FINANCE-Roundtable M&A

Datum: 29. September 2026, 17.00 Uhr
Ort: F.A.Z. Tower, Frankfurt am Main
Mitveranstalter: CMS

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Worum geht es beim FINANCE-Roundtable M&A?

Sie wollten schon immer wissen, wie Ihre M&A-Kollegen aus anderen Unternehmen ihre M&A-Projekte konkret angehen – sei es das Orchestrieren einer aktuellen Transaktion, nervenaufreibende Verhandlungen mit den anderen Vertragsparteien oder das Dealsourcing in einem harten Wettbewerbsumfeld? Beim FINANCE-Roundtable M&A liefern Ihnen Praktiker in drei kurzweiligen Impulsvorträgen spannende Innenansichten direkt aus ihrer eigenen M&A-Arbeit und bieten mit spannenden Erfahrungsberichten viel Raum zum Diskutieren und Netzwerken – sowohl direkt nach den Vorträgen als auch beim anschließenden gemeinsamen Ausklang der Veranstaltung.

Für wen ist der Roundtable geeignet?

Der FINANCE-Roundtable M&A ist eine geschlossene Veranstaltung und richtet sich ausschließlich an Private-Equity-Investoren und Unternehmensvertreter, die im Bereich M&A und/oder Business Development arbeiten oder für M&A-Themen in ihrem Unternehmen (mit)verantwortlich sind.

Dieses Programm erwartet Sie:

Marode Infrastruktur als Investitionsthese – Warum PE-Investoren den Sanierungsstau als Chance sehen

Robert Pauli Managing Partner, Hannover Finanz

In einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Unsicherheit geprägt ist, suchen Investoren nach Sektoren mit verlässlichen Cashflows und strukturellem Rückenwind. Die Kanalsanierung erfüllt beide Kriterien: konjunkturunabhängig durch einen hohen Anteil öffentlicher Aufträge, strukturell wachsend durch einen enormen Sanierungsstau im deutschen Leitungsnetz. Hannover Finanz hat diese These mit zwei gezielten Akquisitionen – Jensen und Katec – in die Praxis umgesetzt.

Zwischen Pflicht und Graubereich – Wie FDI-Regelungen M&A-Prozesse beeinflussen

Dr. Florian Plagemann Partner, CMS
Dr. Berrit Roth-Mingram Partnerin, CMS

Die CMS European M&A Study zeigt seit Jahren, wie stark sich Deal-Praxis, Risikoverteilung und Vertragsgestaltung in einem volatilen Marktumfeld verändern. Auf der Grundlage von 601 von CMS im Jahr 2025 europaweit begleiteten Transaktionen liefert die Studie einen klaren, datengestützten Überblick über die Entwicklung der Transaktionsbedingungen. Mit Blick auf den M&A Outlook 2027 rückt ein Faktor noch stärker in den Vordergrund: regulatorische Transaktionssicherheit.

Die staatliche Investitionskontrolle über Foreign Direct Investment (FDI)-Regelungen sind dabei längst kein Randthema mehr. Sie betreffen längst nicht mehr nur Rüstung und IT-Sicherheit. Auch Deals in Energie, Gesundheit oder Infrastruktur können anmeldepflichtig sein – mit erheblichen Auswirkungen auf Timing und Struktur. Vor diesem Hintergrund entscheidet die staatliche Investitionskontrolle nicht selten über Timing, Struktur und Closing-Sicherheit eines Deals.

Dr. Berrit Roth-Mingram und Dr. Florian Plagemann, beide Partner bei CMS am Standort Frankfurt am Main, zeigen anhand konkreter anonymisierter Fälle, wo die Stolpersteine liegen: Welche Fehler passieren in der Praxis? Wie bereiten sich Verkäufer auf FDI-Prüfungen vor? Und wie lassen sich Deals strukturieren, um Risiken zu minimieren? Ein praxisnaher Einblick in ein geopolitisch hochrelevantes Thema mit Handlungsempfehlungen, die deutsche Dealmaker kennen sollten.

Vom Motorenhersteller zur Industrieplattform – Wie DEUTZ über M&A neue Standbeine aufbaut

Rebecca Weber Head of M&A, Deutz AG

DEUTZ stellt sein Geschäftsmodell neu auf: Weg vom zyklischen Motorengeschäft, hin zu einem breit aufgestellten Industriekonzern mit den drei großen Säulen Antrieb, Verteidigung und dezentrale Energieversorgung sowie einem starken Servicegeschäft. M&A ist dabei nicht Selbstzweck, sondern ein zentrales Vehikel dieser Transformation – gezielt eingesetzt, um neue Märkte zu erschließen, Risiken zu streuen und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Rebecca Weber, Head of M&A bei DEUTZ, zeigt wie ein mittelständisch geprägtes Industrieunternehmen M&A anders denkt: langfristig, unternehmerisch und partnerschaftlich. Im Fokus stehen Fragen wie: Wie verändert M&A die Identität eines Unternehmens? Was macht DEUTZ im Wettbewerb um attraktive Targets besonders? Und wie gelingt es, aus einzelnen Zukäufen ein stimmiges, wachstumsstarkes Portfolio zu formen?

Ein Einblick in eine Portfoliotransformation, die zeigt, wie man mit einer klaren Vision, konsequenter Akquisitionsstrategie und echtem Unternehmergeist den Schritt vom Ein-Produkt-Unternehmen hin zur Industrieplattform schafft.

Der Roundtable wird moderiert von:

Frederic Haupt Redakteur, FINANCE

Impressionen:

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