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Finanzierungen: Eurogrid, Telekom Austria, AMS-Osram

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Eurogrid hat ein neues Darlehen für den Netzausbau erhalten. Foto: ABCDstock – stock.adobe.com
Eurogrid hat ein neues Darlehen für den Netzausbau erhalten. Foto: ABCDstock – stock.adobe.com

Eurogrid erhält KfW-gefördertes Darlehen

Eurogrid, die Muttergesellschaft des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, hat eine neue grüne Finanzierung abgeschlossen. Das Unternehmen erhält im Rahmen des KfW-Programms „Klimaschutzoffensive für Unternehmen“ 850 Millionen Euro von zehn Banken für den Aus- und Neubau von Umspannwerken. Das Tilgungsdarlehen hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

Mit dieser weiteren „grünen“ KfW-geförderten Konsortialfinanzierung, die von der IKB arrangiert wurde, setze Eurogrid die Strategie fort, gezielt in nachhaltige Infrastruktur zu investieren, die einen spürbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit und Transformation des Energiesystems leistet, heißt es seitens des Übertragungsnetzbetreibers zur neuen Finanzierung. Die Mittel aus dem neuen Darlehen werden zum Aus- und Neubau sowie zur Modernisierung von Umspannwerken im Netzgebiet von 50Hertz eingesetzt.

Neuer Revolver für Telekom Austria

Telekom Austria hat eine neuen revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von 1 Milliarde Euro abgeschlossen. Damit wird eine nicht in Anspruch genommene revolvierende Linie im Volumen von ebenfalls 1 Milliarde Euro aus dem Juli 2019 ersetzt. Die neue Kreditlinie hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr.

Bereitgestellt wurde der Revolver von einem Konsortium aus 14 internationalen Banken. Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, Citibank und die Erste Group fungierten als Bookrunner. Die Erste Group war zudem als Agent involviert. Clifford Chance hat Telekom Austria rechtlich beraten.

AMS-Osram will Wandelschuldverschreibungen zurückkaufen

Der Licht- und Sensorspezialist AMS-Osram hat ein Rückkaufangebot für einen Teil seiner ausstehenden Wandelanleihen angekündigt. Osram will demnach Anleihen im Nennwert von bis zu 300 Millionen Euro zurückkaufen. Insgesamt stehen derzeit Wandelanleihen in Höhe von 760 Millionen Euro mit Fälligkeit 2027 aus.

Der Rückkaufpreis soll nach Angaben des Konzerns im Rahmen eines Dutch-Auctions-Verfahrens ermittelt werden. Der Preis wird dabei zwischen 94 und 96 Prozent des Nennbetrags pro Anleihe liegen, was pro Anleihe einem Wert von 94.000 beziehungsweise 96.000 Euro entspricht. Zudem werde das Unternehmen die auf die gekauften Anleihen aufgelaufenen Zinsen zahlen, heißt es in einer Mitteilung zum Rückkaufangebot. Die Rückkauffrist startet am 12. Januar und endet am 16. Januar. Der Vollzug des Rückkaufs ist für den 21. Januar geplant.

Rating-Meldungen

Moody’s hat das „Ba3“-Rating von Thyssenkrupp bestätigt. Der Ausblick wurde von positiv auf stabil geändert.

Moody’s hat das „Baa3“-Rating von Südzucker bestätigt. Der Ausblick wurde von stabil auf negativ geändert.

Lea Teckentrup ist Redakteurin bei DerTreasurer und FINANCE. Zuvor arbeitete sie als Wirtschaftsjuristin im Bereich Debt Capital Markets in einer internationalen Großkanzlei. Sie hat Wirtschaftsrecht im Bachelor und im Master an der Universität Osnabrück sowie an der Universität Siegen studiert.