EY-Parthenon rüstet personell weiter auf. Mit Axel Rink, Jan Scherpinski und Florian Eeineder schnappt sich die Strategie- und Transaktionsberatung drei neue Partner von der Konkurrenz. Alle drei starteten in ihren Aufgaben zum 1. September. Die Personalien sind ein weiterer Ausdruck von EY-Parthenons Wachstumsstrategie.
Rink soll als Partner den Bereich Debt Advisory und M&A bei EY-Parthenon vorantreiben. Er kommt von ODDO BHF, wo er für das Debt-Advisory-Geschäft der Dach-Gruppe zuständig war. Zuvor war er vier Jahre lang Senior Director bei der Restrukturierungsberatung Alvarez & Marsal. Zwischen 2010 und 2021 war er zudem im Financial Advisory bei dem Big-Four-Haus Deloitte tätig.
Neuzugang stärkt KI-Beratung
Eine Deloitte-Vergangenheit hat auch der zweite neue Partner in der Parthenon-Führungsetage: Scherpinski soll die Kompetenzen der Beratung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und datengetriebene Transformation vorantreiben. Laut seiner Vita bei Linkedin war Scherpinski von März 2021 bis Juli 2025 bei Deloitte.
In dieser Zeit stieg er vom Manager AI & Data erst zum Senior Manager AI & Data Strategy und schließlich zum Market Offering Lead für AI Strategy auf. Vor seinem Wechsel zu EY-Parthenon war er für die Beratung MHP tätig, die Porsche jüngst an ein indisches Beratungshaus verkauft hat.
EY-Parthenon baut Bereich Value Creation aus
Eineder soll als Partner in die Bereiche Value Creation und Performance Improvement einsteigen. Sein Schwerpunkt liege auf der nachhaltigen Verbesserung von Einkaufs-, Kosten- und Wertschöpfungsstrukturen, teilt die EY-Beratungstochter mit. Auch Eineder verfügt über Big-Four-Wurzeln: Laut seinem Linkedin-Profil war er von 2012 bis 2014 als Senior Manager im Supply Chain Management Consulting bei PwC tätig. Nach Zwischenstationen, unter anderem als Leiter Einkauf beim Brauereibetreiber Erdinger Weißbräu, war er zuletzt als Partner bei der Münchner Unternehmensberatung H&Z tätig.
Nach eigenen Angaben erwirtschaftete die Beratungstochter von EY im vergangenen Geschäftsjahr 515 Millionen Euro Umsatz in Deutschland und ist weltweit in 150 Ländern mit mehr als 25.000 Mitarbeitern vertreten.