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Blackbox CDS-Spreads

Wie entstehen CDS-Spreads? Die Unternehmensberatung Zeb hat versucht, diese Blackbox ein Stück zu öffnen.
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Zum Höhepunkt des Corona-Lockdowns Anfang April dieses Jahres galt die Hamburg Commercial Bank (HCOB) zumindest gemessen an ihrem CDS-Spread als die „riskanteste deutsche Bank“.

Anlass für diese Titelei war der damals vergleichsweise hohe CDS-Spread der Bank. Die Risikoausfallversicherung auf Schuldtitel der Bank fiel mit rund 170 Basispunkten zu diesem Zeitpunkt höher aus als bei allen anderen deutschen Geldhäusern. Zum Vergleich: Den nächsthöheren Wert wies die Deutsche Bank mit 142 Basispunkten aus.

Bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten Mitte April anlässlich der Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 darauf angesprochen, erklärte HCOB-Chef Stefan Ermisch den hohen CDS-Spread weniger mit der Sorge der Investoren, sondern vielmehr mit der geringeren Liquidität dieser Finanzinstrumente. „Wir arbeiten daran und hoffen, dass wir das bald korrigieren können“, so Ermisch damals so vage wie verheißungsvoll.

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