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Lothar Lanz, Axel Springer SE

Lothar Lanz

Axel Springer SE

Unternehmen:
Axel Springer SE
Ressort:
Personal, Finanzen, Dienstleistungen, M&A, Compliance, Investor Relations, Legal, Steuern
Position:
CFO von Mai 2009 bis April 2014
Ausbildung:
Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Stuttgart und Berlin (Abschluss: Diplom-Kaufmann).
Geburtstag:
01.10.1948
Familie:
Verheiratet, zwei Kinder
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Tennis, Ski, Golf
Karriere:
Lanz ist zunächst Prüfungsassistent bei einem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Berlin. Von 1977 bis 1990 arbeitet er bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank und leitet zwischen 1983 und 1990 verschiedene Filialen. 1991 wird er zum Vorstandsmitglied der HSB HYPO Service Bank ernannt und 1996 zum Vorstandsmitglied der Nassauischen Sparkasse.

1996 wechselt Lanz ins Unternehmenslager zu ProSieben Media (heute ProSiebenSat.1 Media). Von 1996 bis 2008 ist Lanz Finanzvorstand unter drei wechselnden Eignern, darunter auch der US-Finanzinvestor Haim Saban. Ab Mai 2009 ist Lanz Finanzvorstand bei Axel Springer und verantwortet die Bereiche Finanzen und Dienstleistungen. Im Januar 2012 übernimmt er außerdem das Ressort Personal, im April 2014 tritt er in den Ruhestand.

Anfang März wird bekannt, dass Lanz Aufsichtsratschef bei Zalando werden soll.

Karriere-Highlights:

1)    Lanz bringt ProSieben 1997 an die Börse, fusioniert den Sender 2000 mit Sat.1 und kann sich als einziges Vorstandsmitglied in der ersten Private-Equity-Phase unter Haim Saban an Bord halten.

2)    Bei Axel Springer treibt er die Neuausrichtung durch Digitalisierung und Internationalisierung des Geschäftsportfolios voran. Damit verbunden sind Einsparungen im traditionellen Geschäft sowie eine Reihe von M&A-Transaktionen.

3)    Die wichtigsten Zukäufe, die Lanz abwickelt, sind SBS (für ProSieben Sat.1 im Jahr 2007 für 3,3 Milliarden Euro) sowie SeLoger (630 Millionen Euro), DigitalWindow und StepStone bei Axel Springer. Mit dem PE-Investor General Atlantic setzt er ein Joint Venture im Digitalbereich auf, das Assets im Wert von über 1 Milliarde Euro umfasst.

4)    Im Sommer 2013 managt Lanz den Verkauf eines Pakets an Printprodukten an die Funke Mediengruppe. Für 920 Millionen Euro trennt sich Axel Springer unter anderem von der  Berliner Morgenpost, dem Hamburger Abendblatt, der Hörzu, der Bild der Frau sowie weiteren Programm- und Frauenzeitschriften.