Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer

Robert Bosch GmbH

Name:
Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer
Unternehmen:
Robert Bosch GmbH
Ressort:
Finanzen und Bilanzen, Planung und Controlling, internes Rechnungswesen und Organisation, Einkauf und Logistik, Informationsverarbeitung, Inhouse Consulting.
Position:
CFO seit Juli 2010
Ausbildung:
Nach kaufmännischer Berufsausbildung und Wehrdienst schließt Asenkerschbaumer 1982 an der Universität Erlangen-Nürnberg sein Wirtschaftspädagogik-Studium mit Diplom ab. Zwei Jahre später folgt ein BWL-Diplom. 1986 promoviert Asenkerschbaumer zum Thema betriebliches Innovationsmanagement. 2017 wird er Honorarprofessor der Universität Erlangen-Nürnberg.
Geburtstag:
27.04.1956
Familie:
Verheiratet, zwei Kinder
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Sport ist für Asenkerschbaumer eine unverzichtbare Freizeitbeschäftigung, am Wochenende auch gemeinsam mit seiner Frau. Ein Faible hat er für Ballsportarten. Außerdem reist er gerne und setzt sich während seiner Reisen intensiv mit den Lebensbedingungen in den jeweiligen Ländern auseinander.

Karriere

1987 steigt Asenkerschbaumer als Trainee bei Bosch ein. 1990 wird er zum Abteilungsleiter für Auftrags- und Lieferplanung ernannt, zwei Jahre darauf übernimmt er die Leitung der Abteilung Geschäftsbereichscontrolling. Von 1995 bis 1998 fungiert Asenkerschbaumer zunächst als kaufmännischer Werksleiter und als Werksleiter des Bosch-Standorts in Cardiff (Wales). Anschließend wird er Geschäftsleiter für kaufmännische Aufgaben und außerdem Arbeitsdirektor im Geschäftsbereich Mobile Communications/Car Multimedia.

Ab dem Jahr 2002 leitet Asenkerschbaumer die Zentralabteilung Controlling, Planung und M&A, bevor er im Jahr 2006 Vorsitzender des Bereichsvorstands für Starter und Generatoren wird. Seit 2010 ist Asenkerschbaumer Mitglied der Geschäftsführung und CFO der Robert Bosch GmbH.

Karriere-Highlights:

1)     Um die Liquidität zu sichern und weiterhin langfristig zu guten Bedingungen investieren zu können, begibt Bosch im Mai 2013 zwei Euro-Benchmark-Anleihen mit Laufzeiten von 8 und 15 Jahren über 500 Millionen Euro bzw. 750 Millionen Euro zu sehr günstigen Konditionen (Kupons: rund 1,6 Prozent bzw. 2,7 Prozent). Bosch erzielt damit den niedrigsten Kupon, den ein Industrieunternehmen bis dato bei diesen Laufzeiten in Euro erhalten konnte.

2)     Bosch übernimmt im Dezember 2012 den Geschäftsbereich Service Solutions des US-Konzerns SPX Corporation für 1,15 Milliarden Dollar. SPX erzielte 2011 einen Umsatz von rund 660 Millionen Euro und beschäftigt 2.700 Mitarbeitern in 17 Ländern.

3)     2012 wird das Planungs- und Kennzahlensystem durch das neue „Bosch Value Concept“ weiterentwickelt. Angesichts der zunehmenden Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld steht neben der Wertschaffung die Wertsicherung im Mittelpunkt der Steuerung. Die konsequente Verfolgung der Kennzahlen Break-Even-Punkt und Free Cash-Flow dient einem stärkeren Volatilitäts- und Liquiditätsmanagement. Steuerungsgröße in Bezug auf die Wertschaffung ist der Operative Wertbeitrag.

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