Morgan Stanley

02.09.14
Banking & Berater

Helene von Roeder tritt Chefposten bei Credit Suisse an

Helene von Roeder hat ihren Dienst als Deutschland-Chefin der Credit Suisse angetreten: Die frühere Morgan Stanley-Bankerin soll durch ihre Kontakte vor allem das Investmentbanking stärken.

Helene von Roeder hat ihren Dienst als Vorstandsvorsitzende der deutschen Landesgesellschaft der Credit Suisse angetreten. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Schweizer Bank in Deutschland. Zugleich wurde Matthias Zander in den Vorstand der Credit Suisse Deutschland berufen. Johannes Baratta und Peter von Arx scheiden aus dem Vorstand der Credit Suisse aus und wechseln im Zuge des Verkaufs der Private-Banking-Aktivitäten zur Bethmann Bank.

In ihrer Funktion ist die 43-Jährige auch zuständig für das Zentraleuropa-Geschäft der Bank, das neben Deutschland auch Österreich und Polen umfasst. Im deutschen Markt ist die Credit Suisse nach dem Verkauf der Vermögensverwaltungssparte noch in den Bereichen Investmentbanking und Asset Management tätig. Bei der Credit Suisse soll die Astrophysikerin ihre guten Kontakte in die Unternehmenswelt aus Ihrer Zeit bei Morgan Stanley einbringen.

Credit Suisse will Position in den M&A-League-Tables verbessern

Leiter des deutschen Investmentbankings ist seit Mai 2013 Nicolo Salsano, Tibor Kossa leitet seit Juni 2013 das M&A-Geschäft. In den ECM-League Tables liegt die Credit Suisse als Bookrunner im Jahr 2014 in der DACH-Region Dealogic-Zahlen zufolge mit einem Dealvolumen von rund 1,233 Milliarden Euro deutlich hinter der UBS derzeit auf Rang 6, im M&A-Markt liegt die Credit Suisse mit 21 beratenen Deals ebenfalls auf Rang 6 – Morgan Stanley liegt in diesem Markt derzeit auf Rang 2.

marc-christian.ollrog[at]finance-magazin.de