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Die schwierige Suche nach Finanzexperten

iStock / Thinkstock / Getty Images

Finanzexperten in Unternehmen sind gefragter denn je – für CFOs wird es dabei aber zunehmend schwieriger, aus den Bewerbern geeignete Kandidaten herauszufiltern. Das hat die aktuelle Workplace Survey des Personaldienstleisters Robert Half ergeben, für die 2.500 Finanzchefs weltweit befragt wurden. Knapp die Hälfte der befragten deutschen Finanzchefs möchte demnach ihre Finanzabteilung in den nächsten Monaten personell aufstocken, und auch in Großbritannien halten immerhin 37 Prozent der Umfrageteilnehmer die Augen nach neuen Mitarbeitern auf. „Hintergrund dieses Expansionskurses ist eine steigende Arbeitsbelastung in den Abteilungen des Finanz- und Rechnungswesens“, erklärt Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International, im Gespräch mit FINANCE.

Dabei bleibt es weiterhin schwierig, die passenden Fach- und Führungskräfte zu finden, ergänzt Hennige. So bezeichnet eine beachtliche Mehrheit von 80 Prozent der deutschen und britischen CFOs die Personalsuche in der Umfrage als „anspruchsvoll“. Trotz allem scheinen die Befragten diese Herausforderung für sich effizient lösen zu können: Im Schnitt benötigen Unternehmen etwa sieben bis neun Wochen, um eine neue Führungskraft für den Finanzbereich zu finden.

Die wichtigste Rolle bei der Entscheidung für oder gegen einen Kandidaten spielt nach wie vor der Lebenslauf. Ist er auf speziell auf die Stellenbeschreibung zugeschnitten, können Bewerber leicht punkten, denn: „Für die erste Sichtung des Lebenslaufs nehmen CFOs sich bis zu neun Minuten Zeit“, so Hennige.

sarah.nitsche[at]finance-magazin.de

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