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Was könnte M&A-Transaktionen im Jahr 2022 gefährden?

Bild zur Verfügung gestellt von Datasite

Der Gesamtwert und die Anzahl der M&A-Deals sind 2021 auf ein Rekordniveau gestiegen. Gleichzeitig waren Probleme in Lieferketten ein Hauptgrund für das Scheitern von Transaktionen. Das geht aus einer neuen Umfrage hervor, für die Datasite 200 europäische Dealmaker befragt hat. 

Fast drei Viertel (72 %) der Befragten gaben an, dass die Inflation sich 2021 auf ihre Deals ausgewirkt hat. Bei jedem Dritten (33 %) hat sie die Bewertungen verändert, bei 19 % die operativen Annahmen des Unternehmens. Bei 20 % der Befragten ist sogar ein Deal aufgrund der steigenden Inflation gescheitert.

Probleme mit Lieferketten waren eine weitere Herausforderung für M&A-Experten. Bei einem Fünftel (20 %) von ihnen ist 2021 mindestens ein Deal an Supply-Chain-Problemen gescheitert. Trotzdem gehen nur 11 % davon aus, dass das auch 2022 der Fall sein wird. 22 % sehen makroökonomische Faktoren insgesamt als das größere Problem.

Markus Schiller, Head of DACH & CEE, bei Datasite: „2021 war ein Rekordjahr für M&A in Europa. Jedoch gab es auch Herausforderungen, wie zum Beispiel die steigende Inflation, die auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren war. Praktisch jede Branche ist davon betroffen. Das erklärt auch die Diskussion darüber, dass Regierungen gezielt gegensteuern sollten.“

Dennoch erwarten die befragten europäischen Dealmaker, dass die M&A-Aktivität hoch bleiben wird. 42 % von ihnen sehen für 2022 einen Anstieg des Dealvolumens voraus.

Schiller schlussfolgerte: „Finanzinstitute, Unternehmen und Investoren sind eindeutig bereit, sich an M&A-Transaktionen zu beteiligen. Obwohl die Inflation und Lieferketten auch in 2022 erhebliche Herausforderungen darstellen, sind die Unternehmen zuversichtlich, dass es Chancen im M&A-Markt gibt, die es zu nutzen gilt.“ Erfahren Sie hier, welche Sektoren das Dealmaking 2021 in EMEA angetrieben haben – mit aktuellen Heatmaps, Ranglisten und Top-Bietern nach Wert und Volumen.

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