Hans Dieter Pötsch

Volkswagen AG

Name:
Hans Dieter Pötsch
Unternehmen:
Volkswagen AG
Ressort:
Finanzen und Controlling
Position:
CFO von September 2003 bis Oktober 2015, CFO der Porsche Automobil Holding seit November 2009
Ausbildung:
Studium des Wirtschaftsingenieurswesens an der TU Darmstadt
Geburtstag:
28.03.1951
Familie:
Pötsch ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Ehrenamt:
Keine Angaben.
Hobbies:
Keine Angaben.

Karriere

Von 1979 bis 1987 beginnt Pötsch seine Laufbahn bei BMW, zuletzt leitet er das Konzerncontrolling.

1987 wechselt er zum Familienunternehmen Trumpf, wo er Geschäftsführer für Finanzen und Verwaltung wird. Zwischen 1991 und 1995 agiert Pötsch als Vorstandsvorsitzender des Maschinenbauers Traub, von wo er als CEO zum Autozulieferer Dürr wechselt. Außerdem verantwortet er in dieser Funktion bis 2002 die Geschäftsbereiche Qualität, Unternehmensplanung, interne Revision und Unternehmenskommunikation.

Im September 2003 wird Pötsch CFO von VW, wo er bereits seit Jahresbeginn 2003 als Vorstand – zunächst ohne Geschäftsbereich – agiert. Seit November 2009 ist er zusätzlich zu seinen bisherigen Funktionen auch als CFO im Vorstand der Porsche Automobil Holding vertreten. Im November 2015 verlässt er seine CFO-Posten und wird Aufsichtsratschef des VW-Konzerns.

Karriere-Highlights:

1) M&A: Pötsch arbeitet an der Abwehr des feindlichen Übernahmeversuchs von Porsche mit und dreht den Spieß um: VW sichert sich die Mehrheit an dem Sportwagenhersteller und integriert Porsche 2012 in den VW-Konzern. Dank hoher positiver Effekte aus der Übernahme von Porsche fährt VW Rekordgewinne ein: 2011 sind es 15,8 Milliarden Euro nach Steuern, 2012 sogar rund 22 Milliarden Euro.

Die zweite Großübernahme, die Pötsch als CFO vorantreibt, ist der Kauf der Lastwagenhersteller Scania und MAN und die Integration der beiden Unternehmen unter dem Konzerndach von VW.

2) Performance: Während Pötschs Amtszeit bei Dürr steigt der Konzernumsatz zwischen 1995 und 2001 von 752 Millionen auf 2,2 Milliarden Euro. Bei VW klettert der Umsatz in seiner Amtszeit von 87 Milliarden Euro (2003) auf rund 200 Milliarden Euro im Jahr 2014.

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