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M&A-Deals: Altana, Praktiker, Asklepios

M&A-Deals der Woche: Altana übernimmt einen Geschäftsbereich von Rockwood.
Altana

Altana übernimmt Geschäftsbereich von Rockwood

Der Spezialchemiekonzern Altana hat in dieser Woche einen Vertrag zur Übernahme des globalen Rheologie-Geschäfts der US-amerikanischen Rockwood Holdings unterzeichnet. Der Kaufpreis liegt bei 635 Mio. US-Dollar. Der Abschluss des M&A-Deals erfolgt voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres. Der Unternehmensteil bietet Additive an, mit denen sich das Fließverhalten verschiedener Materialien optimieren lässt. Er beschäftigt zurzeit rund 340 Mitarbeiter an vier Produktionsstandorten in den USA, Großbritannien und Deutschland. 2012 erzielte das Rheologie-Geschäft Altana zufolge einen Umsatz von 191 Mio. US-Dollar. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. „Die Akquisition beinhaltet hohes Wachstumspotenzial“, sagte Christoph Schlünken, Leiter des Geschäftsbereichs BYK Additives & Instruments, in den der Zukauf integriert werden soll. „Wir werden zum Beispiel die bestehenden Strukturen von BYK nutzen, um das erworbene Rheologie-Geschäft in Asien auszubauen.“ Aktuell entfallen jeweils rund 40 Prozent des Rheologie-Umsatzes von Rockwood auf Nordamerika und Europa. Der weltweite Umsatz von Altana wächst dem Unternehmen zufolge mit dem Zukauf auf rund 1,9 Milliarden Euro.

Asklepios erfüllt Bedingung für Aufstockung bei Rhön nicht

Der Klinikkonzern Asklepios darf seinen Anteil an Rhön Klinikum nun doch nicht wie geplant auf 10,1 Prozent aufstocken. Asklepios hatte im März die Erlaubnis  zur Aufstockung unter Auflagen erhalten, diese aber nun anscheinend nicht erfüllt. Rhön hat in dieser Woche vom Bundeskartellamt die Nachricht erhalten, dass die Aufstockung damit untersagt wird. Asklepios hätte als Bedingung im Raum Goslar seine Harzklinik sowie ein Medizinisches Versorgungszentrum verkaufen müssen. Dass ein Unternehmen die Auflagen nicht erfüllt und dadurch der unter Auflagen genehmigte M&A-Deal nicht zustande kommt, ist ungewöhnlich. Mit der Aufstockung der Rhön-Anteile hätte Asklepios womöglich dauerhaft eine Sperrminorität für einen Verkauf des Unternehmens erhalten. Allerdings hatten die Rhön-Aktionäre im Juni auf der Hauptversammlung die umstrittene Klausel gekippt, nach der alle wichtigen Unternehmensentscheidungen eine 90-prozentige Stimmenmehrheit benötigen. Mehrere Anfechtungsklagen gegen diesen Beschluss werden noch verhandelt.

Praktiker: Erste Interessenten melden sich

Die drei vorläufigen Insolvenzverwalter der unterschiedlichen Gesellschaften von Praktiker, Christopher Seagon (Kanzlei Wellensiek), Jens-Sören Schröder (Kanzlei Johlke Niethammer & Partner) und Udo Gröner (Kanzlei Heimes & Müller), rechnen frühestens Anfang September mit ersten Ergebnisse aus dem jetzt gestarteten Investorenprozess. Der Investorenprozess wird von Macquarie Capital begleitet. Erste Interessensbekundungen sowohl von Strategen als auch von PE-Investoren seien bereits kurz nach Insolvenzantragstellung eingegangen. Rund zwei Wochen nach dem Insolvenzantrag von Praktiker hatte vor wenigen Tagen auch die Tochtergesellschaft Max Bahr den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

Axel Springer stockt bei Online-Portal auf

Das Medienhaus Axel Springer setzt weiter auf digitale Inhalte. Der Verlag hat in dieser Woche angekündigt, seine Anteile am Online-Stadtportal hamburg.de aufzustocken. Stimmt die Bürgerschaft zu, will auch die Stadt Hamburg ihren Anteil von 20 auf 25,1 Prozent ausbauen. Axel Springer stockt von 51 auf 61,9 Prozent auf. Anteile abgegeben hat die HSH Nordbank, die ihr Engagement bei dem Portal beendet. Weitere Anteile an hamburg.de halten die Hamburger Sparkasse (10,5 Prozent) und die Sparkasse Harburg-Buxtehude (2,5 Prozent). Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie hatte Axel Springer in der vergangenen Woche mehrere Printprodukte verkauft. Die Funke-Mediengruppe bezahlte für die Titel 920 Mio. Euro. Wie erst in dieser Woche bekannt wurde, hatte Axel Springer bereits vor dieser Transaktion auch den französischen Zeitschriftenverlag PGP an Reworld Media verkauft. Das Engagement am lokalen Fernsehsender Hamburg 1 soll Springer Berichten zufolge ebenfalls beendet haben, der 27-prozentige Anteil geht demnach an den Medienunternehmer Frank Otto.

Vodafone legt offizielles Angebot für Kabel Deutschland vor

Der britische Konzern Vodafone hat sein angekündigtes Übernahmeangebot für Kabel Deutschland in dieser Woche offiziell vorgelegt. Über die Tochter Vodafone Vierte Verwaltungsgesellschaft bietet das Unternehmen insgesamt 87 Euro pro Aktie, darin enthalten ist eine Dividende von 2,50 Euro. Aktionäre können ihre Anteile bis zum 11. September andienen. Die Commerzbank wird als zentrale Abwicklungsstelle fungieren. Am Dienstag dieser Woche hatte Vodafone 4,2 Prozent der Anteile an Kabel Deutschland eingesammelt.

Indus kauft für zwei Beteiligungen zu

Die auf mittelständische Unternehmen fokussierte Beteiligungsgesellschaft Indus hat zwei Portfoliounternehmen mit M&A-Deals verstärkt. Die Indus-Beteiligung Budde hat das Unternehmen Provis Steuerungstechnik übernommen. Die Budde-Gruppe gehört seit Januar 2013 mehrheitlich zu Indus. Zudem übernimmt das Portfoliounternehmen Horn über seine amerikanische Tochter Tecalemit das operative Geschäft der Lubrication Solutions (LSI) mit Sitz in Houston. Die Transaktion wurde im Rahmen eines Asset Deals abgeschlossen. Der bisherige Eigentümer von LSI, Tony Llopiz, erhält im Gegenzug 50 Prozent der Geschäftsanteile an Tecalemit und wird Geschäftsführer.

Siemens verkauft Anteil an Joint Venture

Siemens hat seinen 50-prozentigen Anteil am australischen Joint Venture Silcar komplett an Leighton, ein Unternehmen des Konzerns Hochtief, verkauft. Silcar war zuvor ein 50/50-Joint-Venture zwischen Siemens und der Leighton-Tochtergesellschaft Thiess. Finanzielle Details zu dem M&A-Deal, mit dem Thiess die alleinige Inhaberschaft übernimmt, wurden nicht genannt. Zudem hat Siemens den Geschäftsbereich für Gleisbremsanlagen zu einem nicht genannten Preis von der Sona BLW Präzisionsschmiede übernommen, einem Unternehmen der indischen Familienunternehmensgruppe Sona. Sona BLW wurde bei dem M&A-Deal von einem Team der Kanzlei Luther unter Federführung von Andreas Kloyer rechtlich beraten, M&A-Berater war 2962 Enterprises (Albert Geiger, Andreas Mach). Siemens hat diese Transaktion mit Beratung eines Inhouse-Teams abgedeckt.

Lincoln integriert M&A-Berater Rondelli

Die mittelständische Investmentbank Lincoln International expandiert nach Italien. Lincoln hat das Mailänder M&A-Beratungshaus Rondelli Advisers mit insgesamt sieben Investmentbankern übernommen. Rondelli Advisers berät seit der Gründung 2006 bei M&A-Deals im Middle-Market-Segment. Firmengründer Saverio Rondelli leitete zuvor unter anderem zuvor das M&A-Geschäft der WestLB in Italien und arbeitete im Investmentbanking bei der Citigroup und der UBS. Lincoln International ist jetzt an 15 Standorten mit eigenen Büros vertreten.

ThyssenKrupp schließt zwei Transaktionen ab

Der Konzern ThyssenKrupp war in dieser Woche mit einem Zukauf und einem Verkauf am Markt aktiv. ThyssenKrupp Aerospace hat über seine britische Landesgesellschaft die Geschäftsaktivitäten von The Waterjet Group in Darton, Großbritannien, übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. ThyssenKrupp Aerospace arbeitet schon seit vielen Jahren mit The Waterjet Group zusammen. Ebenfalls in dieser Woche hat ThyssenKrupp den Verkauf von Tailored Blanks an die Wuhan Iron and Steel Corporation abgeschlossen. Die Transaktion war im Herbst 2012 bekannt gegeben worden. Nun haben dien Regulierungsbehörden dem M&A-Deal zugestimmt.

Zumtobel Gruppe übernimmt Joint Ventures komplett

Die Zumtobel Gruppe hat die vollständige Kontrolle über zwei Joint-Venture-Unternehmen erlangt. Zumtobel hat die restlichen Anteile an Thorn Lighting Tianjin mit 120 Mitarbeitern zu einem nicht genannten Preis vom chinesischen Joint-Venture-Partner übernommen. Der M&A-Deal soll die Präsenz am asiatischen Markt stärken. Das Unternehmen war 1996 als Joint Venture der Zumtobel-Tochter Thorn und Tianjin Yanyu Investment gegründet worden. Bislang hatte Zumtobel 70 Prozent der Anteile gehalten. Thorn Lighting Tianjin soll künftig mit seinen Produkten nicht nur den chinesischen Markt, sondern auch die internationalen Exportmärkte von Thorn  beliefern. Auch beim Joint Venture Ledon Oled hat Zumtobel vor wenigen Tagen die gesamten Gesellschafteranteile übernommen. Die Gruppe hatte das Unternehmen 2009 gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft und einigen Fraunhofer-Mitarbeitern gegründet. Die Gesellschaft wird in Tridonic Dresden umbenannt.

M&A-News: Personalien

Werner Warthorst soll als neuer Partner der M&A-Beratung IMAP M&A Consultants die Präsenz in Norddeutschland stärken. Das Beratungshaus mit Hauptsitz in Mannheim will einen neuen Standort in Hamburg gründen, den Warthorst leiten wird.

Die Kanzlei Offenhoff & Partner eröffnet in diesen Tagen ihr neues Büro im Frankfurter OpernTurm. Als neuer Partner kommt Jérôme Friedrich (41) zur Kanzlei, sein Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Corporate und M&A. Friedrich kommt von Sidley Austin. Ebenfalls als Partner neu dabei ist der Beihilfe- und Kartellrechtler Andrés Martin-Ehlers, der von Orrick wechselt. Das Frankfurter Team umfasst zum Start fünf Partner, neben den beiden Neuzugängen wechseln drei Partner aus dem Kölner Standort nach Frankfurt: Oliver Kessler wird das neue Büro leiten, mit ihm wechseln der auf M&A-Deals spezialisierte Anwalt Ronald Meißner und Silvanne Helle, die Unternehmen und Finanzinstitute bei der Prozessführung berät.

Die Kanzlei Latham & Watkins hat ihr Büro in Brüssel mit Partner Sven Völcker verstärkt. Er ist spezialisiert auf europäisches Kartellrecht sowie Fusionskontroll- und Missbrauchsverfahren. Völcker ist der zweite Neuzugang im Brüsseler Büro nach der Bekanntgabe der Verpflichtung von Partner Lars Kjølbye in der vergangenen Woche. Kjølbye arbeitet im Bereich der Missbrauchskontrolle, vor seiner Tätigkeit als Anwalt arbeitete er in unterschiedlichen Positionen bei der Europäischen Wettbewerbskommission.

Weitere M&A-Deals

Der Automobilzulieferer ElringKlinger übernimmt weitere 24,99 Prozent der Anteile am Schweizer Abgasreinigungsunternehmen Hug Engineering von Mitgliedern der früheren Eigentümerfamilie sowie einem weiteren Gesellschafter und stockt damit auf 93,67 Prozent auf. ElringKlinger hält seit Mai 2011 die Mehrheit an Hug.

Die BNP Paribas, die in dieser Woche ehrgeizige Wachstumspläne verkündet hat, übernimmt das Depotbankgeschäft der Commerzbank. Die Depotbank verwaltete Ende April 2013 ein Volumen von rund 93 Mrd. Euro, Depotbankleistungen für Fondsgesellschaften gehören für die Commerzbank jedoch nicht mehr zum Kerngeschäft. Über vertragliche Details des M&A-Deals wurde Stillschweigen vereinbart. Die Aufsichtsbehörden müssen noch zustimmen. Ein Team der Kanzlei Clifford Chance unter Federführung von Partner Thomas Krecek hat BNP Paribas beraten.

Das Beratungsunternehmen Mazars integriert die rumänische Wirtschaftsprüfungskanzlei Adevaris mit vier Partnern und 40 Mitarbeitern zum 1. September. Adevaris ist seit 2003 auf dem rumänischen Markt und war zwischen 2009 und 2012 unter dem Namen LeitnerLeitner tätig. Die Kanzlei fokussiert sich auf deutschsprachige Kunden mit Niederlassungen in Rumänien. Adevaris wird mit dem bestehenden Team von Mazars Rumänien mit Sitz in Bukarest fusionieren.

Das eHealth-Unternehmen CompuGroup Medical hat über seine Italien-Tochter eine Mehrheit am Zahnarztsoftware-Anbieter Tekne übernommen. Zunächst übernimmt die CompuGroup 80 Prozent der Anteile, mit einer Kaufoption für die Übernahme der übrigen Anteile in den kommenden fünf Jahren.

Der Hersteller von Technologie-Metallen H.C. Starck hat ein Joint Venture zur Herstellung von Wolfram-Chemikalien in Vietnam gegründet. Partner ist Nui Phao Mining, eine Tochtergesellschaft des vietnamesischen Mischkonzerns Masan Group. H.C. Starck hält 49 Prozent des Joint Ventures, das von 2014 an produzieren soll. Die Behörden müssen das Gemeinschaftsunternehmen noch genehmigen. Der Vertrag garantiert H.C. Starck nach eigenen Angaben die industrielle Führung des Joint Ventures und das alleinige Abnahmerecht für den Großteil der Jahresproduktion. Der restliche Teil werde mit Unterstützung H.C. Starcks über das Joint Venture vertrieben.

Der insolvente Schlecker-Nachfolger Dayli hat im Kampf gegen das endgültige Aus durch eine erfolgreiche Rabattaktion zwar Zeit gewonnen, dennoch muss nun schnell ein Investor her. Masseverwalter Rudolf Mitterlehner teilte in dieser Woche mit, mehr als maximal zwei Wochen ließe sich der Betrieb sonst nicht mehr aufrecht erhalten.

Das Geldtransportunternehmen Ziemann hat nach einem förmlichen Hauptprüfverfahren durch das Bundeskartellamt (Phase-2-Verfahren) ohne weitere Auflagen die Freigabe für den Zusammenschluss mit Unicorn Geld- und Wertdienstleistungen erhalten. Ziemann hatte die Unicorn-Übernahme im Mai angekündigt. Die Kanzlei Norton Rose Fulbright hat Unicorn beim Verkauf sowie während des Fusionskontrollverfahrens vor dem Bundeskartellamt vertreten. Der Kanzlei zufolge gab es im laufenden Kalenderjahr bislang nur vier Phase-2-Verfahren vor dem Bundeskartellamt, in etwa der Hälfte dieser Fälle gebe es keine vollständige Freigabe.

Nach der Zustimmung der türkischen Kartellbehörden hat Ströer Media den Mehrheitserwerb des Onlinevermarkters Ballroom erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Closing der vor zwei Wochen angekündigten Transaktion gehen 53,4 Prozent der Geschäftsanteile von der Ballroom Group an Ströer Media über.

Der Augsburger Labordienstleister Synlab hat die Medicap Holding zu 100 Prozent vom PE-Investor BaltCap und weiteren Anteilseignern übernommen. Synlab ist nach eigenen Angaben die erste internationale Laborkette, die sich in den baltischen Märkten engagiert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein Team von CMS Hasche Sigle um Lead-Partner Jacob Siebert hat Synlab gemeinsam mit der Sozietät Borenius bei dem M&A-Deal begleitet.

Eine von Pacific Andes geführte Investorengruppe hat sämtliche Anteile des Fischproduktverarbeiters Leuchtturm Beteiligungs- und Holding Germany von Nippon Suisan Kaisha und einem lokalen Partner in Deutschland zu einem nicht genannten Preis übernommen. Hengeler Mueller hat Pacific Andes bei dem M&A-Deal beraten.

Die Insolvenzverwalter Tobias Wahl und Alexander Reus, Partner bei Anchor Rechtsanwälte, haben den operativen Geschäftsbetrieb des Personaldienstleisters Reutax an den PE-Investor Rantum Capital Management verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Rödl & Partner war exklusiver M&A-Berater der Insolvenzverwalter. Bei dem Mitte April gestarteten M&A-Prozess waren gezielt internationale strategische Investoren und PE-Investoren angesprochen worden.
 
sabine.reifenberger[at]finance-magazin.de

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Sabine Reifenberger ist Chef vom Dienst der FINANCE-Redaktion. Ihre redaktionellen Themenschwerpunkte sind Restrukturierung, die Transformation der Finanzabteilung und Finanzierungsthemen. Seit 2012 moderiert sie beim Web-TV-Sender FINANCE-TV. Außerdem verantwortet sie den Themenhub FINANCE-Transformation, die Distressed Assets Konferenz und das FINANCE CFO Panel. Die Politologin volontierte bei einer Tageszeitung und schrieb während des Studiums als freie Journalistin unter anderem für das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland.

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