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Harald Wilhelm, Daimler AG

Harald Wilhelm

Daimler AG

Unternehmen:
Daimler AG
Ressort:
Finanzen und Controlling, Daimler Financial Services
Position:
CFO ab Mai 2019
Ausbildung:
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians Universität in München
Geburtstag:
01.04.1966
Familie:
Verheiratet, eine Tochter
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Keine Angaben
Karriere:

Wilhelm ist von 1992 bis 1993 Manager für M&A bei Daimler-Benz Aerospace. 1995 wird er zum Senior Manager für M&A befördert. Anschließend arbeitet Wilhelm bei DaimlerChrysler-Aerospace, von 1998 bis 2000 als Vice President für M&A. In dieser Funktion leitet er verschiedene Projekte, unter anderem die Verschmelzung der einzelnen Airbus-Bereiche zu einem Unternehmen.

Seit 2000 ist Wilhelm bei der EADS-Sparte Airbus tätig, zunächst als Vice President für Accounting, Tax und Financial Services, ab 2003 dann als Senior Vice President Financial Control. Im Januar 2007 wird Wilhelm zum Chief Controlling Officer und stellvertretenden CFO von Airbus ernannt. Seit Februar 2008 ist er dort CFO und Mitglied des Führungsausschusses. Diese Positionen hat er weiterhin inne, obwohl er im Juni 2012 zusätzlich zu seiner CFO-Tätigkeit bei der Flugzeugsparte auch noch die Aufgaben des Konzern-CFOs übernimmt. Im Mai 2018 kündigt er an, zusammen mit Konzernchef Thomas Enders Airbus im Frühjahr des folgenden Jahres verlassen zu wollen. Im Mai 2019 wird Wilhelm neuer CFO des Autobauers Daimler.

Karriere-Highlights:
1) Im September 2011 übernimmt Airbus der Mehrheit am von der Pleite bedrohten Zulieferer Pfalz-Flugzeugwerke (PFW) und sichert dadurch die Produktion des Airbus A-350.

2) Unter der Leitung von Wilhelm begibt EADS im April 2013 zum ersten Mal eine US-Dollar-Anleihe. Der zehnjährige Bond hat ein Volumen von 1 Milliarde Dollar und ist mit einem Fixkupon von 2,70 Prozent ausgestattet. Das Unternehmen will so seine Finanzierungsquellen diversifizieren, denn ein Teil der Kosten fällt in US-Dollar an.

3) Im Februar 2014 kauft Airbus die Salzburg München Bank, die nach dem Abschluss des M&A-Deals den Namen „Airbus Group Bank“ tragen soll. Mit einer eigenen Bank will CFO Harald Wilhelm mehr Flexibilität bei der Finanzierung ermöglichen: „Wir schaffen durch den Kauf eine gute Plattform für den Start unseres Projekts zur Gründung einer Unternehmensbank.“

4) Im März 2014 zapft Airbus erstmals nach fünf Jahren wieder den Eurobond-Markt an. Das Unternehmen hat eine zehnjährige Anleihe über 1 Milliarde Euro platziert. Der Bond wird mit 2,375 Prozent verzinst. Dies sei der geringste je gezahlte Kupon, heißt es.