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ThyssenKrupp verkauft Dienstleistungstochter Xervon an Remondis

(sap) Der Mischkonzern ThyssenKrupp verkauft seine Dienstleistungstochter Xervon an die ebenfalls auf den Servicebereich spezialisierte Remondis-Gruppe. Darauf hätten sich die Unternehmen Ende vergangener Woche geeinigt, teilte ThyssenKrupp am Dienstag mit. Einen Verkaufspreis für die Tochter mit mehr als 9000 Mitarbeitern und einem Umsatz von zuletzt 668 Millionen Euro nannte der Konzern nicht. Wie aus Bankenkreisen zu hören ist, war die Royal Bank of Scotland der alleinige M&A-Berater von Thyssen Krupp.

ThyssenKrupp hatte bereits seit längerem einen Käufer für das auf technische Dienstleistungen zur Errichtung und Instandhaltung von Industrieanlagen spezialisierte Unternehmen gesucht. Im November vergangenen Jahres hatte der damalige Thyssen-Krupp Finanzvorstand Alan Hippe erklärt, dass der Verkaufsprozess für die Dienstleistungstochter demnächst wieder beginnen solle. Mehr hierzu unter: ThyssenKrupp nimmt Verkauf von Xervon auf. Der Verkauf war wegen der Wirtschaftskrise abgesagt worden (ThyssenKrupp behält Dienstleistungstochter Xervon). Seit 1. April dieses Jahres ist der ehemalige Telekom-Vorstand Guido Kerkhoff neuer Finanzchef beim größten deutschen Stahlkonzern. Mehr hierzu unter: ThyssenKrupp-Aufsichtsrat bestellt neuen Finanzchef.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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