Signal Iduna und Basler ordnen Deutschen Ring neu

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(sor) Die beiden Versicherer Signal Iduna und Baloise (Basler) haben sich auf eine Neuordnung der Unternehmen des Deutschen Ring (DR) geeinigt und gehen in Zukunft getrennte Wege. Die Basler-Töchter des Deutschen Ring für Lebens- und Sachversicherung sollen in Zukunft von der Krankenversicherung Deutscher Ring Kranken gelöst werden. Nach der Entflechtung wird Signal Iduna zusammen mit DR Kranken knapp 51 Prozent (bisher: 33 Prozent) an dem Finanzvertrieb OVB Holding halten, ein Drittel liege bei Baloise und 11 Prozent bei der Generali Versicherung. Die Deutsche Ring Beteiligungsholding ist ein bedeutender Großaktionär des Allfinanzunternehmens. Die Kosten für die Transaktion werden zu 60 Prozent von Baloise und zu 40 Prozent von Signal Iduna getragen.

 

Signal Iduna und Basler befanden sich seit Monaten in Verhandlungen über die Zukunft des Deutschen Ring. Auch die BaFin hatte sich aufgrund des langwierigen Prozesses zuletzt eingeschaltet. Die Schweizer Baloise wollte ihre Sach- und Lebensversicherungssparte enger an die deutsche Basler Versicherung binden und im Zuge dessen 230 Arbeitsplätze streichen. Im Gegenzug lehnte sich die DR Kranken stärker an den Dortmunder Versicherer. Die drei verschiedenen Versicherungssparten teilten sich bisher mit insgesamt 1.500 Mitarbeitern eine IT-Abteilung und ein Risikomanagement unter einem Dach.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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