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Neil George Weiand wechselt von Allen & Overy zu Linklaters

Der von Allen & Overy kommende Neil George Weiand ist ein international anerkannter Spezialist für Akquisitionsfinanzierungen und syndizierte Kredite.
Linklaters

Linklaters hat einen personellen Coup gelandet. Die Wirtschaftskanzlei verstärkt ihre Frankfurter Finance-Praxis mit dem Bank- und Finanzrechtsexperten Neil George Weiand. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels steht aber noch nicht fest, ließ Linklaters verlauten. Weiand wird als Partner im Schwerpunkt Corporate-Finance-Transaktionen insbesondere für Unternehmen, aber auch für Banken beraten, teilte die Kanzlei mit. Er ist spezialisiert auf syndizierte Kredite sowie Akquisitionsfinanzierung.

Weiand wechselt von der Kanzlei Allen & Overy zu Linklaters. Dort war er seit 1998 tätig und wurde zwei Jahre später zum Partner ernannt. Zuvor arbeitete der promovierte Rechtsanwalt sieben Jahre in verschiedenen Positionen der Konzernrechtsabteilung der Deutschen Bank, wo er sich insbesondere mit dem Eurokreditgeschäft und ebenfalls schon mit Akquisitionsfinanzierungen befasste.

Weiand wird von vielen als das Aushängeschild von Allen & Overy in Deutschland bezeichnet. Der über 2 Meter große Anwalt gilt als charismatisch und vertriebsstark. Vor allem ihm sei es zu verdanken gewesen, dass Allen & Overy in den vergangenen Jahren einige hochkarätige Anwälte von anderen Kanzleien abwerben und so in Deutschland gegenüber vielen Wettbewerbern Boden gutmachen konnte, berichten Fachmedien.

Neil George Weiand betreute große Transaktionen

In den fast 20 Jahren bei Allen & Overy beriet Neil George Weiand namhafte Kunden und große Deals. Dabei konzentrierte sich der Finanzrechtsspezialist vor allem auf deutsche Konzerne als Mandanten. Die Betreuung der Finanzierung der geplanten Monsanto-Übernahme für Bayer bildete für Weiand einen Karriere-Höhepunkt.

Im August beriet Allen & Overy unter der Leitung von Weiand auch das Aachener Pharmaunternehmen Grünenthal bei der Strukturierung  eines Schuldscheindarlehens über 300 Millionen Euro. Den börsennotierten Stahlkonzern Salzgitter betreute Weiand im Zusammenhang mit einem syndizierten Kredit über 560 Millionen Euro.

Viele neue Partner und Counsels bei Linklaters

In den vergangenen Monaten hat Linklaters sein Team in Deutschland mit diversen Neuzugängen verstärkt. Erst zum 1. Oktober etwa wechselte Anna-Katharina Lohbeck als Counsel in den Bereich Technologie, Medien & Telekommunikation. Im September gewann die Kanzlei Christopher Kellet als Partner für die Private-Equity-Praxis im Frankfurter Büro. Im April dieses Jahres wurden vier neue Partner und drei Counsel ernannt.

In Deutschland ist Linklaters an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München vertreten und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 mit insgesamt 287 Volljuristen und Steuerberatern einen Umsatz von 192,3 Millionen Euro. Mit Büros in 20 verschiedenen Ländern zählt Linklaters zu den weltweit führenden Wirtschaftskanzleien. 

redaktion[at]finance-magazin.de

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