Das bedeutet der Brexit für CFOs und Banken

Seit Sommer 2016 steht der Entschluss der Briten, die EU zu verlassen. Vieles deutet auf einen harten Brexit hin – auf CFOs und Banken kommt einiges zu.

07.11.2018

Wie sich Banken für den No-Deal-Brexit rüsten

Die Gefahr eines ungeregelten Brexit steigt mit jedem Tag. Sollte es dazu kommen, wären die Banken von heute auf morgen nicht mehr in der Lage diverse Dienstleistungen für deutsche Firmenkunden aus London heraus zu erbringen. Oliver Kronat, Kapitalmarktexperte bei Clifford Chance, gibt sich im Interview mit FINANCE-TV dennoch gelassen: „Die meisten Großbanken sind auf dieses Szenario vorbereitet.“ Allerdings: „Es gestaltet sich schwieriger als erwartet, die Mitarbeiter zum Umzug zu bewegen.“ Warum das für Banken zum Problem werden könnte, ob sich Finanzchefs Sorgen um die Stabilität ihrer Banken machen müssen und was sich im Hinblick auf Verbriefungen ändert – das erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

05.11.2018

Brexit: „Es ist allerhöchste Zeit, die Supply Chain zu schützen“

Ein harter Brexit rückt immer näher. Trotzdem werden die meisten deutschen Unternehmen ihre über Großbritannien führenden Lieferketten nicht rechtzeitig „brexitfest“ bekommen, warnt der Supply-Chain-Spezialist Paul Moody von der Beratungsfirma REL. Bei FINANCE-TV appelliert er an CFOs und Supply-Chain-Manager, endlich zu handeln: „Jetzt ist wirklich allerhöchste Zeit, die Supply Chain zu schützen, man kann jetzt nicht mehr abwarten.“ Warum das Horten von Vorräten nicht wirklich hilft, welche Kosten und Probleme das sogar mit sich bringt und warum Unternehmen sich jetzt mit wenig bekannten britischen Häfen beschäftigen sollten – Paul Moodys Rezept gegen den Chaos-Brexit heute hier bei FINANCE-TV.

11.06.2018

Brexit und Fintechs: „Luxemburg ist kein Finanzplatz zweiter Klasse“

Während der Brexit die Londoner Banken nach Frankfurt und Paris treibt und die Fintechs sich in den hippen Metropolen wie Dublin oder Berlin niederlassen, ist es um Luxemburg ruhig geworden. Droht Luxemburg als Finanzplatz ins Hintertreffen zu geraten? „Nein“, behauptet Nicolas Mackel, Chef der Standortagentur Luxembourg for Finance. Die Banken schätzten nach wie vor das besondere Ökosystem und die Internationalität Luxemburgs. „Und für die Fintechs gibt es einen großen Markt und viele potentielle Kunden in Luxemburg.“ Wie Luxemburg sich behaupten will, erzählt Mackel im Talk mit FINANCE-TV.

06.09.2017

Brexit-Verhandlungen: „London bleibt nichts, als zu pokern“

Volle Kraft voraus in Richtung großer Knall oder doch noch ein Happy End? Der Verhandlungsprofi Foad Forghani ist bezüglich der Brexit-Verhandlungen skeptisch: „Die Unterhändler der EU versuchen, den Brexit so hart wie möglich zu machen. Den Briten bleibt nichts anderes mehr übrig, als zu pokern“, fasst Forghani im Interview mit FINANCE-TV die aktuelle Lage zusammen. Wo London in den Verhandlungen am verwundbarsten ist, welche Trumpfkarten beide Seiten noch im Ärmel haben und ob es am Ende ein Win-win-, ein Win-lose- oder gar ein Lose-lose-Resultat geben wird – der „Shadow Negotiator“ Foad Forghani analysiert für FINANCE-TV die Brexit-Verhandlungen.

04.09.2017

Passporting nach dem Brexit: „Es wird eine pragmatische Lösung geben“

Der 29. März 2019 ist für viele Banken mit Sitz in London ein kritisches Datum: Kommt es zu einem harten Brexit, könnten die Passporting-Rechte, mit denen Banken europaweit Geschäft machen dürfen, an diesem Tag erlöschen. Viele Auslandsbanken denken daher über einen Umzug auf den Kontinent nach, um dort eine Banklizenz zu erhalten: „Man rechnet mit bis zu 15 Banken, die eine deutsche Banklizenz beantragen werden“, sagt Kai-Michael Hingst, Partner der Kanzlei Noerr. Noch ist offen, ob es Bestandsgarantien oder Übergangsfristen für bestehende Passports geben könnte. Hingst ist aber sicher: „Es wird eine pragmatische Lösung geben.“ Wie sich die Bafin auf den Ansturm an Lizenzanträgen vorbereitet und was verhindern soll, dass die Banken für die Banklizenz nur Briefkastenfirmen gründen, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Die Deutsche Bank scheint eine Verlagerung der Wertpapierhandelssparte von London nach Frankfurt in Erwägung zu ziehen.
06.07.2017

Deutsche Bank erwägt Teilumzug von London nach Frankfurt

Die Deutsche Bank will Frankfurt zum Zentrum ihres Wertpapierhandels machen, berichten verschiedene Medien. Dabei geht es um mehr als nur den Umzug von Händlern.

Goodbye London, hallo Deutschland: Wegen des Brexits liebäugeln immer mehr Banken mit einem Umzug nach Franfurt. Die Pläne werden nun immer konkreter.
23.06.2017

Brexit treibt Morgan Stanley, Goldman und Nomura nach Frankfurt

Der Brexit treibt immer mehr Banken nach Frankfurt: Nachdem Goldman Sachs den Umzug offiziell angekündigt hat, werden jetzt offenbar auch die Verlagerungspläne von Morgan Stanley und Nomura konkret.

Eitel Sonnenschein: Der britische Bond-Markt lässt sich derzeit nicht aus der Ruhe bringen.
07.06.2017

Brexit lässt Sterling-Bond-Markt kalt

Von Unsicherheit ist am britischen Bond-Markt trotz Terroranschlägen und der bevorstehenden Wahl nichts zu spüren. Die guten Bedingungen machen sich auch deutsche Konzerne zunutze.

Mit dem Austritt der Briten aus der EU wird sich auch für deutsche Unternehmen einiges ändern. Deutsche Limiteds sollten darauf jetzt schon reagieren.
23.05.2017

Deutsche Limiteds müssen auf Brexit reagieren

Für deutsche Unternehmen, die in der britischen Gesellschaftsform einer „Limited“ organisiert sind, bedeutet der Brexit wahrscheinlich das Ende. Wenn sie ihre Rechtsform nicht zügig wechseln, kann es teuer werden.