Jede neue Vorschrift, jede Gesetzesänderung und jede unternehmensspezifische Umstrukturierung erhöht den Druck, nicht nur gesetzeskonform zu agieren, sondern zugleich auch effiziente Prozesse sicherzustellen. Nicht auf dem neuesten Stand zu sein kann massive Folgen haben. ESG-Reporting zum Beispiel ist inzwischen für viele Unternehmen ein Muss. Komplex wird es, wenn keine geeigneten Prozesse und Tools vorhanden sind, um die notwendigen ESG-Daten zu sammeln und zu analysieren.
Ein weiteres aktuelles Thema ist Pillar 2, die Umsetzung der globalen Mindestbesteuerung. Demnach müssen multinationale Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Umsatz einen Mindeststeuersatz von 15 Prozent zahlen. Dies stellt viele ebenfalls vor Herausforderungen bei der Erfassung und Auswertung der notwendigen Daten, denn hierbei müssen alle relevanten Unternehmensbereiche effizient zusammenarbeiten.
Neben neuen Vorschriften sieht sich das Finanzteam aber auch anderen Aufgaben gegenüber, etwa bei Übernahmen und Fusionen, bei denen es oft zu Datenerfassungsproblemen kommt.
Worauf bei einer Finanzsoftware zu achten ist
Diese drei Beispiele zeigen: Veränderungen im Reporting und Accounting sind unvermeidlich. Hier kann eine flexible Softwarelösung den Unterschied machen. Doch was sollte eine moderne Finanzsoftware können?
Hier sind zunächst automatische Updates und kontinuierliche Compliance zu nennen: Eine anpassungsfähige Software sorgt dafür, dass Finanzteams stets auf dem neuesten Stand sind. Regelmäßige Updates stellen sicher, dass die Lösungen den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entsprechen, ohne manuell eingreifen zu müssen.
Auch Reporting und Analyse sind wichtige Faktoren: Integrierte Reportingfunktionen und Benutzerfreundlichkeit erleichtern das Erstellen von Berichten nach aktuellen Standards. Dashboards und Analysetools bieten genaue Einblicke.
Software muss skalierbar und flexibel sein
Weiterhin sind Skalierbarkeit und Flexibilität entscheidend: Ob Expansion oder Umstrukturierung – eine cloudbasierte und skalierbare Finanzsoftware passt sich an und sorgt für reibungslose Prozesse.
Nicht zu vernachlässigen ist auch die User Experience: Ein einheitliches Nutzererlebnis minimiert den Implementierungsaufwand und ermöglicht es, sich auf strategische Aufgaben zu konzentrieren.
Ferner sind Softwarelösungen, die Finanzdaten aus verschiedenen vorgelagerten Systemen automatisch zusammenführen, entscheidend. Eine nahtlose Datenintegration gewährleistet Datenintegrität und vermeidet manuelle Fehler.
Empfehlenswert sind zudem Lösungen, die sofort einsatzbereit sind und dadurch eine schnelle Wertschöpfung ermöglichen. Es gibt keine umständlichen Implementierungen mit viel manuellem Aufwand und auch keine langwierigen Schulungen.
Bei der Lösung auf die IT-Sicherheit achten
Nicht zuletzt bietet professionelle Finanzsoftware erstklassige Sicherheit, die das Unternehmen schützt und die Einhaltung der Vorschriften durch integrierte Funktionen gewährleistet. Dazu gehören zum Beispiel eine rollenbasierte Zugriffskontrolle, eine Unterstützung der Einmalanmeldung (Single Sign-on) und die Verschlüsselung von ruhenden Daten (Data at Rest).
Mit einer solchen Softwarelösung können Finanzverantwortliche die vielfältigen Herausforderungen im Reporting und Accounting besser bewältigen und gleichzeitig die Effizienz und Genauigkeit ihrer Finanzprozesse steigern. So sind Unternehmen nicht nur für die aktuellen Anforderungen, sondern auch für zukünftige Veränderungen gerüstet.
Autor
Saskia Mätzschker
Saskia Mätzschker ist Senior Content Marketing Manager bei der Lucanet AG in Berlin.