Credit Suisse stellt dem neuen Deutschlandchefs des Investmentbankings, Nicolo Salsano, mit Tibor Kossa einen M&A-Profi an die Seite.

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17.06.13
CFO

Tibor Kossa wird M&A-Deutschlandchef von Credit Suisse

Credit Suisse hat Tibor Kossa mit sofortiger Wirkung zum M&A-Chef in Deutschland und Österreich ernannt. Damit bereitet sich die Schweizer Bank auf den Wechsel ihres bisherigen Investmentbanking-Leiters Ken Oliver Fritz zu Lazard vor, der auch das M&A-Geschäft verantwortete.

Tibor Kossa wird neuer Leiter des M&A-Geschäfts von Credit Suisse in Deutschland und Österreich. Der 35-Jährige arbeitet seit 2002 für die Schweizer Bank in Frankfurt und hat Kunden aus den Branchen Energie, Finanzdienstleistung, Industrie und Infrastruktur beraten.

Credit Suisse reagiert mit der Nominierung von Kossa auf den Abgang ihres Investmentbanking-Leiters Ken Oliver Fritz zur Investmentbank Lazard. Ende April war bekannt geworden, dass Fritz die Schweizer Bank nach 13 Jahren verlassen wird, um neben Eric Fellhauer bei Lazard Co-Chef für Deutschland zu werden. Zu Fritz‘ Verantwortungsbereich bei Credit Suisse gehörte auch das M&A-Geschäft. Nach seinem Weggang trennt die Schweizer Großbank die Leitung der Fusionsberatung und des Investmentbankings. Zu letzterem zählen Eigenkapitaltransaktionen und das Immobiliengeschäft.

Vergangenen Monat hatte Credit Suisse mit Nicolo Salsano bereits einen neuen Leiter für das Investmentbanking bestimmt. Salsano ist seit 2000 bei der Schweizer Großbank tätig. Zuletzt war er zwei Jahre als Co-Leiter für Finanzdienstleister in der Region Asien-Pazifik mit Sitz in Hongkong tätig.

Credit Suisse liegt laut Thomson Reuters in diesem Jahr bisher auf Platz 4 der deutschen M&A-Transaktionen. Auch im globalen M&A-Geschäft lag die Bank im vergangenen Jahr auf dem vierten Platz. Nach Erhebungen von Bloomberg News verdiente sie 1,03 Milliarden Dollar im Jahr 2012.

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