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Großer Stellenabbau in Banken

Die Schweizer Großbank UBS will Tausende von Stellen streichen.
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Die UBS könnte noch mehr Stellen abbauen als bislang angekündigt. Bis zu 14.000 Jobs könnten bei der größten Schweizer Bank künftig wegfallen, berichtet die Schweizer Wochenzeitung Bilanz unter Berufung auf einen Informanten aus der Bank. Die UBS kommentierte die Spekulationen bislang nicht.

Anfang dieser Woche hatte die UBS bereits mitgeteilt, 10.000 Stellen streichen zu wollen. Die UBS will ihr Investmentbanking zurechtstutzen, der Anleihehandel soll in eine neue Einheit ausgegliedert werden. Zudem sollen über die Privatbank verstärkt Produkte und Dienstleistungen für vermögende Kunden angeboten werden. Seine Risiko-Aktiva will das Züricher Geldhaus bis 2017 um 100 Milliarden Franken reduzieren.

Bei der UBS sollen auch Jobs im IT-Bereich zur Disposition stehen. Die Schweizer Zeitung „Tages-Anzeiger“ hatte unter Berufung auf interne Dokumente berichtet, dass bei der Bank bis zu 2.000 der zuletzt noch 8.200 IT-Stellen wegfallen sollen, um die Kosten weiter zu senken.

sabine.paulus[at]finance-magazin.de

Sabine Paulus ist seit 2008 Redakteurin beim Fachmagazin FINANCE und der Online-Publikation DerTreasurer. Ihre Themenschwerpunkte sind Personal, Organisation, Karriere und Finanzierung. Sie ist M.A. und hat an der Universität Konstanz unter anderem das Hauptfach Deutsche Literatur studiert.