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So nutzen Young Professionals Linkedin als Karriere-Booster

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Marina Zayats hilft Unternehmen und Vorständen seit 2015 dabei, souverän zu kommunizieren. Foto: Schaffensgeist/Montage: FINANCE
Marina Zayats hilft Unternehmen und Vorständen seit 2015 dabei, souverän zu kommunizieren. Foto: Schaffensgeist/Montage: FINANCE

Linkedin ist längst mehr als eine digitale Visitenkarte – es ist ein strategisches Tool für Karriereentwicklung, Netzwerkaufbau und Expertensichtbarkeit. Doch viele Professionals fragen sich: Wie positioniere ich mich authentisch, ohne in die Selbstdarstellungsfalle zu tappen? Und welche konkreten Schritte führen zu echten Chancen?

Welche Stolpersteine zu beachten sind, was einen Shitstorm ausmacht oder wie ein gelungenes Profil konkret aussieht, das berichtet unser Gast, die Expertin für Personal Branding Marina Zayats. Sie hat mehr als 300 Vorstände im Personal Branding trainiert und weiß, worauf es ankommt. Im Gespräch gibt sie konkrete Tipps für Young Professionals im Finanzbereich – von der ersten Positionierung bis zur optimalen Posting-Frequenz. Ihre Erfahrung  zeigt: Es steckt enormes Potential in einem durchdachten Linkedin-Profil und der Posting-Strategie.

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„Wie nutze ich Linkedin als Karriere-Booster?“

FINANCE: Für wen ist Personal Branding überhaupt relevant?
Marina Zayats: „Personal Branding ist für jede Person relevant, die ihre eigene Karriere gestalten möchte. Für diejenigen, die aktiv werden und wissen wollen, wo es welche Möglichkeiten gibt, wo sie selbst hinmöchten bzw. ihre Karriere gestalten wollen. Und um vielleicht noch ein bisschen plakativer zu sein: Ich bin der festen Überzeugung, dass die Menschen, die den Wert und die Macht von Personal Branding nicht erkennen oder nicht nutzen, in ihrer Karriere früher oder später von denen überholt werden, die Personal Branding für sich nutzen.“

FINANCE: Was sind die ersten Schritte, wenn ich auf Linkedin sichtbarer werden möchte?
Marina Zayats: „Bei Linkedin denken viele an Posten. Und das ist der Schritt, den ich definitiv nicht als ersten machen würde. Bevor ich etwa poste und mein Profil anlege oder überarbeite, würde ich mir zuerst Gedanken machen, wie meine Positionierung aussehen soll. Erstens: Was ist mein Ziel und was möchte ich in meiner Karriere als nächstes erreichen? Zweitens: Wer ist die Zielgruppe, wen möchte ich erreichen? Drittens: Welche Skills und welche Erfahrung kann ich einbringen?“

FINANCE: Sollte ich Angst vor Shitstorms auf Linkedin haben?
Marina Zayats: „Das ist vielleicht der größte Fehler, den ich wahrnehme. Dass die Menschen zu viel Angst haben vor Shitstorms. […] Aber was ist ein Shitstorm? Ein Shitstorm ist, wenn das Thema die Plattform verlässt. Wenn sogar andere Medien darüber berichten. Ein paar Leute, die negativ auf Linkedin kommentiert haben, das ist kein Shitstorm. Ich nenne es immer gerne ein Stürmchen im Wasserglas. […] Ich sehe Shitstorms fast nur bei Themen, bei denen man schon im Vorhinein hätte annehmen können, dass daraus eine hitzige Diskussion wird.“

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