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Digitalisierung und Mitarbeitermobilität

Bild zur Verfügung gestellt von SAP Concur

Die zurückliegenden zwei Jahre waren eine herausfordernde Zeit für mittelständische Unternehmen. Die Fragen, wie flexibel sich die Arbeit gestalten lässt und wie hoch die Bereitschaft für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz ist – sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite – war durchweg Thema in Politik, Talkrunden und auch im privaten Umfeld. Homeoffice wurde zur Regel und Geschäftsreisen, sofern überhaupt möglich, zur Ausnahme. Die SAP-Concur-Studie, welche in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT durchgeführt wurde, blickt auf den Status quo der Digitalisierung und der Mitarbeitermobilität im deutschen Mittelstand, die kommenden Trends sowie die Wünsche der Geschäftsreisenden.

Was kommt und was bleibt?

Auf eine Kernaussage zusammengefasst, sind Geschäftsreisen für den Mittelstand auch nach zwei Jahren Pandemie unerlässlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben, denn für 66 % der Befragten können Videokonferenzen ein persönliches Treffen längerfristig nicht ersetzen. Das gilt insbesondere angesichts zunehmend globaler Geschäftsbeziehungen, die zwar virtuell aufgebaut, jedoch nicht ohne den persönlichen Kontakt entwickelt werden können. Aufgrund dessen geht ein Drittel der Befragten aus dem Mittelstand sogar davon aus, dass die Zahl Geschäftsreisen in Zukunft sogar weiter steigen wird.

Klar ist jedoch auch, eine Eins-zu-eins-Rückkehr zur Zeit vor der Pandemie wird es nicht geben. Insbesondere an die Rahmenbedingungen der Geschäftsreisen werden zu Recht neue Ansprüche gestellt. Im Fokus dabei: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Die bewusste Entscheidung zur Geschäftsreise

Auch wenn heute vieles komplett virtuell erledigt werden kann, stärkt das Zusammenkommen an einem Ort das gegenseitige Vertrauen und kann je nach Branche und Projekt unerlässlich sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Geschäftsreise, die früher unternommen wurde, auch tatsächlich sinnvoll oder notwendig war. Passend dazu zeigen sich drei Viertel der Befragten davon überzeugt, dass Geschäftsreisen zukünftig ausgewählter stattfinden sollten und hierbei auch Nachhaltigkeitsaspekte in die Entscheidungen einbezogen werden müssen.

Zum Teil ist dieses Bewusstsein bereits in den mittelständischen Unternehmen angekommen, sodass mitunter eine stärkere Kosten-Nutzen-Abwägung zur Notwendigkeit stattfindet, die Reiserichtlinien auf die Reduzierung der Kosten ausgerichtet wurden und zeitgleich nachhaltige Reiseoptionen einen Vorzug erhalten. Luft nach oben besteht trotzdem bei rund der Hälfte der Mittelständler, dabei ist ein hochprofessionelles Geschäftsreisemanagement nicht mehr nur etwas für Großkonzerne. Mit den richtigen Partnern und Lösungen können in kurzer Zeit enorme, langfristige Verbesserungen erreicht werden.  

Flexibles Arbeiten eröffnet neue Möglichkeiten

Das Arbeiten abseits des gewohnten Platzes im Büro ist in den vergangenen zwei Jahren für viele zur Gewohnheit geworden. Vorbei sind somit auch die Zeiten, in denen Kolleginnen und Kollegen nicht an Meetings teilnehmen oder an Projekten arbeiten konnten, weil sie unterwegs waren. Doch die Möglichkeiten der Digitalisierung und des flexiblen Arbeitens sind gerade im Mittelstand noch lange nicht ausgeschöpft. Insbesondere die Prozessoptimierung, die Automatisierung und der Einsatz moderner begleitender Tools stand bislang zu selten im Fokus. Das zeigt sich auch daran, dass acht der zehn größten Alltagshemmnisse für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen durch ein Ansetzen an diesen drei Punkten aktiv beseitigt werden könnten.

Den gesamten Report zur SAP-Concur-Studie Digitalisierung und Mitarbeitermobilitätmit vielen weiteren interessanten Erkenntnissen sowie daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen finden Sie zum Download hier.

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