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M&A-Deals: S Immo, Knorr-Bremse, Deutsche Börse

Immofinanz bläst die S-Immo-Übernahme ab.
Immofinanz

S-Immo-Übernahme durch Immofinanz geplatzt

Aus der Fusion der beiden österreichischen Immobilienunternehmen Immofinanz und S Immo wird schon wieder nichts: Wie Immofinanz am Montag mitteilte, habe man sich dazu entschieden, das Übernahmeangebot für den Wiener Rivalen nicht abzuändern – welches damit entfällt.

Das Scheitern des M&A-Deals hatte sich bereits angebahnt: Bei der außerordentlichen S-Immo-Hauptversammlung am Donnerstag vergangener Woche haben nur rund 61 Prozent der Aktionäre für die Aufhebung des Höchststimmrechts gestimmt. Damit wurde die erforderliche Mehrheit von 75 Prozent nicht erreicht – der Beschluss war jedoch eine Angebotsbedingung von Immofinanz. Mit Aggregate Holdings, der Evax Holding von Peter Korbacka und Erste Asset Management – die gemeinsam auf ein Stimmgewicht von rund 28 Prozent in der Hauptversammlung kommen – hätten nach Angaben von Immofinanz drei große S-Immo-Aktionäre gegen die Aufhebung des Höchststimmrechts gestimmt.

S Immo zufolge sei die Ablehnung des Beschlusses ein „klarer Indikator“ dafür, dass der gebotene Kaufpreis von 22,25 Euro je S-Immo-Aktie unattraktiv sei: „Das Angebot spiegelt den Wert der Aktie und das wirtschaftliche Potenzial der S Immo AG einfach nicht wider“, sagt S-Immo-CEO Bruno Ettenauer in einer Mitteilung. Immofinanz musste sich nach dieser Schlappe zwischen den drei Optionen entscheiden, auf den Eintritt der aufschiebenden Bedingung zu verzichten, die Offerte zu verbessern oder die Übernahmepläne aufzugeben – nun ist die Entscheidung also für die dritte Option gefallen.

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