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CFO Cappell verlässt Uvex Sports

Jürgen Cappell gibt nach neun Monaten den CFO-Posten der Uvex Sports Group an Falk Pewestorf ab.
Uvex

Der 44-jährige Jürgen Cappell wollte als kaufmännischer Geschäftsführer die Neuausrichtung des fränkischen Familienunternehmens managen und Schwerpunkte auf Themen wie Value Chain Management und Innovationsmanagement setzen. „Diese Strategie konnte ich leider nicht in meinem Sinne umsetzen“, sagte Cappell heute gegenüber FINANCE. Er verlasse daher das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Der Diplom-Kaufmann war vor seiner Station bei Uvex Sports unter anderem von 1996 bis 2002 bei Siemens tätig und war zuletzt bis 2011 Geschäftsführer der Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH.

Gemeinsam mit Cappell verlässt auch Katharina Le Thierry das Fürther Familienunternehmen. Le Thierry hatte erst Anfang 2012 die Geschäftsleitung der Sportsparte von Uvex übernommen. Operativ war sie seit Februar für Uvex Sports zuständig und hätte eigentlich zum 31. Juli die operative Verantwortung für die Tochter Alpina vom langjährigen Geschäftsführer Werner Grau  übernehmen sollen, der in den Ruhestand geht.

Neuer CFO aus den eigenen Reihen

Nachdem die Uvex-Gesellschafter mit den beiden externen Managern keinen gemeinsamen Weg gefunden haben, kommen die Nachfolger von Cappell und Le Thierry nun beide aus den eigenen Reihen: Alexander Selch (37), seit einigen Jahren Vertriebsleiter der Uvex Sports Group, folgt als Geschäftsführer der Sports Group auf Katharina Le Thierry. Falk Pewestorf (38), der zuletzt die Geschäfte der Tochter Alpina leitete, übernimmt die kaufmännische Verantwortung von Jürgen Cappell. „Unser Ziel für die Nachfolge war es, eine perfekte Symbiose aus Marktkenntnis und Unternehmenskenntnis an die Spitze der Uvex Sports Group zu bekommen“, sagte Michael Winter, geschäftsführender Gesellschafter der Uvex Winter Holding.

Die Uvex Gruppe setzte im Geschäftsjahr 2010/11 insgesamt 330 Millionen Euro um, davon entfielen zwei Drittel auf die Firmensparte Safety Group, die Arbeitsschutzkleidung produziert. Der Umsatzanteil der Sport- und Freizeitsparte lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 34 Prozent, ein Rückgang um 5 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr.

 

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