Mit seiner langjährigen Erfahrung soll Frank Schulkes als CFO der Wittur Gruppe das Unternehmen auf Erfolgskurs halten

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19.02.16
CFO

Frank Schulkes wird neuer CFO der Wittur Gruppe

Frank Schulkes übernimmt den Posten als CFO der Wittur Gruppe von Daniel Wiest. Bei Wittur wird Schulkes die Integration der im vergangenen Jahr übernommenen Sematic verantworten.

Der Aufzugteile-Hersteller Wittur bekommt einen neuen CFO. Frank Schulkes, zuvor CFO bei GE Healthcare, wird das Amt am Montag übernehmen. Dort folgt Schulkes auf Daniel Wiest. Die Hauptaufgaben des neuen CFOs stehen bereits fest: Er wird für die Integration des Sematic-Zukaufs und die weitere strategische Ausrichtung der Gruppe verantwortlich sein, teilte Wittur mit. Der PE-Investor Bain hatte Sematic im vergangenen Sommer als Add-on für sein Portfoliounternehmen Wittur gekauft.  

Schulkes war vor seinem Wechsel zu Wittur mehr als 25 Jahre für General Electric tätig, zuletzt als CFO und stellvertretender Vorsitzender bei GE Healthcare mit über 50.000 Mitarbeitern weltweit. Diese Erfahrung soll Schulkes nun bei der Expansion von Wittur und der globalen Wachstumsstrategie des Unternehmens einbringen, so der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Siefke.

Frank Schulkes soll Integration nach Sematic-Übernahme managen

An der Wittur Gruppe ist seit Ende 2014 der PE-Investor  Bain Capital mehrheitlich beteiligt. Wittur erwirtschaftete mit dem Herstellen und Zuliefern von Aufzugteilen und –systemen 2014 einen Umsatz von 522 Millionen Euro. Der Zusammenschluss mit der im vergangenen Sommer gekauften Sematic soll zu Beginn des zweiten Quartals abgeschlossen werden.
 
Die Freigabe der deutschen und österreichischen Behörden liegt inzwischen vor, Wittur sieht den M&A-Deal insgesamt gut im Zeitplan. Als Closing-Datum ist der 1. April vorgesehen. Die neue Einheit, für deren Integration und Weiterentwicklung der neue CFO Schulkes verantwortlich sein wird, wird nach Angaben des Unternehmens für 2015 voraussichtlich einen gemeinsamen Pro-Forma-Umsatz von 730 Millionen Euro erzielen und rund 4.500 Mitarbeiter beschäftigen.

julian.woehr[at]finance-magazin.de