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Könnte Knorr-Bremse sich Hella überhaupt leisten?

Für Knorr-Bremse-CEO Jan Mrosik (links) und seinen Finanzchef Frank Markus Weber wäre der Zukauf von Hella eine attraktive Erweiterung des Portfolios.
Knorr-Bremse AG

Rund zwei Monate ist es her, seit die Industriellenfamilie Hueck angekündigt hat, einen Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung am Automobilzuliefere Hella zu prüfen. Nun hat Knorr-Bremse öffentlich Kaufinteresse signalisiert und bestätigt, dass Gespräche laufen – allerdings noch in einem „sehr frühen Stadium“, wie Knorr-Bremse in einer Ad-hoc-Mitteilung schreibt.

Käme der mögliche M&A-Deal zwischen Knorr-Bremse und Hella zustande, würde das entstehende Unternehmen mit einem Umsatz von 13 Milliarden Euro auf einen Schlag zum viertgrößten Autozulieferer in Deutschland aufsteigen. Neben Knorr haben dem Vernehmen nach auch mehrere Private-Equity-Investoren und der französische Autozulieferer Faurecia ebenfalls Interesse am Kauf der Hueckschen Hella-Anteile. Für Knorr-Bremse ist die Deal-Situation komplex.

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