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Nur jeder neunte Private-Equity-Manager ist eine Frau

In den Chefetagen der Private-Equity-Gesellschaften herrscht Frauenmangel: Nur jede neunte Führungskraft der Branche ist weiblich.
monkeybusinessimages/iStock/Getty Images

Nur jede neunte Führungskraft im Bereich Private Equity ist eine Frau. Das ergeben Zahlen des Datendienstleisters Bloomberg. 10,9 Prozent der Senior Manager bei den zehn weltgrößten PE-Firmen sind Frauen, hat Bloomberg errechnet. 2012 waren es mit 8,1 Prozent aber sogar noch weniger.

Besonders wenige Frauen arbeiten bei Warburg Pincus. Von 70 Partnern seien nur zwei Frauen, ergeben die Daten. Am anderen Ende der Rangliste steht demnach Blackstone: 15,7 Prozent der Senior Manager seien dort weiblich, berichtet Bloomberg.

Private Equity beim Frauenanteil sogar hinter dem Investmentbanking

Laut der US-Frauenrechtsgruppe Catalyst, die sich für einen höheren weiblichen Anteil in Unternehmen stark macht, bleibt Private Equity damit sogar hinter der Männerdomäne Investmentbanking zurück: Dort würden rund 16 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt.

Laut Bloomberg hätten einige Private-Equity-Unternehmen das Problem erkannt. So würde etwa Frauenanteil-Schlusslicht Warburg Pincus seine Bemühungen, Frauen zu gewinnen, verstärken, wird Chief Administrative Officer Chris Turner zitiert. Blackstone-Sprecherin Joan Solotar, die zugleich die höchste weibliche Führungskraft des Unternehmens ist, wird mit dem Argument zitiert, dass auch nur rund 10 Prozent der Bewerber Frauen seien – angesichts dessen sei es schwer, den Frauenanteil auf 30 Prozent hochzuschrauben.

florian.bamberg[at]finance-magazin.de

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