Markus Blanka-Graff übernimmt im kommende Juli den CFO-Posten bei Kühne+Nagel.

Kühne+Nagel

29.11.13
CFO

Markus Blanka-Graff wird neuer CFO bei Kühne+Nagel

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel hat Markus Blanka-Graff zum CFO befördert. Blanka-Graff wird das Amt am 1. Juli 2014 CFO Gerard von Kesteren übernehmen. Kesteren geht dann nach 25 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand.

Kühne + Nagel verjüngt weiter seine Führungsriege: Der 46-Jährige Markus Blanka-Graff wird neuer Finanzvorstand bei dem Schweizer Logistikkonzern. Er löst damit zum 1. Juli 2014 den Niederländer Gerard von Kesteren ab (Jahrgang 1949), der in den Ruhestand gehen wird. Das hat der Verwaltungsrat am Donnerstag beschlossen. Im August hatte bereits der 51-Jährige Detlef Trefzger die Nachfolger von Reinhard Lange  als CEO angetreten. Lange (ebenfalls Jahrgang 1949) hatte im März nach nicht ganz vier Jahren an der Konzernspitze seinen Rücktritt bekannt gegeben und dafür gesundheitliche Gründe geltend gemacht.

Kühne + Nagel setzt auf interne CFO-Lösung

Anders als beim Chefposten – Trefzger kam vom Wettbewerber Schenker – setzt Kühne+Nagel beim CFO auf eine interne Lösung: Markus Blanka-Graff hat seine berufliche Laufbahn 1996 nach einem Wirtschaftsstudium bei dem Logistiker begonnen und war zuletzt Director Corporate Finance und Investor Relations. Zuvor hatte der Österreicher verschiedene Positionen im Finanzbereich in Asien, Europa und Nordamerika inne. Seit 2009 ist er am Hauptsitz der Kühne + Nagel-Gruppe in Schindellegi tätig, zunächst als Head of Corporate Accounting und seit 2012 als Director Corporate Finance and Investor Relations.

Noch-CFO Gerard van Kesteren ist seit 25 Jahren bei Kühne+Nagel. Seit 1999 ist er Finanzvorstand, zuvor war er zehn Jahr Financial Controller für Westeuropa. Sein Rückzug in den Ruhestand war seit längerem geplant. Sein Nachfolger Blanka-Graff wird zu einem nicht ganz einfachen Zeitpunkt für das Logistikunternehmen starten: Die Weltwirtschaft lahmt nach wie vor. Der Gewinn von Kühne+Nagel war im vergangenen Jahr um 19 Prozent eingebrochen – neben der schwächelnde Wirtschaft belastete auch eine Kartellstrafe belasteten das Ergebnis. Die Zahlen für die ersten neun Monate zeigten zwar ein EBIT-Plus von 6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, den Markt hatten sie jedoch enttäuscht: Der Aktienkurs fiel nach der Bekanntgabe.

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