Bosch schützt in der Coronakrise nicht nur seine Mitarbeiter mit Masken, sondern hat auch mit seinem Jumbo-Schuldschein ein Ausrufezeichen am Schuldscheinmarkt gesetzt.

Bosch

FINANCE+ 14.07.20
Finanzierungen

Suche nach Normalität am Kredit- und Schuldscheinmarkt

Die Coronakrise hat die Regeln am Kredit- und Schuldscheinmarkt verändert: höhere Spreads, kürzere Laufzeiten, kleinere Volumina. Langsam finden die Märkte wieder zurück zur Normalität.

2 Milliarden Euro – deutlich mehr als die ursprünglich angepeilten 500 Millionen Euro hat der Autozulieferer Bosch Mitte Juni am Schuldscheinmarkt eingesammelt. Unternehmensangaben zufolge war das ursprüngliche Zielvolumen „bereits kurz nach dem Vermarktungsstart um das Fünffache überzeichnet“, erklärte ein Sprecher gegenüber FINANCE. Diese Emission ist nicht nur der größte Schuldschein in der Unternehmensgeschichte von Bosch, sondern auch der größte seit dem Lockdown infolge der Corona-Pandemie und dürfte damit der Eisbrecher sein.

Denn bis zum Bosch-Deal gab es in der durch das Coronavirus verursachten Krise keine Benchmark-Transaktionen am Schuldscheinmarkt. „Das Volumen der meisten Transaktionen vor Bosch lag zwischen 50 Millionen Euro und 200 Millionen Euro“, sagt Stefan Fromme, Mitgründer und Geschäftsführer der Schuldscheinplattform VC Trade. Es gab aber auch Ausnahmen: So hatte beispielsweise der Autozulieferer Schaeffler in der Anfangsphase der Krise noch ein Papier über 350 Millionen Euro platziert.

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