Es war ein Samstagmorgen um 4 Uhr, als beim Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) die Alarmglocken anschlugen – buchstäblich: Ein Server meldete, dass ein anderer nicht mehr antwortete. Was folgte, war der bislang schwerste Cyberangriff in der Geschichte des IDW. Innerhalb kürzester Zeit stand die gesamte IT-Infrastruktur des Verbands still, und das bei einer Organisation, die als Standesvertretung der Wirtschaftsprüfer für Vertrauen, Integrität und Datensicherheit steht – und auch selbst zum Thema Cybersecurity berät.
Melanie Sack, Vorstandssprecherin des IDW, spricht bei FINANCE TV offen über den Hergang, die Krisenreaktion und die Konsequenzen. „Die Lage war ernst“, erinnert sie sich. „Und gefühlsmäßig war es schwierig, weil erstmal große Ungewissheit herrschte: Was ist jetzt eigentlich abgeflossen?“
Das erwartet Sie in diesem Talk:
- Wie das IDW-Krisenteam in den ersten Stunden nach dem Angriff reagierte.
- Warum es rund zehn Tage dauerte, bis Mitglieder und Geschäftspartner persönlich informiert werden konnten.
- Was der forensische Bericht über die Täter verrät – und ob das IDW ein explizites Ziel war.
- Warum Datenlöschkonzepte und Cloud-Strategie jetzt neu bewertet werden.
- Was der Angriff über Vertrauen und Glaubwürdigkeit des IDW sagt.
Die Gesprächsteilnehmer
Host: Julia Schmitt (FINANCE Magazin)
Gast: Melanie Sack (Vorstandssprecherin, IDW)
Info
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