verständnis mit Finanzierungsexpertise und Fördermittel-Know-how verbindet, unterstützen. Wenn Förderfähigkeit, Finanzierungslogik und Umsetzung nahtlos ineinandergreifen, lassen sich Projekte effizient realisieren – von der Auswahl geeigneter Programme über die Antragstellung bis zum Mittelabruf. Für Unternehmen bedeutet das weniger Reibungsverluste, klare Zuständigkeiten und eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit.
Fördermittel strategisch nutzen
Fördermittel sind keine Insellösung für Einzelfirmen. Auch in großen, diversifizierten Unternehmensgruppen lassen sie sich strategisch nutzen – ohne die Eigenständigkeit der einzelnen Firmen zu gefährden. Genau darin liegt ein zentraler Erfolgsfaktor: Fördermittel als verbindendes Element zwischen Gruppenstrategie und operativer Umsetzung zu begreifen. Richtig eingesetzt, werden sie vom Zusatzaufwand zum strategischen Instrument nachhaltiger Entwicklung.
Am Beispiel Possehl zeigt sich zudem, dass Fördermittel kein Privileg großer Konzerne sind. Im Gegenteil: Auch unabhängige Mittelständler profitieren enorm – etwa bei der Stärkung der Eigenkapitalbasis, der schnelleren Umsetzung von Investitionen oder der Finanzierung nachhaltiger Transformation. Entscheidend ist, das Thema frühzeitig, strukturiert und mit der richtigen fachlichen Tiefe anzugehen.
Possehl steht damit für viele mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum: wirtschaftlich solide, bodenständig, zukunftsorientiert – und offen für neue Wege in der Finanzierung. Der bewusste und strategische Einsatz von Fördermitteln wird so zum Wettbewerbsvorteil. Wer heute bereit ist, die Möglichkeiten öffentlicher Finanzierung zu nutzen, kann Projekte schneller realisieren und die Handlungsfähigkeit seines Unternehmens langfristig sichern.